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Aktualisiert am 21. Juni 2026

🌍 Noten-Umrechner (international)

Noten international umrechnen: Deutsche Note ↔ GPA (USA) ↔ UK Classification ↔ ECTS-Grade.

Notensystem

gut

Deutsche Note

2,0

GPA (USA)

3.00

UK

Upper Second (2:1)

ECTS

B

Umrechnung ist immer eine Näherung. Hochschulen haben teils eigene Umrechnungstabellen. Im Zweifelsfall die Zieleinrichtung direkt kontaktieren.

Umrechnungstabelle

Deutsche NoteGPAUKECTSBewertung
1,04.00First Class (1st)Asehr gut
1,33.70First Class (1st)Asehr gut
1,73.30Upper Second (2:1)Bgut
2,03.00Upper Second (2:1)Bgut
2,32.70Upper Second (2:1)Cgut
2,72.30Lower Second (2:2)Cbefriedigend
3,02.00Lower Second (2:2)Cbefriedigend
3,31.70Lower Second (2:2)Dbefriedigend
3,71.30Third Class (3rd)Eausreichend
4,01.00Third Class (3rd)Eausreichend
5,00.00FailFnicht bestanden
Notenschlüssel erstellenAbiturnote berechnenDurchschnitt berechnen
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Warum Notensysteme international unvergleichbar wirken

Wer sich im Ausland bewirbt oder ein ausländisches Zeugnis vorliegen hat, steht schnell ratlos da: Eine deutsche 1,0 ist die Bestnote — ein US-amerikanischer GPA von 1.0 dagegen ist fast durchgefallen. Der Grund ist die Skalenrichtung: In Deutschland ist 1 das Beste und 6 das Schlechteste, in den USA läuft die 4.0-Skala genau andersherum, mit 4.0 als Spitze. Britische Abschlüsse wiederum kennen gar keine Zahl, sondern Klassen wie „First" oder „2:1".

Hinzu kommt, dass die Systeme nicht nur anders skalieren, sondern auch anders benoten: Deutsche Spitzennoten sind selten und streng vergeben, im angloamerikanischen Raum wird tendenziell großzügiger bewertet. Eine reine Zahlenumrechnung kann das nur annähern. Dieser Rechner übersetzt eine Note zwischen den vier wichtigsten Systemen — deutsche Note, US-GPA, britische Classification und das europäische ECTS-Grade — und macht so aus einer fremden Skala einen vertrauten Wert. Er berechnet keinen Notenschnitt; dafür gibt es eigene Schnitt- und Abi-Rechner. Hier geht es ausschließlich darum, eine bereits feststehende Note von einem System ins andere zu übersetzen.

Die drei Zielsysteme im Überblick

Drei fremde Systeme begegnen einem am häufigsten. Der US-GPA (Grade Point Average) ist ein Punktedurchschnitt auf einer 4.0-Skala, bei der 4.0 die Bestnote ist; US-Hochschulen vergeben darauf aufbauend Auszeichnungen wie cum laude (ab etwa 3.5), magna cum laude (ab 3.7) und summa cum laude (ab 3.9). Der GPA wird über alle Kurse gemittelt und ist die zentrale Bewerbungskennzahl.

Die britische Honours Classification teilt Abschlüsse in Klassen: First Class (Spitze), Upper Second (2:1), Lower Second (2:2) und Third — wobei das 2:1 die meistverlangte Schwelle ist. Das europäische ECTS-Grade schließlich begleitet die ECTS-Leistungspunkte im Bologna-Raum und reicht von A (beste Bestehende) bis F (nicht bestanden). Während GPA und ECTS Durchschnitts- beziehungsweise Verteilungswerte sind, beschreibt die UK-Classification den Gesamtabschluss. Dieser Rechner ordnet jede deutsche Note dem passenden Wert in allen drei Systemen zu — und umgekehrt jeden fremden Grad einer deutschen Note. Welches System für Sie zählt, hängt vom Zielland ab: GPA für Nordamerika, Classification für das Vereinigte Königreich, ECTS für den europäischen Hochschulraum.

Deutsche Note vs. US-GPA (4.0-Skala)

KriteriumDeutsche NoteUS-GPA (4.0)
sehr gut1,0 – 1,34,0 – 3,7
gut1,7 – 2,33,3 – 2,7
befriedigend2,7 – 3,32,3 – 1,7
ausreichend3,7 – 4,01,3 – 1,0
nicht bestanden5,00,0

Das deutsche 1–6-System kurz eingeordnet

Grundlage jeder Umrechnung ist die deutsche Note. An Hochschulen reicht die Skala von 1,0 (sehr gut) bis 4,0 (ausreichend) als letzter noch bestandener Stufe; ab 5,0 gilt eine Prüfung als nicht bestanden. Zwischen den vollen Noten liegen die feinen Dezimalstufen 1,3, 1,7, 2,0, 2,3 und so weiter — sie entstehen durch die Tendenz-Zusätze (eine „2 minus" wird zur 2,3).

Die Wortbedeutung ist dabei fest: 1,0–1,5 heißt „sehr gut", bis 2,5 „gut", bis 3,5 „befriedigend" und bis 4,0 „ausreichend". Genau diese Schwellen nutzt der Rechner, um eine deutsche Note dem passenden ausländischen Grad zuzuordnen. Wichtig: Die Schulnote 6 existiert an Hochschulen nicht — die Umrechnung dieses Rechners bezieht sich auf das Hochschulsystem 1,0 bis 5,0, das für Bewerbungen und Anerkennungen im Ausland relevant ist. Die Eingabe wird auf den Bereich 1,0 bis 5,0 begrenzt. Werte dazwischen sind erlaubt, weil auch Durchschnittsnoten wie eine 2,4 vorkommen — der Rechner ordnet sie dem passenden Notenband zu.

Deutsche Note vs. UK-Classification

KriteriumDeutsche NoteUK-Classification
Spitzengruppe1,0 – 1,5 (Anker 1,3)First Class (1st)
gehobenes Mittelfeld1,6 – 2,5 (Anker 2,0)Upper Second (2:1)
unteres Mittelfeld2,6 – 3,5 (Anker 3,0)Lower Second (2:2)
untere Bestehensgruppe3,6 – 4,0 (Anker 3,7)Third Class (3rd)
durchgefallen5,0Fail

Deutsche Note vs. ECTS-Grade

KriteriumDeutsche NoteECTS-Grade
Excellent1,0 – 1,5 (Anker 1,3)A
Very Good1,6 – 2,0 (Anker 1,8)B
Good2,1 – 3,0 (Anker 2,5)C
Satisfactory3,1 – 3,5 (Anker 3,3)D
Sufficient3,6 – 4,0 (Anker 3,8)E
durchgefallen5,0F

Gesamtübersicht: deutsche Note ↔ GPA ↔ UK ↔ ECTS

Deutsche NoteUS-GPAUK-ClassificationECTSBewertung
1,04,0First Class (1st)Asehr gut
1,33,7First Class (1st)Asehr gut
1,73,3Upper Second (2:1)Bgut
2,03,0Upper Second (2:1)Bgut
2,32,7Upper Second (2:1)Cgut
2,72,3Lower Second (2:2)Cbefriedigend
3,02,0Lower Second (2:2)Cbefriedigend
3,31,7Lower Second (2:2)Dbefriedigend
3,71,3Third Class (3rd)Eausreichend
4,01,0Third Class (3rd)Eausreichend
5,00,0FailFnicht bestanden

Vollständige Umrechnungstabelle des Rechners. Der GPA folgt der modifizierten Bayerischen Formel (GPA = 1 + 3 × (4,0 − Note) ÷ 3, auf 0,0–4,0 begrenzt); UK-Classification und ECTS-Grade werden über Notenbänder zugeordnet. Da die Bänder breiter sind als die GPA-Formel fein ist, können benachbarte Noten dieselbe Classification, aber unterschiedliche GPA-Werte ergeben. Beispiel: 2,7 und 3,3 fallen beide ins Lower Second (2:2), liegen beim GPA aber bei 2,3 gegenüber 1,7 — die Tabelle macht solche Sprünge auf einen Blick sichtbar.

Eine deutsche 2,0 international übersetzen

  1. 1
    Ausgangsnote (deutsch)= 2,0
  2. 2
    US-GPA1 + 3 × (4,0 − 2,0) ÷ 3= 3,0
  3. 3
    UK-Classification2,0 liegt im Band ≤ 2,5= Upper Second (2:1)
  4. 4
    ECTS-Grade2,0 liegt im Band ≤ 2,0= B – Very Good
  5. 5
    Bewertung= gut
Eine deutsche 2,0 — solide „gut" — übersetzt sich so: Über die modifizierte Bayerische Formel ergibt sich ein US-GPA von genau 3,0 (1 + 3 × (4,0 − 2,0) ÷ 3 = 1 + 2 = 3,0). Im britischen System fällt die 2,0 in das Band bis 2,5 und entspricht damit einem Upper Second (2:1) — der am häufigsten verlangten Mindestqualifikation britischer Arbeitgeber und Masterprogramme. Im ECTS-Raster liegt sie im Band bis 2,0 und ergibt ein B (Very Good). Damit ist dieselbe Leistung in allen vier Systemen ausgedrückt. Man sieht zugleich, dass die 2,0 in keinem System ganz oben steht — sie ist überall ein gutes, aber kein Spitzenergebnis. Genau diese Einordnung liefert der Rechner für jede eingegebene Note.

Ein britisches 2:1 nach Deutschland holen

  1. 1
    Ausgangsgrad (UK)= Upper Second (2:1)
  2. 2
    Anker-Note (deutsch)aus der Lib-Zuordnung= 2,0
  3. 3
    US-GPA1 + 3 × (4,0 − 2,0) ÷ 3= 3,0
  4. 4
    ECTS-Grade2,0 im Band ≤ 2,0= B
  5. 5
    Bewertung= gut
Umgekehrt funktioniert es genauso: Liegt ein britisches Upper Second (2:1) vor, rechnet der Rechner es über die hinterlegte Anker-Note ins deutsche System um — ein 2:1 entspricht einer deutschen 2,0. Von dort ergeben sich konsistent der US-GPA 3,0 und das ECTS-Grade B. So lässt sich ein ausländischer Abschluss in eine vertraute deutsche Note überführen, etwa für eine Bewerbung in Deutschland oder zur Einordnung eines Auslandszeugnisses. Wichtig bleibt: Die Anker-Note ist ein repräsentativer Mittelwert der jeweiligen Klasse — die konkrete Anerkennungsstelle kann im Einzelfall abweichen, gerade weil ein 2:1 eine ganze Spanne von Leistungen umfasst.

Grenzen der Umrechnung

So praktisch eine Umrechnung ist — eine echte 1:1-Äquivalenz gibt es nicht. Notensysteme unterscheiden sich nicht nur in der Skala, sondern auch in der Benotungspraxis: In Deutschland sind Spitzennoten selten, im angloamerikanischen Raum wird tendenziell großzügiger bewertet. Eine mechanisch umgerechnete Note trifft die tatsächliche Leistungseinordnung deshalb nur näherungsweise und sollte nie als exakte Entsprechung verstanden werden. Auch innerhalb eines Landes benoten Fächer und Hochschulen unterschiedlich streng, was eine universelle Formel grundsätzlich nicht vollständig abbilden kann.

Hinzu kommt: Die hier genutzte modifizierte Bayerische Formel ist eine unter mehreren verbreiteten Methoden, aber nicht gesetzlich verbindlich — jede Hochschule darf eigene Umrechnungstabellen festlegen. Und die ECTS-Grade A–F sind ihrem Ursprung nach gar keine festen Notenwerte, sondern eine relative Verteilung: A erhalten die besten 10 Prozent eines Jahrgangs, B die nächsten 25 Prozent und so weiter. Die feste Zuordnung A = 1,3, B = 1,8 und so fort, die dieser Rechner nutzt, ist eine pragmatische Vereinfachung. Verbindlich ist immer die Umrechnung der konkreten Zielinstitution.

Wofür man die Umrechnung braucht

Der häufigste Anlass ist die Bewerbung im Ausland: Master- und PhD-Programme, Praktika oder Jobs verlangen die Notenangabe im jeweiligen Zielsystem. Eine US-Universität erwartet einen GPA, ein britischer Arbeitgeber denkt in Classifications, eine europäische Partnerhochschule in ECTS-Graden. Wer seine deutsche Note korrekt übersetzt, vermeidet Missverständnisse — und verkauft sich weder unter noch über Wert.

Weitere Anlässe sind die Anerkennung ausländischer Abschlüsse (in Deutschland über die ZAB und die Datenbank anabin der KMK), die Bewerbung um Stipendien (etwa beim DAAD) und das Auslandssemester, bei dem im Ausland erbrachte ECTS-Leistungen an die Heimathochschule übertragen werden. In all diesen Fällen liefert der Rechner eine schnelle erste Orientierung, mit der man die offiziellen Anforderungen einordnen kann. Den endgültigen Wert legt jedoch stets die anerkennende Stelle fest, nicht die Faustformel. Gerade bei wettbewerbsstarken Programmen kann schon eine Zehntelnote über Zu- oder Absage entscheiden — umso wichtiger ist eine saubere, belegbare Umrechnung.

Notenumrechnung sauber angehen

  • Zuerst das Zielsystem klären: GPA (USA), Classification (UK) oder ECTS (Europäischer Hochschulraum).
  • Die offizielle Umrechnungstabelle der Ziel-Universität suchen — sie geht jeder Faustformel vor.
  • Bei Bewerbungen Originalnote und Umrechnung gemeinsam angeben, mit Hinweis auf die Methode.
  • Für die amtliche Anerkennung in Deutschland anabin / ZAB (KMK) heranziehen.
  • Den Notendurchschnitt vorab separat berechnen — dieser Rechner wandelt nur eine fertige Note um.
  • Bei ECTS auf die relative Verteilung achten, nicht nur auf die Buchstaben-Faustregel.
  • Im Zweifel das International Office der Hochschule fragen.

Werte sind Orientierung, nicht verbindlich

Die Umrechnungen dieses Rechners beruhen auf gängigen Methoden (modifizierte Bayerische Formel für den GPA, Notenbänder für UK und ECTS) und liefern eine verlässliche erste Einordnung. Sie sind aber keine amtliche Festlegung: Jede Hochschule, jeder Arbeitgeber und jede Anerkennungsstelle kann eine eigene Umrechnung anwenden, die im Zweifel vorgeht. Geben Sie bei Bewerbungen immer Ihre Originalnote mit an und stützen Sie sich für verbindliche Anerkennungen auf die offizielle Tabelle der Zielinstitution oder auf anabin / ZAB. Besonders die ECTS-Buchstaben sind ursprünglich eine statistische Verteilung — die feste Notenzuordnung ist eine Vereinfachung. Dies ist eine Orientierungshilfe, keine rechtsverbindliche Bewertung der jeweiligen Zielinstitution.

Häufige Fragen

Wie rechne ich eine deutsche Note in den GPA um?
Verwenden Sie die modifizierte Bayerische Formel: GPA = 1 + 3 × (4,0 − Note) / (4,0 − 1,0). Eine deutsche 1,0 entspricht einem GPA von 4.0, eine 2,0 entspricht 3.0, eine 3,0 entspricht 2.0 und eine 4,0 entspricht 1.0.
Was ist ein guter GPA?
In den USA gilt ein GPA ab 3.5 als sehr gut (cum laude), ab 3.7 als magna cum laude und ab 3.9 als summa cum laude. Ein GPA von 3.0 (entspricht deutscher Note 2,0) ist solide und reicht für viele Graduate Programs.
Was bedeutet 2:1 im britischen System?
Ein Upper Second Class Honours (2:1, gesprochen „two-one") entspricht einer deutschen Note von etwa 1,6 bis 2,5. Es ist die am häufigsten verlangte Mindestqualifikation bei britischen Arbeitgebern und für viele Masterstudiengänge.
Ist die Umrechnung offiziell anerkannt?
Die modifizierte Bayerische Formel wird von vielen deutschen Hochschulen empfohlen, ist aber nicht gesetzlich verbindlich. Jede Hochschule kann eigene Umrechnungstabellen verwenden. Für offizielle Anerkennungen wenden Sie sich an die jeweilige Institution oder an anabin (KMK).
Was bedeuten die ECTS-Noten A bis F?
ECTS-Noten basieren auf einer relativen Verteilung: A erhält die besten 10 %, B die nächsten 25 %, C die nächsten 30 %, D die nächsten 25 % und E die letzten 10 % der Bestehenden. F bedeutet nicht bestanden. Die Grenzen variieren je nach Hochschule und Kurs.

Quellen & Methodik

  1. HRK / KMK — Modifizierte Bayerische Formel zur Notenumrechnung OriginaltextVon vielen deutschen Hochschulen empfohlene Methode zur Umrechnung ausländischer Noten und umgekehrt.
  2. DAAD — Noten und Notenumrechnung bei Auslandsbewerbungen OriginaltextHinweise zu GPA, UK-Classification und ECTS bei Bewerbung, Stipendien und Anerkennung.
  3. Mapping-Methodik (DE / GPA / UK / ECTS)GPA = 1 + 3 × (4,0 − Note) ÷ 3 (auf 0,0–4,0 begrenzt); UK- und ECTS-Zuordnung über Notenbänder; Anker-Werte UK First 1,3 / 2:1 2,0 / 2:2 3,0 / Third 3,7 sowie ECTS A 1,3 / B 1,8 / C 2,5 / D 3,3 / E 3,8 / F 5,0.

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