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Aktualisiert am 21. Mai 2026

📐 Flächenrechner

Fläche und Umfang berechnen: Für Rechteck, Dreieck, Kreis, Trapez, Parallelogramm und weitere Formen.

Weitere Einheiten umrechnen
cm
cm

Fläche

15 cm²

Umfang: 16 cm
Diagonale: 5,831 cm
a = 5 cmb = 3 cm

Formel & Rechenweg

A = a × b

A = 5 × 3 = 15 cm²

U = 16 cm

Ergebnisse

Fläche15 cm²
Umfang16 cm
Diagonale5,831 cm

Umrechnung

EinheitFläche
cm² ✓15
mm²1.500
0,0015

Tipp: Achten Sie darauf, alle Maße in der gleichen Einheit einzugeben. Der Rechner rundet auf 4 Nachkommastellen. Für Raumflächen nutzen Sie auch unseren Quadratmeter-Rechner.

Quadratmeter für Räume berechnenAuch 3D-Körper berechnen
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Was die Fläche misst — und in welchen Einheiten

Die Fläche gibt an, wie viel Platz eine ebene Form einnimmt. Gemessen wird sie in Quadrateinheiten — Quadratmillimeter (mm²), Quadratzentimeter (cm²), Quadratmeter (m²) bis Quadratkilometer (km²). Das Quadrat im Namen ist wörtlich gemeint: Eine Fläche entsteht aus zwei Längen, die multipliziert werden, deshalb die zweite Potenz.

Davon zu unterscheiden ist der Umfang — die Länge der Begrenzungslinie, gemessen in einfachen Längeneinheiten (cm, m). Beide Größen beantworten verschiedene Fragen: Den Umfang braucht man zum Einzäunen eines Grundstücks, die Fläche zum Aussäen von Rasen oder Streichen einer Wand. Jede geometrische Grundform hat ihre eigene Flächenformel; dieser Rechner beherrscht acht davon und zeigt zu jeder Form Fläche, Umfang und — wo sinnvoll — die Diagonale samt vollständigem Rechenweg. Wichtig ist nur, dass alle eingegebenen Längen dieselbe Einheit haben; das Ergebnis erscheint dann automatisch auch in anderen Einheiten. Wer Maße in cm und m mischt, bekommt sonst ein um Faktor 100 oder 10.000 falsches Ergebnis — der mit Abstand häufigste Fehler bei der Flächenberechnung.

Rechteck (und Quadrat als Sonderfall)

  1. 1
    Fläche = Länge × BreiteA = 8 m × 5 m= 40 m²
  2. 2
    Umfang = 2 × (Länge + Breite)U = 2 × (8 + 5)= 26 m
  3. 3
    Diagonale über Pythagorasd = √(8² + 5²) = √89= ≈ 9,43 m
Das Rechteck ist die einfachste Form: Länge mal Breite. Ein 8 m × 5 m großer Raum hat 40 m² Fläche, 26 m Umfang und eine Diagonale von rund 9,43 m. Das Quadrat ist nur ein Sonderfall mit gleich langen Seiten — dann wird aus A = a × b einfach A = a². Wer eine Wand streichen oder einen Boden verlegen will, rechnet genau so; die Diagonale hilft beim Prüfen, ob ein Raum wirklich rechtwinklig ist. Praktischer Profi-Trick vom Bau: Wenn die beiden gemessenen Diagonalen eines Vierecks gleich lang sind, ist es exakt rechtwinklig — weichen sie voneinander ab, steht eine Ecke schief, und die einfache Formel A = a × b stimmt nicht mehr ganz.

Dreieck über Grundseite und Höhe

  1. 1
    Grundseite und zugehörige Höhea = 6 cm, h = 4 cm= gegeben
  2. 2
    Fläche = (Grundseite × Höhe) / 2A = (6 × 4) / 2= 24 / 2
  3. 3
    Ergebnis= 12= 12 cm²
Ein Dreieck ist im Grunde ein halbes Rechteck — daher das „geteilt durch 2". Mit Grundseite 6 cm und Höhe 4 cm ergeben sich 12 cm². Entscheidend ist, dass die Höhe <strong>senkrecht</strong> auf der gewählten Grundseite steht; jede der drei Seiten kann Grundseite sein, solange man die passende Höhe verwendet. Kennt man die Höhe nicht, aber alle drei Seiten, hilft die Heron-Formel weiter (siehe unten).

Flächenformeln der wichtigsten Formen

FormFlächenformelVariablen
RechteckA = a × ba, b = Seitenlängen
QuadratA = a²a = Seitenlänge
DreieckA = (a × h) / 2a = Grundseite, h = Höhe
ParallelogrammA = a × ha = Grundseite, h = Höhe
TrapezA = (a + c) × h / 2a, c = parallele Seiten, h = Höhe
RauteA = (d₁ × d₂) / 2d₁, d₂ = Diagonalen
KreisA = π × r²r = Radius
Regelm. SechseckA = (3√3 / 2) × a²a = Seitenlänge

Die Höhe (h) steht in allen Formeln senkrecht auf der Grundseite, nicht entlang einer schrägen Kante. Zu jeder Form berechnet der Rechner zusätzlich den Umfang — beim Trapez und Parallelogramm nur, wenn auch die schrägen Seiten eingegeben werden.

Kreis — vom Durchmesser zum Radius

  1. 1
    Radius aus dem Durchmesserr = d / 2 = 10 cm / 2= 5 cm
  2. 2
    Fläche = π × r²A = π × 5² = π × 25= ≈ 78,54 cm²
  3. 3
    Umfang = 2 × π × rU = 2 × π × 5= ≈ 31,42 cm
Beim Kreis hängt alles am Radius. Liegt nur der Durchmesser vor, halbiert man ihn zuerst — der häufigste Fehler ist, den Durchmesser direkt einzusetzen und damit die vierfache Fläche zu erhalten. Mit r = 5 cm ergibt A = π × 25 rund 78,54 cm². Die Kreiszahl π ≈ 3,14159 ist eine feste mathematische Konstante. Bei gleichem Umfang hat der Kreis übrigens stets die größte Fläche aller Formen.

Die Heron-Formel — Dreieck aus drei Seiten

Oft kennt man von einem Dreieck nicht die Höhe, sondern nur die drei Seitenlängen — etwa beim Vermessen eines Grundstücks. Dann hilft die Heron-Formel (nach Heron von Alexandria, ca. 60 n. Chr.). Sie kommt ganz ohne Höhe aus.

In zwei Schritten: Zuerst den halben Umfang bestimmen, traditionell mit s bezeichnet — s = (a + b + c) / 2. Dann die Fläche als Wurzel: A = √(s · (s − a) · (s − b) · (s − c)). Das funktioniert für jedes Dreieck, solange die Dreiecksungleichung erfüllt ist: Jede Seite muss kürzer sein als die Summe der beiden anderen — sonst lässt sich gar kein Dreieck bilden, und unter der Wurzel stünde eine negative Zahl. Der Rechner wählt die Heron-Formel automatisch, wenn man drei Seiten eingibt und das Höhenfeld leer lässt. Sie ist damit das Werkzeug der Wahl, wenn nur die Kanten bekannt sind — etwa bei einem unregelmäßigen Grundstück, dessen Ecken man mit dem Maßband ausmessen kann, ohne je eine Höhe bestimmen zu müssen.

Heron-Dreieck mit den Seiten 5, 6, 7

  1. 1
    Halben Umfang berechnens = (5 + 6 + 7) / 2= s = 9
  2. 2
    In die Heron-Formel einsetzenA = √(9 · (9−5) · (9−6) · (9−7))= √(9 · 4 · 3 · 2)
  3. 3
    Produkt unter der Wurzel9 · 4 · 3 · 2 = 216= A = √216
  4. 4
    Wurzel ziehen√216= ≈ 14,70 cm²
Für ein Dreieck mit den Seiten 5, 6 und 7 cm ergibt sich über den halben Umfang s = 9 eine Fläche von √216 ≈ 14,70 cm². Es war keine Höhe nötig — allein die drei Seiten genügen. Eine Kontrolle: Alle drei Faktoren (s−a), (s−b), (s−c) sind positiv, die Dreiecksungleichung ist also erfüllt. Käme unter der Wurzel etwas Negatives heraus, wäre das ein Zeichen, dass die drei Längen kein Dreieck bilden können.

Trapez — Durchschnitt der parallelen Seiten

  1. 1
    Parallele Seiten und Höhea = 8 m, c = 4 m, h = 3 m= gegeben
  2. 2
    Fläche = (a + c) × h / 2A = (8 + 4) × 3 / 2= 12 × 3 / 2
  3. 3
    Ergebnis= 36 / 2= 18 m²
Beim Trapez sind a und c die beiden <strong>parallelen</strong> Seiten, h ist ihr senkrechter Abstand. Die Formel nimmt im Grunde den Durchschnitt der parallelen Seiten ((8 + 4)/2 = 6) und multipliziert ihn mit der Höhe — hier 6 × 3 = 18 m². Anschaulich: Das Trapez verhält sich wie ein Rechteck mit der mittleren Breite. Wichtig ist, nur die parallelen Seiten in die Formel zu setzen, nicht die schrägen.

Flächeneinheiten umrechnen

Einheitentsprichtin m²
1 mm²0,01 cm²0,000001 m²
1 cm²100 mm²0,0001 m²
1 dm²100 cm²0,01 m²
1 m²100 dm²1 m²
1 a (Ar)100 m²100 m²
1 ha (Hektar)100 a10.000 m²
1 km²100 ha1.000.000 m²

Anders als bei Längen ändert sich der Umrechnungsfaktor bei Flächen pro Stufe immer um den Faktor 100 (nicht 10) — weil zwei Längen umgerechnet werden (10 × 10). 1 m sind 100 cm, aber 1 m² sind 10.000 cm². Ar und Hektar sind die gängigen Einheiten für Grundstücke und Felder.

Zusammengesetzte Flächen zerlegen

Viele reale Flächen — ein L-förmiger Raum, ein Grundstück mit schräger Grenze, eine Giebelwand — passen in keine einzige Grundformel. Die Lösung ist immer dieselbe: die Form in einfache Teilflächen zerlegen, jede einzeln berechnen und die Ergebnisse addieren.

Ein L-förmiger Raum lässt sich etwa in zwei Rechtecke teilen; eine Giebelwand in ein Rechteck (unten) plus ein Dreieck (der Giebel oben). Bei Aussparungen — etwa einem runden Loch in einer Platte — rechnet man umgekehrt: Gesamtfläche minus der Fläche der Aussparung. Wichtig ist nur, die Teilflächen sauber abzugrenzen, sodass sie sich weder überlappen noch Lücken lassen, und für jede Teilform die passende Formel zu verwenden. Mit dieser Zerlegungs-Technik lässt sich praktisch jede ebene Fläche berechnen, auch wenn der Rechner selbst nur die acht Grundformen direkt kennt. Eine kurze Skizze mit eingetragenen Maßen verhindert dabei die meisten Fehler. Bei sehr unregelmäßigen Umrissen — etwa einem See oder einem natürlich gewachsenen Grundstück — nähert man sich der Fläche an, indem man die Form mit möglichst vielen kleinen Dreiecken oder Rechtecken überdeckt; je feiner die Zerlegung, desto genauer das Ergebnis.

Flächen richtig berechnen — Schritt für Schritt

  • Form bestimmen: Welche Grundform liegt vor (oder aus welchen Teilformen ist sie zusammengesetzt)?
  • Alle Längen in dieselbe Einheit bringen, bevor gerechnet wird (z. B. alles in cm oder alles in m).
  • Beim Dreieck, Trapez und Parallelogramm darauf achten, dass die Höhe senkrecht auf der Grundseite steht.
  • Beim Kreis prüfen: Ist der gegebene Wert Radius oder Durchmesser? Den Durchmesser zuerst halbieren.
  • Die richtige Formel einsetzen und Schritt für Schritt rechnen — Zwischenergebnisse notieren.
  • Das Ergebnis in Quadrateinheiten angeben (cm², m² …) und auf Plausibilität prüfen.
  • Zusammengesetzte Flächen in Teilflächen zerlegen und die Einzelergebnisse addieren (Aussparungen abziehen).

Komplexe Formen in Rechteck und Dreieck zerlegen

Fast jede unregelmäßige Fläche lässt sich aus Rechtecken und Dreiecken zusammensetzen — den beiden Formen, die sich am leichtesten berechnen lassen. Statt zu verzweifeln, zeichnet man die Form auf, zieht ein paar Hilfslinien und zerlegt sie in handliche Teile. Jede Teilfläche einzeln rechnen, dann alles addieren (oder bei Löchern abziehen). Diese Technik funktioniert für Wohnflächen mit Erkern, Gärten mit schrägen Grenzen oder Bauteile mit Ausschnitten gleichermaßen. Eine beschriftete Skizze ist dabei das halbe Ergebnis: Sie zeigt sofort, welche Maße noch fehlen.

Radius und Durchmesser nicht verwechseln

Der häufigste Fehler bei der Kreisfläche: den Durchmesser statt des Radius in A = π × r² einzusetzen. Weil der Radius quadriert wird, führt das nicht zum doppelten, sondern zum vierfachen Ergebnis. Der Radius ist immer die Hälfte des Durchmessers (r = d / 2). Wer einen Kreis ausmisst, erfasst meist den Durchmesser (die größte Breite) — und muss ihn vor dem Einsetzen halbieren. Dieser Rechner nimmt einem das ab, sobald man angibt, welchen der beiden Werte man eingibt. Dieselbe Quadrierungs-Logik gilt für Flächeneinheiten: doppelte Seitenlänge bedeutet vierfache Fläche.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Fläche eines Rechtecks?
Die Fläche eines Rechtecks berechnen Sie mit der Formel: Fläche = Länge × Breite. Beispiel: Ein Rechteck mit 5 cm Länge und 3 cm Breite hat eine Fläche von 15 cm². Den Umfang erhalten Sie mit: U = 2 × (Länge + Breite) = 2 × (5 + 3) = 16 cm.
Wie berechne ich die Fläche eines Kreises?
Die Fläche eines Kreises berechnen Sie mit: A = π × r² (Pi mal Radius zum Quadrat). Beispiel: Ein Kreis mit Radius 5 cm hat eine Fläche von π × 25 ≈ 78,54 cm². Wenn Sie den Durchmesser kennen, teilen Sie ihn durch 2, um den Radius zu erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Fläche und Umfang?
Die Fläche gibt an, wie viel Platz eine Form einnimmt (gemessen in cm², m² etc.). Der Umfang gibt an, wie lang die Begrenzungslinie ist (gemessen in cm, m etc.). Beispiel: Für das Einzäunen eines Gartens brauchen Sie den Umfang, für das Aussäen von Rasen die Fläche.
Wie berechne ich die Fläche eines Dreiecks ohne Höhe?
Wenn Sie alle drei Seitenlängen (a, b, c) kennen, verwenden Sie die Heronsche Formel: Berechnen Sie zuerst s = (a + b + c) / 2, dann A = √(s × (s−a) × (s−b) × (s−c)). Unser Rechner macht das automatisch, wenn Sie die drei Seiten eingeben und die Höhe leer lassen.
Wie rechne ich cm² in m² um?
Da 1 m = 100 cm gilt, ist 1 m² = 100 × 100 = 10.000 cm². Um cm² in m² umzurechnen, teilen Sie durch 10.000. Beispiel: 50.000 cm² = 5 m². Unser Rechner zeigt das Ergebnis automatisch in verschiedenen Einheiten an.

Quellen & Methodik

  1. Flächenberechnung — Geometrie-GrundformelnStandard-Geometrie (Sekundarstufe I); die Formeln für Rechteck, Dreieck, Kreis, Trapez sowie die Heron-Formel sind allgemeingültig und nicht an eine konkrete Quelle gebunden.

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