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Aktualisiert am 18. Juni 2026

🔋 Reichweiten-Rechner (E-Auto)

Realistische E-Auto-Reichweite berechnen — abhängig von Temperatur, Fahrprofil und Verbrauch.

kWh
km
Fahrprofil
Heizung / Klimaanlage
Fahrstil
ct/kWh

Haushaltsstrom ≈ 32 ct, Wallbox-Sondertarif ≈ 28 ct, öffentlich AC ≈ 45 ct, DC-Schnelllader ≈ 60 ct.

Reale Reichweite

340 km

60 km weniger als WLTP (15 % Abschlag)

Details

WLTP-Verbrauch15,00 kWh/100 km
Realer Verbrauch17,65 kWh/100 km
Ladekosten pro 100 km5,82
Volle Ladung (60 kWh)19,80
WLTP vs. Real400 km → 340 km
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Reichweite berechnen — Verbrenner vs. E-Auto

Die Grundformel für die Reichweite ist bei beiden Antrieben gleich — nur die Einheiten unterscheiden sich. Sie teilen den Energievorrat durch den Verbrauch und multiplizieren mit 100.

Beim Verbrenner ist der Energievorrat das Tankvolumen in Litern, der Verbrauch wird in Litern pro 100 km angegeben: Reichweite = Tank ÷ Verbrauch × 100. Beim E-Auto tritt der Akku in Kilowattstunden (kWh) an die Stelle des Tanks, der Verbrauch wird in kWh/100 km gemessen — die Rechnung bleibt dieselbe.

Der große Unterschied liegt in der Verlässlichkeit der Angabe. Beim Verbrenner kommt man der Herstellerangabe meist recht nah. Beim E-Auto dagegen liegt die reale Reichweite oft deutlich unter dem WLTP-Wert — besonders bei Kälte und auf der Autobahn. Dieser Rechner ist deshalb auf die realistische E-Auto-Reichweite spezialisiert: Er korrigiert den WLTP-Wert nach Fahrprofil, Temperatur und Heizung.

Rechenweg: Verbrenner vs. E-Auto

KriteriumVerbrennerE-Auto
EnergiespeicherTank in LiternAkku in kWh
VerbrauchLiter / 100 kmkWh / 100 km
ReichweiteTank ÷ Verbrauch × 100Akku ÷ Verbrauch × 100
Real vs. Angabemeist nah am Normwertoft deutlich unter WLTP

Benziner: 50-Liter-Tank, 6,5 L/100 km

  1. 1
    Tankvolumen50 L= 50 L
  2. 2
    Verbrauch6,5 L/100 km= 6,5 L
  3. 3
    Reichweite50 ÷ 6,5 × 100= ≈ 769 km
Ein voller 50-Liter-Tank reicht bei 6,5 L/100 km für rund 769 km. Beim Verbrenner liegt die reale Reichweite meist nah an diesem Wert — die Herstellerangabe ist gut erreichbar, weil die Abwärme des Motors das Heizen „gratis" übernimmt.

E-Auto: 60-kWh-Akku, 18 kWh/100 km

  1. 1
    Nutzbarer Akku60 kWh= 60 kWh
  2. 2
    Verbrauch18 kWh/100 km= 18 kWh
  3. 3
    Rechnerische Reichweite60 ÷ 18 × 100= ≈ 333 km
Mit 18 kWh/100 km kommt ein 60-kWh-Akku rechnerisch rund 333 km weit. Das ist aber ein Idealwert: Auf der Autobahn oder im Winter steigt der Verbrauch deutlich — wie stark, zeigt die realistische Rechnung weiter unten.

Akku-Größe vs. Effizienz — was wirklich zählt

Beim Reichweiten-Vergleich schaut man zuerst auf die Akku-Größe in kWh — doch ein großer Akku ist nicht automatisch die beste Lösung. Genauso wichtig ist die Effizienz, also der Verbrauch in kWh/100 km.

Ein sparsames Auto mit 60 kWh und 15 kWh/100 km kommt rechnerisch 400 km weit — genauso wie ein durstigeres mit 80 kWh und 20 kWh/100 km, das aber mehr Gewicht, Ladezeit und Kosten mitbringt. Effizienz schlägt also reine Akkugröße: Sie spart bei jeder Fahrt Strom und verkürzt die Ladestopps.

Effizienz hängt von Aerodynamik, Gewicht, Antriebstechnik und Reifen ab. Kompakte, windschlüpfige Fahrzeuge mit Wärmepumpe sind im Winter klar im Vorteil. Ein sehr großer Akku lohnt vor allem für regelmäßige Langstrecke; für den Alltag ist ein effizientes Auto mit mittlerem Akku oft die rundere — und günstigere — Wahl. Der Verbrauch entscheidet, nicht nur die Kilowattstunden auf dem Datenblatt.

WLTP vs. Realreichweite — warum die Differenz

Die Herstellerangabe zur Reichweite beruht auf dem WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure) — einem genormten Labortest mit moderaten Temperaturen, definierten Geschwindigkeiten und ohne Klimaanlage. Das macht Fahrzeuge vergleichbar, bildet den Alltag aber nur eingeschränkt ab.

Im echten Verkehr kommen Faktoren hinzu, die der Test nicht erfasst: hohe Autobahn-Geschwindigkeiten, Kälte, eine laufende Heizung, Steigungen, Zuladung. Jeder dieser Faktoren erhöht den Verbrauch und senkt damit die Reichweite. Die WLTP-Angabe ist deshalb ein Bestwert, kein Alltagswert.

Als grobe Orientierung gilt: Im Sommer erreichen E-Autos rund 80–100 % der WLTP-Reichweite, im Winter eher 60–80 %, und auf der Autobahn bei Kälte kann es auf gut die Hälfte fallen. Verbrenner schwanken weniger, weil ihre Abwärme das Heizen übernimmt und der Normwert ohnehin näher an der Realität liegt. Genau diese Abschläge bildet der Rechner ab.

WLTP vs. real: günstige vs. ungünstige Bedingungen

KriteriumGünstige BedingungenUngünstige Bedingungen
TempoStadt/Landstraße (50–80 km/h)Autobahn (120–130 km/h)
Temperaturmild (~20 °C)Kälte (unter 0 °C)
Heizung/Klimaaus oder WärmepumpeWiderstandsheizung an
Reichweite~90–100 % WLTP~50–70 % WLTP

Was die Reichweite beeinflusst

FaktorEffekt auf die ReichweiteBetrifft
Hohes Tempo (Autobahn)−20 bis −30 %beide, E-Auto stärker
Kälte (unter 0 °C)−15 bis −30 %v. a. E-Auto (Akku + Heizung)
Heizung (Widerstand)−10 bis −20 %E-Auto
Wärmepumpe statt Heizstab+5 bis +10 %E-Auto
Beladung / Dachbox / Anhänger−5 bis −50 %beide
Eco-Modus / ruhige Fahrweise+10 bis +15 %beide

Richtwerte; die Effekte überlagern sich multiplikativ. Beispiel: Autobahn (× 0,70) und Winter mit Heizung (× 0,85 × 0,90) ergeben zusammen nur noch rund 54 % der WLTP-Reichweite. Beim E-Auto schlagen Kälte und Autobahn besonders durch, weil keine Motorabwärme zum Heizen zur Verfügung steht.

Was die E-Auto-Reichweite besonders drückt

Zwei Faktoren setzen E-Autos überproportional zu: Kälte und Autobahn.

Bei Kälte wirkt ein Doppeleffekt. Erstens arbeitet die Akkuchemie langsamer — ein kalter Akku gibt weniger Energie ab. Zweitens braucht die Heizung viel Strom, denn anders als ein Verbrenner hat ein E-Auto keine Motorabwärme, mit der sich der Innenraum „nebenbei" heizen ließe. Eine klassische Widerstandsheizung zieht mehrere Kilowatt; eine Wärmepumpe mildert das deutlich.

Auf der Autobahn schlägt die Physik zu: Der Luftwiderstand wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit. Tempo 130 verbraucht weit mehr als Tempo 100 — und weil bei konstant hoher Geschwindigkeit kaum rekuperiert wird, fehlt der Stadt-Vorteil der Energierückgewinnung. Kommen Kälte und Autobahn zusammen, summieren sich die Effekte. Wer im Winter eine längere Autobahnfahrt plant, sollte die Reichweite konservativ ansetzen und Ladestopps fest einplanen.

Wärmepumpe vs. Widerstandsheizung

KriteriumWärmepumpeWiderstandsheizung
Stromverbrauch Heizunggering (~1 kWh/100 km)hoch (3–5 kWh/100 km)
Winter-Reichweitedeutlich besserspürbar schlechter
Prinzipverschiebt Wärme aus der Umgebungerzeugt Wärme aus Strom (Heizstab)
Lohnt sich fürkalte Regionen, Vielfahrermilde Nutzung, Aufpreis-Verzicht

Stadt vs. Autobahn — beide Antriebe

KriteriumStadt / LandstraßeAutobahn (130)
E-Auto-Verbrauchniedrig (Rekuperation)hoch (Luftwiderstand)
Verbrenner-Verbraucheher höher (Anfahren, Leerlauf)relativ moderat
Effizienter ist hierE-AutoVerbrenner vergleichsweise
GrundBremsenergie zurück in den AkkuWindwiderstand steigt im Quadrat zum Tempo

Realistische E-Auto-Reichweite (Winter, Autobahn)

  1. 1
    WLTP-Verbrauch (60 kWh, 400 km WLTP)60 ÷ 400 × 100= 15 kWh/100 km
  2. 2
    Autobahn × Winter × Heizung× 0,70 × 0,85 × 0,90= Faktor 0,54
  3. 3
    Realverbrauch15 ÷ 0,54= ≈ 28 kWh/100 km
  4. 4
    Realreichweite60 ÷ 28 × 100= ≈ 215 km
Aus 400 km WLTP werden unter Winter-Autobahn-Bedingungen real nur rund 215 km — fast die Hälfte. Die Faktoren wirken auf den Verbrauch und multiplizieren sich. Genau so rechnet dieser Rechner aus Ihrem WLTP-Wert die Alltagsreichweite.

Typische Reichweiten-Spannen nach Segment

KleinwagenAkku ~40 kWhreal ~200–280 km
KompaktklasseAkku ~60 kWhreal ~300–380 km
SUV / MittelklasseAkku ~75–85 kWhreal ~350–450 km
Oberklasse / LangstreckeAkku ~90–100 kWhreal ~450–550 km
Verbrenner (~50-L-Tank)~700–900 kmje nach Verbrauch

Reichweitenangst — wie real ist das Problem?

Die Sorge, mit leerem Akku liegen zu bleiben, hat einen eigenen Namen: Reichweitenangst. In der Praxis ist sie meist größer als das tatsächliche Risiko. Der durchschnittliche Pkw in Deutschland fährt rund 40 km pro Tag — ein Bruchteil selbst kleiner E-Auto-Reichweiten.

Entscheidend ist weniger die maximale Reichweite als die Lademöglichkeit. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, beginnt jeden Tag „vollgetankt" und braucht öffentliche Lader fast nie. Eng wird es vor allem auf Langstrecke und ohne eigene Wallbox.

Das öffentliche Schnellladenetz ist in den letzten Jahren stark gewachsen; an Autobahnen steht inzwischen meist in kurzen Abständen ein Lader. Mit etwas Planung — Ladestopps grob entlang der Route, realistische statt WLTP-Reichweite — verliert die Langstrecke viel von ihrem Schrecken. Hilfreich ist, die ersten Fahrten bewusst zu beobachten: Nach wenigen Wochen hat man ein verlässliches Gefühl für die eigene Alltagsreichweite.

E-Auto laden & Reichweite im Alltag

Im Alltag relativiert sich die Reichweiten-Sorge oft: Die meisten Fahrten sind kurz, und wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, startet täglich mit „vollem Tank". Für den entspannten Betrieb empfehlen Hersteller, den Akku im Bereich 20 bis 80 % zu halten — das schont die Zellen und verzögert die Alterung.

Genau in diesem Fenster lädt das Auto auch am schnellsten: Zwischen rund 10 und 80 % nimmt der Akku am DC-Schnelllader die höchste Leistung auf, darüber drosselt er deutlich. Auf Langstrecke ist es deshalb effizienter, zweimal kurz von 10 auf 80 % zu laden, als einmal lange bis 100 %.

Für die Planung heißt das: nicht mit der vollen WLTP-Reichweite kalkulieren, sondern mit einem realistischen Wert samt Puffer — gerade im Winter. Wer Ladestopps grob einplant und die ersten Fahrten beobachtet, bekommt schnell ein verlässliches Gefühl für die eigene Alltagsreichweite.

Reichweite realistisch planen

  • Mit realistischer Reichweite planen, nicht mit dem WLTP-Bestwert.
  • Winter-Abschlag einkalkulieren: grob 70–80 % der Sommer-Reichweite.
  • Auf der Autobahn die Reichweite deutlich niedriger ansetzen als in der Stadt.
  • Reserve einplanen — nicht erst bei 0 % einen Lader suchen.
  • Ladestopps auf Langstrecke vorab grob festlegen (10–80-%-Fenster nutzen).
  • Wärmepumpe, Eco-Modus und Vorheizen am Stecker nutzen.
  • Beim Verbrenner: Tankvolumen und realen Verbrauch für die Reichweite verwenden.

Beim E-Auto 10–80 % laden ist am effizientesten

Für Akku-Gesundheit und Tempo gilt im Alltag die 20-bis-80-Prozent-Regel: In diesem Fenster altert der Akku am langsamsten, und am Schnelllader lädt er zwischen rund 10 und 80 % am zügigsten — darüber drosselt die Ladeleistung stark. Auf Langstrecke sind zwei kurze Stopps von 10 auf 80 % oft schneller als ein langer bis 100 %. Den vollen Akku (100 %) heben Sie sich für Tage mit langer Strecke auf und nutzen ihn dann zeitnah, statt das Auto voll geladen lange stehen zu lassen.

Werte sind Orientierung — Fahrprofil entscheidet

Die hier genannten Reichweiten, Verbräuche und Abschläge sind Richtwerte zur Orientierung. Die reale Reichweite hängt stark vom individuellen Fahrprofil ab — Geschwindigkeit, Temperatur, Topografie, Zuladung, Reifen und Fahrstil wirken zusammen und können das Ergebnis um ein Drittel oder mehr verschieben. Konkrete Modell- und Akkudaten ändern sich zudem laufend mit neuen Fahrzeuggenerationen. Tragen Sie für ein belastbares Ergebnis die Werte Ihres eigenen Fahrzeugs ein. Dieser Rechner liefert eine fundierte Schätzung, keine Garantie für die im Einzelfall erreichbare Reichweite.

Häufige Fragen

Warum erreiche ich die WLTP-Reichweite nie?
Die WLTP-Norm wird unter optimalen Bedingungen gemessen: rund 23 °C, moderate Geschwindigkeit, keine Heizung, kein Stau. Im Alltag kommen Klima, höhere Geschwindigkeiten und Temperatur-Extreme hinzu — die tatsächliche Reichweite liegt daher meist 15 bis 30 % unter dem WLTP-Wert. Rechnen Sie mit 80 % WLTP im Sommer und 60–70 % im Winter.
Wie stark sinkt die Reichweite im Winter?
Bei Temperaturen um 0 °C müssen Sie mit etwa 85 % der sommerlichen Reichweite rechnen, bei −10 °C mit 70 % oder weniger. Die Hauptursachen: langsamere Akkuchemie bei Kälte, höherer Heizbedarf, Rollwiderstand durch Winterreifen. Fahrzeuge mit Wärmepumpe kommen deutlich besser durch den Winter als Modelle mit reiner Widerstandsheizung.
Was ist die Rekuperation?
Beim Bremsen und Bergabfahren wandelt der E-Motor einen Teil der Bewegungsenergie in Strom zurück und speist ihn in den Akku. Im Stadtverkehr mit vielen Brems- und Anfahrvorgängen lassen sich dadurch 15–25 % Reichweite zurückgewinnen. Auf der Autobahn ist der Effekt klein, weil kaum gebremst wird — deshalb ist Stadt für E-Autos effizienter als Autobahn.
Lohnt sich ein E-Auto bei Vielfahrern?
Je mehr Kilometer, desto deutlicher der Kostenvorteil — vorausgesetzt, Sie laden überwiegend zu Hause oder im Betrieb. Bei 20.000 km/Jahr sparen Sie gegenüber einem Verbrenner leicht 800–1.200 € pro Jahr an Energiekosten. Bei ausschließlicher Nutzung öffentlicher Schnelllader relativiert sich der Vorteil deutlich, weil DC-Strom teilweise 60–80 ct/kWh kostet.
Wie oft sollte ich auf 100 % laden?
Im Alltag empfehlen Hersteller, den Akku zwischen 20 und 80 % zu halten — das schont die Zellen und verzögert die kalendarische Alterung. Für lange Strecken dürfen Sie selbstverständlich auf 100 % laden, sollten den vollen Akku dann aber zeitnah nutzen. Regelmäßiges Tiefentladen (<10 %) ist dagegen ungünstig.
Wie groß sollte der Akku sein?
Für reine Pendler reichen 40–50 kWh völlig aus (200–300 km real). Wer regelmäßig Langstrecken fährt, sollte 70 kWh aufwärts anpeilen — bessere Realreichweite, weniger Ladestopps. Riesige 100-kWh-Akkus haben Nachteile: höheres Gewicht, höhere Anschaffungskosten, längere Ladezeit zu Hause. Die beste Wahl richtet sich nach Ihrem 95-%-Fahrprofil, nicht nach seltenen Langstrecken-Ausnahmen.
Warum berücksichtigt der Rechner nicht die Anzahl der Mitfahrer?
Das Gewicht zusätzlicher Personen wirkt sich auf den Energieverbrauch eines E-Autos nur geringfügig aus — auf der Autobahn etwa ein bis zwei Prozent pro Person. Geschwindigkeit, Temperatur, Klimaanlage und Fahrstil haben einen deutlich größeren Effekt und sind deshalb als Eingaben vorgesehen. Auch der ADAC-Reichweiten-Rechner verzichtet aus demselben Grund auf eine Mitfahrer-Eingabe.
Was bedeutet ein „sparsamer" Fahrstil konkret?
Sparsam fährt, wer vorausschauend rollt statt zu bremsen, frühzeitig vom Gas geht und die Rekuperation konsequent nutzt. Konstante Geschwindigkeiten und sanftes Beschleunigen senken den Verbrauch um rund 12 Prozent gegenüber einer durchschnittlichen Fahrweise. Sportliches Fahren mit häufigen Beschleunigungen und späten Bremsmanövern liegt rund 15 Prozent über dem Normalwert.
Welche Faktoren wirken am stärksten auf die reale Reichweite?
Den größten Einfluss haben Fahrprofil und Außentemperatur. Auf der Autobahn bei 130 km/h liegt der Verbrauch rund 25 Prozent über dem Stadtwert, bei minus zehn Grad kosten Heizung und langsamere Batteriechemie weitere etwa 25 Prozent. Klimaanlage und Fahrstil verändern die Reichweite jeweils um rund 10 bis 15 Prozent. Mitfahrer-Gewicht und Straßenbelag wirken dagegen nur im einstelligen Prozentbereich und sind deshalb keine eigenen Eingaben.

Quellen & Methodik

  1. WLTP — Messverfahren (Hintergrund)WLTP ist ein genormter Laborzyklus; die Realreichweite liegt je nach Tempo, Temperatur und Heizung darunter.
  2. ADAC — Reichweite & Verbrauch (Realtests) OriginaltextRealverbrauch- und Reichweiten-Tests als Orientierung

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