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Aktualisiert am 21. Mai 2026

💸 Skontorechner

Skonto berechnen: Ersparnis durch Skonto und effektiven Jahreszins — lohnt sich die frühzeitige Zahlung?

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Tage
Tage

Ersparnis durch Skonto

100,00

Zahlbetrag mit Skonto: 4.900,00

Detail

Zahlbetrag mit Skonto (bis Tag 10)4.900,00
Zahlbetrag ohne Skonto (bis Tag 30)5.000,00
Effektiver Jahreszins36,7 %

✅ Skonto nutzen ist fast immer lohnenswert.

Der effektive Jahreszins von 36,7 % bedeutet: Nicht-Nutzen des Skontos entspricht einem Kredit zu diesem Zinssatz. Selbst bei einem Kontokorrentkredit zu ~10 % wäre die Skonto-Nutzung 72,22 günstiger als der Kredit.

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So funktioniert der Skontorechner

Formel

Skonto = Rechnungsbetrag × Skontosatz ÷ 100 | Effektiver Jahreszins = (Skontosatz / (100 − Skontosatz)) × (360 / (Zahlungsziel − Skontofrist)) × 100

Rechenbeispiel

Beispiel: 5.000 € Rechnung, 2 % Skonto bei Zahlung in 10 Tagen, Zahlungsziel 30 Tage → 100 € Ersparnis, effektiver Jahreszins ≈ 36,7 % p.a.

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelles Zahlen — meist 2 bis 3 % auf den Rechnungsbetrag, wenn Sie innerhalb einer kurzen Frist (typisch 10 Tage) zahlen. Unser Skontorechner zeigt Ihnen sofort Ihre Ersparnis in Euro und — noch wichtiger — den effektiven Jahreszins, der daraus resultiert. Die überraschende Erkenntnis: Skonto ist fast immer ein sensationell gutes Geschäft.

Was ist Skonto und wie funktioniert es?

Auf vielen Rechnungen im B2B-Bereich (und auch im Handwerk) steht ein Zahlungsziel wie: "Zahlbar innerhalb von 30 Tagen netto oder innerhalb von 10 Tagen mit 2 % Skonto". Das bedeutet: Wenn Sie schnell zahlen, dürfen Sie 2 % vom Rechnungsbetrag abziehen. Der Lieferant gewinnt Liquidität und Zahlungssicherheit, Sie sparen Geld. Skonto berechnen heißt: Rechnungsbetrag × Skontosatz ÷ 100 = Ersparnis in Euro.

Effektiver Jahreszins: Warum Skonto fast immer lohnt

Der wirklich interessante Wert ist der effektive Jahreszins: (Skontosatz / (100 − Skontosatz)) × (360 / Tagedifferenz) × 100. Bei 2 % Skonto, 10 Tagen Skontofrist und 30 Tagen Zahlungsziel ergibt das einen effektiven Jahreszins von etwa 36,7 %. Das bedeutet: Wenn Sie das Skonto nicht nutzen, ist das wirtschaftlich gesehen so, als würden Sie einen Kredit zu 36,7 % Zinsen aufnehmen, nur um das Geld 20 Tage länger zu behalten. Selbst ein Kontokorrentkredit zu 10 % Zinsen wäre deutlich günstiger. Das heißt: Nutzen Sie Skonto, auch wenn Sie dafür kurz ins Minus gehen müssen.

Skonto richtig buchen (für Selbstständige)

Bei der Buchhaltung wird Skonto als Erlösminderung verbucht. Konkret: Sie erfassen die Rechnung in voller Höhe als Aufwand, zahlen den gekürzten Betrag und buchen die Differenz auf das Konto "Gewährte Skonti" (bei Erlösen) bzw. "Erhaltene Skonti" (bei Aufwendungen). Wichtig: Auch die Vorsteuer muss entsprechend angepasst werden, da nur die tatsächlich gezahlte Summe umsatzsteuerlich relevant ist. Moderne Buchhaltungstools machen das automatisch.

Typische Skonto-Konditionen in Deutschland

Die häufigsten Konditionen im deutschen B2B-Geschäft sind: 2 % Skonto bei Zahlung in 10 Tagen, sonst 30 Tage netto. Bei größeren Aufträgen finden Sie auch 3 % / 14 Tage oder sogar 5 % / 7 Tage. Selten sind Konditionen wie "ohne Abzug" — hier gibt es kein Skonto. Im Handwerk sind 2–3 % Skonto üblich, im Großhandel eher 2 %, bei Spezialkunden auch mehr.

Skonto vs. Rabatt — der Unterschied

Rabatte sind generelle Preisnachlässe (z. B. Mengenrabatt, Treuerabatt), die sofort bei der Bestellung gewährt werden und auf der Rechnung bereits abgezogen sind. Skonto ist dagegen ein Belohnungsmechanismus für schnelle Zahlung — er wird erst beim Zahlvorgang wirksam. Beide Instrumente können kombiniert werden: Rabatt senkt den Listenpreis, Skonto senkt den bereits rabattierten Rechnungsbetrag zusätzlich.

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Häufige Fragen

Was ist Skonto?
Skonto ist ein Preisnachlass (meist 2–3 %) für schnelle Zahlung einer Rechnung. Typische Klausel: "2 % Skonto bei Zahlung in 10 Tagen, sonst 30 Tage netto." Sie dürfen den Skonto-Betrag vom Rechnungsbetrag abziehen, wenn Sie innerhalb der Skontofrist bezahlen.
Lohnt sich Skonto immer?
In fast allen Fällen: ja. Der effektive Jahreszins von Skonto liegt meist deutlich über 30 % — selbst ein Kontokorrentkredit zu 10 % ist günstiger. Ausnahme: Wenn Sie das Geld wirklich nicht flüssig haben und kein Kredit möglich ist. Dann lohnt sich Skonto nicht.
Wie hoch ist der effektive Jahreszins bei Skonto?
Die Formel lautet: (Skontosatz / (100 − Skontosatz)) × (360 / (Zahlungsziel − Skontofrist)) × 100. Bei 2 % Skonto, 10 Tagen Frist und 30 Tagen Ziel ergibt das ≈ 36,7 % p.a. Bei 3 % / 14 / 30 sind es sogar ≈ 68,8 % p.a. Unser Rechner berechnet den exakten Wert automatisch.
Wie buche ich Skonto richtig?
Bei Zahlungsausgängen buchen Sie die Rechnung zunächst in voller Höhe, dann beim Zahlvorgang die Differenz auf das Konto "Erhaltene Skonti". Die Vorsteuer wird entsprechend angepasst. Buchhaltungssoftware wie Lexware Office oder sevDesk automatisiert das.
Was ist der Unterschied zwischen Skonto und Rabatt?
Rabatt ist ein Preisnachlass, der bereits auf der Rechnung berücksichtigt ist (z. B. Mengenrabatt). Skonto ist ein zusätzlicher Nachlass für schnelles Bezahlen. Beides kann kombiniert auftreten: Zuerst Rabatt auf den Listenpreis, dann Skonto auf den Rechnungsbetrag.

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