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Aktualisiert am 27. Juni 2026

🛵 Lieferservice-Rechner

Berechnen Sie Ihre Lieferservice-Kosten pro Monat und Jahr — mit Vergleich zum Selberkochen und Spartipps.

3

Ihre Lieferservice-Kosten pro Jahr

4.680,00

3× pro Woche × 30,00 € pro Bestellung

Pro Monat

390,00

Pro Jahr

4.680,00

In 5 Jahren

23.400,00

In 10 Jahren

46.800,00

🍳 Hätten Sie stattdessen selbst gekocht (ca. 4,00 € pro Mahlzeit), hätten Sie:

4.056,00 € pro Jahr gespart

Selberkochen: 624,00 €/Jahr vs. Lieferdienst: 4.680,00 €/Jahr

💰 Die Ersparnis durch Selberkochen:

338,00

pro Monat

4.056,00

pro Jahr

40.560,00

in 10 Jahren

📊 Lieferdienst vs. Selberkochen (pro Jahr)

🛵 Lieferdienst4.680,00
100%
🍳 Selberkochen624,00
13%

🛒 In 10 Jahren könnten Sie sich davon leisten

🏖️

20×

Urlaube (à 2.000 €)

📱

33×

iPhones (à 1.200 €)

🚴

13×

E-Bikes (à 3.000 €)

🏠

50×

Monatsmieten (à 800 €)

📺

260×

Netflix-Jahre (à 156 €)

🛵 Wussten Sie schon?

  • • Deutsche geben durchschnittlich 58 € pro Monat für Lieferdienste aus
  • • Die Liefergebühr macht oft 10–15 % der Gesamtkosten aus
  • • Selberkochen ist im Schnitt 3–5× günstiger als Bestellen
  • • Meal-Prep am Sonntag spart unter der Woche Zeit und Geld
Trinkgeld fürs Lieferpersonal berechnen

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Was Bestellen wirklich kostet

Ein paar Klicks auf dem Smartphone, und kurze Zeit später steht das Essen vor der Tür. Lieferdienste sind bequem — doch was sie übers Jahr kosten, bleibt oft unsichtbar, weil jede einzelne Bestellung für sich harmlos wirkt. Dieser Rechner macht die Summe sichtbar: Er multipliziert die Kosten je Bestellung (Bestellwert plus Liefergebühr plus Trinkgeld) mit der wöchentlichen Bestellfrequenz und rechnet auf Monat und Jahr hoch.

Spannend wird der Blick erst im Jahresmaßstab. Eine 30-Euro-Bestellung dreimal pro Woche sind schnell mehrere Tausend Euro im Jahr — Geld, das im Alltag kaum auffällt, weil es in kleinen Häppchen abfließt. Es geht dabei nicht um ein Verbot: Bestellen darf seinen Platz haben. Der Rechner liefert nur die Zahl, mit der sich bewusster entscheiden lässt. Wer die Lieferkosten ins gesamte Monatsbudget einordnen möchte, nutzt ergänzend den Budget-Rechner. So zeigt sich, welchen Anteil das Bestellen an den gesamten Lebenshaltungskosten hat — bei häufigen Bestellern ist es oft mehr, als die Miete für ein Zimmer kosten würde.

Eine typische Bestellung über das Jahr

  1. 1
    Bestellwert (Speisen)= 25 €
  2. 2
    Liefergebühr= 3 €
  3. 3
    Trinkgeld= 2 €
  4. 4
    Kosten je Bestellung25 + 3 + 2= 30 €
  5. 5
    Pro Woche30 × 3= 90 €
  6. 6
    Pro Jahr90 × 52= 4.680 €
  7. 7
    Pro Monat4.680 ÷ 12= 390 €
Eine 25-Euro-Bestellung wird mit Liefergebühr und Trinkgeld schnell zur 30-Euro-Ausgabe. Dreimal pro Woche bestellt, sind das 90 € in der Woche, 390 € im Monat und 4.680 € im Jahr. Genau diese Hochrechnung überrascht die meisten, denn im Moment der Bestellung denkt niemand an die Jahressumme. Der Rechner addiert alle drei Bausteine — Bestellwert, Liefergebühr und Trinkgeld — und multipliziert sie mit Ihrer tatsächlichen Frequenz. So entsteht aus vielen kleinen Beträgen eine greifbare Zahl. Wichtig ist dabei keine Schuld: Die Bequemlichkeit hat ihren Wert. Sichtbar wird nur, an welcher Stelle sich der größte Hebel verbirgt — meist nicht beim einzelnen Preis, sondern bei der Häufigkeit.

Wie die Bestellfrequenz die Jahreskosten treibt

  1. 1
    Kosten je Bestellung25 + 3 + 2= 30 €
  2. 2
    1× pro Woche30 × 52= 1.560 €/Jahr
  3. 3
    2× pro Woche30 × 2 × 52= 3.120 €/Jahr
  4. 4
    3× pro Woche30 × 3 × 52= 4.680 €/Jahr
  5. 5
    Hebel je Bestellung/Woche30 × 52= 1.560 €/Jahr
Die Frequenz ist der eigentliche Kostentreiber. Jede zusätzliche Bestellung pro Woche schlägt bei 30 € mit rund 1.560 € im Jahr zu Buche — denn 30 € mal 52 Wochen ergeben genau diese Summe. Wer von drei auf zwei Bestellungen pro Woche geht, spart also rund 1.560 € im Jahr, ohne komplett zu verzichten. Das ist die ermutigende Botschaft hinter der Staffel: Man muss nicht aufhören zu bestellen, um spürbar zu sparen. Schon eine einzige Bestellung weniger pro Woche entspricht über das Jahr dem Preis eines Kurzurlaubs. Der Rechner zeigt diese Staffel für Ihre eigenen Werte und macht den Hebel sofort greifbar.

Bestellen gegen Selberkochen

KriteriumBestellenSelberkochen
Kosten je Mahlzeit/Person20–35 €3–5 € (einfach 1,50–3 €)
ZusatzkostenLiefergebühr, Servicepauschale, Trinkgeldeinmalige Grundausstattung in der Küche
Zeitaufwandgering, 30–45 Min WartezeitEinkauf, Kochen und Aufräumen
Jahreskosten bei 3×/Woche≈ 4.680 €≈ 780 € (5 € × 3 × 52)
Kontrolle über Zutatengering, festes Gerichtvoll: Menge, Frische und Würzung selbst bestimmt
Differenz pro JahrReferenzrund 3.900 € weniger

Die versteckten Kosten einer Bestellung

Der Speisenpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen meist eine Liefergebühr von 2–5 €, in vielen Apps eine prozentuale Servicepauschale, ein Mindestbestellwert, der zu Zusatzbestellungen verleitet, sowie Trinkgeld. So wird aus einer 25-Euro-Bestellung schnell eine Ausgabe von 30 € oder mehr. Ein Grund für die höheren Preise liegt im Hintergrund: Lieferdienste behalten laut Statista 13–30 % des Bestellwerts als Provision der Gastronomie ein — diese Kosten fließen in die Endpreise ein. Deshalb sind Direktbestellung beim Restaurant und vor allem Selbstabholung oft spürbar günstiger. Wer die Nebenkosten kennt, wird beim nächsten Mindestbestellwert nicht mehr automatisch ein zusätzliches Getränk in den Warenkorb legen, nur um die Schwelle zu erreichen. Auch dynamische Liefergebühren spielen eine Rolle: Zu Stoßzeiten oder bei schlechtem Wetter steigen sie in manchen Apps spürbar an, und kurze Lieferdistanzen werden teils mit Mindestpauschalen belegt. Ein Blick auf die Aufschlüsselung vor dem Bezahlen lohnt sich daher fast immer.

Der Liefermarkt in Zahlen

Lieferando-Datenbasis16 Mio.Bestellprofile im Report 2024/25
Partner-Gastronomien~38.000in über 2.000 Städten in Deutschland
Ø Bestellwert≈ 25,80 €Just Eat Takeaway, Nordeuropa; stützt den 25–30-€-Korridor
Gastro-Provision der Lieferdienste13–30 %Statista; erhöht die Endpreise gegenüber Direktbestellung
Selbstgekochte Mahlzeit3–5 €/Personeinfache Gerichte sogar 1,50–3 € pro Portion

Spar-Hebel mit typischer Ersparnis

StrategieSo funktioniert esErsparnis
SelbstabholungBestellung selbst im Restaurant abholen10–15 % plus Liefergebühr und Trinkgeld
Meal-PrepSonntags für mehrere Tage vorkochenje Mahlzeit rund 20–30 € statt einer Bestellung
LieferpassMonatsgebühr ab etwa 4–5 Bestellungen/MonatLiefergebühren entfallen
Aktionen/GutscheineNeukunden- und Treuerabatte nutzen5–15 % je Bestellung
Frequenz senkenEine Bestellung pro Woche weniger≈ 1.560 € pro Jahr

Die Hebel lassen sich kombinieren, wirken aber unterschiedlich stark: Die größte Einzelersparnis bringt fast immer das Senken der Frequenz, weil sie direkt auf die Jahressumme durchschlägt. Selbstabholung und Gutscheine senken den Preis pro Bestellung, ändern aber nichts an der Häufigkeit. Ein Lieferpass lohnt sich nur, wenn die gesparten Liefergebühren die Monatsgebühr übersteigen — bei seltenen Bestellungen ist er ein Verlustgeschäft. Vorsicht ist bei Aktionen geboten: Rabattcodes senken zwar den Einzelpreis, verleiten aber leicht dazu, häufiger zu bestellen, und heben den Spareffekt damit wieder auf.

Lohnt sich ein Lieferpass? Der Break-even

  1. 1
    Monatsgebühr Lieferpass= z. B. 6,99 €
  2. 2
    Gesparte Liefergebühr je Bestellung= ≈ 3 €
  3. 3
    Break-even6,99 ÷ 3= ≈ 2,3 Bestellungen/Monat
  4. 4
    Bei 4 Bestellungen/Monat4 × 3 − 6,99= + 5,01 € Ersparnis
  5. 5
    Bei 1 Bestellung/Monat1 × 3 − 6,99= − 3,99 € Verlust
Ein Lieferpass wie Lieferando Plus rechnet sich nur ab einer bestimmten Bestellhäufigkeit. Die Logik ist einfach: Man teilt die Monatsgebühr durch die je Bestellung gesparte Liefergebühr. Bei 6,99 € Gebühr und 3 € gesparter Liefergebühr liegt der Break-even bei rund 2,3 Bestellungen im Monat. Wer viermal im Monat bestellt, spart bereits gut 5 € monatlich; wer nur einmal bestellt, zahlt mit dem Pass rund 4 € drauf. Entscheidend ist die ehrliche Einschätzung der eigenen Frequenz — und der Hinweis, dass ein Pass auch dazu verleiten kann, häufiger zu bestellen, nur um ihn auszunutzen. Genau dann kehrt sich der vermeintliche Spareffekt ins Gegenteil.

Der Lieferpass ist auch nur ein Abo

Ein Lieferpass mit fester Monatsgebühr ist im Kern ein Abo — und teilt dessen typische Tücke: Er läuft weiter, ob man ihn nutzt oder nicht. In Monaten, in denen seltener bestellt wird, zahlt man die Gebühr trotzdem. Deshalb lohnt es sich, den Pass wie jedes andere Abo regelmäßig zu prüfen und in bestellarmen Phasen zu pausieren oder zu kündigen.

Wer den Überblick über alle laufenden Abos behalten will — vom Streaming bis zum Lieferpass — findet im Abo-Rechner das passende Werkzeug. Die gleiche Logik gilt für viele kleine Komfort-Ausgaben: Einzeln kaum spürbar, summieren sie sich über das Jahr zu festen Beträgen. Der bewusste Umgang beginnt nicht mit Verzicht, sondern mit dem Überblick darüber, was tatsächlich genutzt wird und was nur aus Gewohnheit weiterläuft. Ein praktischer Test: Wer den Pass einen Monat lang pausiert und dabei kaum etwas vermisst, braucht ihn vermutlich nicht dauerhaft.

Bewusster bestellen — ohne Verzicht

  • Die eigene Bestellfrequenz ehrlich einschätzen — oft bestellt man häufiger, als man denkt.
  • Einen festen Koch- oder Meal-Prep-Tag pro Woche einplanen, um eine Bestellung gezielt zu ersetzen.
  • Bei passender Gelegenheit Selbstabholung wählen und so Liefergebühr und Trinkgeld sparen.
  • Den Mindestbestellwert nicht durch unnötige Zusatzartikel künstlich erreichen.
  • Vor dem Abschluss eines Lieferpasses den eigenen Break-even durchrechnen.
  • Rabattaktionen nur nutzen, wenn ohnehin bestellt wird — nicht als Anlass für eine Extra-Bestellung.
  • Direkt beim Restaurant bestellen, wenn das günstiger ist als über die Plattform.

Warum wir trotzdem bestellen

Die Gründe fürs Bestellen sind nachvollziehbar: Zeitmangel nach einem langen Arbeitstag, fehlende Lust oder Übung beim Kochen, die Freude an Abwechslung oder schlicht Bequemlichkeit. Nichts davon ist verkehrt — Zeit und Nerven haben ebenfalls einen Wert, und ein gelegentliches Lieblingsgericht vom Lieblingsrestaurant ist gut investiertes Geld.

Der Rechner will deshalb nicht moralisieren, sondern eine Grundlage schaffen. Wer weiß, dass eine Bestellung weniger pro Woche rund 1.560 € im Jahr ausmacht, kann selbst abwägen, wo die Grenze zwischen sinnvollem Komfort und reiner Gewohnheit verläuft. Was an Bestellungen eingespart wird, muss nicht auf dem Konto versickern: Mit dem Sparrechner lässt sich durchspielen, wie aus einem regelmäßig zurückgelegten Betrag über die Jahre eine spürbare Rücklage wird. So wird aus bewusstem Bestellen ein konkreter finanzieller Vorteil, ganz ohne Verzichtsgefühl. Auch die Gesundheit profitiert oft nebenbei, weil selbst gekochte Mahlzeiten in der Regel weniger Salz, Zucker und Fett enthalten als Lieferküche — das ist aber ein willkommener Nebeneffekt, kein moralischer Maßstab.

Richtwerte statt Einzelfall

Die genannten Werte sind Marktdurchschnitte mit Stand 2024/2025 aus Quellen wie dem Lieferando-Report, Statista und Just Eat Takeaway. Sie dienen der Einordnung — die tatsächlichen Kosten hängen von Stadt, Anbieter, Restaurant und Ihren konkreten Bestellungen ab und können deutlich abweichen. Der Rechner bildet ausschließlich die von Ihnen eingegebenen Beträge ab. Es geht ausdrücklich nicht darum, Lieferdienste schlechtzureden — sie schaffen Komfort und unterstützen die Gastronomie. Ziel ist allein Transparenz: zu sehen, was die eigene Bestellgewohnheit übers Jahr kostet, und auf dieser Basis frei zu entscheiden. Die Beispielwerte auf dieser Seite veranschaulichen die Methodik; im Rechner zählen nur Ihre eigenen Zahlen. Auch die Jahres-Hochrechnung ist bewusst vereinfacht: Sie hält die heutigen Preise konstant und unterstellt eine gleichmäßige Bestellfrequenz, während der reale Alltag mit Urlauben, Aktionen und Preissteigerungen schwankt.

Häufige Fragen

Wie viel geben Deutsche durchschnittlich für Lieferdienste aus?
Laut Studien geben regelmäßige Lieferdienst-Nutzer in Deutschland durchschnittlich 50–70 € pro Monat für Essenslieferungen aus. Bei häufigen Bestellern (3× pro Woche oder mehr) können es leicht 300–500 € monatlich werden.
Wie viel kostet Selberkochen pro Mahlzeit?
Eine selbstgekochte Mahlzeit kostet im Durchschnitt 3–5 € pro Person, je nach Rezept und Zutatenqualität. Einfache Gerichte wie Pasta, Reis mit Gemüse oder Suppen kosten sogar nur 1,50–3 €. Im Vergleich dazu liegt eine Lieferbestellung bei 20–35 €.
Lohnt sich ein Lieferpass (z. B. Lieferando Plus)?
Ein Lieferpass lohnt sich ab etwa 4–5 Bestellungen pro Monat, wenn die eingesparten Liefergebühren die monatliche Gebühr übersteigen. Bei 3 Bestellungen pro Woche sparen Sie mit einem Pass rund 30–50 € pro Monat an Liefergebühren.
Wie kann ich beim Bestellen am meisten sparen?
Die größten Hebel sind: Selbstabholung statt Lieferung (spart 3–7 € pro Bestellung), Gutscheine und Aktionen nutzen, größere Mengen bestellen und am nächsten Tag aufwärmen, und generell seltener bestellen — schon eine Bestellung weniger pro Woche spart über 1.500 € im Jahr.
Ist Selberkochen wirklich immer günstiger?
In fast allen Fällen ja. Selbst aufwendige Gerichte mit hochwertigen Zutaten kosten selten mehr als 8–10 € pro Person. Eine Ausnahme können Gerichte sein, die spezielle Geräte oder exotische Zutaten erfordern (z. B. Sushi). Aber im Durchschnitt ist Selberkochen 3–5× günstiger als Bestellen.

Quellen & Methodik

  1. Lieferando Report 2024/25 (Just Eat Takeaway)Datenbasis 16 Mio. Bestellprofile bei ~38.000 Partner-Gastronomien in über 2.000 Städten; Civey-Umfrage 2.500 Befragte.
  2. Statista: Lieferdienst-ProvisionenLieferdienste behalten 13–30 % des Bestellwerts als Gastro-Provision ein; beeinflusst Endpreise und macht Selbstabholung günstiger.
  3. Just Eat Takeaway: durchschnittlicher BestellwertØ Bestellwert Nordeuropa ~25,80 €; stützt den typischen 25–30-€-Korridor.
  4. Lieferservice-MethodikJahreskosten = Bestellungen/Woche × (Bestellwert + Liefergebühr + Trinkgeld) × 52. Selberkochen Ø 3–5 €/Person. Marktdurchschnitte, keine Anbieterempfehlung.

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