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Aktualisiert am 21. Mai 2026

📐 Pythagoras-Rechner

Satz des Pythagoras berechnen: Fehlende Seite im rechtwinkligen Dreieck — mit Rechenweg und Grafik.

cm
cm

Hypotenuse c

5 cm

Fläche: 6 cm² · α ≈ 36,87° · β ≈ 53,13°

b = 4 cma = 3 cmc = 5 cmABC

Rechenweg

1. Satz des Pythagoras: a² + b² = c²

2. Nach c umstellen: c = √(a² + b²)

3. Einsetzen: c = √(3² + 4²)

4. Quadrate: c = √(9 + 16)

5. Summe: c = √25

6. Wurzel: c = 5 cm

Kennwerte

Fläche6 cm²
Umfang12 cm
Winkel α (bei B)36,87°
Winkel β (bei A)53,13°
Winkel γ (rechter Winkel)90,00°
Flächenrechner: Rechteck, Dreieck, Kreis und mehrVolumenrechner: Würfel, Zylinder, KugelEinheiten-Umrechner: Länge, Fläche, Volumen
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So funktioniert der Pythagoras-Rechner

Formel

a² + b² = c² | c = √(a² + b²) | a = √(c² − b²) | b = √(c² − a²)

Rechenbeispiel

Beispiel: a = 3 cm, b = 4 cm → c = √(9 + 16) = √25 = 5 cm. Fläche = (3 × 4) / 2 = 6 cm². Winkel α ≈ 36,87°, β ≈ 53,13°.

Der Satz des Pythagoras

Der Satz des Pythagoras gehört zu den wichtigsten Lehrsätzen der Mathematik und wird Schülern ab der Mittelstufe als erstes großes Werkzeug der Geometrie an die Hand gegeben. Er beschreibt eine einfache, aber mächtige Beziehung zwischen den drei Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks:
a² + b² = c²

Dabei sind a und b die beiden Katheten (die Seiten, die den rechten Winkel einschließen) und c die Hypotenuse (die dem rechten Winkel gegenüberliegende Seite — immer die längste Seite des Dreiecks).

Wer war Pythagoras?

Pythagoras von Samos (ca. 570–495 v. Chr.) war ein griechischer Mathematiker und Philosoph. Der nach ihm benannte Lehrsatz war jedoch schon deutlich früher bekannt — babylonische Tontafeln zeigen, dass die Babylonier bereits 1.800 v. Chr. pythagoräische Zahlentripel nutzten. Auch die Ägypter kannten die Beziehung (beim sogenannten „Seilspannen" für rechtwinklige Ecken). Pythagoras und seine Schule haben den Satz allerdings systematisiert und erstmals bewiesen.

Die drei Formen des Pythagoras-Satzes

Je nachdem, welche Seite Sie suchen, wird die Formel umgestellt:

  • Hypotenuse c suchen: c = √(a² + b²)
  • Kathete a suchen: a = √(c² − b²)
  • Kathete b suchen: b = √(c² − a²)

Wichtig: Bei der Berechnung einer Kathete muss die Hypotenuse immer länger sein als die bekannte Kathete — sonst gibt es kein reelles Ergebnis und das Dreieck kann gar nicht existieren.

Pythagoräische Zahlentripel

Manche Seitenlängen ergeben besonders „schöne" Dreiecke, weil alle drei Seiten ganzzahlig sind. Die bekanntesten pythagoräischen Tripel sind:

  • 3 – 4 – 5 (das berühmte ägyptische Dreieck)
  • 5 – 12 – 13
  • 8 – 15 – 17
  • 7 – 24 – 25
  • 20 – 21 – 29

Diese Tripel sind in Schule und Prüfung beliebt, weil sich die Rechnung ohne Taschenrechner lösen lässt. Alle Vielfachen eines Tripels (z. B. 6–8–10 oder 9–12–15) sind wieder Tripel.

Anwendungen im Alltag

Pythagoras ist keine reine Schulmathematik — er steckt überall im Alltag und Handwerk:

  • Bauen & Handwerk: Rechte Winkel anschlagen, Diagonale von Räumen ausmessen, Treppenhöhen berechnen.
  • Navigation: Luftlinienentfernungen auf einer Karte bestimmen.
  • Bildschirm-Diagonalen: Ein 27-Zoll-Monitor (68,6 cm Diagonale) bei 16:9-Format hat rund 59,7 cm Breite und 33,6 cm Höhe — berechnet mit Pythagoras.
  • Sport: Fußballfeld-Diagonale, Sprungweiten, Schussbahnen.
  • Astronomie & Physik: Komponentenzerlegung von Vektoren, Kräfteberechnung.

Die Umkehrung: Ist das Dreieck rechtwinklig?

Die Umkehrung des Pythagoras-Satzes ist ebenfalls wichtig: Wenn in einem Dreieck a² + b² = c² gilt, dann ist es rechtwinklig. So lässt sich prüfen, ob ein gegebenes Dreieck einen rechten Winkel hat — zum Beispiel, wenn ein Handwerker eine rechtwinklige Ecke am Bau kontrolliert.

Winkelberechnung mit Trigonometrie

Mit bekannten Seiten lassen sich auch die spitzen Winkel berechnen:

  • α = arctan(a / b) (Winkel gegenüber Kathete a)
  • β = 90° − α
  • γ = 90° (der rechte Winkel)

Die Winkelsumme im Dreieck beträgt immer 180°, also ergibt α + β + 90° = 180°.

Unser Pythagoras-Rechner zeigt:

  • Die fehlende Seite exakt ausgerechnet
  • Den Rechenweg Schritt für Schritt zum Verstehen und Nachvollziehen
  • Eine Grafik des Dreiecks mit allen Maßen
  • Fläche, Umfang und beide spitzen Winkel

Häufige Fragen

Was besagt der Satz des Pythagoras?
Er besagt, dass in jedem rechtwinkligen Dreieck die Summe der Quadrate der beiden Katheten (a² + b²) gleich dem Quadrat der Hypotenuse (c²) ist. Die Hypotenuse ist dabei die längste Seite und liegt dem rechten Winkel gegenüber. Mathematisch: a² + b² = c². Der Satz gilt ausschließlich für rechtwinklige Dreiecke.
Wann kann ich Pythagoras NICHT anwenden?
Immer dann, wenn das Dreieck keinen rechten Winkel (90°) hat. Für beliebige (schiefwinklige) Dreiecke brauchen Sie stattdessen den Kosinussatz (c² = a² + b² − 2ab × cos γ) oder den Sinussatz. Auch wenn Sie nicht sicher sind, ob das Dreieck rechtwinklig ist, können Sie die Umkehrung des Pythagoras nutzen: Wenn a² + b² = c², dann ist der Winkel gegenüber c ein rechter Winkel.
Was ist die Hypotenuse?
Die Hypotenuse ist die längste Seite eines rechtwinkligen Dreiecks und liegt dem rechten Winkel (90°) gegenüber. Die beiden anderen Seiten (die den rechten Winkel einschließen) heißen Katheten. In der Formel a² + b² = c² steht c für die Hypotenuse. Da sie quadriert immer der Summe der Quadrate der Katheten entspricht, ist sie zwangsläufig die längste Seite.
Was sind pythagoräische Zahlentripel?
Drei ganze Zahlen a, b, c, die die Gleichung a² + b² = c² erfüllen. Das berühmteste Beispiel ist 3-4-5 (9 + 16 = 25). Weitere bekannte Tripel sind 5-12-13, 8-15-17 und 7-24-25. Alle Vielfachen (z. B. 6-8-10 oder 9-12-15) sind wiederum Tripel. Es gibt unendlich viele solcher Zahlentripel — sie werden in Prüfungen gern verwendet, weil sich ohne Taschenrechner rechnen lässt.
Wie berechne ich die Diagonale eines Rechtecks?
Ein Rechteck lässt sich entlang der Diagonale in zwei rechtwinklige Dreiecke teilen — Pythagoras greift direkt. Die Diagonale d eines Rechtecks mit den Seiten a und b berechnet sich mit d = √(a² + b²). Beispiel: Ein Zimmer mit 4 m × 5 m hat eine Diagonale von √(16 + 25) = √41 ≈ 6,40 m. Hilfreich beim Möbelkauf oder Verlegen von Bodenbelägen.
Wie berechne ich die Bildschirmdiagonale?
Bei Monitoren ist die Diagonale die angegebene Zollgröße (1 Zoll = 2,54 cm). Wenn Sie Breite und Höhe haben, gilt Diagonale = √(Breite² + Höhe²). Für 16:9-Monitore ist die Breite 87 % und die Höhe 49 % der Diagonale. Ein 27-Zoll-Monitor (68,58 cm) hat also rund 59,7 cm Breite und 33,6 cm Höhe. Unser Pythagoras-Rechner hilft dabei, die Dimensionen schnell umzurechnen.

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