Aktualisiert am 21. Mai 2026
📅 Tagerechner
Tage zwischen zwei Daten berechnen: Kalendertage, Arbeitstage, Wochen und Monate auf einen Blick.
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So funktioniert der Tagerechner
Formel
Tage = Enddatum − Startdatum (optional +1 bei Mitzählung)
Rechenbeispiel
Beispiel: Vom 01.01.2026 bis 31.12.2026 = 364 Tage (365 mit Mitzählung) = 52 Wochen
Tage zwischen zwei Daten berechnen
Der Tagerechner ermittelt die exakte Anzahl der Tage zwischen zwei beliebigen Daten. Geben Sie einfach ein Start- und ein Enddatum ein und erhalten Sie sofort das Ergebnis — in Tagen, Wochen, Monaten und Jahren. Zusätzlich berechnet der Rechner die Anzahl der Arbeitstage (Montag bis Freitag) und der Wochenendtage.
Die Berechnung ist denkbar einfach: Der Rechner ermittelt die Differenz zwischen den beiden Daten in Kalendertagen. Standardmäßig wird der Starttag nicht mitgezählt — das entspricht der üblichen Berechnung bei Fristen und Zeiträumen. Wenn Sie möchten, können Sie über den Toggle „Start + Endtag mitzählen" aktivieren, dass beide Tage in die Berechnung einfließen. Das ist zum Beispiel relevant, wenn Sie die Dauer eines Urlaubs oder einer Veranstaltung berechnen möchten, bei der sowohl der erste als auch der letzte Tag zählt.
Sie können das Datum entweder manuell im deutschen Format (TT.MM.JJJJ) eingeben oder den Datepicker verwenden. Die Schnellwahl-Buttons ermöglichen es, häufig benötigte Zeiträume wie 30, 90 oder 365 Tage direkt einzustellen.
Das Ergebnis wird automatisch in verschiedene Einheiten umgerechnet: Wochen und Resttage, Monate und Resttage sowie Jahre, Monate und Tage. Auch die Anzahl der Stunden wird angezeigt. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick.
Arbeitstage vs. Kalendertage
Bei vielen Berechnungen ist es wichtig, zwischen Kalendertagen und Arbeitstagen zu unterscheiden. Kalendertage umfassen alle Tage einschließlich Wochenenden und Feiertagen. Arbeitstage hingegen zählen nur die Werktage von Montag bis Freitag.
Unser Tagerechner zeigt beide Werte an. Die Arbeitstage-Berechnung berücksichtigt automatisch Samstage und Sonntage — gesetzliche Feiertage werden jedoch nicht abgezogen, da diese je nach Bundesland unterschiedlich sind. Für eine exakte Arbeitstage-Berechnung müssen Sie die Feiertage Ihres Bundeslandes daher manuell abziehen.
Die Unterscheidung ist in vielen Kontexten wichtig: Bei Kündigungsfristen wird oft in Werktagen gerechnet, bei Urlaubsansprüchen in Arbeitstagen und bei Mietverträgen in Kalendertagen. Auch bei Projektplanung und Lieferzeiten ist die Unterscheidung entscheidend.
Gut zu wissen: In Deutschland fallen je nach Bundesland zwischen 9 und 13 gesetzliche Feiertage auf Werktage. Bayern hat mit bis zu 13 Feiertagen die meisten, die norddeutschen Bundesländer mit 9–10 die wenigsten. Bundesweit einheitlich sind Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) und die beiden Weihnachtsfeiertage.
Typische Anwendungsfälle
Der Tagerechner ist ein vielseitiges Werkzeug für den Alltag, das Berufsleben und die Planung:
- Countdown zu einem Ereignis: Wie viele Tage sind es noch bis zum Urlaub, zur Hochzeit, zum Geburtstag oder bis Weihnachten? Geben Sie das heutige Datum als Start und das Zieldatum als Ende ein.
- Kündigungsfristen: Viele Arbeitsverträge haben Kündigungsfristen von 4 Wochen zum 15. oder Monatsende, 3 Monate zum Quartalsende oder 6 Monate zum Jahresende. Der Tagerechner hilft, den letzten Arbeitstag zu ermitteln.
- Urlaubsplanung: Berechnen Sie, wie viele Urlaubs- und Arbeitstage ein Zeitraum umfasst. Aktivieren Sie „Start + Endtag mitzählen" für die Urlaubsdauer.
- Schwangerschaft und Geburtstermin: Eine Schwangerschaft dauert ca. 280 Tage (40 Wochen) ab dem ersten Tag der letzten Periode. Vom Empfängnisdatum aus gerechnet sind es ca. 266 Tage.
- Projektplanung: Wie viele Arbeitstage stehen für ein Projekt zur Verfügung? Planen Sie Meilensteine und Deadlines realistisch.
- Vertragsfristen: Wann läuft ein Vertrag, eine Garantie oder eine Probezeit ab? Viele Fristen werden in Tagen, Wochen oder Monaten angegeben.
- Altersberechnung: Wie viele Tage bin ich alt? Geben Sie Ihr Geburtsdatum als Start und das heutige Datum als Ende ein.
Unser Tagerechner unterstützt beliebige Datumsbereiche und berechnet auch sehr lange Zeiträume von mehreren Jahrzehnten zuverlässig. Die Umrechnung in Monate berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Monatslängen korrekt.
Häufige Fehler bei der Tageberechnung
Datumsdifferenzen wirken trivial, sind aber überraschend fehleranfällig — vor allem bei Fristen, Verträgen und langfristigen Planungen. Diese fünf Fehler treten besonders häufig auf:
- Schaltjahre vergessen. Wer mit pauschal 365 Tagen pro Jahr rechnet, verpasst alle vier Jahre einen Tag. Über 10 Jahre summiert sich das zu zwei bis drei Tagen Differenz — bei Geburtstags-Tagezählungen oder Vertragslaufzeiten kann das im konkreten Anwendungsfall zur falschen Wochentag-Erwartung oder zur knapp verpassten Frist führen. Der Tagerechner berücksichtigt Schaltjahre automatisch.
- Mitzählen-Toggle bei Fristen falsch verstanden. Bei juristischen Fristen wird der Starttag in der Regel nicht mitgezählt (§ 187 Abs. 1 BGB), bei Veranstaltungsdauern oder Urlauben dagegen schon. Wer den Toggle „Start + Endtag mitzählen" aus Gewohnheit aktiviert lässt, kommt bei einer Kündigungsfrist auf einen Tag zu viel. Faustregel: Frist = ohne Starttag, Dauer/Urlaub = mit beiden Tagen.
- Feiertage bei Arbeitstagen nicht abgezogen. Der Rechner zeigt Arbeitstage als Mo–Fr, ohne gesetzliche Feiertage. Wer für ein konkretes Bundesland Arbeitstage braucht (z. B. für Lieferzeit-Berechnung oder Werktagsfristen), muss die regionale Feiertage-Anzahl manuell abziehen — in Bayern bis zu 13, in Hamburg/Niedersachsen nur 9. Bei einem Jahr macht das schnell vier Werktage Unterschied.
- Zeitzonen-Effekte bei Reise- oder Lieferdatum ignoriert. Wer ein Versandvorhaben in den USA aufgibt und das Lieferdatum hier in Deutschland berechnet, verschiebt sich um 6–9 Stunden — bei knappen Stichtags-Lieferungen kann das einen Kalendertag bedeuten. Der Tagerechner arbeitet in lokaler deutscher Zeit; bei internationalen Vorgängen Datum bewusst auf die Empfänger-Zeitzone normalisieren, bevor die Differenz gerechnet wird.
- Sommer-/Winterzeit-Übergänge bei stundengenauen Rechnungen unterschätzt. Am letzten Sonntag im März „verschwindet" eine Stunde (2:00 → 3:00), am letzten Sonntag im Oktober kommt eine zurück (3:00 → 2:00). Bei Tag-zu-Stunden-Umrechnung über solche Übergänge hinweg fehlt oder kommt eine Stunde extra — bei Schichtdienst-Plänen oder Reise-Ankunftszeiten der häufigste „Eine-Stunde-zu-spät"-Fehler.
- Monatsenden missverstanden, vor allem im Februar. „Ein Monat ab dem 31.01." endet am 28.02. (oder 29.02. im Schaltjahr) — nicht am 31.02. (gibt's nicht) und auch nicht am 03.03. Viele Datumsroutinen rollen automatisch über; bei Vertragsfristen, die kalendarisch korrekt enden müssen, ist das eine Fehlerquelle. Der Tagerechner umgeht das, weil er reine Tage zählt — bei Monatsangaben aber bewusst Tage als Basis verwenden.
Spezialfälle: Schaltjahre, Monatslängen, Zeitumstellung
Drei kalendarische Eigenheiten erklären die meisten „seltsamen" Tagerechnungs-Ergebnisse — wer sie kennt, vermeidet Fehlannahmen:
- Die Schaltjahr-Regel im Detail. Ein Jahr ist ein Schaltjahr, wenn es durch 4 teilbar ist — mit zwei Ausnahmen: durch 100 teilbar = kein Schaltjahr, außer es ist auch durch 400 teilbar. Konsequenz: 2000 war ein Schaltjahr (durch 400), 1900 und 2100 sind keine. 2024 und 2028 sind Schaltjahre, 2026 und 2027 nicht. Diese Regel stammt vom Gregorianischen Kalender (1582 eingeführt) und korrigiert den kleinen Drift gegen das Sonnenjahr (365,2422 Tage). Wer am 29. Februar geboren ist, hat juristisch in Deutschland am 1. März in Nicht-Schaltjahren Geburtstag (für Volljährigkeit etc.); kulturell wird oft der 28.02. gefeiert.
- Monatslängen und die Knöchel-Eselsbrücke. Die deutsche Monatslängen-Regel ist 31-30-31-30-31-30-31-31-30-31-30-31 — mit Ausnahme des Februar (28/29). Eselsbrücke: linke Hand zur Faust ballen, vom kleinen Finger beginnend abwechselnd Knöchel (31 Tage) und Vertiefung (30 Tage) abzählen — Januar = Knöchel, Februar = Vertiefung (28/29), März = Knöchel, … Juli = Knöchel (rechte Faust dazu), August = wieder Knöchel beginnend, … Dezember = Knöchel. Diese Methode merkt sich an einem Nachmittag und hält ein Leben lang.
- Zeitumstellung in Deutschland. Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr (Uhren springen auf 3:00, der Tag hat 23 Stunden) und endet am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr (Uhren zurück auf 2:00, der Tag hat 25 Stunden). Für die reine Tageszählung egal — ein Tag bleibt ein Tag. Für Stunden-/Minuten-Genauigkeit über die Übergänge hinweg muss die Verschiebung manuell berücksichtigt werden. Die EU hat die Abschaffung 2019 beschlossen, ein Inkrafttreten steht aber weiterhin aus.
- Wochentag-Wiederholungen. Ein Datum fällt nach 6, 11 oder 28 Jahren wieder auf denselben Wochentag — abhängig davon, wie viele Schaltjahre dazwischen liegen. Faustregel für „normale" Verläufe: nach 11 Jahren ist Ihr Geburtstag mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder am gleichen Wochentag. Die 28-Jahre-Regel gilt strikt nur, wenn beide Daten nach dem Schalt-Ausnahmejahr-Pattern (1900/2100/…) liegen — innerhalb eines Jahrhunderts trifft sie meist exakt zu.
Häufige Fragen
Wie berechne ich die Tage zwischen zwei Daten?
Werden Feiertage bei den Arbeitstagen berücksichtigt?
Soll ich Start- und Endtag mitzählen?
Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?
Was ist ein Schaltjahr und warum gibt es sie?
Wie viele Tage liegen zwischen zwei Geburtstagen?
Wirkt sich die Sommerzeit auf die Tageberechnung aus?
Wie weit zurück oder voraus kann der Tagerechner rechnen?
Quellen & Rechtsgrundlagen
- § 187 BGB: Fristbeginn — Originaltext
- § 188 BGB: Fristende — Originaltext
- ISO 8601: Datums- und Zeitformat-StandardInternationaler Standard für Kalenderdaten, Wochennummerierung, Zeiträume; in Deutschland als DIN ISO 8601 übernommen

Karsten Kautz · Gründer und Betreiber von Rechenfix.de
Pflegt alle Rechner aktuell und prüft die Werte jährlich anhand der Primärquellen.
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