Aktualisiert am 21. Mai 2026
⛽ Spritkostenrechner
Spritkosten und Fahrtkosten berechnen: Benzinverbrauch, Kosten pro Kilometer und Gesamtkosten für jede Strecke.
Gesamtkosten
12,38 €
Aufschlüsselung
Benzinverbrauch
7,50 L
Kosten pro km
0,12 €
Gesamtstrecke
100,00 km
Kostenvergleich bei unterschiedlichem Verbrauch
Spartipp
Durch eine spritsparende Fahrweise (vorausschauend fahren, niedrige Drehzahlen, Reifendruck prüfen) können Sie Ihren Verbrauch um bis zu 20% senken. Das wären bei dieser Fahrt ca. 2,48 € Ersparnis.
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So funktioniert der Spritkostenrechner
Formel
Spritkosten = (Strecke ÷ 100) × Verbrauch × Spritpreis
Rechenbeispiel
Beispiel: 250 km bei 7,5 L/100km und 1,65 €/L = (250 ÷ 100) × 7,5 × 1,65 = 30,94 €
Was ist der Spritkostenrechner?
Der Spritkostenrechner hilft Ihnen, die Benzinkosten bzw. Dieselkosten für eine beliebige Strecke schnell und genau zu berechnen. Egal ob Sie eine Urlaubsreise planen, die täglichen Pendelkosten ermitteln oder Fahrtkosten für eine Geschäftsreise abrechnen möchten — mit unserem Rechner wissen Sie in Sekundenschnelle, wie viel Sprit Ihre Fahrt kostet.
Geben Sie einfach die Entfernung in Kilometern, den Durchschnittsverbrauch Ihres Fahrzeugs und den aktuellen Spritpreis pro Liter ein. Optional können Sie die Berechnung auf Hin- und Rückfahrt erweitern. Der Rechner zeigt Ihnen sofort die Gesamtkosten, den Benzinverbrauch in Litern und die Kosten pro Kilometer an.
Besonders praktisch: Der integrierte Kostenvergleich zeigt Ihnen, wie sich unterschiedliche Verbräuche auf die Fahrtkosten auswirken. So können Sie die Kosten verschiedener Fahrzeuge direkt vergleichen oder sehen, wie viel eine spritsparende Fahrweise einsparen würde.
So berechnen Sie Ihre Spritkosten
Die Berechnung der Spritkosten basiert auf einer einfachen Formel: Sie teilen die Strecke durch 100, multiplizieren das Ergebnis mit dem Verbrauch in Litern pro 100 Kilometer und anschließend mit dem Spritpreis pro Liter.
Die vollständige Formel lautet: Spritkosten = (Strecke in km ÷ 100) × Verbrauch (L/100km) × Preis (€/L).
Ein konkretes Rechenbeispiel: Sie möchten von Köln nach München fahren, das sind rund 575 km. Ihr Auto verbraucht 7,0 Liter Diesel auf 100 km und der aktuelle Dieselpreis liegt bei 1,55 € pro Liter. Die Rechnung: (575 ÷ 100) × 7,0 × 1,55 = 5,75 × 7,0 × 1,55 = 62,39 €. Für die einfache Fahrt zahlen Sie also rund 62 € an Spritkosten. Hin und zurück wären es etwa 125 €.
Um die Kosten pro Kilometer zu ermitteln, teilen Sie die Gesamtkosten durch die gefahrene Strecke: 62,39 ÷ 575 = 0,11 € pro Kilometer. Dieser Wert ist besonders nützlich für Fahrtkostenabrechnungen oder um verschiedene Verkehrsmittel zu vergleichen.
Durchschnittsverbrauch — Richtwerte für verschiedene Fahrzeugtypen
Der Durchschnittsverbrauch variiert stark je nach Fahrzeugtyp, Motorisierung und Fahrweise. Hier sind typische Richtwerte:
- Kleinwagen (z. B. VW Polo, Opel Corsa): 5,0–6,5 L/100km (Benzin) bzw. 4,0–5,0 L/100km (Diesel)
- Kompaktklasse (z. B. VW Golf, Ford Focus): 6,0–7,5 L/100km (Benzin) bzw. 4,5–5,5 L/100km (Diesel)
- Mittelklasse (z. B. BMW 3er, Mercedes C-Klasse): 7,0–9,0 L/100km (Benzin) bzw. 5,0–6,5 L/100km (Diesel)
- SUV (z. B. VW Tiguan, BMW X3): 8,0–11,0 L/100km (Benzin) bzw. 6,0–8,0 L/100km (Diesel)
- Transporter (z. B. VW T6, Mercedes Vito): 9,0–12,0 L/100km (Diesel)
Wichtig: Die Herstellerangaben zum Verbrauch liegen in der Praxis oft 20–30% unter dem realen Verbrauch. Nutzen Sie für eine realistische Berechnung am besten Ihren tatsächlichen Durchschnittsverbrauch, den Sie im Bordcomputer Ihres Fahrzeugs finden oder über mehrere Tankfüllungen selbst ermitteln können.
Tipps zum Spritsparen
Mit einer bewussten Fahrweise lässt sich der Spritverbrauch deutlich senken — oft um 15 bis 25 Prozent. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt:
- Vorausschauend fahren: Vermeiden Sie häufiges Bremsen und Beschleunigen. Lassen Sie das Auto wenn möglich rollen und nutzen Sie die Motorbremse.
- Frühzeitig hochschalten: Schalten Sie bei Drehzahlen von 1.500–2.000 U/min (Diesel) bzw. 2.000–2.500 U/min (Benziner) in den nächsthöheren Gang. Niedertouriges Fahren spart erheblich Sprit.
- Reifendruck prüfen: Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und damit den Verbrauch um bis zu 5%. Prüfen Sie den Druck alle vier Wochen.
- Unnötiges Gewicht vermeiden: Jedes Kilogramm kostet Sprit. Entfernen Sie Dachboxen und Fahrradträger, wenn Sie sie nicht brauchen.
- Klimaanlage bewusst nutzen: Die Klimaanlage erhöht den Verbrauch um 0,5–1,5 L/100km. Bei moderaten Temperaturen reicht oft die Lüftung.
- Motor bei längeren Stopps abstellen: Bei Wartezeiten über 30 Sekunden lohnt sich das Abschalten des Motors. Moderne Autos mit Start-Stopp-Automatik machen das bereits automatisch.
- Kurzstrecken vermeiden: Ein kalter Motor verbraucht deutlich mehr Sprit. Für kurze Wege sind Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel oft die bessere und günstigere Wahl.
Diese Maßnahmen summieren sich: Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km und einem Verbrauch von 7,5 L/100km sparen Sie durch 20% weniger Verbrauch rund 225 Liter Sprit pro Jahr — das sind bei einem Benzinpreis von 1,65 €/L etwa 370 € Ersparnis.
Anwendungsfälle: Wann brauchen Sie den Spritkostenrechner?
Spritkosten sind einer der größten variablen Kostenposten beim Autofahren — und einer der einfachsten, den man durch bewusste Entscheidungen beeinflussen kann. Hier sechs typische Anwendungsfälle:
- Pendlerkosten monatlich und jährlich kalkulieren. Wer 30 km einfache Strecke pendelt, fährt im Jahr rund 13.200 km nur fürs Berufspendeln (220 Arbeitstage × 60 km). Bei 7,0 L/100km und 1,75 €/L Benzin sind das rund 1.617 € Spritkosten pro Jahr — Pendlerpauschale rechnet davon nur einen Teil gegen. Der Rechner zeigt die Größenordnung in Sekunden, was für Steuererklärung, Gehaltsverhandlung („Standortvorteil") und Standortentscheidungen relevant ist.
- Urlaubsreise-Budgetierung. Vor einer Urlaubsfahrt ist das Sprit-Budget oft der unterschätzte Posten. Köln–Toskana und zurück sind rund 2.000 km — bei einem SUV mit 9 L/100km und 1,80 €/L Diesel landet man bei 324 € Sprit allein für die Anreise. Wer das vor der Buchung kalkuliert, sieht Tankkosten als realen Block neben Unterkunft und Mautgebühren stehen.
- Auto-Vergleich beim Kauf (TCO als Entscheidungsfaktor). Zwischen zwei Modellen entscheidet selten der Listenpreis allein, sondern die Total Cost of Ownership über 5–8 Jahre Haltedauer. Ein Auto mit 6 L/100km vs. eines mit 9 L/100km macht bei 15.000 km/Jahr und 1,75 €/L knapp 790 €/Jahr Differenz — über 6 Jahre rund 4.700 €. Der Rechner liefert den Sprit-Anteil dieser TCO-Rechnung.
- Geschäftsreise und Reisekostenabrechnung. Wer mit dem Privat-Pkw dienstlich fährt, kann pauschal 0,30 €/km nach § 9 EStG abrechnen — das deckt nur grob die Spritkosten plus einen kleinen Anteil Verschleiß. Wer den realen Verbrauch ermittelt, erkennt sofort, ob die Pauschale die echten Kosten deckt oder ob Bahn/Mietwagen für die Strecke wirtschaftlicher wäre.
- Break-Even Diesel vs. Benziner. Diesel-Aufpreis bei Anschaffung gegen Spritersparnis pro Jahr — der Rechner zeigt für beide Verbräuche, wann der Mehrpreis amortisiert ist. Bei 2.500 € Diesel-Aufpreis und 350 €/Jahr Spritersparnis liegt der Break-Even bei rund 7 Jahren — kürzer bei Vielfahrern, deutlich länger bei Wenigfahrern. Ein einfacher Vergleich verhindert Fehlkäufe.
- Spritkosten vs. E-Auto-Stromkosten. Vergleich auf 100 km Basis: 7 L Benzin × 1,75 € = 12,25 €/100km. E-Auto mit 18 kWh/100km × 0,32 €/kWh Haushaltsstrom = 5,76 €/100km — bei Wallbox-Sondertarif noch günstiger. Wer den Spritkosten-Wert als Referenz hat, kann das E-Auto-Angebot präziser bewerten und Werbeversprechen einordnen.
Häufige Fehler bei der Spritkosten-Berechnung
- Herstellerverbrauch (WLTP) statt Realverbrauch eingesetzt. Die offiziellen WLTP-Angaben liegen typisch 15–25 % unter dem realen Verbrauch — bei Plug-in-Hybriden noch deutlicher (oft Faktor 2). Wer mit Datenblatt-Werten rechnet, unterschätzt die Spritkosten systematisch. Besser: zwei bis drei eigene Tankfüllungen über mehrere Wochen mitteln, oder den Bordcomputer-Langzeitwert nutzen.
- Schwankende Spritpreise nicht berücksichtigt. Spritpreise variieren wochentags und untertags um 15–25 ct/L (typisch günstiger 18–20 Uhr, teurer am Morgen). Wer mit dem aktuellen Höchstpreis rechnet, überschätzt die Jahreskosten; wer mit dem Tiefpreis rechnet, unterschätzt sie. Realistisch: 4-Wochen-Durchschnitt von ADAC-Tankstellenpreisen oder eigene Tank-App-Statistik nutzen.
- Dachbox-, Fahrradträger- und Anhänger-Mehrverbrauch ignoriert. Eine Dachbox erhöht den Verbrauch je nach Geschwindigkeit um 1–2 L/100km (10–20 % Mehrverbrauch), ein Heckträger mit Fahrrädern um 0,5–1,5 L/100km, ein Wohnwagen-Anhänger oft um 30–50 %. Wer für die Urlaubsfahrt mit Dachbox den normalen Verbrauch ansetzt, kalkuliert das Sprit-Budget rund 100–200 € zu niedrig.
- Stadt-, Land- und Autobahn-Verbrauch pauschalisiert. Stadtfahrten verbrauchen meist 30–50 % mehr als Autobahn-Fahrten bei 110–120 km/h, ab 130 km/h kehrt sich das wieder um (Luftwiderstand). Wer einen pauschalen Mischwert nutzt, kommt bei einer reinen Autobahnreise aufs falsche Ergebnis. Faustregel: für reine Autobahnstrecken Bordcomputer-Wert „Autobahn" verwenden, für reine Stadtstrecken den höheren Stadtverbrauch.
- Kaltstart-Effekt bei Kurzstrecken unterschätzt. Auf den ersten 4–5 km nach einem Kaltstart verbraucht ein Verbrenner 30–80 % mehr als im warmen Betriebszustand. Wer nur Kurzstrecken fährt (Schule, Einkauf, kurze Fahrten zur Arbeit), liegt im Jahresverbrauch oft 1–2 L/100km über dem Bordcomputer-Wert, der den Anteil des Kaltlaufs nicht prominent ausweist.
Häufige Fragen
Wie berechne ich die Spritkosten für eine Strecke?
Wie hoch sind die Spritkosten pro Kilometer?
Was ist ein normaler Benzinverbrauch?
Wie kann ich meinen tatsächlichen Verbrauch ermitteln?
Lohnt sich ein Diesel oder Benziner mehr?
Wie wirken sich Spritpreis-Schwankungen auf die Jahreskosten aus?
Wie viel mehr verbraucht man mit Dachbox oder Anhänger?
Lohnt der Wechsel zum E-Auto bei meinem Verbrauchsprofil?
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Statistisches Bundesamt: Preisstatistiken — OriginaltextVerbraucherpreisindex inkl. Erzeugerpreise für Mineralölprodukte (Tabelle 61111)
- Energiesteuergesetz (EnergieStG) — OriginaltextSteueranteil im Kraftstoffpreis (Benzin: 65,45 ct/L, Diesel: 47,04 ct/L Energiesteuer)
- ADAC: Durchschnittsverbrauch und Spritspar-TippsJährliche ADAC-Tests + Verbrauchsstatistiken, abrufbar über adac.de Themenbereich Verkehr → Tanken

Karsten Kautz · Gründer und Betreiber von Rechenfix.de
Pflegt alle Rechner aktuell und prüft die Werte jährlich anhand der Primärquellen.
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