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Aktualisiert am 25. Juni 2026

🔢 Potenz-Rechner

Potenzen, Wurzeln und Logarithmen berechnen mit Rechenweg und Potenzgesetzen.

2 hoch 10

1.024

Rechenweg

2¹⁰ = 1.024
= 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 = 1.024

Potenzgesetze

aⁿ × aᵐ = aⁿ⁺ᵐ

Multiplikation

aⁿ ÷ aᵐ = aⁿ⁻ᵐ

Division

(aⁿ)ᵐ = aⁿ·ᵐ

Potenz einer Potenz

a⁰ = 1

Nullter Exponent

a⁻ⁿ = 1 ÷ aⁿ

Negativer Exponent

ⁿ√a = a^(1/n)

Wurzel als Potenz

Wissenschaftlicher TaschenrechnerSatz des PythagorasProzentrechner
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Drei Fragen, eine Gleichung

Der Potenz-Rechner löst drei eng verwandte Aufgaben: Potenzen (xⁿ), Wurzeln (ⁿ√x) und Logarithmen (logₐx). Alle drei beschreiben dieselbe Beziehung zwischen Basis, Exponent und Ergebnis — nur aus drei verschiedenen Blickwinkeln. Wer eine versteht, versteht die anderen.

Eine Potenz fragt nach dem Ergebnis, wenn Basis und Exponent bekannt sind: 2³ = 8. Die Wurzel fragt nach der Basis, wenn Ergebnis und Exponent bekannt sind: ³√8 = 2. Der Logarithmus fragt nach dem Exponenten, wenn Basis und Ergebnis bekannt sind: log₂(8) = 3. Drei Fragen, eine Gleichung.

Der Rechner zeigt zu jeder Aufgabe den Rechenweg und die wichtigsten Potenzgesetze. Für komplexere Term-Umformungen mit mehreren Operationen hilft der wissenschaftliche Taschenrechner.

Potenz: 2¹⁰ Schritt für Schritt

  1. 1
    Was bedeutet 2¹⁰?2 zehnmal mit sich selbst multipliziert= 2 × 2 × … × 2
  2. 2
    In Etappen rechnen2⁵ = 32, dann 32 × 32= 1.024
  3. 3
    Ergebnis2¹⁰= 1.024
2¹⁰ ergibt 1.024 — die wohl wichtigste Zweierpotenz, denn sie definiert das Kilobyte (1 KB = 1.024 Byte). Der Exponent zählt die Multiplikationen: zehn Faktoren 2 ergeben 1.024. Wer die Zweierpotenzen kennt, rechnet in der Informatik deutlich schneller.

Potenzen und die Potenzgesetze

Eine Potenz ist die wiederholte Multiplikation einer Basis mit sich selbst: 2⁴ = 2 × 2 × 2 × 2 = 16. Die Basis (2) ist die Zahl, die multipliziert wird, der Exponent (4) gibt an, wie oft. Schon kleine Exponenten erzeugen große Zahlen — das ist die Kernidee des exponentiellen Wachstums.

Die Potenzgesetze machen das Rechnen mit Potenzen handhabbar. Bei gleicher Basis werden die Exponenten addiert (Multiplikation) oder subtrahiert (Division), und eine Potenz einer Potenz multipliziert die Exponenten. Diese Regeln sind die Grundlage fast jeder Term-Umformung.

Wer Gleichungen mit Potenzen oder einer Unbekannten im Exponenten lösen will, kombiniert die Potenzgesetze oft mit dem Logarithmus — Schritt für Schritt geht das mit dem Gleichungsrechner.

Exponentielles Wachstum: die Macht der Potenz

Potenzen erklären, warum exponentielles Wachstum unsere Intuition so oft überrumpelt. Die berühmte Schachbrett-Legende bringt es auf den Punkt: Legt man auf das erste Feld ein Reiskorn und verdoppelt es Feld für Feld, liegen auf dem 64. Feld 2⁶³ Körner — mehr Reis, als die Menschheit je geerntet hat.

Der Unterschied zum linearen Wachstum ist gewaltig. Während eine lineare Reihe gleichmäßig steigt (1, 2, 3, 4 …), explodiert die exponentielle (1, 2, 4, 8, 16 …). Schon nach wenigen Schritten zieht die Potenz uneinholbar davon — genau das macht Zinseszins, Pandemien und Datenmengen so schwer abzuschätzen.

Praktisch heißt das: Bei exponentiellen Prozessen zählt der Exponent weit mehr als die Basis. Eine kleine Änderung der Wachstumsrate verändert das Endergebnis über viele Perioden dramatisch — ein Grund, warum schon ein Prozentpunkt mehr Rendite langfristig riesige Unterschiede macht.

Die sechs Potenzgesetze im Überblick

RegelFormelBeispiel
Multiplikation gleicher Basenaⁿ × aᵐ = aⁿ⁺ᵐ2³ × 2⁴ = 2⁷ = 128
Division gleicher Basenaⁿ ÷ aᵐ = aⁿ⁻ᵐ5⁶ ÷ 5² = 5⁴ = 625
Potenz einer Potenz(aⁿ)ᵐ = aⁿ·ᵐ(3²)⁴ = 3⁸ = 6.561
Negativer Exponenta⁻ⁿ = 1 ÷ aⁿ2⁻³ = 1 ÷ 8 = 0,125
Null-Exponenta⁰ = 1 (a ≠ 0)7⁰ = 1
Wurzel als Potenzⁿ√a = a^(1/n)√16 = 16^(1/2) = 4

Die Potenzgesetze gelten für Potenzen mit gleicher Basis. Sie sind das zentrale Werkzeug, um Terme zu vereinfachen, und funktionieren gleichermaßen für ganzzahlige, negative und gebrochene Exponenten.

Wurzel: √144 und ³√27

  1. 1
    Quadratwurzel √144Welche Zahl mal sich selbst ergibt 144?= 12 (denn 12² = 144)
  2. 2
    Kubikwurzel ³√27Welche Zahl hoch 3 ergibt 27?= 3 (denn 3³ = 27)
  3. 3
    als Potenz geschrieben√144 = 144^(1/2)= 12
Die Wurzel ist die Umkehrung der Potenz: √144 = 12, weil 12² = 144; ³√27 = 3, weil 3³ = 27. Nicht jede Wurzel ergibt eine glatte Zahl — √2 ≈ 1,414 ist irrational und hat unendlich viele Nachkommastellen. Der Rechner zeigt an, ob das Ergebnis aufgeht.

Drei Sonderfälle, die man kennen muss

Drei Sonderfälle sollte man sicher beherrschen. Erstens: Jede Zahl hoch 0 ergibt 1 (a⁰ = 1 für a ≠ 0) — das folgt zwingend aus dem Potenzgesetz aⁿ ÷ aⁿ = a⁰. Zweitens: Ein negativer Exponent bedeutet den Kehrwert: 2⁻³ = 1 ÷ 2³ = 1 ÷ 8 = 0,125. Drittens: Ein gebrochener Exponent ist eine Wurzel: a^(1/2) = √a, a^(1/3) = ³√a. Damit lassen sich Potenz- und Wurzelrechnung einheitlich behandeln.

Wurzeln: die Umkehrung der Potenz

Die Wurzel ist die Umkehrung der Potenz. Die n-te Wurzel fragt: Welche Zahl ergibt, n-mal mit sich selbst multipliziert, den Radikanden? √144 = 12, denn 12² = 144. Mathematisch ist ⁿ√a = a^(1/n) — eine Wurzel ist also nichts anderes als eine Potenz mit gebrochenem Exponenten.

Der häufigste Fall ist die Quadratwurzel (n = 2), gefolgt von der Kubikwurzel (n = 3). Letztere taucht etwa auf, wenn man aus einem Würfelvolumen die Kantenlänge zurückrechnet: Bei 27 cm³ Volumen ist die Kante ³√27 = 3 cm.

Ein wichtiger Spezialfall ist der Satz des Pythagoras, bei dem die Quadratwurzel die Länge der Hypotenuse liefert. Wie das konkret funktioniert, zeigt der Pythagoras-Rechner.

Wurzeln, die nicht aufgehen: irrationale Zahlen

Viele Wurzeln ergeben keine glatte Zahl. √2, √3 oder √5 sind irrational: Ihre Dezimaldarstellung bricht nie ab und wiederholt sich nicht. √2 ≈ 1,41421356… wurde schon in der Antike entdeckt und brachte das pythagoreische Weltbild ins Wanken, weil es zeigte, dass sich nicht alle Längen als Brüche darstellen lassen.

Eine Wurzel ergibt nur dann eine ganze Zahl, wenn der Radikand eine perfekte Potenz ist — √144 = 12, weil 144 = 12². Bei allen anderen Werten liefert der Rechner eine gerundete Näherung. Für viele Aufgaben lässt man die Wurzel daher als Symbol stehen (etwa 2√3), statt sie auszurechnen.

Negative Radikanden haben in den reellen Zahlen übrigens keine Quadratwurzel — denn kein reelles Quadrat ist negativ. Erst die komplexen Zahlen erweitern den Wurzelbegriff dorthin.

Zehnerpotenzen, Quadrat- und Kubikzahlen

n10ⁿ
11011
210048
31.000927
410.0001664
5100.00025125
1010 Mrd.1001.000

Zehnerpotenzen bilden die Basis der wissenschaftlichen Notation und unseres Dezimalsystems. Quadratzahlen (n²) bis 12² = 144 und Kubikzahlen (n³) bis 10³ = 1.000 sollte man auswendig kennen — sie tauchen in Geometrie und Wurzelrechnung ständig auf.

Logarithmus: log₁₀(1000) und log₂(8)

  1. 1
    log₁₀(1000)10 hoch wie viel ergibt 1.000?= 3 (denn 10³ = 1.000)
  2. 2
    log₂(8)2 hoch wie viel ergibt 8?= 3 (denn 2³ = 8)
  3. 3
    Zinseszins-Anwendunglog(2) ÷ log(1,05)= ≈ 14,2 Jahre
Der Logarithmus fragt nach dem Exponenten: log₁₀(1000) = 3, weil 10³ = 1.000. Praktischer Nutzen: Bei 5 % Zinsen verdoppelt sich Kapital nach log(2) ÷ log(1,05) ≈ 14,2 Jahren — die bekannte „72er-Regel" (72 ÷ 5 = 14,4) ist eine Näherung dafür.

Logarithmen: die zweite Umkehrung

Der Logarithmus ist die zweite Umkehrung der Potenz — er fragt nicht nach der Basis, sondern nach dem Exponenten: Mit welcher Hochzahl muss die Basis potenziert werden, um die Zahl zu erhalten? log₁₀(1000) = 3, denn 10³ = 1.000.

Drei Logarithmen sind besonders gebräuchlich: der dekadische zur Basis 10 (log), der natürliche zur Basis e ≈ 2,718 (ln) und der binäre zur Basis 2 (in der Informatik). Ihre große Stärke: Logarithmen verwandeln Multiplikation in Addition und machen extrem große Zahlenbereiche handhabbar.

Genau deshalb sind logarithmische Skalen in der Naturwissenschaft so verbreitet — von der Richter-Skala über den pH-Wert bis zum Dezibel. Jede ganze Stufe entspricht dort einem Faktor 10.

Die Zahl e und der natürliche Logarithmus

Eine besondere Rolle spielt die eulersche Zahl e ≈ 2,718. Sie ist die natürliche Basis für stetiges Wachstum: Wo etwas kontinuierlich — nicht in festen Schritten — wächst oder zerfällt, taucht e zwangsläufig auf. Radioaktiver Zerfall, kontinuierliche Verzinsung und viele Naturprozesse folgen der Funktion e^x.

Der zugehörige Logarithmus ist der natürliche Logarithmus „ln" (zur Basis e). Er ist in Analysis und Naturwissenschaft der Standard, weil er sich besonders einfach ableiten lässt. Zwischen den Logarithmen kann man jederzeit umrechnen: ln(x) = log₁₀(x) ÷ log₁₀(e).

Für die meisten Schulaufgaben genügt der Logarithmus zur Basis 10 oder 2. Sobald es aber um stetige Veränderung geht — etwa in der Physik oder der höheren Finanzmathematik — führt an e und ln kein Weg vorbei.

Potenz, Wurzel, Logarithmus — drei Sichtweisen

KriteriumFrageWerkzeug & Ergebnis
Was ist 2³?Basis und Exponent bekanntPotenz → 8
Welche Zahl hoch 3 ergibt 8?Exponent und Ergebnis bekanntWurzel → ³√8 = 2
2 hoch wie viel ergibt 8?Basis und Ergebnis bekanntLogarithmus → log₂(8) = 3

Anwendungen: von Zinseszins bis Bytes

Potenzen, Wurzeln und Logarithmen stecken in vielen Alltags- und Fachbereichen. Beim Zinseszins wächst Kapital exponentiell: K = K₀ × (1 + p/100)ⁿ — und der Logarithmus verrät, wann sich der Betrag verdoppelt. Bei 5 % Zinsen sind das rund 14,2 Jahre.

In der Informatik sind Speichergrößen Zweierpotenzen: 1 KB = 2¹⁰ = 1.024 Byte, 1 MB = 2²⁰, 1 GB = 2³⁰. Auch Bildschirmauflösungen folgen diesem Muster, weil Computer binär arbeiten. In Physik und Chemie macht die wissenschaftliche Notation (a × 10ⁿ) riesige und winzige Zahlen handhabbar — etwa die Lichtgeschwindigkeit 3 × 10⁸ m/s.

In der Geometrie schließlich sind Flächen Quadrat- und Volumina Kubikfunktionen: Verdoppelt man die Kante eines Würfels, verachtfacht sich sein Volumen.

Merkwerte für Schule und Studium

2¹⁰1.024= 1 Kilobyte (Informatik)
12²144größte Quadratzahl im kleinen Einmaleins
a⁰1für jedes a ≠ 0
natürliche Basis e≈ 2,718Basis des natürlichen Logarithmus ln
√2≈ 1,414irrational, unendlich viele Nachkommastellen

Häufige Fehler vermeiden

  • Potenzgesetze nur bei gleicher Basis anwenden — 2³ × 3² lässt sich nicht zusammenfassen
  • a⁰ = 1 nicht mit a × 0 = 0 verwechseln (Null-Exponent vs. Multiplikation mit 0)
  • Negativer Exponent bedeutet Kehrwert (a⁻ⁿ = 1/aⁿ), nicht ein negatives Ergebnis
  • Bei der Wurzel den Grad beachten: √ ist die Quadratwurzel (n = 2), ³√ die Kubikwurzel
  • Logarithmus-Basis nicht vergessen — „log" meint meist Basis 10, „ln" die Basis e
  • Irrationale Ergebnisse (√2, viele Log-Werte) sind gerundet — sie haben unendlich viele Stellen
  • Reihenfolge beachten: Potenzen werden vor Punkt- und Strichrechnung ausgewertet

Exakt, wo möglich — gerundet, wo nötig

Der Rechner liefert exakte Werte, wo das möglich ist, und gerundete, wo das Ergebnis irrational ist (etwa bei den meisten Wurzeln und Logarithmen). √2, die Kreiszahl π oder log₁₀(2) haben unendlich viele, nicht periodische Nachkommastellen — die Anzeige ist hier eine Näherung. Für Schule und Studium sind die gerundeten Werte in der Regel ausreichend; in der numerischen Mathematik achtet man zusätzlich auf die Rundungsfehler.

Häufige Fragen

Was ist eine Potenz?
Eine Potenz ist die wiederholte Multiplikation einer Basis mit sich selbst. 3⁴ bedeutet 3 × 3 × 3 × 3 = 81. Die Basis (3) wird so oft mit sich selbst multipliziert, wie der Exponent (4) angibt. Sonderfälle: Jede Zahl hoch 0 ergibt 1, und ein negativer Exponent bedeutet den Kehrwert.
Wie berechnet man eine Wurzel?
Die n-te Wurzel von x ist die Zahl, die n-mal mit sich selbst multipliziert x ergibt. √25 = 5, weil 5² = 25. Mathematisch: ⁿ√x = x^(1/n). Nicht jede Wurzel ergibt eine glatte Zahl — √2 ≈ 1,414 ist irrational und hat unendlich viele Nachkommastellen.
Was bedeutet der Logarithmus?
Der Logarithmus beantwortet die Frage: „Mit welchem Exponenten muss ich die Basis potenzieren, um die Zahl zu erhalten?" log₂(8) = 3, weil 2³ = 8. Der Logarithmus ist die Umkehrung der Potenz, so wie die Subtraktion die Umkehrung der Addition ist.
Was sind die wichtigsten Potenzgesetze?
Die sechs Kernregeln: aⁿ × aᵐ = aⁿ⁺ᵐ (gleiche Basis), aⁿ ÷ aᵐ = aⁿ⁻ᵐ (Division), (aⁿ)ᵐ = aⁿ·ᵐ (Potenz einer Potenz), a⁰ = 1 (Null-Exponent), a⁻ⁿ = 1/aⁿ (negativer Exponent), ⁿ√a = a^(1/n) (Wurzel als Potenz).
Warum ist jede Zahl hoch 0 gleich 1?
Aus dem Potenzgesetz aⁿ ÷ aⁿ = aⁿ⁻ⁿ = a⁰. Da jede Zahl durch sich selbst 1 ergibt, muss a⁰ = 1 sein. Diese Konvention gilt für alle a ≠ 0. Der Ausdruck 0⁰ ist in der Mathematik nicht einheitlich definiert, wird aber in der Kombinatorik oft als 1 festgelegt.

Quellen & Methodik

  1. Bronstein/Semendjajew: Taschenbuch der MathematikStandard-Referenz für Potenz-, Wurzel- und Logarithmengesetze.
  2. Statistisches Bundesamt (Destatis): wissenschaftliche Notation & Zehnerpotenzen OriginaltextDarstellung sehr großer und sehr kleiner Zahlen in der Form a × 10ⁿ.

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