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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🚘 Leasing-Rechner

Leasing berechnen: Leasingrate, Gesamtkosten und Vergleich Leasing vs. Finanzierung für Ihr Wunschfahrzeug.

Berechnungsart
%

Typisch 0,6–1,2 %. Niedriger = günstiger. Steht im Leasingangebot.

km
€/km

Monatliche Leasingrate

354,03

Gesamtkosten: 12.745 € · 28,32 ct/km

Aufschlüsselung

Anzahlung0
Monatliche Rate354,03
Summe aller Raten12.745
Gesamtkosten12.745
Kosten pro km28,32 ct

⚠️ Km-Risiko: Bei 5.000 km mehr pro Jahr als vereinbart: Nachzahlung ca. 1.200 über die gesamte Laufzeit. Leasingkosten sind Nettokosten (zzgl. MwSt). Gewerbetreibende können Leasingraten steuerlich absetzen.

Autokosten berechnenAlternative: AutokreditKfz-Steuer berechnen
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So funktioniert der Leasing-Rechner

Formel

Leasingrate (Netto) = (Listenpreis − Anzahlung) × Leasingfaktor ÷ 100 | Gesamtkosten = Anzahlung + (Rate × Laufzeit)

Rechenbeispiel

Beispiel: 35.000 € Listenpreis, Faktor 0,85 %, 36 Monate → Netto-Rate ≈ 297,50 €, Brutto ≈ 354,03 €. Gesamtkosten ≈ 12.745 €.

Leasing ist eine beliebte Alternative zum Autokauf — gerade für Neuwagen, Firmenfahrzeuge und Vielfahrer. Statt den Wagen zu kaufen, zahlen Sie eine monatliche Nutzungsgebühr an die Leasinggesellschaft. Unser Leasing-Rechner zeigt Ihnen sofort Leasingrate, Gesamtkosten und — optional — den Vergleich mit einer klassischen Finanzierung. So sehen Sie auf einen Blick, ob Leasing für Sie die bessere Wahl ist.

Wie wird die Leasingrate berechnet?

Die gängigste Methode ist die Berechnung über den Leasingfaktor. Dieser Prozentwert (typischerweise zwischen 0,6 und 1,2) wird mit dem Listenpreis multipliziert und ergibt die Netto-Monatsrate: Leasingrate (netto) = (Listenpreis − Anzahlung) × Leasingfaktor ÷ 100. Die Brutto-Rate enthält zusätzlich 19 % Mehrwertsteuer. Je niedriger der Leasingfaktor, desto günstiger das Angebot. Alternativ können Sie die Rate auch direkt eingeben, falls Sie sie bereits aus einem konkreten Angebot kennen.

Leasingfaktor erklärt: Was ist ein guter Faktor?

Als Faustregel gilt: Ein Leasingfaktor unter 0,8 gilt als sehr attraktiv, zwischen 0,8 und 1,0 ist marktüblich, über 1,2 sollten Sie aufmerksam werden. Der Faktor hängt von vielen Variablen ab: Marke, Modell, Laufzeit, Kilometerleistung, Anzahlung und aktuelle Hersteller-Aktionen. Besonders bei Leasing-Sonderaktionen von Herstellern (z. B. Auslaufmodellen) können Sie Faktoren unter 0,5 finden — diese Angebote lohnen sich oft wirklich.

Leasing vs. Finanzierung vs. Barkauf

Leasing hat einen entscheidenden Unterschied zum Kauf: Das Auto gehört Ihnen am Ende nicht. Bei einer Finanzierung zahlen Sie zwar höhere Monatsraten, aber das Fahrzeug ist nach der Rückzahlung Ihr Eigentum — es behält also einen Restwert. Unser Vergleich berücksichtigt genau das: Von den Finanzierungs-Gesamtkosten ziehen wir den erwarteten Restwert ab. So bekommen Sie einen fairen Vergleich der effektiven Kosten beider Varianten. Nicht vergessen: Beim Barkauf fallen keine Zinsen an, aber Sie haben einen großen Einmalbetrag gebunden, der anderweitig hätte Rendite erwirtschaften können.

Kilometerleasing: Das Risiko Mehr-/Minderkilometer

Bei fast allen Leasingverträgen ist eine jährliche Kilometerleistung vereinbart. Fahren Sie mehr, zahlen Sie für jeden Mehrkilometer einen Aufpreis — typisch sind 5 bis 15 Cent pro km. Bei 5.000 km Mehrkilometern pro Jahr über 3 Jahre bei 10 ct/km sind das bereits 1.500 € Nachzahlung. Umgekehrt gibt es für Minderkilometer oft eine Rückerstattung, aber meist zu einem niedrigeren Satz. Schätzen Sie Ihre Jahreskilometer lieber etwas großzügiger, als unter der Grenze bleiben zu müssen.

Leasing für Gewerbetreibende: Steuervorteile

Selbstständige und Unternehmer können Leasingraten voll als Betriebsausgaben absetzen — ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Kauf, bei dem nur die Abschreibung wirkt. Auch die in der Rate enthaltene Mehrwertsteuer ist vorsteuerabzugsberechtigt. Bei privater Mitnutzung greift allerdings die 1-%-Regelung oder ein Fahrtenbuch. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Steuerberater beraten, ob Leasing oder Kauf in Ihrer konkreten Situation günstiger ist.

Verwandte Rechner

Möchten Sie die Gesamtkosten Ihres Autos inkl. Versicherung, Steuer und Sprit berechnen? Nutzen Sie unseren Autokosten-Rechner. Für eine klassische Finanzierung hilft der Kreditrechner, und die jährliche Kfz-Steuer bestimmt der Kfz-Steuer-Rechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meine Leasingrate?
Die Standard-Formel lautet: (Listenpreis − Anzahlung) × Leasingfaktor ÷ 100 = Netto-Monatsrate. Dazu kommen 19 % Mehrwertsteuer. Beispiel: 35.000 € × 0,85 % = 297,50 € netto oder rund 354 € brutto. Unser Rechner macht das automatisch und zeigt auch die Gesamtkosten.
Was ist ein guter Leasingfaktor?
Ein Leasingfaktor unter 0,8 gilt als sehr attraktiv, Werte zwischen 0,8 und 1,0 sind marktüblich. Alles über 1,2 ist tendenziell teuer. Hersteller-Aktionen (etwa bei Auslaufmodellen) können den Faktor auf 0,3 bis 0,5 drücken — hier lohnen sich Vergleiche wirklich.
Ist Leasing günstiger als Finanzierung?
Das hängt stark vom Einzelfall ab. Leasing hat oft niedrigere Monatsraten, aber das Auto gehört Ihnen am Ende nicht. Eine Finanzierung ist teurer pro Monat, aber Sie behalten einen Restwert. Rechnen Sie immer die effektiven Kosten (Finanzierungs-Gesamtkosten − Restwert) gegen die Leasing-Gesamtkosten. Unser Vergleichstool macht genau das.
Was passiert bei mehr Kilometern als vereinbart?
Für jeden Mehrkilometer zahlen Sie einen Aufpreis laut Leasingvertrag — typisch 5 bis 15 Cent pro km. Bei einem Satz von 10 ct/km und 5.000 km Mehrleistung pro Jahr auf 3 Jahre sind das 1.500 € Nachzahlung am Laufzeitende. Minderkilometer werden oft zu einem niedrigeren Satz erstattet.
Kann ich Leasing von der Steuer absetzen?
Als Selbstständiger oder Unternehmer können Sie Leasingraten voll als Betriebsausgaben absetzen. Die enthaltene Mehrwertsteuer ist vorsteuerabzugsberechtigt. Bei privater Mitnutzung gilt die 1-%-Regelung oder ein Fahrtenbuch. Privatpersonen können Leasingraten nicht steuerlich geltend machen — außer bei beruflicher Nutzung im Rahmen der Pendlerpauschale.

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