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Aktualisiert am 14. Juni 2026

💰 Trinkgeld-Rechner

Trinkgeld berechnen: Prozent oder fester Betrag, Rechnung teilen, auf glatten Betrag aufrunden.

Trinkgeld
%
Pers.
Auf glatten Betrag aufrunden?

Gesamtbetrag

49,50

Trinkgeld: 4,50 € (10%)
Pro Person: 24,75

Aufschlüsselung

Rechnungsbetrag45,00
Trinkgeld (10%)+4,50
Gesamtbetrag49,50
Pro Person (2 Personen)24,75

Trinkgeld-Übersicht

TrinkgeldBetragGesamtPro Person
5%2,2547,2523,63
10%4,5049,5024,75
15%6,7551,7525,88
20%9,0054,0027,00

Tipp: In Deutschland sind 5-10% Trinkgeld im Restaurant üblich, 10-15% bei sehr gutem Service. Im Gegensatz zu den USA ist Trinkgeld in Deutschland freiwillig und kein fester Gehaltsbestandteil.

Prozente berechnen
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Trinkgeld in Deutschland — Erwartung und Konvention

Trinkgeld ist in Deutschland eine freiwillige Anerkennung für guten Service — anders als etwa in den USA, wo es einen festen Teil des Einkommens der Servicekräfte ausmacht. Es gibt keinen Rechtsanspruch und keine vorgeschriebene Höhe; die genannten Sätze sind reine Orientierung.

Im Restaurant haben sich 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrags eingebürgert, bei besonders gutem Service auch bis 15 Prozent. Sehr verbreitet ist das schlichte Aufrunden auf einen glatten Betrag: Aus 27,30 € werden 30 € mit den Worten „stimmt so". Gezahlt wird das Trinkgeld direkt an die Bedienung, nicht auf dem Tisch hinterlassen. Üblich ist es, beim Bezahlen den gewünschten Gesamtbetrag zu nennen — die Servicekraft gibt dann nur die Differenz heraus. Dieser Rechner ermittelt den Betrag auf drei Wegen: prozentual, als fester Eurobetrag oder durch Aufrunden — und teilt die Summe auf Wunsch gleich durch die Zahl der Gäste.

Übliche Trinkgeld-Sätze nach Anlass

AnlassÜblicher SatzBeispiel
Restaurant5–10 % (bis 15 % bei top Service)60 € Rechnung → 3–6 €
Café / BarAufrunden oder 1–2 € je Getränk8,50 € → 10 €
Lieferdienst1–3 € je nach Bestellwert und Wetter25 € Bestellung → 2 €
TaxiAuf den nächsten Euro aufrunden oder 5–10 %18,40 € → 20 €
Friseur5–10 % des Rechnungsbetrags40 € → 2–4 €
Hotel1–2 € pro Nacht / pro GepäckstückZimmerservice 1–2 €

Alle Werte sind Richtwerte, keine Vorschrift. Maßgeblich bleibt die eigene Zufriedenheit mit dem Service — bei mäßiger Leistung darf das Trinkgeld kleiner ausfallen oder ganz entfallen, bei herausragender größer.

10 Prozent Trinkgeld auf 48,50 €

  1. 1
    Trinkgeld prozentual berechnen48,50 € × 10 ÷ 100= 4,85 €
  2. 2
    Gesamtbetrag bilden48,50 € + 4,85 €= 53,35 €
  3. 3
    Praktisch aufrunden (optional)auf 54,00 € → Trinkgeld 5,50 €= ≈ 11,3 %
Zehn Prozent ergeben 4,85 € Trinkgeld, die Rechnung steigt damit auf 53,35 €. In der Praxis nennt man der Bedienung oft einen leicht aufgerundeten glatten Betrag wie 54 € — das hebt das Trinkgeld geringfügig auf rund 11 Prozent. Der schnelle Kopfrechen-Trick für 10 Prozent: das Komma eine Stelle nach links schieben (48,50 € → 4,85 €). Fünf Prozent sind die Hälfte davon, 15 Prozent die Summe aus 10 und 5 Prozent.

Prozent oder aufrunden? Zwei Wege zum Trinkgeld

Für die Höhe des Trinkgelds gibt es zwei gängige Methoden. Der prozentuale Weg multipliziert den Rechnungsbetrag mit dem gewünschten Satz: 10 Prozent von 50 € sind 5 €. Diese Methode ist fair und nachvollziehbar, ergibt aber oft krumme Beträge wie 53,35 €.

Der Aufrund-Weg dreht die Logik um: Man legt einen glatten Zielbetrag fest und gibt die Differenz als Trinkgeld. Aus 47,30 € werden 50 €, das Trinkgeld beträgt dann 2,70 €. Das ist bequem und im Alltag am weitesten verbreitet, der tatsächliche Prozentsatz schwankt dabei aber je nach Ausgangssumme. Im Rechner schaltet die Option „Aufrunden" den Gesamtbetrag auf den nächsten vollen Euro; für ein frei gewähltes rundes Ziel nutzt man den Modus „fester Betrag" und gibt die Differenz direkt ein. Beide Wege führen zum selben Ergebnis — der Rechner zeigt zu jedem Betrag automatisch den entsprechenden Prozentsatz an.

Vergleich: Trinkgeld-Sätze bei 50 € Rechnung

SatzTrinkgeldEndsumme
5 %2,50 €52,50 €
10 %5,00 €55,00 €
15 %7,50 €57,50 €
20 %10,00 €60,00 €

Genau diese vier Sätze blendet der Rechner zu jeder Eingabe automatisch als Vergleich ein — so sieht man auf einen Blick, wie sich die Endsumme zwischen sparsam (5 %) und großzügig (20 %) verschiebt. In Deutschland liegt der Alltag meist im Bereich 5 bis 10 Prozent.

Rechnung auf 4 Personen aufteilen

  1. 1
    Rechnungsbetrag der Gruppe92,00 €= 92,00 €
  2. 2
    Trinkgeld 10 % aufschlagen92,00 € × 10 ÷ 100= 9,20 €
  3. 3
    Gesamtbetrag bilden92,00 € + 9,20 €= 101,20 €
  4. 4
    Durch 4 Personen teilen101,20 € ÷ 4= 25,30 € pro Person
Inklusive Trinkgeld zahlt jeder der vier Gäste 25,30 €. Das gleichmäßige Teilen ist die schnellste Variante und passt, wenn alle ähnlich viel bestellt haben. Hat jemand deutlich teurer gegessen oder eine teure Flasche Wein geordert, ist es fairer, diesen Anteil vorab herauszurechnen und nur den Rest gleichmäßig zu teilen. Der Rechner zeigt den Pro-Person-Betrag sofort, sobald die Personenzahl eingetragen ist. Praktischer Nebeneffekt des Teilens: Krumme Pro-Kopf-Beträge lassen sich noch einmal auf einen glatten Wert aufrunden — würde man hier auf 26 € pro Person gehen, käme spielend ein etwas großzügigeres Trinkgeld zusammen, ohne dass es jemand im Einzelnen spürt.

Trinkgeld international — was im Ausland gilt

Land / RegionKonventionHinweis
USA15–20 %, faktisch erwartetServicekräfte leben vom Trinkgeld
Großbritannien10–15 %„Service charge" oft schon auf der Rechnung
Frankreich / ItalienService meist inklusive„Service compris" — trotzdem 5–10 % gern gesehen
Österreich / Schweiz5–10 %, häufig aufrundenÄhnlich wie in Deutschland
Japan / SüdkoreaUnüblichKann als unhöflich aufgefasst werden
Ägypten / MarokkoBakschisch fast überall erwartetAuch für kleine Gefälligkeiten

Vor Reisen lohnt ein kurzer Blick auf die lokalen Gepflogenheiten — die Spannweite reicht von „Trinkgeld ist Pflicht" (USA) bis „Trinkgeld ist eine Beleidigung" (Japan). Den passenden Betrag rechnet man mit dem Prozentrechner schnell um. Gerade in den USA gilt: Wer den erwarteten Satz unterschreitet, sendet ein deutliches Signal der Unzufriedenheit, weil das Personal dort tatsächlich vom Trinkgeld lebt.

Trinkgeld-Schnelltabelle nach Rechnungshöhe

Rechnung5 %10 %15 %
20 €1,00 €2,00 €3,00 €
35 €1,75 €3,50 €5,25 €
50 €2,50 €5,00 €7,50 €
80 €4,00 €8,00 €12,00 €
120 €6,00 €12,00 €18,00 €

Diese Schnellübersicht spart das Kopfrechnen für die häufigsten Rechnungshöhen. Wer einen krummen Betrag dazwischen hat, nimmt den nächstgelegenen Wert als Anhaltspunkt und rundet anschließend auf einen glatten Endbetrag auf. Für 10 Prozent genügt ohnehin der Trick, das Komma eine Stelle nach links zu schieben.

Bargeld oder Karte — was beim Service ankommt

Bei Kartenzahlung lässt sich das Trinkgeld meist direkt auf dem Terminal aufschlagen: Man nennt den Gesamtbetrag, das Gerät bucht ihn in einem Schritt ab. Bequem — allerdings landet der Betrag dann zunächst beim Betrieb und wird je nach Haus erst später an die Servicekraft weitergegeben.

Wer sicher sein will, dass das Trinkgeld vollständig und unmittelbar bei der bedienenden Person ankommt, gibt es bar, auch wenn die Rechnung selbst per Karte beglichen wird. Steuerlich ist freiwilliges, direkt vom Gast gegebenes Trinkgeld für Angestellte übrigens komplett steuer- und sozialabgabenfrei (§ 3 Nr. 51 EStG) — ohne Obergrenze. Anders sieht es aus, wenn ein fester „Service charge" auf der Rechnung steht oder das Trinkgeld über den Arbeitgeber verteilt wird: Dann ist es steuerpflichtig. Selbstständige, etwa Friseure mit eigenem Salon, müssen Trinkgeld als Betriebseinnahme versteuern.

Wann ist mehr, wann weniger angemessen?

Die Sätze in den Tabellen sind Ausgangspunkte, kein Automatismus. Maßstab ist die erlebte Servicequalität: aufmerksame, freundliche und schnelle Bedienung verdient eher den oberen Rand der Spanne, eine lieblose Abfertigung den unteren — oder gar nichts.

Nach oben rundet man typischerweise bei besonderen Anlässen, großen Gruppen, die viel Arbeit machen, oder wenn die Servicekraft Sonderwünsche unkompliziert erfüllt hat. Zurückhaltung ist berechtigt bei langen Wartezeiten ohne Erklärung, falsch gebrachten Speisen oder unfreundlichem Auftreten. Wichtig dabei: Der Preis eines Gerichts sagt nichts über die Servicequalität — auch bei einer günstigen Rechnung kann der Service hervorragend sein und ein gutes Trinkgeld verdienen. Wer unsicher ist, liegt mit dem in Deutschland üblichen Aufrunden auf einen glatten Betrag fast immer richtig: Es ist unkompliziert, wirkt nie geizig und überfordert auch das eigene Budget nicht. Ein kleines Trinkgeld ist außerdem besser als gar keines — es zeigt Wertschätzung, selbst wenn die Summe bescheiden bleibt.

Aufrunden statt Prozent: 47,30 € → 50 €

  1. 1
    Glatten Zielbetrag festlegen50,00 €= Wunschsumme
  2. 2
    Trinkgeld als Differenz50,00 € − 47,30 €= 2,70 €
  3. 3
    Tatsächlichen Prozentsatz prüfen2,70 € ÷ 47,30 € × 100= ≈ 5,7 %
Die beliebte „stimmt so"-Methode: Statt einen Prozentsatz zu rechnen, legt man einen runden Zielbetrag fest — hier 50 € — und das Trinkgeld ergibt sich als Differenz von 2,70 €, also rund 5,7 Prozent. Im Rechner bildet man das über den Modus „fester Betrag" ab, der zu jeder Eingabe den Prozentsatz mitliefert. Achtung Begriffsunterschied: Die separate Option „Aufrunden" hebt die Endsumme dagegen nur auf den nächsten vollen Euro (47,30 € → 48 €), nicht auf die nächste runde Zehnerstelle.

Orientierungswerte: Trinkgeld in Deutschland

Restaurant (Standard)5–10 %der Rechnungssumme
Restaurant (top Service)bis 15 %bei besonderer Aufmerksamkeit
Café / Bar1–2 €je Getränk oder Aufrunden
Taxi / Lieferdienst1–3 €oder auf glatt aufrunden
Steuerlast für Angestellte0 €steuerfrei nach § 3 Nr. 51 EStG

Trinkgeld-Etikette: Knigge für den Alltag

  • Trinkgeld direkt der bedienenden Person geben oder den Gesamtbetrag nennen — nicht wortlos auf dem Tisch liegen lassen.
  • Bei gutem Service großzügiger sein; war die Leistung schlecht, darf das Trinkgeld klein ausfallen oder entfallen.
  • Soll das Trinkgeld sicher ankommen, bar geben — auch wenn die Rechnung per Karte läuft.
  • In der Gruppe vorab klären, ob jeder einzeln gibt oder einer für alle das Trinkgeld übernimmt.
  • Im Ausland die lokale Konvention beachten — von erwartet (USA) bis unüblich (Japan).
  • Glatte Beträge erleichtern das Herausgeben: lieber auf den nächsten Euro aufrunden als krumme Cent-Beträge.

Bei Gruppen das Trinkgeld vorab klären

Wenn mehrere Personen zusammen essen, sorgt eine kurze Absprache vor dem Bezahlen für klare Verhältnisse: Gibt jeder sein eigenes Trinkgeld oder legt einer für den Tisch etwas drauf? Praktisch ist es, den Gesamtbetrag inklusive Trinkgeld festzulegen und dann gleichmäßig zu teilen — der Pro-Person-Betrag steht im Rechner sofort. Hat jemand deutlich mehr bestellt, rechnet man dessen Anteil besser vorab heraus, statt die ganze Differenz auf alle umzulegen.

Trinkgeld ist freiwillig — keine Pflicht

In Deutschland besteht kein Rechtsanspruch auf Trinkgeld; alle hier genannten Sätze sind Orientierungswerte, keine Vorschrift. Niemand muss ein bestimmtes Trinkgeld geben, und die Höhe richtet sich allein nach der eigenen Zufriedenheit. Ein fester „Service charge" auf der Rechnung ist dagegen kein Trinkgeld, sondern Teil des Preises — zusätzliches freiwilliges Trinkgeld ist dann nicht mehr nötig, aber weiterhin möglich. Auch ein Pflichtaufschlag „für die Bedienung" oder eine Servicepauschale bei großen Gesellschaften ersetzt das freiwillige Trinkgeld bereits; in diesem Fall genügt ein kleiner Aufschlag oder gar keiner. Wer unsicher ist, fragt einfach nach, ob der Service schon enthalten ist.

Häufige Fragen

Wie viel Trinkgeld gibt man im Restaurant in Deutschland?
In Deutschland sind 5 bis 10 Prozent Trinkgeld im Restaurant üblich, bei besonders gutem Service auch 10 bis 15 Prozent. Viele runden einfach auf den nächsten glatten Betrag auf. Trinkgeld ist in Deutschland freiwillig — im Gegensatz zu den USA, wo 15 bis 20 Prozent erwartet werden.
Muss man in Deutschland Trinkgeld geben?
Nein, Trinkgeld ist in Deutschland freiwillig. Es gibt keinen Rechtsanspruch darauf. Kein Trinkgeld zu geben wird aber als Signal für schlechten Service verstanden. In der Regel wird mindestens aufgerundet oder 5-10% gegeben.
Ist Trinkgeld steuerfrei?
Für Angestellte ja: Freiwilliges Trinkgeld, das direkt vom Gast gegeben wird, ist nach § 3 Nr. 51 EStG steuerfrei und sozialversicherungsfrei — ohne Obergrenze. Wird das Trinkgeld über den Arbeitgeber verteilt oder als fester Aufschlag berechnet, ist es steuerpflichtig. Selbstständige müssen Trinkgeld als Betriebseinnahme versteuern.
Wie teile ich die Rechnung fair auf mehrere Personen auf?
Die einfachste Methode: Gesamtbetrag inklusive Trinkgeld durch die Anzahl der Personen teilen. Fairer ist es, wenn Personen mit deutlich höheren Bestellungen entsprechend mehr zahlen. Unser Rechner berechnet den Pro-Person-Betrag automatisch, wenn Sie die Personenanzahl eingeben.
Wie viel Trinkgeld gibt man beim Friseur, Taxi oder Lieferdienst?
Beim Friseur sind 5-10% üblich, beim Taxi rundet man auf oder gibt 5-10%. Beim Lieferdienst sind 1-3 Euro je nach Bestellwert und Wetter angemessen. Im Hotel gibt man dem Zimmermädchen 1-2 Euro pro Nacht und dem Kofferträger 1-2 Euro pro Gepäckstück.

Quellen & Methodik

  1. Trinkgeld-Konventionen GastronomieÜbliche Richtwerte in Deutschland; Trinkgeld ist freiwillig, die Sätze sind Orientierung und keine Vorschrift. Steuerfreiheit für Angestellte nach § 3 Nr. 51 EStG.

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