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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🐖 Sparrechner

Sparplan berechnen mit Zinseszins: Monatliche Sparrate, Dynamik und Jahr-für-Jahr-Entwicklung.

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Jahre
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Sparrate jährlich erhöhen

Zinsintervall

Endkapital nach 10 Jahren

15.848,14

Eigenkapital

12.000,00

Zinserträge

3.848,14

Zinsanteil

24,3 %

Zusammensetzung des Endkapitals

Eigenkapital (75,7 %)Zinsen (24,3 %)
Mehr Rendite mit ETFs? Sparplan berechnenReicht das für die Rente? Rentenlücke berechnen
Feedback

Kapitalentwicklung pro Jahr

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10
15.848,14

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So funktioniert der Sparrechner

Formel

Endkapital = Anfangskapital × (1+r)^n + Sparrate × ((1+r)^n − 1) / r

Rechenbeispiel

Beispiel: 100 € monatlich bei 5% Rendite über 10 Jahre → 15.528 € Endkapital (12.000 € eingezahlt + 3.528 € Zinsen)

Sparplan berechnen — so funktioniert der Sparrechner

Der Sparrechner berechnet, wie sich Ihr Vermögen über die Zeit entwickelt, wenn Sie regelmäßig einen bestimmten Betrag sparen und diesen verzinst anlegen. Geben Sie einfach Ihre monatliche Sparrate, den erwarteten Zinssatz oder die Rendite und die Anlagedauer ein — der Rechner zeigt Ihnen sofort, wie viel Kapital am Ende der Laufzeit zur Verfügung steht.

Besonders anschaulich ist die Aufschlüsselung in Eigenkapital (Ihre tatsächlichen Einzahlungen) und Zinserträge (das Geld, das Ihr Geld für Sie verdient hat). Das Balkendiagramm zeigt die Entwicklung Jahr für Jahr und macht den Zinseszins-Effekt sichtbar: In den ersten Jahren wächst das Vermögen hauptsächlich durch Ihre Einzahlungen, mit zunehmender Laufzeit werden die Zinsen zum dominanten Wachstumstreiber.

Optional können Sie eine Dynamik einstellen — dann wird Ihre Sparrate jährlich um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Das simuliert zum Beispiel steigende Sparraten bei Gehaltserhöhungen. Auch das Anfangskapital (bereits vorhandenes Vermögen) und das Zinsintervall (monatlich oder jährlich) können angepasst werden.

Die Macht des Zinseszins

Der Zinseszins-Effekt ist der wichtigste Verbündete beim langfristigen Vermögensaufbau. Das Prinzip ist einfach: Sie erhalten nicht nur Zinsen auf Ihre Einzahlungen, sondern auch Zinsen auf die bereits gutgeschriebenen Zinsen. Mit jedem Jahr wird die Basis, auf die Zinsen berechnet werden, größer — das Wachstum beschleunigt sich exponentiell.

Albert Einstein soll den Zinseszins als „achtes Weltwunder" bezeichnet haben. Ob das Zitat echt ist oder nicht — die Wirkung ist real. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro und 7% Rendite ergeben sich nach 30 Jahren über 243.000 Euro, obwohl nur 72.000 Euro eingezahlt wurden. Die Zinsen haben also mehr als das Dreifache der Einzahlungen erwirtschaftet. Der entscheidende Faktor ist die Zeit: Je früher Sie beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszins.

Unser Rechner macht diesen Effekt in der Jahr-für-Jahr-Tabelle und im Balkendiagramm sichtbar. Beobachten Sie, wie sich das Verhältnis von Eigenkapital zu Zinserträgen mit zunehmender Laufzeit verschiebt.

Beispiel: 200 € monatlich über 20 Jahre

Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt die Kraft des regelmäßigen Sparens: Wer 200 Euro monatlich bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% pro Jahr anlegt, erreicht nach 20 Jahren ein Kapital von rund 104.000 Euro. Die Einzahlungen betragen dabei 48.000 Euro (200 × 12 × 20), die Zinserträge machen also über 56.000 Euro aus — mehr als die Hälfte des Endkapitals.

Wird dieselbe Sparrate über 30 Jahre fortgesetzt, wächst das Kapital auf über 243.000 Euro, bei Einzahlungen von nur 72.000 Euro. Die letzten 10 Jahre bringen also deutlich mehr als die ersten 20 — das ist der Zinseszins-Effekt in Aktion. Wer mit 25 statt mit 35 Jahren anfängt zu sparen, hat am Ende deutlich mehr, obwohl die monatliche Belastung identisch ist.

Noch beeindruckender wird es mit Dynamik: Erhöht man die Sparrate um 2% pro Jahr (z. B. mit Gehaltserhöhungen), steigt das Endkapital nach 30 Jahren auf über 310.000 Euro. Die jährliche Erhöhung von anfangs 200 auf dann knapp 360 Euro monatlich fällt kaum ins Gewicht, bringt aber über 70.000 Euro mehr Endkapital.

ETF-Sparplan vs. Tagesgeld — ein Vergleich

Beim Sparen stellt sich die Frage nach dem richtigen Anlageprodukt. Die zwei häufigsten Optionen sind Tagesgeld (sicher, aber niedrige Rendite) und ETF-Sparpläne (höhere Rendite, aber Schwankungen). Ein Vergleich bei 200 Euro monatlicher Sparrate über 20 Jahre zeigt den Unterschied deutlich.

Tagesgeld mit ca. 2% Zinsen ergibt nach 20 Jahren rund 58.800 Euro — davon sind 48.000 Euro Einzahlungen und nur 10.800 Euro Zinsen. Ein breit gestreuter ETF-Sparplan (z. B. auf den MSCI World) mit historisch durchschnittlich 7% Rendite pro Jahr erreicht hingegen rund 104.000 Euro — also fast doppelt so viel. Der Haken: ETFs schwanken und können zwischenzeitlich an Wert verlieren. Historisch haben sich breit gestreute Aktien-ETFs jedoch über Zeiträume von 15 Jahren oder mehr immer positiv entwickelt.

Die Empfehlung vieler Finanzexperten: Geld für kurzfristige Ziele (unter 5 Jahre) auf dem Tagesgeldkonto lassen, langfristiges Sparen (über 10 Jahre) über ETF-Sparpläne umsetzen. Der Sparrechner hilft, verschiedene Szenarien durchzurechnen, indem Sie den Zinssatz anpassen.

Tipps zum Sparen

Regelmäßiges Sparen ist der Schlüssel zum Vermögensaufbau. Hier einige bewährte Tipps:

  • Automatisieren Sie Ihre Sparrate: Richten Sie einen Dauerauftrag am Monatsanfang ein, direkt nach dem Gehaltseingang. So sparen Sie „zuerst sich selbst" und geben nur aus, was übrig bleibt.
  • Fangen Sie klein an: Auch 25 oder 50 Euro monatlich sind ein guter Start. Sie können die Rate jederzeit erhöhen, wenn sich Ihr Einkommen verbessert. Nutzen Sie die Dynamik-Funktion im Rechner, um steigende Raten zu simulieren.
  • Nutzen Sie den Arbeitgeberzuschuss: Viele Arbeitgeber bieten vermögenswirksame Leistungen (VL) von bis zu 40 Euro monatlich. In Kombination mit der Arbeitnehmer-Sparzulage ist das geschenktes Geld.
  • Diversifizieren Sie: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte. Ein breit gestreuter ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World verteilt Ihr Risiko auf tausende Unternehmen weltweit.
  • Bleiben Sie langfristig investiert: Verkaufen Sie nicht bei kurzzeitigen Kursschwankungen. Historisch waren die größten Tagesgewinne an der Börse oft direkt nach den größten Verlusten — wer ausgestiegen war, hat sie verpasst.

Häufige Fragen

Wie viel Geld sollte man monatlich sparen?
Eine bewährte Faustregel ist die 50-30-20-Regel: 50% des Nettoeinkommens für Fixkosten, 30% für persönliche Ausgaben und 20% sparen. Bei 2.000 Euro Netto wären das 400 Euro monatlich. Wichtig ist, überhaupt anzufangen — auch kleine Beträge wie 50 Euro monatlich summieren sich dank Zinseszins über die Jahre enorm.
Was bringt ein ETF-Sparplan mit 200 € im Monat?
Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% pro Jahr ergibt ein ETF-Sparplan mit 200 € monatlich nach 10 Jahren ca. 34.600 €, nach 20 Jahren ca. 104.000 € und nach 30 Jahren ca. 243.000 €. Die Einzahlungen betragen 72.000 € — der Rest sind Zinseszinsen. Nutzen Sie den Rechner, um Ihre persönlichen Werte durchzuspielen.
Wie funktioniert der Zinseszins-Effekt?
Beim Zinseszins erhalten Sie Zinsen nicht nur auf Ihre Einzahlungen, sondern auch auf die bereits gutgeschriebenen Zinsen. Die Basis wächst jedes Jahr, wodurch die Zinsen exponentiell steigen. Nach 30 Jahren können die Zinserträge die eigenen Einzahlungen um ein Vielfaches übersteigen. Der wichtigste Faktor ist die Zeit — je früher Sie anfangen, desto stärker wirkt der Effekt.
Welche Rendite ist realistisch?
Tagesgeld: 1–3% p.a. Festgeld: 2–4%. Breit gestreute Aktien-ETFs (z. B. MSCI World): historisch ca. 7–8% p.a. vor Inflation (ca. 5–6% real). Immobilien: ca. 3–6%. Beachten Sie: Höhere Renditen gehen mit höherem Risiko einher, und vergangene Renditen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse.
Ab welchem Betrag lohnt sich ein Sparplan?
Ein Sparplan lohnt sich ab jedem Betrag — viele Broker und Banken bieten ETF-Sparpläne ab 1 Euro an. Üblich sind Einstiegsbeträge von 25 oder 50 Euro monatlich. Durch den Zinseszins-Effekt summieren sich auch kleine Beträge über lange Zeiträume erheblich. 50 Euro monatlich bei 7% Rendite ergeben nach 30 Jahren über 60.000 Euro.
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