Aktualisiert am 21. Mai 2026
💰 Budget-Rechner
Haushaltsbudget berechnen: Einnahmen vs. Ausgaben aufschlüsseln, Sparpotenzial identifizieren und 50/30/20-Regel prüfen.
Einnahmen
Ausgaben
Bedürfnisse (Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Internet) und Wünsche (Abos, Freizeit, Kleidung, Sonstiges)
Monatlicher Überschuss
+655,00 €
Sparquote
26,2 %
Einnahmen
2.500,00 €
Ausgaben
1.845,00 €
Ausgaben-Verteilung
50/30/20-Regel
Empfehlung: 50% für Bedürfnisse, 30% für Wünsche, 20% Sparen
Tipps zur Budget-Optimierung
- Bedürfnisse über 50%: Ihre Fixkosten (59,2%) übersteigen die empfohlene Grenze. Prüfen Sie, ob ein günstigerer Strom-/Gastanbieter oder Handytarif möglich ist.
- Sie könnten durch Optimierung der Fixkosten bis zu 230,00 €/Monat sparen.
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So funktioniert der Budget-Rechner
Formel
Überschuss = Einnahmen − Ausgaben | Sparquote = Überschuss / Einnahmen × 100 | 50/30/20: Bedürfnisse 50 %, Wünsche 30 %, Sparen 20 %
Rechenbeispiel
2.500 € Netto, 1.845 € Ausgaben → 655 € Überschuss, 26,2 % Sparquote. Bedürfnisse: 1.480 € (Soll: 1.250 €), Wünsche: 365 € (Soll: 750 €).
Was ist ein Haushaltsbudget und warum ist es wichtig?
Ein Haushaltsbudget ist die Gegenüberstellung aller Einnahmen und Ausgaben eines Haushalts. Es zeigt, wohin Ihr Geld fließt, ob Sie im Plus oder Minus sind und wo Sparpotenzial liegt. Wer sein Budget kennt, trifft bessere finanzielle Entscheidungen — vom täglichen Einkauf bis zur langfristigen Altersvorsorge.
Unser Budget-Rechner schlüsselt Ihre monatlichen Ausgaben in zehn Kategorien auf, berechnet Ihren Überschuss und prüft, ob Ihr Budget der bewährten 50/30/20-Regel entspricht.
Die 50/30/20-Regel nach Elizabeth Warren
Die 50/30/20-Regel ist eine einfache Faustregel für die Budgetverteilung:
- 50 % für Bedürfnisse: Miete, Nebenkosten, Strom/Gas, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Internet/Handy — alles, was lebensnotwendig ist.
- 30 % für Wünsche: Abos, Streaming, Freizeit, Ausgehen, Kleidung, Sonstiges — alles, was das Leben angenehmer macht, aber nicht überlebensnotwendig ist.
- 20 % für Sparen: Was übrig bleibt, sollte gespart oder investiert werden — für den Notgroschen, die Altersvorsorge oder größere Anschaffungen.
Die Regel wurde von der US-Senatorin Elizabeth Warren in ihrem Buch „All Your Worth" populär gemacht. Sie ist kein starres Gesetz, sondern ein Orientierungsrahmen. In deutschen Großstädten mit hohen Mieten kann der Bedürfnisanteil deutlich über 50 % liegen — dann müssen die anderen Bereiche angepasst werden.
Typische Ausgabenverteilung in Deutschland
Laut Statistischem Bundesamt gibt ein durchschnittlicher deutscher Haushalt rund 2.700 € pro Monat aus. Die größten Posten sind Wohnen (36 %), Ernährung (15 %), Mobilität (14 %) und Freizeit (11 %). Versicherungen und Vorsorge machen weitere 11 % aus.
Die Miete ist in den meisten Haushalten der größte Einzelposten. Als Faustregel gilt: Die Warmmiete sollte nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. In teuren Städten wie München oder Frankfurt liegt der Anteil oft deutlich höher.
Sparquote — wie viel sollte man sparen?
Die durchschnittliche Sparquote in Deutschland lag 2024 bei rund 11 %. Finanzexperten empfehlen mindestens 15–20 % für eine solide Altersvorsorge. Der erste Schritt ist ein Notgroschen von 3–6 Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto. Danach können Sie in ETFs, Festgeld oder andere Anlageformen investieren.
Tipps zum Budget optimieren
Wenn Ihre Bedürfnisse über 50 % liegen, prüfen Sie zunächst die größten Posten: Lohnt ein Umzug in eine günstigere Wohnung? Können Sie den Stromanbieter wechseln? Gibt es eine günstigere Versicherung? Wenn Ihre Wünsche über 30 % liegen, schauen Sie auf Abos und Streaming-Dienste — oft laufen vergessene Abonnements weiter.