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Aktualisiert am 21. Mai 2026

❤️ Herzfrequenz-Zonen-Rechner

Trainingszonen berechnen: HFmax nach Tanaka und Karvonen, 5 Zonen, 80/20-Training und Fettverbrennungszone.

1Alter

Jahre

2Ruhepuls (optional — für Karvonen-Formel)

bpm

Morgens im Bett messen, vor dem Aufstehen. Trainierte: 50–60 bpm. Untrainierte: 70–80 bpm.

3Maximale Herzfrequenz (optional)

bpm

Falls Sie Ihre HFmax aus einem Belastungstest kennen — sonst wird sie nach Formel berechnet.

4Berechnungsformel

5Sportart

Maximale Herzfrequenz (HFmax)

187 bpm

208 − 0,7 × Alter (Tanaka)

5 Trainingszonen (nach % HFmax)

Zone 1: Regeneration

Sehr locker, Regeneration nach hartem Training

94112 bpm

5060 % HFmax

Zone 2: Grundlagenausdauer

Lockeres Tempo, Fettverbrennung, 80 % des Trainings

112131 bpm

6070 % HFmax

Zone 3: Aerobe Zone

Wettkampftempo für lange Distanzen, noch kontrollierbar

131150 bpm

7080 % HFmax

Zone 4: Anaerobe Schwelle

Hartes Training, Intervalle, Tempodauerläufe

150168 bpm

8090 % HFmax

Zone 5: Maximum

Sprint, Maximalintensität, nur kurze Zeit haltbar

168187 bpm

90100 % HFmax

🎯 Empfehlung: Für Fettverbrennung und Grundlagenausdauer Zone 2 (112131 bpm). Für Leistungssteigerung Zone 4 (150168 bpm). Nach der 80/20-Regel: 80 % aller Trainings in Zone 1–2, 20 % in Zone 4–5, Zone 3 vermeiden.

💡 🏃 Laufen: Laufen: Im Training 80 % in Zone 1–2 (locker), 20 % in Zone 4–5 (hart) = 80/20-Regel.

Formeln im Vergleich

FormelHFmaxHinweis
Standard (Fox)190 bpm220 − Alter · einfach, ungenau
Tanaka (2001)187 bpm208 − 0,7 × Alter · wissenschaftlich validiert
Karvonen187 bpmReserve = HFmax − Ruhepuls · individueller

ℹ️ Hinweis: Formeln sind Schätzungen — die echte HFmax kann ±10 bpm abweichen. Für genaue Werte ist ein medizinischer Belastungstest nötig. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor Trainingsbeginn den Arzt konsultieren.

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Training nach Puls: Warum Herzfrequenz-Zonen die Belastung steuern

Die Herzfrequenz ist der unmittelbarste Messwert für die innere Belastung beim Ausdauertraining. Tempo, Wattzahl oder Gefühl hängen von Tagesform, Wind und Untergrund ab — der Puls spiegelt dagegen direkt, wie hart das Herz-Kreislauf-System gerade arbeitet. Deshalb teilt die Trainingslehre das Spektrum zwischen Ruhe und Maximalbelastung in fünf Zonen, jede mit einem eigenen Trainingsreiz.

Der Grundgedanke: Nicht jede Einheit soll gleich anstrengend sein. Lockere Zonen bauen die aerobe Grundlage auf und fördern die Erholung, harte Zonen verschieben die Schwelle und die maximale Sauerstoffaufnahme. Voraussetzung für die Berechnung sind zwei persönliche Werte: die maximale Herzfrequenz (HFmax) als obere und der Ruhepuls als untere Grenze. Alle Formelwerte sind Schätzungen und ersetzen weder einen Belastungstest noch — bei Vorerkrankungen — die ärztliche Abklärung; die Belastung gehört immer ans eigene Fitnesslevel angepasst. Der größte praktische Nutzen liegt in der Verteilung über die Woche: viel Zeit locker, wenig Zeit hart.

Die fünf Herzfrequenz-Zonen im Überblick

Zone% der HFmaxNameTrainingswirkung
Zone 150–60 %RegenerationSehr locker; aktive Erholung nach harten Einheiten, fördert die Durchblutung ohne zusätzliche Ermüdung
Zone 260–70 %GrundlagenausdauerLockeres Dauertempo; baut die aerobe Basis und den Fettstoffwechsel auf, Kernbereich langer Einheiten
Zone 370–80 %Aerobe ZoneZügiges, noch kontrollierbares Tempo; Renntempo für lange Wettkämpfe, Atmung gleichmäßig
Zone 480–90 %Anaerobe SchwelleHart, aber über längere Intervalle haltbar; verschiebt die Laktatschwelle nach oben
Zone 590–100 %MaximumMaximalintensität; nur kurze Intervalle, schult Spitzenleistung und maximale Sauerstoffaufnahme

Die Prozentwerte beziehen sich auf die maximale Herzfrequenz. Zone 2 als „Grundlagenausdauer" beschreibt einen trainingsphysiologischen Reiz — kein Werkzeug zum Abnehmen; der Energieumsatz hängt vom Gesamttraining und der Lebensweise ab. Nach Karvonen verschieben sich die Untergrenzen nach oben, weil dort der Ruhepuls eingerechnet wird. Die Grenzen sind fließend: Ein Puls knapp an einer Zonengrenze ist kein Fehler, sondern Teil eines kontinuierlichen Übergangs zwischen den Belastungsbereichen.

Beispiel einer polarisierten Trainingswoche (Zeitanteile)

Zone 1 — Regeneration10 %sehr lockere Erholungseinheiten
Zone 2 — Grundlagenausdauer70 %Kernbereich, lockeres Dauertempo
Zone 3 — Aerobe Zone5 %bewusst gemiedene Mittelzone
Zone 4 — Anaerobe Schwelle10 %harte Intervalle, Tempodauerläufe
Zone 5 — Maximum5 %kurze Spitzenintervalle

Karvonen-Beispiel: Zielpuls Zone 2 für 40 Jahre, Ruhepuls 60

  1. 1
    HFmax nach Tanaka schätzen208 − 0,7 × 40= 180 bpm
  2. 2
    Herzfrequenzreserve bestimmen (HFmax − Ruhepuls)180 − 60= 120 bpm
  3. 3
    Zone-2-Untergrenze (60 % der Reserve über Ruhepuls)60 + 120 × 0,60= 132 bpm
  4. 4
    Zone-2-Obergrenze (70 % der Reserve über Ruhepuls)60 + 120 × 0,70= 144 bpm
Der Grundlagenausdauer-Bereich (Zone 2) liegt für diese Person bei rund 132 bis 144 bpm. Die einfache Prozentmethode ohne Ruhepuls (180 × 0,60 bis 0,70 = 108 bis 126) ergäbe deutlich niedrigere Werte. Karvonen berücksichtigt mit der Herzfrequenzreserve den individuellen Ruhepuls und liefert gerade für Trainierte realistischere Zonen. Nach demselben Schema lassen sich alle fünf Zonen berechnen: Man setzt für die Intensität nacheinander die Anteilsgrenzen von 0,50 bis 1,00 ein. Sinkt der Ruhepuls mit besserer Fitness, verschiebt sich die gesamte Zonenleiter nach oben — deshalb lohnt es, die Werte gelegentlich neu zu berechnen.

HFmax schätzen: Fox-Faustformel gegen Tanaka

Die maximale Herzfrequenz ist genetisch festgelegt und sinkt mit dem Alter. Exakt bestimmen lässt sie sich nur im Belastungstest unter Aufsicht; für den Alltag nutzt man Schätzformeln. Die bekannte Fox-Faustformel (220 − Alter) ist leicht zu merken, streut aber stark (etwa ±10 bis 12 Schläge) und unterschätzt die HFmax im höheren Alter systematisch.

Die Tanaka-Formel (208 − 0,7 × Alter) stammt aus einer Meta-Analyse und bildet den altersbedingten Rückgang flacher und realistischer ab. Der Unterschied wächst mit dem Alter: Mit 30 Jahren liefern beide ähnliche Werte (190 gegenüber 187), mit 60 Jahren 160 nach Fox, aber 166 nach Tanaka — sechs Schläge, die ganze Zonengrenzen verschieben. Die Karvonen-Methode ist keine HFmax-Formel, sondern bildet aus HFmax und Ruhepuls individuelle Zonen. Ein im Test gemessener HFmax-Wert hat Vorrang vor jeder Schätzung und kann im Rechner direkt eingetragen werden — dann bilden sich die Zonen auf dieser belastbaren Basis statt auf einer Formel.

HFmax-Formeln und Karvonen im Vergleich

MethodeFormelStärke und Schwäche
Fox / Standard (1971)HFmax = 220 − AlterSehr einfach und verbreitet; ungenau (±10–12 bpm), unterschätzt HFmax im höheren Alter
Tanaka (2001)HFmax = 208 − 0,7 × AlterAus Meta-Analyse validiert, altersgerechter; für die meisten die empfohlene Schätzung
Karvonen (1957)Zielpuls = Ruhepuls + (HFmax − Ruhepuls) × IntensitätBezieht den Ruhepuls ein, individuellere Zonen; nur so genau wie der eingesetzte HFmax-Wert

Faustformeln sind Schätzungen mit individueller Streuung. Der zuverlässigste HFmax-Wert stammt aus einem sportmedizinischen Belastungstest; ein dort gemessener Wert hat Vorrang vor jeder Formel und kann im Rechner direkt eingetragen werden. Tanaka und Fox schätzen nur die obere Grenze (HFmax); erst Karvonen macht daraus gemeinsam mit dem Ruhepuls konkrete Trainingszonen. Die drei Verfahren widersprechen sich also nicht, sondern bauen aufeinander auf.

Zonen-Grenzen für eine 40-jährige Person (einfache %-HFmax-Methode)

  1. 1
    HFmax nach Tanaka208 − 0,7 × 40= 180 bpm
  2. 2
    Zone 3 Untergrenze (70 % der HFmax)180 × 0,70= 126 bpm
  3. 3
    Grenze Zone 3 / Zone 4 (80 % der HFmax)180 × 0,80= 144 bpm
  4. 4
    Zone 4 Obergrenze (90 % der HFmax)180 × 0,90= 162 bpm
Ohne Ruhepuls (einfache Prozentmethode) liegt für die 40-jährige Person die aerobe Zone 3 bei rund 126 bis 144 bpm und die anaerobe Schwelle (Zone 4) bei 144 bis 162 bpm. Diese Methode ist schneller, fällt aber für Trainierte mit niedrigem Ruhepuls oft etwas zu niedrig aus — dann ist Karvonen die bessere Wahl. Wichtig ist die Methodenkonsistenz: Wer die Zonen einmal über die Prozentmethode und einmal über Karvonen bestimmt, erhält unterschiedliche Grenzen für dieselbe Person. Innerhalb eines Trainingsplans sollte man sich deshalb für eine Methode entscheiden und dabei bleiben.

Puls-Richtwerte nach Alter (Tanaka, einfache %-HFmax-Methode)

AlterHFmax (Tanaka)Zone 2 (60–70 %)
20 Jahre194 bpm116–136 bpm
30 Jahre187 bpm112–131 bpm
40 Jahre180 bpm108–126 bpm
50 Jahre173 bpm104–121 bpm
60 Jahre166 bpm100–116 bpm

Werte gerundet, ohne Ruhepuls gerechnet (HFmax × 0,60 bzw. 0,70). Mit der Karvonen-Methode und einem niedrigen Ruhepuls liegen die Zone-2-Grenzen spürbar höher. Die Tabelle ist eine grobe Orientierung — der individuelle Wert kann um ±10 bpm abweichen, weil die maximale Herzfrequenz zwischen Menschen gleichen Alters stark streut. Zwei 40-Jährige können sich um 20 Schläge unterscheiden, ohne dass einer untrainiert wäre; die Formel trifft nur den Durchschnitt einer Altersgruppe.

Ruhepuls und Fitness: was der Morgenwert verrät

Der Ruhepuls ist der Puls im völligen Ruhezustand und der zweite Bezugswert für die Zonenberechnung nach Karvonen. Am aussagekräftigsten misst man ihn morgens direkt nach dem Aufwachen, noch im Liegen. Trainierte liegen oft bei 50 bis 60 Schlägen pro Minute, Untrainierte bei 70 bis 80, ausdauertrainierte Personen mitunter bei 40 bis 50.

Mit steigender Ausdauerfitness sinkt der Ruhepuls häufig über Wochen und Monate, weil das Herz pro Schlag mehr Blut auswirft — ein langsam sinkender Ruhepuls ist also ein gutes Zeichen. Weil die Karvonen-Methode ihn einrechnet, lohnt es sich, ihn ein- bis zweimal pro Saison neu zu bestimmen und die Zonen zu aktualisieren. Ein plötzlich erhöhter Ruhepuls dagegen ist kein Fitnesssignal, sondern ein Warnzeichen für Infekt, Übertraining oder Schlafmangel — dann sind Erholung und gegebenenfalls eine ärztliche Abklärung angebracht statt harter Belastung. In der Praxis genügt es, HFmax und Ruhepuls zu Saisonbeginn festzulegen und die Werte nach einigen Monaten konsequenten Trainings kurz zu überprüfen.

Bei Vorerkrankungen ärztlich abklären

Pulsbasierte Trainingsbereiche sind Orientierungswerte für gesunde Freizeitsportler. Wer eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat, Medikamente nimmt, die den Puls beeinflussen (etwa Betablocker), schwanger ist, lange nicht trainiert hat oder Symptome wie Brustschmerz, Atemnot, Schwindel oder Herzstolpern bemerkt, sollte die Belastung vor dem Training ärztlich oder sportmedizinisch abklären lassen. Die berechneten Zonen ersetzen keine medizinische Beratung. Belastung grundsätzlich an das eigene Fitnesslevel anpassen und schrittweise steigern. Wer lange pausiert hat oder neu mit Ausdauersport beginnt, startet besser konservativ in den unteren Zonen und tastet sich über Wochen heran, statt sofort an die Schwellenbereiche zu gehen.

Ruhe- und Trainingspuls richtig messen

  • Ruhepuls morgens direkt nach dem Aufwachen im Liegen messen — vor dem Aufstehen, Kaffee oder Blick aufs Handy.
  • Über 3 bis 5 Tage messen und den Durchschnitt nehmen; einzelne Tage schwanken durch Schlaf, Stress und Koffein.
  • Manuell 60 Sekunden zählen (Zeigefinger an Handgelenk oder Hals, nicht den Daumen) oder einen Brustgurt nutzen.
  • Einen dauerhaft erhöhten Ruhepuls (mehrere Schläge über dem Normalwert) als mögliches Zeichen für Infekt, Übertraining oder Schlafmangel ernst nehmen und die Belastung anpassen.
  • Den Ruhepuls saisonal neu bestimmen: Sinkt er mit besserer Fitness, verschiebt sich die ganze Karvonen-Zonenleiter.
  • HFmax nicht aus einer einzelnen erschöpfenden Maximaleinheit ableiten — ein strukturierter Belastungstest unter Aufsicht ist sicherer und genauer.
  • Den Herzfrequenz-Drift einplanen: Bei langen Einheiten steigt der Puls durch Wärme und Flüssigkeitsverlust bei gleichem Tempo allmählich an — das ist normal und kein Grund, sofort langsamer zu werden.

Brustgurt misst den Trainingspuls genauer

Optische Sensoren am Handgelenk schätzen den Puls über die Hautdurchblutung und hängen bei schnellen Belastungswechseln, kalten Händen oder Intervallen oft nach. Ein Brustgurt erfasst das Herzsignal direkt (ähnlich einem EKG) und liefert beim Intervalltraining die deutlich zuverlässigeren Werte. Fürs lockere Dauertraining reicht der Handgelenk-Sensor meist aus; wer den Puls eng an den Zonengrenzen steuern will, ist mit dem Brustgurt besser bedient. Hilfreich ist außerdem, den Sensor eng anliegend und den Gurt leicht angefeuchtet zu tragen — trockene Elektroden liefern in den ersten Minuten oft Aussetzer und scheinbar zu hohe Werte, die sich nach dem Warmlaufen von selbst geben.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meine maximale Herzfrequenz?
Die einfachste Formel ist 220 minus Alter. Genauer ist die Tanaka-Formel: 208 − 0,7 × Alter. Beide sind aber nur Schätzungen — der wahre Wert kann um ±10 bpm abweichen. Für exakte HFmax braucht es einen Belastungstest (Laufbandtest, Stufentest) unter medizinischer Aufsicht.
Was sind Herzfrequenz-Zonen?
Die 5 Trainingszonen sind Intensitätsbereiche des Pulses, die jeweils einen anderen Trainingseffekt haben: Zone 1 (Regeneration), Zone 2 (Grundlagenausdauer), Zone 3 (Aerob), Zone 4 (Anaerobe Schwelle), Zone 5 (Maximum). Durch gezieltes Training in verschiedenen Zonen verbessern Sie unterschiedliche Aspekte: Ausdauer, Tempo, VO2max.
In welcher Zone verbrennt man am meisten Fett?
Prozentual kommt in Zone 2 (60–70 % HFmax) der höchste Anteil der Energie aus Fett. ABSOLUT betrachtet verbrennen Sie aber in höheren Zonen mehr Fett pro Stunde, weil der Gesamtenergieumsatz steigt. Fürs Abnehmen zählt die Gesamtkalorienbilanz — nicht die Zone. Zone 2 ist trotzdem wichtig für den Ausdaueraufbau.
Was ist die Karvonen-Formel?
Die Karvonen-Formel berechnet Trainingszonen mit Ruhepuls: Zielpuls = Ruhepuls + (HFmax − Ruhepuls) × Intensität. Sie ist genauer als die einfache Prozentrechnung (HFmax × Intensität), weil sie den Ruhepuls berücksichtigt. Trainierte Sportler mit niedrigem Ruhepuls bekommen dadurch realistischere Zonen.
Wie messe ich meinen Ruhepuls?
Am besten morgens direkt nach dem Aufwachen, noch im Bett liegend — bevor Sie aufstehen oder Kaffee trinken. Messen Sie 60 Sekunden lang (Finger auf Handgelenk/Hals) oder nutzen einen Pulsmesser. Ideal: 3–5 Tage hintereinander messen und Durchschnitt bilden. Trainierte: 50–60 bpm, Untrainierte: 70–80 bpm.
Was ist die 80/20-Regel beim Training?
Die 80/20-Regel (Polarized Training): 80 % der Trainingszeit in Zone 1–2 (locker), nur 20 % in Zone 4–5 (hart). Die Mittelzone 3 wird gemieden. Studien zeigen, dass diese Verteilung Bestzeiten schneller verbessert als permanentes Mittelzonentraining. Für Hobby-Läufer besonders effektiv.

Quellen & Methodik

  1. Tanaka, Monahan, Seals (2001), J Am Coll Cardiol 37(1):153–156Age-predicted maximal heart rate revisited — HFmax = 208 − 0,7 × Alter (Meta-Analyse, wissenschaftlich validiert).
  2. Karvonen, Kentala, Mustala (1957), Ann Med Exp Biol Fenn 35(3):307–315Herzfrequenzreserve-Formel: Zielpuls = Ruhepuls + (HFmax − Ruhepuls) × Intensität.
  3. Fox, Naughton, Haskell (1971)Klassische Faustformel HFmax = 220 − Alter — gebräuchlich, aber mit größerer Streuung als Tanaka.

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