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Woher der BMI kommt – und warum sein Erfinder ihn nie für einzelne Menschen gedacht hat

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Es gibt wenige Zahlen, die so beiläufig abgefragt werden. Beim Arzt, im Fitnessstudio, im Versicherungsformular: Was ist Ihr BMI? Die Frage klingt, als ginge es um eine Messung – wie Blutdruck oder Puls, nur einfacher.

Dabei ist der Body-Mass-Index keine Messung. Er ist ein Verhältnis aus zwei Zahlen, das im 19. Jahrhundert entwickelt wurde, um Bevölkerungen zu beschreiben. Der Mathematiker, der die Formel aufstellte, hatte keine Diagnose im Sinn. Der Physiologe, der ihr 140 Jahre später ihren heutigen Namen gab, warnte im selben Aufsatz ausdrücklich davor, sie auf einzelne Menschen anzuwenden.

Beide Warnungen sind belegt. Beide sind folgenlos geblieben.

Der Schreibtisch eines Statistikers des 19. Jahrhunderts mit handgeschriebenen Zahlentabellen, Federhalter und einem messingnen Höhenmaßstab, im Stil eines historischen Gemäldes (KI-generiertes Bild)
KI-generiert
Der BMI entstand nicht in einer Arztpraxis, sondern am Schreibtisch eines Statistikers.

Worum es geht

Der BMI ist ein Screening-Wert für Bevölkerungsvergleiche, kein Diagnosewerkzeug für Einzelpersonen. Diese Einschränkung stammt nicht von Kritikern, sondern von den beiden Männern, auf die die Größe zurückgeht. Fragen zur eigenen Gesundheit lassen sich mit keiner Zahl beantworten – dafür ist die ärztliche Praxis da.

Ein Werkzeug für Bevölkerungen

Adolphe Quetelet war kein Arzt. Er war belgischer Mathematiker, Astronom und Statistiker, und sein Lebensthema war der „mittlere Mensch" – die Frage, wie sich menschliche Merkmale über eine Bevölkerung hinweg verteilen. Körpergröße, Gewicht, Brustumfang, sogar Kriminalitätsraten: Quetelet suchte in großen Zahlen nach Regelmäßigkeiten.

Um 1832 formulierte er dabei ein Verhältnis, das später seinen Namen tragen sollte. Seine Überlegung war schlicht: Das Breitenwachstum des Menschen fällt geringer aus als das Höhenwachstum. Wer doppelt so groß ist, wiegt nicht das Achtfache, sondern deutlich weniger. Teilt man das Gewicht durch das Quadrat der Größe statt durch die dritte Potenz, bleibt der Wert über verschiedene Körpergrößen hinweg einigermaßen vergleichbar.

Genau dafür war die Formel gedacht: um Gruppen miteinander vergleichbar zu machen. Nicht, um einem einzelnen Menschen zu sagen, wie es um ihn steht. Der Quetelet-Index war ein Instrument der Statistik, kein Instrument der Medizin – und er blieb über ein Jahrhundert weitgehend unbeachtet.

Die Tabellen kamen von einer Lebensversicherung

Zwischen Quetelet und Keys liegt ein Jahrhundert, in dem die Frage nach dem richtigen Gewicht gar nicht von Ärzten beantwortet wurde, sondern von Versicherungsmathematikern.

Ab 1897 sammelte die amerikanische Vereinigung der Versicherungsmediziner Daten über Größe, Gewicht und Sterblichkeit ihrer Versicherten. Der Anlass war kaufmännisch: Es kamen immer mehr Leistungsfälle von übergewichtigen Versicherungsnehmern herein, und wer Beiträge kalkulieren will, braucht ein Merkmal, an dem sich Risiko festmachen lässt.

Louis I. Dublin, Vizepräsident der Metropolitan Life Insurance Company und selbst Statistiker, war der Erste, der daraus Tabellen normaler Gewichte entwickelte — gebildet aus den Durchschnittsgewichten für eine gegebene Körpergröße.

Daraus wurden 1942 und 1943 die berühmten Tabellen: Ideal Weights for Men, Ideal Weight for Women. Neufassungen folgten 1959 und 1983. Bis in die 1980er Jahre waren sie der klinische Standard — nicht der BMI, sondern die Tabelle eines Versicherungskonzerns.

Wie sie gebaut waren, ist aufschlussreich. Die empfohlenen Gewichte stützten sich auf Versicherte im Alter zwischen zwanzig und neunundzwanzig Jahren und galten dann unverändert für das ganze Erwachsenenleben — die Begründung lautete, nach abgeschlossenem Wachstum sei eine weitere Gewichtszunahme nicht nötig. Die Tabellen unterschieden zusätzlich nach Körperbau in klein, mittel und groß.

Nur: Wie man den eigenen Körperbau bestimmt, stand nirgends. Es gab keine Anleitung dazu. Wer sich für großgebaut hielt, durfte mehr wiegen.

Auch das Wort „ideal", das der ganzen Vorstellung ihren Namen gab, war so nie gemeint. In den späteren Veröffentlichungen hießen die Werte desirable, wünschenswert, und in manchen Darstellungen taucht der Begriff „ideal" in den amtlichen Tabellen überhaupt nicht auf — er setzte sich im allgemeinen Sprachgebrauch durch und wurde rückwirkend zum Etikett.

Die methodischen Schwächen sind gut dokumentiert: Größen und Gewichte wurden in einem erheblichen Teil der Fälle selbst angegeben, das Gewicht nur ein einziges Mal erfasst, und über Ernährung oder Bewegung wurde nie gefragt. Wer eine Police abschloss, wurde einmal gewogen und Jahrzehnte später wieder betrachtet.

Aus diesem Material entstand die Vorstellung vom Normalgewicht, die bis heute in Köpfen steckt. Sie kam nicht aus der Medizin. Sie kam aus der Beitragskalkulation.

Der BMI löste diese Tabellen ab — und erbte dabei ihre Aufgabe. Beide beantworten dieselbe Frage: Wie weit darf jemand vom Durchschnitt abweichen, bevor er als Risiko gilt.

1972: der Name – und die Warnung im selben Aufsatz

Aus der Vergessenheit holte ihn Ancel Keys. Der amerikanische Physiologe veröffentlichte 1972 im Journal of Chronic Diseases die Arbeit „Indices of Relative Weight and Obesity" – eine Untersuchung an über 7.400 Männern aus fünf Ländern.

Keys wollte einen jahrzehntelangen Streit entscheiden: Welche der vielen kursierenden Größe-Gewicht-Formeln stimmt am besten mit dem tatsächlich gemessenen Körperfettanteil überein? Er verglich sie systematisch gegen direkte Messungen. Das Ergebnis war überraschend: Quetelets alte Formel schnitt am besten ab. Keys gab ihr daraufhin einen neuen, eingängigeren Namen – Body Mass Index.

Diese Umbenennung war der Wendepunkt. Aus einer statistischen Randgröße wurde ein Begriff, den heute jeder kennt.

Weniger bekannt ist der zweite Teil. Keys empfahl den Index ausdrücklich für den statistischen Vergleich von Bevölkerungen – nicht für die Beurteilung einzelner Personen. Seine Originalarbeit warnt vor genau dieser Verwendung. Er hielt fest, dass die Formel den anderen Kandidaten nur etwas überlegen und kein zuverlässiges Maß des Körperfetts sei.

Der Erfinder wollte ein Bevölkerungsmaß. Der Namensgeber bestätigte, dass es eines bleiben müsse. Was danach geschah, geschah gegen beider ausdrückliche Einschränkung.

Beide Urheber des BMI beschränkten ihn auf BevölkerungenAdolphe Quetelet entwickelte die Formel um 1832, um Bevölkerungen zu vergleichen, nicht um einzelne Menschen zu beurteilen. Ancel Keys gab ihr 1972 den Namen Body Mass Index und empfahl sie ausdrücklich für den statistischen Vergleich von Bevölkerungen, nicht für Einzelpersonen. Angewandt wird sie heute überwiegend auf Einzelpersonen.Zwei Urheber, dieselbe EinschränkungBeide haben benannt, wofür die Formel nicht gedacht ist.Adolphe Quetelet, um 1832Mathematiker, Astronom, StatistikerFormel zum Vergleich vonBevölkerungenAncel Keys, 1972Physiologe, gibt ihr den heutigen Namenwarnt ausdrücklich vor derAnwendung auf EinzelpersonenHeutige VerwendungBeurteilung einzelner MenschenDie Einschränkung stammt nicht von Kritikern, sondern von den Urhebern selbst.

Wie aus einem Vergleichsmaß eine Grenze wurde

Bis in die 1980er-Jahre arbeiteten Ärzte überwiegend mit Gewichtstabellen von Lebensversicherungen. 1985 übernahmen die amerikanischen National Institutes of Health den BMI als Standardmaß.

Die ersten Schwellen entstanden dabei nicht aus einem gemessenen Gesundheitsrisiko, sondern aus einer Verteilung: Man nahm die 85. Perzentile der Bevölkerung – also den Wert, oberhalb dessen die schwersten 15 Prozent liegen. Für Männer ergab das 27,8, für Frauen 27,3.

Zwei Dinge sind daran bemerkenswert. Erstens: Die Grenze war geschlechtsspezifisch, weil der Zusammenhang zwischen BMI und Körperfett bei Männern und Frauen unterschiedlich ausfällt. Zweitens: Sie war eine Positionsangabe innerhalb einer Bevölkerung, kein Schwellenwert für ein Risiko. Wer über der Linie lag, war nicht krank – er war schwerer als 85 Prozent der anderen.

Geschlecht
kg
cm
Jahre

Ihr Body Mass Index

24,5

Normalgewicht

BMI-Einordnung

24,5
1018,52530354050
Untergewicht (018.5)
Normalgewicht (18.525)
Übergewicht (2530)
Adipositas Grad I (3035)
Adipositas Grad II (3540)
Adipositas Grad III (4040+)

Optimaler BMI-Bereich für Ihr Alter (30 Jahre)

BMI 2025,9 entspricht einem Gewicht von 61,379,3 kg bei Ihrer Größe.

Hinweis: Der BMI-Rechner ersetzt keine ärztliche Beratung. Der BMI berücksichtigt weder Muskelmasse noch Körperfettverteilung. Wenden Sie sich für eine individuelle Einschätzung an Ihren Arzt.

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Warum eigentlich hoch zwei?

Es gibt eine Kritik am BMI, die nichts mit Muskeln, Fettverteilung oder Ethnien zu tun hat, sondern rein rechnerisch ist: Der Exponent stimmt nicht.

Im Januar 2013 schrieb Nick Trefethen, Professor für numerische Analysis in Oxford und Mitglied der Royal Society, einen Leserbrief an den Economist. Er nannte den BMI ein sonderbares Maß: Wir leben in einer dreidimensionalen Welt, doch der Index teilt das Gewicht durch die Größe zum Quadrat. Erfunden worden sei er in den 1840er Jahren, vor der Zeit der Taschenrechner, als eine Formel sehr einfach sein musste, um überhaupt brauchbar zu sein.

Die Folge dieser Definition beschreibt er drastisch: Millionen kleiner Menschen halten sich für dünner, als sie sind, und Millionen großer Menschen für dicker.

Der Grund ist einfach nachzurechnen. Wächst ein Körper proportional in alle drei Richtungen, wächst sein Volumen mit der dritten Potenz der Größe, nicht mit der zweiten. Der Exponent 2 teilt also bei kleinen Menschen durch eine zu große Zahl und bei großen durch eine zu kleine. Trefethen schlug vor:

Neuer BMI = 1,3 × Gewicht in kg ÷ (Größe in m)^2,5

Der Faktor 1,3 ist so gewählt, dass sich für einen Menschen durchschnittlicher Größe — Trefethen rechnet mit 1,69 Metern — gegenüber der alten Formel nichts ändert. Wer deutlich kleiner ist, bekommt bis zu einen Punkt mehr, wer deutlich größer ist, bis zu einen Punkt weniger. An der Grenze zwischen zwei Kategorien entscheidet das über die Einstufung.

Und jetzt der Teil, der in den meisten Artikeln über diese „neue Formel" fehlt.

Trefethen selbst hält sie ausdrücklich für ungesichert. Auf seiner eigenen Seite an der Universität Oxford schreibt er, die vorgeschlagenen Formeln beruhten nicht auf epidemiologischen Studien und seien aus vielerlei Gründen möglicherweise gar keine Verbesserung. Er verweist im selben Atemzug auf eine Arbeit von Heymsfield und Kollegen im American Journal of Clinical Nutrition von 2007, die den Exponenten 2,0 epidemiologisch stützt.

Und er korrigiert sich in einer eingeschobenen Klammer sogar selbst: Im Absatz nach der zitierten Stelle schlage Quetelet für ausgewachsene Erwachsene tatsächlich den Exponenten 2 vor. Der Vorwurf, die Formel sei aus Rechenbequemlichkeit entstanden, trifft ihren Urheber also nicht.

Eine Prüfung an knapp zweihundert jungen Erwachsenen auf den Philippinen verglich beide Formeln daraufhin, wie gut sie den gemessenen Körperfettanteil vorhersagen und Übergewicht erkennen. Ergebnis: Die herkömmliche Formel schnitt besser ab, wenn auch nicht statistisch bedeutsam.

Damit steht die Sache so: Der mathematische Einwand ist berechtigt und leicht nachvollziehbar. Ob die korrigierte Formel bessere Vorhersagen liefert, ist offen — und derjenige, von dem sie stammt, sagt das als Erster.

Trefethens eigentlicher Punkt ist ohnehin ein anderer, und er passt zu allem, was in diesem Artikel steht: Jede Rechnung, die einem Menschen eine einzige Zahl zuweist, kann nicht richtig sein. Menschen sind zu vielfältig, um von einer einzigen Ziffer beschrieben zu werden.

Für Kinder gilt die Formel gar nicht

Eine Einschränkung, die in fast jeder Alltagsdarstellung fehlt: Die bekannten Grenzwerte gelten erst ab achtzehn.

Bei Kindern und Jugendlichen wäre eine feste Zahl sinnlos. Ein Zehnjähriger hat einen anderen Körperbau als ein Sechzehnjähriger, und beide verändern sich schneller, als eine Tabelle abbilden kann. Deshalb wird der Wert nicht gegen feste Grenzen gehalten, sondern gegen die Verteilung in der eigenen Alters- und Geschlechtsgruppe — in Deutschland gegen die Referenzwerte aus der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts.

Das Ergebnis ist keine Kategorie, sondern eine Perzentile: Der Wert sagt, wie viel Prozent der Gleichaltrigen darunter liegen. Ein Kind auf der neunzigsten Perzentile hat einen höheren Wert als neunzig Prozent seiner Altersgruppe. Übergewicht beginnt üblicherweise dort, Adipositas ab der siebenundneunzigsten.

Das ist ein grundsätzlich anderer Maßstab. Bei Erwachsenen wird gegen einen Grenzwert gemessen, bei Kindern gegen den Rest der Altersgruppe — mit der Folge, dass sich die Einordnung mitverschiebt, wenn sich die ganze Gruppe verändert. Werden Kinder insgesamt schwerer, wandern die Perzentilen mit, sofern die Referenzwerte nicht eingefroren bleiben.

Auch in der Schwangerschaft trägt der Index nicht. Dort geht es nicht um einen Zielbereich, sondern um eine angemessene Gewichtszunahme im Verlauf — eine BMI-Einordnung wäre in dieser Zeit ohne Aussagekraft.

Wer die Zahl für ein Kind ausrechnet und mit den Erwachsenengrenzen vergleicht, bekommt also ein Ergebnis, das nichts bedeutet.

1998: als 29 Millionen Menschen über Nacht die Kategorie wechselten

1998 änderten die NIH die Regeln. Sie führten die Werte für Männer und Frauen zusammen, obwohl sich das Verhältnis von BMI und Körperfett zwischen den Geschlechtern unterscheidet, und ergänzten eine zusätzliche Kategorie. Heraus kamen die Zahlen, die heute jeder kennt: 25 für Übergewicht, 30 für Adipositas.

Der Grund für diese Werte ist in den Darstellungen der Geschichte bemerkenswert offen benannt: Es waren runde Zahlen, die sich Ärzte und Patienten leicht merken konnten.

An dieser Stelle wurde Genauigkeit gegen Merkbarkeit getauscht. Die geschlechtsspezifische Unterscheidung, die 1985 noch bestand, fiel weg – nicht weil neue Daten sie widerlegt hätten, sondern weil eine Zahl praktischer ist als zwei.

Die Folge war unmittelbar: Rund 29 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner galten von einem Tag auf den anderen als übergewichtig, ohne ein Gramm zugenommen zu haben. Nicht die Menschen hatten sich verändert, sondern die Linie.

Wanderung der BMI-Grenzwerte zwischen 1985 und 20041985 lagen die Grenzwerte der National Institutes of Health geschlechtsspezifisch bei 27,3 für Frauen und 27,8 für Männer, abgeleitet aus der 85. Perzentile. 1998 wurden sie zusammengelegt und auf die runden Werte 25 und 30 gesetzt. 2004 ergänzte die WHO für asiatische Bevölkerungen Handlungsschwellen bei 23 und 27,5. Die Formel selbst blieb dabei unverändert.Die Formel blieb gleich. Die Grenze wanderte.Dieselbe BMI-Achse, drei Festlegungen aus drei Jahrzehnten.1985NIH, 85. Perzentile je Geschlecht27,3 Frauen27,8 Männer1998NIH, Geschlechter zusammengelegt25302004WHO, Schwellen für asiatische Bevölkerungen2327,5202224262830321998 rückte die Linie nach links — nicht wegen neuer Daten, sondern zugunsten runder Zahlen.
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Die Formel ist seit 1832 unverändert. Bewegt hat sich nur, wo man die Grenzen hinlegt.

Eine Zahl, die nicht für alle passt

2002 berief die Weltgesundheitsorganisation eine Expertenkonsultation nach Singapur. Anlass waren Befunde aus Asien: In Regionen, in denen der durchschnittliche BMI unterhalb von 25 lag, traten Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Risiken auffällig häufig auf. Die bestehende Grenze schien dort nicht zu greifen.

Das 2004 veröffentlichte Ergebnis ist aufschlussreicher, als eine schlichte Korrektur es wäre. Die Konsultation bestätigte, dass der Anteil asiatischer Menschen mit hohem Risiko bereits unterhalb von 25 erheblich ist. Sie konnte aber keinen neuen einheitlichen Grenzwert bestimmen: Der Wert für beobachtetes Risiko schwankt je nach Bevölkerung zwischen 22 und 25, der für hohes Risiko zwischen 26 und 31.

Die Konsultation beschloss daher zweierlei. Sie behielt die bestehenden Grenzwerte als internationale Klassifikation bei – und ergänzte zusätzliche Handlungsschwellen bei 23,0, 27,5, 32,5 und 37,5.

Seither hält dieselbe Organisation zwei Sätze von Grenzwerten gleichzeitig für gültig. Nicht aus Unentschlossenheit, sondern weil die Daten keine einzelne Zahl hergeben, die für alle Menschen funktioniert.

Was die Formel nicht weiß

Die Rechnung kennt genau zwei Eingaben: Gewicht und Körpergröße. Alles andere kommt in ihr nicht vor.

Sie unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse, obwohl Muskelgewebe deutlich schwerer ist als Fettgewebe. Sie kennt keinen Knochenbau. Sie weiß nichts darüber, wo am Körper sich Fett befindet – obwohl gerade das für das Gesundheitsrisiko erheblich ist, weshalb der Taillenumfang als ergänzendes Maß gilt. Sie berücksichtigt weder Alter noch Geschlecht: Die WHO-Einteilung für Erwachsene ist für alle dieselbe.

Zusätzliche, altersabhängige Orientierungswerte kursieren zwar und finden sich auch in Rechnern – auf dieser Seite ebenfalls. Sie stammen aber aus anderen Quellen und sind ausdrücklich keine WHO-Empfehlung. Wer beide nebeneinanderlegt, sieht keinen Fehler, sondern zwei verschiedene Konventionen.

Für Kinder und Jugendliche gilt die Erwachsenen-Einteilung ohnehin nicht; dort wird mit alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilen gearbeitet.

Die beiden Eingaben der BMI-Formel und was sie nicht berücksichtigtDie Formel verarbeitet ausschließlich Körpergewicht und Körpergröße. Nicht berücksichtigt werden Muskelmasse, die Verteilung des Fetts am Körper, der Knochenbau, das Alter, das Geschlecht sowie die Herkunft der Bevölkerung, aus der die Vergleichsdaten stammen.Zwei Eingaben, eine ZahlWas in der Rechnung vorkommt — und was nicht.Die Formel kenntKörpergewichtKörpergrößeGewicht geteilt durchGröße im QuadratDie Formel kennt nichtMuskelmasseFettverteilung am KörperKnochenbauAlterGeschlechtHerkunft der VergleichsdatenFür den Vergleich ganzer Bevölkerungen genügen zwei Zahlen. Für die Einordnung eineseinzelnen Menschen fehlt der Formel alles Übrige.

Was man stattdessen messen könnte

Wer den BMI kritisiert, sollte sagen, was besser wäre. Es gibt eine Antwort, sie ist ähnlich einfach zu rechnen — und sie braucht nur ein Maßband statt einer Waage.

Das Taille-zu-Größe-Verhältnis, englisch Waist-to-Height Ratio oder kurz WHtR, teilt den Taillenumfang durch die Körpergröße. Beides in Zentimetern, das Ergebnis eine Zahl unter eins. Die Faustregel dazu ist so knapp, dass man sie sich merken kann, ohne zu rechnen:

Der Taillenumfang sollte weniger als die halbe Körpergröße betragen.

Bei 1,80 Meter Größe wären das 90 Zentimeter. Wer darunter bleibt, liegt unter 0,5. Mit dem Alter verschiebt sich die Grenze nach oben: zwischen vierzig und fünfzig gilt ein Bereich zwischen 0,5 und 0,6 als vertretbar, ab fünfzig ein Wert bis 0,6.

Der Unterschied zum BMI ist grundsätzlicher Natur. Der BMI bewertet das Gesamtgewicht. Das Taille-zu-Größe-Verhältnis bewertet, wo das Fett sitzt. Und das ist medizinisch nicht dasselbe: Fett im Bauchraum, das sogenannte viszerale Fett, umgibt die inneren Organe, ist stoffwechselaktiv und mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Typ-2-Diabetes deutlich stärker verknüpft als Unterhautfett an Hüfte oder Oberschenkeln.

Zwei Menschen mit identischem BMI können damit ein völlig verschiedenes Risiko tragen — je nachdem, wie das Gewicht verteilt ist. Der BMI kann diesen Unterschied nicht sehen. Er kennt nur zwei Zahlen, und keine davon sagt etwas über Form.

Die Datenlage ist inzwischen umfangreich. Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München verfolgte knapp elftausend Erwachsene über achteinhalb Jahre und verglich BMI, Taille-Hüft-Verhältnis und Taille-zu-Größe-Verhältnis daraufhin, wie gut sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sterblichkeit vorhersagen. Das Taille-zu-Größe-Verhältnis schnitt am besten ab.

Bei Kindern zeigt sich dasselbe. Eine britisch-finnische Untersuchung begleitete über siebentausend Kinder ab dem neunten Lebensjahr bis ins Erwachsenenalter und verglich beide Maße mit dem, was eine Röntgenmessung der Körperzusammensetzung tatsächlich ergab. Das Taille-zu-Größe-Verhältnis stimmte besser überein — beim BMI kommt es bei Kindern zu Überdiagnosen, weil er Fettmasse und Muskelmasse nicht auseinanderhalten kann.

Und die Umstellung hat den Bereich der Fachliteratur längst verlassen. Am 17. Juli 2025 kündigte der Gemeinsame Bundesausschuss an, die Kostenübernahme für Fettabsaugungen bei Lipödem im BMI-Bereich zwischen 32 und 35 an ein Taille-zu-Größe-Verhältnis im Normalbereich zu koppeln. Eine deutsche Behörde macht damit eine Kassenleistung nicht allein vom BMI abhängig, sondern verlangt zusätzlich das Maßband.

Es wäre allerdings falsch, den einen Wert gegen den anderen auszuspielen. Die beiden messen verschiedene Dinge und ergänzen sich: Der BMI ordnet das Gewicht ein, das Taille-zu-Größe-Verhältnis die Verteilung. Wer beides kennt, weiß mehr als jemand, der nur eine der beiden Zahlen hat.

Und beim Messen gilt dieselbe Sorgfalt wie überall in diesem Artikel. Der Taillenumfang wird morgens gemessen, nüchtern, im Stehen, nach normalem Ausatmen, zwischen unterem Rippenbogen und Beckenkamm. Die Körpergröße ebenfalls morgens — der Körper ist abends ein bis zwei Zentimeter kleiner als nach dem Aufstehen. Wer beides zu unterschiedlichen Tageszeiten misst, produziert eine Abweichung, die größer sein kann als der Unterschied zwischen zwei Kategorien.

Der Streit, ob Übergewicht überhaupt schadet

2013 veröffentlichte eine Arbeitsgruppe um Katherine Flegal von den amerikanischen Centers for Disease Control eine Meta-Analyse im Journal of the American Medical Association, die dem gesamten Gebäude widersprach: Menschen mit leichtem Übergewicht hatten darin die geringste Sterblichkeit — geringer als Normalgewichtige.

Der Befund bekam einen Namen, das Adipositas-Paradoxon, und er wurde weltweit aufgegriffen. Wer je gehört hat, ein paar Kilo zu viel seien im Alter gesünder, hört ein Echo dieser Arbeit.

Drei Jahre später kam der Gegenschlag. Die Global BMI Mortality Collaboration veröffentlichte 2016 im Lancet eine Auswertung, die das Paradoxon nicht bestätigen konnte — sobald man Raucher und bereits Erkrankte herausrechnete. Ihre Zahlen sind unmissverständlich: Ein Wert zwischen 25 und 27,5 ging bereits mit einem um sieben Prozent erhöhten Sterberisiko einher, zwischen 27,5 und 30 mit zwanzig Prozent, zwischen 30 und 35 mit fünfundvierzig, zwischen 35 und 40 mit vierundneunzig. Ab 40 war das Risiko eines vorzeitigen Todes verdreifacht.

Konkret heißt das: Von den Männern mit Adipositas ersten Grades starben 29,5 Prozent vor dem siebzigsten Geburtstag — bei Normalgewichtigen waren es 19 Prozent.

Wie lässt sich der Widerspruch auflösen?

Erstens über die Auswahl der Untersuchten. Wer bereits krank ist, hat oft schon Gewicht verloren — die Krankheit senkt das Gewicht, nicht das niedrige Gewicht verursacht den Tod. Rechnet man diese Gruppe heraus, verschwindet ein großer Teil des Effekts. Genau das ist der methodische Kern des Streits.

Zweitens gilt das Paradoxon offenbar nur für bereits Erkrankte. Bei Patienten mit Herzerkrankungen finden Studien tatsächlich einen Vorteil für höheres Gewicht. Nur folgt daraus nichts für Gesunde: Es ist günstiger, die Krankheit durch Normalgewicht zu vermeiden, als sie zu bekommen und dann mit Übergewicht etwas länger zu überleben.

Drittens ist ein Alterseffekt real, aber kleiner als gedacht. Eine Meta-Analyse über zehn Millionen Menschen fand in allen Altersgruppen denselben parabelförmigen Zusammenhang, nur verschoben: Der günstigste Wert lag bei den 35- bis 49-Jährigen bei 22, bei den 70- bis 89-Jährigen bei 24. Und die Kurve verläuft im Alter flacher — pro fünf Punkte stieg das Risiko bei den Jüngeren um 52 Prozent, bei den Ältesten nur um 21.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zieht daraus eine praktische Folgerung und nennt für Menschen ab fünfundsechzig einen Bereich von 22 bis 27 als günstig — mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Untergewicht im Alter das ernstere Risiko ist, weil Muskelmasse und Reserven fehlen.

Damit steht am Ende dieselbe Erkenntnis wie überall in diesem Artikel: Die Zahl bedeutet nicht in jedem Lebensabschnitt dasselbe. Ein Wert von 26 ist mit fünfundsiebzig etwas anderes als mit fünfundzwanzig — und die Grenze bei 25 kennt diesen Unterschied nicht.

2023: die Ärzteschaft rudert zurück

Im Juni 2023 beschloss die American Medical Association – der größte Ärzteverband der USA – eine neue Position zum BMI. Der methodische Kern: Der Index hängt in der Allgemeinbevölkerung deutlich mit der Fettmasse zusammen, verliert seine Vorhersagekraft aber, sobald er auf die einzelne Person angewandt wird. Die Grenzwerte beruhen zudem überwiegend auf Daten früherer Generationen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.

Die Empfehlung lautet, den BMI nicht mehr allein zu verwenden, sondern gemeinsam mit anderen Maßen – Taillenumfang, Körperzusammensetzung, viszerales Fett, Stoffwechselwerte.

Die Entscheidung wurde in den USA öffentlich kontrovers diskutiert, auch weil die AMA in ihrer Begründung historische Verwendungen des Maßes aufgriff. Für die Frage, was der BMI misst, ist die methodische Feststellung die relevante: Ein Wert, der über Gruppen hinweg aussagekräftig ist, wird es dadurch nicht für den Einzelnen.

Zeitleiste des Body-Mass-Index von 1832 bis 2023Sieben Stationen: Quetelets Formel 1832, die Benennung durch Keys 1972, die ersten geschlechtsspezifischen Grenzwerte der NIH 1985, die weltweite WHO-Klassifikation 1995, die Zusammenlegung auf 25 und 30 im Jahr 1998 mit 29 Millionen neu eingestuften Menschen, die zusätzlichen WHO-Handlungsschwellen 2004 und die Empfehlung der American Medical Association von 2023, den BMI nicht mehr allein zu verwenden.Fast zwei Jahrhunderte, sieben StationenDie Formel ist seit 1832 unverändert. Alles Übrige wurde festgelegt.1832Quetelet formuliert das Verhältnis Gewicht zu Größe im Quadrat1972Keys tauft es Body Mass Index — und warnt vor Einzelfallnutzung1985NIH: Grenzwerte 27,8 und 27,3, getrennt nach Geschlecht1995WHO macht die Einteilung zum weltweiten Standard1998NIH legt zusammen: 25 und 30 — 29 Millionen wechseln die Kategorie2004WHO ergänzt Handlungsschwellen 23 und 27,5 und behält die alten bei2023AMA rät davon ab, den BMI als alleiniges Maß zu verwendenZwischen der Warnung des Namensgebers und der Empfehlung, den Wert nicht allein zuverwenden, liegen 51 Jahre.

Was daraus folgt

Der BMI ist nicht falsch. Er tut, wofür er gebaut wurde: Er macht Bevölkerungen vergleichbar, mit zwei Zahlen, die überall auf der Welt ohne Geräte erhoben werden können. Für Gesundheitsstatistik ist das ein enormer Vorteil.

Er ist nur nicht das, wofür er inzwischen gehalten wird. Zwischen „diese Bevölkerung hat sich in zwanzig Jahren verändert" und „bei Ihnen stimmt etwas nicht" liegt ein Unterschied, den die Formel nicht überbrücken kann – und den beide Männer, auf die sie zurückgeht, ausdrücklich benannt haben.

Wer wissen will, wie es um die eigene Gesundheit steht, erfährt das nicht von einer Division. Das ist keine Kritik am BMI. Es ist die Beschreibung dessen, was er ist.

Quellen

  1. Ancel Keys u. a.: Indices of relative weight and obesity. Journal of Chronic Diseases 25 (1972), S. 329–343Die Arbeit, die dem Quetelet-Index den Namen Body Mass Index gab. Untersuchung an über 7.400 Männern aus fünf Ländern; empfiehlt den Index für den statistischen Vergleich von Bevölkerungen und warnt vor der Anwendung auf Einzelpersonen. Der Aufsatz, in dem der Begriff Body-Mass-Index geprägt wurde; Volltext beim Verlag kostenpflichtig, der Link führt über die DOI auf die Verlagsseite.
  2. Commentary: Origins and evolution of body mass index (BMI): continuing saga. International Journal of Epidemiology 43 (2014)Ordnet Keys’ Arbeit von 1972 ein und belegt Quetelets Herleitung über die Prämisse, das Breitenwachstum des Menschen falle geringer aus als das Höhenwachstum.
  3. WHO Expert Consultation: Appropriate body-mass index for Asian populations and its implications for policy and intervention strategies. The Lancet 363 (2004), S. 157–163Belegt die Schwankungsbreite der Risikoschwellen zwischen 22 und 25 beziehungsweise 26 und 31, die Beibehaltung der internationalen Klassifikation und die zusätzlichen Handlungsschwellen bei 23,0, 27,5, 32,5 und 37,5.
  4. WHO: Physical status — the use and interpretation of anthropometry. WHO Technical Report Series 854, Genf 1995Grundlage der weltweit verwendeten BMI-Klassifikation für Erwachsene. Vollständig und kostenfrei im WHO-Repositorium IRIS abrufbar.
  5. American Medical Association: AMA adopts new policy clarifying role of BMI as a measure in medicine (Juni 2023)Beschluss des größten US-Ärzteverbands, den BMI nicht mehr als alleiniges Maß zu verwenden.
  6. American Medical Association: Use of BMI alone is an imperfect clinical measure (Juni 2023)Enthält die methodische Kernaussage, der BMI hänge in der Allgemeinbevölkerung deutlich mit der Fettmasse zusammen, verliere seine Vorhersagekraft aber auf Einzelfallebene.
  7. Jean-Pierre Montani u. a.: Ancel Keys — The legacy of a giant in physiology, nutrition, and public health. Obesity Reviews 22 (2021)Wissenschaftshistorische Einordnung der Arbeit von 1972 und ihrer Wirkung.
  8. Wikipedia: Body-Mass-IndexBelegt die Entwicklung durch Quetelet 1832 sowie Keys’ Einschränkung auf den statistischen Vergleich von Populationen.
  9. Nick Trefethen: New BMI (New Body Mass Index), University of OxfordDer Leserbrief an den Economist vom 5. Januar 2013 im Wortlaut, die Formel mit Exponent 2,5 — und Trefethens eigener Hinweis, dass sie nicht auf epidemiologischen Studien beruht und moeglicherweise keine Verbesserung ist.
  10. Assessment of a proposed BMI formula in predicting body fat percentage among Filipino young adultsVergleich beider Formeln an 190 jungen Erwachsenen: Die herkoemmliche Formel sagte den Koerperfettanteil besser voraus als die vorgeschlagene, der Unterschied war nicht signifikant.
  11. Diana Thomas u. a.: Origins of the Metropolitan Life height and weight tablesAufbau der Tabellen von 1942, 1943 und 1959: Grundlage waren Versicherte im Alter 20 bis 29, drei Koerperbau-Kategorien ohne Anleitung zu deren Bestimmung.
  12. Halls: Metropolitan Life ideal weight tablesZur Herkunft des Worts ideal: In den Veroeffentlichungen hiessen die Werte desirable; ideal setzte sich erst im Sprachgebrauch durch.
  13. Waist-to-Height Ratio — Uebersicht, Grenzwerte und StudienlageAltersgestaffelte Grenzwerte; LMU-Studie mit knapp 11.000 Probanden ueber achteinhalb Jahre; Ankuendigung des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 17. Juli 2025 zur Kopplung der Liposuktion bei Lipoedem an den WHtR.
  14. Gelbe Liste: Taillenumfang-Groesse-Verhaeltnis besser als Body-Mass-IndexBritisch-finnische Untersuchung an ueber 7.000 Kindern ab dem neunten Lebensjahr: bessere Uebereinstimmung mit der DEXA-Messung als der BMI; beim BMI kommt es bei Kindern zu Ueberdiagnosen.
  15. Global BMI Mortality Collaboration, The Lancet 2016 — Berichterstattung des Deutschen AerzteblattsKein Adipositas-Paradoxon nach Ausschluss von Rauchern und Vorerkrankten; die Risikowerte je BMI-Stufe und der Vergleich mit der Meta-Analyse von Flegal (JAMA 2013).
  16. Adipositas-Paradoxon — Einordnung der HypotheseDer Effekt zeigt sich nur bei bereits Erkrankten; fuer Gesunde folgt daraus nichts. Enthaelt auch das Beispiel eines BMI von 30 bei sehr hoher Muskelmasse.
  17. DVGS: BMI und Sterblichkeit — Meta-Analyse ueber 10 Millionen MenschenGuenstigster Wert verschiebt sich von 22 bei den 35- bis 49-Jaehrigen auf 24 bei den 70- bis 89-Jaehrigen; Risikoanstieg je fuenf Punkte 52 gegenueber 21 Prozent.
  18. BMI-Klassifikation nach Alter, KiGGS-Perzentilen und DGE-EmpfehlungFuer 0 bis 17 Jahre gelten alters- und geschlechtsspezifische Perzentilen nach den KiGGS-Referenzwerten des Robert Koch-Instituts; die DGE nennt fuer Menschen ab 65 einen Bereich von 22 bis 27.
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