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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🏃 Pace-Rechner

Pace, Zeit oder Distanz beim Laufen berechnen: min/km, km/h, Split-Zeiten und Zielzeit-Tabellen.

1Berechnungsmodus

Modus

2Distanz

km

3Gelaufene Zeit

Pace

5:30

min/km

Zielzeit

55:00

über 10 km

Geschwindigkeit

10,91

km/h

8:51 min/miFortgeschritten

Split-Tabelle (Zwischenzeiten bei konstanter Pace)

KilometerZeit
km 15:30
km 211:00
km 316:30
km 422:00
km 527:30
km 633:00
km 738:30
km 844:00
km 949:30
km 1055:00

🎯 Leistungseinordnung: Fortgeschritten · Anfänger: > 7:00 min/km · Fortgeschritten: 5:00–6:00 · Ambitioniert: 4:00–5:00 · Elite: < 3:30

Pace für gängige Zielzeiten

WettkampfZielzeitPacekm/h
5 km25:005:0012
5 km30:006:0010
10 km50:005:0012
10 km60:006:0010
Halbmarathon1:45:004:5912,06
Halbmarathon2:00:005:4110,55
Marathon3:30:004:5912,06
Marathon4:00:005:4110,55
Marathon4:30:006:249,38
Herzfrequenz-Zonen berechnenKalorienverbrauch berechnenBMI berechnen
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Was Pace bedeutet — min/km und km/h

Pace ist das gebräuchlichste Tempomaß beim Laufen: die Zeit, die man für einen Kilometer braucht, angegeben als Minuten und Sekunden pro Kilometer (z. B. 5:30 min/km). Je kleiner der Wert, desto schneller läuft man — 4:30 min/km ist also flotter als 6:00 min/km.

Die Geschwindigkeit in km/h beschreibt dasselbe aus der anderen Richtung: Je größer der Wert, desto schneller. Beide lassen sich ineinander umrechnen — km/h = 60 ÷ Pace (Pace als Dezimalzahl): 5:00 min/km sind 5,0, also 60 ÷ 5,0 = 12 km/h. Viele bevorzugen min/km, weil sich daraus die Zielzeit leicht im Kopf ableiten lässt — bei 5:30 min/km sind 10 km in 55 Minuten geschafft. Dieser Rechner zeigt zu jeder Eingabe beide Werte sowie die Zwischenzeiten (Splits) für jeden Kilometer. Alle genannten Zahlen sind Orientierung: Das passende Tempo ist individuell und hängt von Training, Tagesform und Ziel ab. Wer mit dem Laufen beginnt, darf die Pace ruhig zunächst ganz ignorieren und einfach in einem Tempo laufen, das sich angenehm anfühlt — die Zahlen werden erst später interessant, etwa zur Wettkampfplanung.

Pace und Geschwindigkeit im Vergleich

Pace (min/km)GeschwindigkeitCharakter
7:008,6 km/hlockeres Joggen
6:0010,0 km/hruhiger Dauerlauf
5:3010,9 km/hzügiger Dauerlauf
5:0012,0 km/hflotter Lauf
4:3013,3 km/hschneller Lauf
4:0015,0 km/hTempolauf

Umrechnung: km/h = 60 ÷ Pace (in Minuten als Dezimalzahl). Die Charakter-Spalte beschreibt nur das gefühlte Tempo, keine Leistungsstufe — welches Tempo „locker" oder „flott" ist, ist von Person zu Person sehr verschieden. Ein Tempo, das für die eine Person ein ruhiger Dauerlauf ist, kann für eine andere bereits ein flotter Lauf sein; beide sind völlig in Ordnung.

10 km in 55 Minuten — welche Pace ist das?

  1. 1
    Gesamtzeit in Minuten55:00= 55 min
  2. 2
    Pace berechnen (Zeit ÷ Distanz)55 min ÷ 10 km= 5,5 min/km = 5:30 min/km
  3. 3
    In km/h umrechnen60 ÷ 5,5= 10,9 km/h
Wer 10 km in 55 Minuten läuft, hält eine Pace von 5:30 min/km, also rund 10,9 km/h. Die Rechnung ist bewusst einfach: Gesamtzeit durch Distanz teilen ergibt die Pace, der Kehrwert mal 60 die Geschwindigkeit. Daraus lassen sich auch die Zwischenzeiten ableiten — bei gleichmäßigem Tempo ist nach 5 km die Hälfte der Zeit (27:30) vergangen. In der Praxis schwankt das Tempo natürlich; der Schnitt am Ende zählt. Genau dieselbe Rechnung steckt hinter den drei Modi des Rechners: Aus Zeit und Distanz wird die Pace, aus Pace und Distanz die Zielzeit, aus Zeit und Pace die machbare Distanz. Welche zwei Werte man kennt, bestimmt also, was sich berechnen lässt.

Split-Tabelle: 10 km bei 5:30 min/km

KilometerZwischenzeit
1 km5:30
2 km11:00
3 km16:30
4 km22:00
5 km27:30
6 km33:00
7 km38:30
8 km44:00
9 km49:30
10 km55:00

Splits sind die kumulierten Zwischenzeiten an jedem Kilometerpunkt bei konstanter Pace. Sie helfen im Training und Wettkampf, das Tempo zu kontrollieren: Liegt man bei km 5 deutlich vor der Zwischenzeit, ist man zu schnell gestartet. Der Rechner erzeugt diese Tabelle für jede beliebige Pace und Distanz.

Pace für verschiedene Distanzen umrechnen

Aus einer Pace lässt sich die Zielzeit für jede Strecke berechnen: Zeit = Pace × Distanz. Bei 5:30 min/km ergeben 5 km also 27:30, 10 km 55:00 und ein Halbmarathon rund 1:56. Umgekehrt erhält man aus einer angepeilten Zielzeit die nötige Pace: Pace = Zielzeit ÷ Distanz.

Die vier klassischen Wettkampfdistanzen sind 5 km, 10 km, Halbmarathon (21,0975 km) und Marathon (42,195 km). Wichtig zu wissen: Eine Pace, die man über 5 km hält, lässt sich nicht einfach auf den Marathon übertragen. Je länger die Strecke, desto langsamer wird die durchschnittliche Pace, weil die Ermüdung zunimmt. Wer seine 10-km-Pace kennt, kann die Marathonzeit deshalb nur grob hochrechnen und sollte einen Zuschlag einplanen. Die folgende Tabelle zeigt, welche Zielzeiten sich bei gleichmäßiger Pace über die vier Distanzen ergeben — als Planungshilfe, nicht als Vorgabe.

Zielzeiten je Distanz bei gleichmäßiger Pace

Pace5 km10 kmHalbmarathonMarathon
6:00 min/km30:001:00:002:06:354:13:10
5:30 min/km27:3055:001:56:023:52:04
5:00 min/km25:0050:001:45:293:30:59
4:30 min/km22:3045:001:34:563:09:53

Berechnet mit Zeit = Pace × Distanz und gleichmäßigem Tempo über die ganze Strecke. In der Realität liegt die durchschnittliche Marathon-Pace meist über (also langsamer als) der 10-km-Pace — die Tabelle ist eine Idealrechnung zur Orientierung.

Marathonzeit aus der 10-km-Pace hochrechnen

  1. 1
    10-km-Zeit als Ausgangswert55:00 (Pace 5:30 min/km)= 55 min
  2. 2
    Naive Hochrechnung (gleiche Pace)5,5 min/km × 42,195 km= 3:52:04
  3. 3
    Mit Ermüdungszuschlag (Riegel-Formel, Exponent 1,06)55 min × (42,195 ÷ 10)^1,06= ≈ 4:13
Würde man die 10-km-Pace einfach auf den Marathon übertragen, käme man auf 3:52 — das unterschätzt die Realität deutlich. Über 42 km nimmt die Ermüdung zu, die Pace wird langsamer. Die Riegel-Formel rechnet diesen Zuschlag grob ein und schätzt eher rund 4:13. Solche Hochrechnungen sind nur Anhaltspunkte: Wie gut man die Distanz wirklich durchhält, hängt vor allem vom Ausdauertraining, von der Renneinteilung und von der Verpflegung ab. Wer den ersten Marathon plant, geht es besser etwas konservativer an. Eine bewährte Faustregel für die Praxis: die im Training auf langen Läufen tatsächlich gehaltene Pace als Maßstab nehmen, nicht die rechnerische Bestform — so vermeidet man, in der ersten Hälfte zu schnell zu laufen und im letzten Drittel einzubrechen.

Typische Pace-Bereiche (zur Orientierung)

BewegungsartPace (min/km)
Zügiges Gehen9:00–11:00
Lockeres Jogging7:00–8:30
Ruhiger Dauerlauf6:00–7:00
Zügiger Dauerlauf5:00–6:00
Tempolauf / Intervalle4:00–5:00

Die Bereiche beschreiben nur die Art der Bewegung, keine Wertung und keinen Sollwert. Welche Pace sich „locker" oder „zügig" anfühlt, ist stark von Alter, Trainingszustand und Tagesform abhängig — und verschiebt sich mit der Zeit ganz von selbst.

Warum die Pace schwankt — Steigung, Wind, Tagesform

Die gleiche Anstrengung führt nicht immer zur gleichen Pace. Steigungen kosten spürbar Tempo: Bergauf wird die Pace langsamer, ohne dass man weniger leistet — bergab kann sie schneller werden. Auch Wind, Bodenbeschaffenheit (Asphalt, Wald, Trail) und ein kurvenreicher Kurs verändern das Tempo bei gleichem Einsatz.

Hinzu kommen Hitze und Luftfeuchtigkeit, die den Kreislauf zusätzlich fordern, sowie die persönliche Tagesform: Schlaf, Ernährung, Stress und Trainingszustand schwanken von Tag zu Tag. Deshalb ist es ganz normal, dass dieselbe Runde mal leichter und mal schwerer fällt. Statt sich allein an einer Zielpace festzuhalten, hilft es, auf Körpergefühl und Atmung zu achten — bei lockeren Läufen sollte ein Gespräch noch möglich sein. Eine einzelne langsame Runde sagt wenig aus; aussagekräftiger ist die Entwicklung über mehrere Wochen unter ähnlichen Bedingungen. Auch deshalb vergleicht man Pace-Werte am besten nur auf ähnlichen Strecken: Eine flache Runde im Park und ein hügeliger Trail liefern selbst bei gleicher Anstrengung sehr unterschiedliche Zahlen — die kleinere Zahl ist dann kein Zeichen besserer Form, sondern schlicht der leichteren Strecke.

Negativ-Split: zweite Hälfte etwas schneller

  1. 1
    Ziel: 10 km in 50:00 (Schnitt 5:00 min/km)Gesamt 50:00= Pace-Schnitt 5:00
  2. 2
    Erste 5 km bewusst ruhigerPace 5:06 → 5 km= 25:30
  3. 3
    Zweite 5 km etwas schnellerPace 4:54 → 5 km= 24:30
  4. 4
    Summe prüfen25:30 + 24:30= 50:00
Beim Negativ-Split läuft man die zweite Hälfte leicht schneller als die erste — hier 24:30 nach 25:30, im Schnitt trotzdem die angepeilten 5:00 min/km. Der Vorteil: Ein ruhiger Start schont die Kräfte, sodass am Ende noch Reserve da ist. Viele laufen instinktiv zu schnell los und bauen zum Schluss ab (Positiv-Split). Schon ein gleichmäßiges Tempo ist besser als ein zu schneller Start; der Negativ-Split ist die etwas fortgeschrittenere Variante davon und muss nicht das Ziel jedes Laufs sein. Im Training ist es völlig in Ordnung, einfach gleichmäßig zu laufen; der bewusste Negativ-Split lohnt sich vor allem im Wettkampf, wenn man das Letzte aus einer Zielzeit holen will. Wer ihn üben möchte, beginnt am besten mit einem nur leicht gebremsten Start und steigert sich erst auf den letzten Kilometern.

10-km-Zeiten im Breitensport (grobe Orientierung)

Einsteiger-Bereich60–75 minPace ca. 6:00–7:30
Breitensport-Mittelfeld50–60 minPace ca. 5:00–6:00
Ambitionierte Hobbyläufer40–50 minPace ca. 4:00–5:00
Wichtigkein Maßstabstark von Alter und Training abhängig

Pace im Training sinnvoll steuern

  • Mit einem ruhigen Grundlagentempo starten, bei dem man sich noch unterhalten kann.
  • Nicht zu schnell loslaufen — ein gleichmäßiges oder leicht steigendes Tempo hält länger durch.
  • Die Pace an Strecke und Bedingungen anpassen: Steigung, Wind, Hitze und Müdigkeit kosten Tempo.
  • Tempo-Einheiten sparsam einsetzen; der Großteil des Trainings darf locker und langsam sein.
  • Nach dem Lauf die Splits anschauen, um das eigene Tempogefühl zu schärfen.
  • Die Belastung an die eigene Fitness anpassen — nicht an die Zeiten anderer.
  • Bei Schmerzen, Schwindel oder Atemnot das Tempo herausnehmen oder pausieren.

Gleichmäßiges Tempo schlägt den Start-Sprint

Der häufigste Fehler bei Lauf und Wettkampf ist ein zu schneller Start: Das fühlt sich anfangs leicht an, rächt sich aber auf den letzten Kilometern. Wer die ersten zehn Prozent der Strecke bewusst etwas langsamer angeht als die Zielpace, hat am Ende mehr Reserve und läuft unterm Strich oft sogar eine bessere Zeit. Die Split-Anzeige des Rechners hilft beim Einteilen: Man sieht, welche Zwischenzeit zu welchem Kilometer passt, und kann das Tempo daran ausrichten, statt nur nach Gefühl zu starten.

Pace-Werte sind Orientierung, kein Maßstab

Alle Tempo-Bereiche und Zeiten auf dieser Seite sind grobe Richtwerte aus dem Breitensport — keine Vorgabe und kein Maßstab für den eigenen Wert. Die passende Pace hängt von Alter, Trainingsstand, Gewicht, Tagesform und Zielsetzung ab und verändert sich mit der Zeit. Gerade am Anfang zählt vor allem regelmäßige, lockere Bewegung; Geschwindigkeit kommt später fast von selbst. Wer mit gesundheitlichen Einschränkungen oder nach längerer Pause startet, sollte das Tempo behutsam aufbauen und im Zweifel ärztlich abklären, welche Belastung sinnvoll ist. Der Vergleich mit den Zeiten anderer hilft selten weiter — entscheidend ist die eigene Entwicklung und dass das Laufen Freude macht und gut tut.

Häufige Fragen

Was ist Pace beim Laufen?
Pace ist die Zeit, die Sie für einen Kilometer benötigen — angegeben als Minuten:Sekunden pro Kilometer (z. B. 5:30 min/km). Je niedriger die Pace, desto schneller laufen Sie. Pace ist das Standardmaß beim Laufen, weil es leichter zu rechnen ist als km/h.
Wie berechne ich meinen Pace?
Pace (min/km) = Gesamtzeit in Minuten ÷ Distanz in km. Beispiel: 10 km in 55 Minuten → 55 ÷ 10 = 5,5 min/km = 5:30 min/km. Mit unserem Pace-Rechner geht das automatisch, inklusive Sekundenumrechnung und Split-Tabelle.
Welcher Pace für einen Marathon unter 4 Stunden?
Um einen Marathon (42,195 km) unter 4:00:00 h zu laufen, brauchen Sie eine Pace von etwa 5:41 min/km (10,55 km/h). Das entspricht 14:13 Minuten pro 2,5 km. Wichtig: Pace im Training regelmäßig auf langen Läufen üben, nicht erst am Wettkampftag.
Wie rechne ich Pace in km/h um?
Die Formel lautet: km/h = 60 ÷ Pace (min/km, als Dezimalzahl). Beispiel: 5:30 min/km = 5,5 min → 60 ÷ 5,5 = 10,91 km/h. Beispiele: 4:00 min/km = 15 km/h, 5:00 min/km = 12 km/h, 6:00 min/km = 10 km/h. Unser Rechner zeigt beide Werte automatisch.
Was ist ein guter Pace für Anfänger?
Für Anfänger ist ein Pace von 6:30 bis 7:30 min/km (8–9 km/h) realistisch. Wichtiger als das Tempo: Sie sollten nebenher noch reden können (Grundlagentempo). Erst nach einigen Monaten regelmäßigen Trainings lohnt es sich, an der Geschwindigkeit zu arbeiten — vorher verhindert zu schnelles Laufen Fortschritt und erhöht das Verletzungsrisiko.
Was bedeuten Split-Zeiten?
Split-Zeiten sind die Zwischenzeiten bei definierten Distanzen (meist jeden Kilometer). Sie zeigen, ob Sie gleichmäßig laufen (Even Splits) oder am Ende schneller werden (Negative Splits, ideal) bzw. abbauen (Positive Splits). Unser Rechner zeigt alle Splits bei konstanter Pace.

Quellen & Methodik

  1. Pace & Laufgeschwindigkeit — GrundlagenPace = Zeit ÷ Distanz; die Richtwerte sind Orientierung im Breitensport, kein Leistungsmaßstab. Marathon-Hochrechnung nach der Riegel-Formel (Peter Riegel, 1981).

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