Aktualisiert am 21. Mai 2026
☀️ Sonnenschutz-Rechner
Sonnenschutz berechnen: Eigenschutzzeit, empfohlener Lichtschutzfaktor und maximale Sonnenzeit.
UV-Index finden Sie in jeder Wetter-App
Eigenschutzzeit
7
Minuten
Mit LSF 30
2 Std. 6 Min.
geschützt
Nachcremen
1 Std. 3 Min.
spätestens
Empfehlung für 2 Stunden Sonne
Bei Typ II und UV-Index 6-7 empfehlen wir mindestens LSF 30.
Berechnung
UV-Index Skala
1–2
niedrig
3–5
mäßig
6–7
hoch
8–10
sehr hoch
11+
extrem
⚠️ Richtwerte, kein Ersatz für individuelle Beratung. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, sondern erhält sie. Wasser, Schweiß und Abrieb verringern den Schutz. Mittagssonne (11–15 Uhr) meiden.
War dieser Rechner hilfreich?
So funktioniert der Sonnenschutz-Rechner
Formel
Eigenschutzzeit = Basis × (3 ÷ UV-Index) | Geschützte Zeit = Eigenschutzzeit × LSF × 0,6
Rechenbeispiel
Hauttyp II, UV 6–7, LSF 30: Eigenschutz ca. 7 Min., geschützte Zeit ca. 126 Min. Nachcremen nach ca. 63 Min.
Was berechnet der Sonnenschutz-Rechner?
Der Rechner bestimmt, wie lange Sie sich mit und ohne Sonnencreme in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Er berücksichtigt Ihren Hauttyp (Eigenschutzzeit), den aktuellen UV-Index (Sonnenstärke) und den Lichtschutzfaktor (LSF) Ihrer Sonnencreme.
Hauttypen nach Fitzpatrick
Die Dermatologie unterscheidet sechs Hauttypen nach der Fitzpatrick-Skala. Sie bestimmen die Eigenschutzzeit — die Zeit, die die Haut ohne Schutz der Sonne ausgesetzt werden kann, bevor eine Rötung entsteht:
- Typ I (sehr hell, Sommersprossen, rotes Haar): 5–10 Minuten. Bräunt nie, bekommt immer Sonnenbrand.
- Typ II (hell, blondes Haar): 10–20 Minuten. Bräunt kaum, häufig Sonnenbrand.
- Typ III (mittelhell, dunkelblond/braun): 20–30 Minuten. Bräunt langsam, gelegentlich Sonnenbrand.
- Typ IV (bräunlich, dunkles Haar): 30–45 Minuten. Bräunt gut, selten Sonnenbrand.
- Typ V (dunkel): ca. 60 Minuten. Bräunt schnell, sehr selten Sonnenbrand.
- Typ VI (sehr dunkel): ca. 90 Minuten. Sonnenbrand extrem selten.
Diese Basiswerte gelten bei einem UV-Index von etwa 3 (mäßig). Bei höherem UV-Index verkürzt sich die Eigenschutzzeit proportional.
UV-Index — was bedeutet er?
Der UV-Index (UVI) ist ein international standardisiertes Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung. Er reicht von 0 (nachts) bis über 11 (Hochgebirge, Tropen). In Deutschland erreicht der UV-Index im Sommer typischerweise 6–8. Jede Wetter-App zeigt den aktuellen UV-Index an.
- 1–2 (niedrig): Kein Schutz nötig für die meisten Hauttypen.
- 3–5 (mäßig): Sonnenschutz empfohlen. Mittagssonne meiden.
- 6–7 (hoch): Sonnenschutz notwendig. Schatten bevorzugen.
- 8–10 (sehr hoch): Starker Schutz nötig. Mittagssonne unbedingt meiden.
- 11+ (extrem): Maximaler Schutz. Aufenthalt im Freien minimieren.
Lichtschutzfaktor (LSF) — was bedeutet die Zahl?
Der LSF gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit verlängert. LSF 30 bedeutet theoretisch: 30× längerer Schutz. In der Praxis wird jedoch zu dünn aufgetragen, die Creme wird durch Schweiß und Wasser abgetragen und der Schutz lässt mit der Zeit nach. Deshalb rechnet der Rechner mit einem Sicherheitsabzug von 40 % (Faktor 0,6).
Nachcremen — verlängert es die Schutzzeit?
Nein! Nachcremen verlängert die maximale Schutzzeit nicht, sondern erhält den bestehenden Schutz. Wer nach 2 Stunden nachcremt, hat nicht 4 Stunden Schutz, sondern stellt sicher, dass die verbleibende Schutzzeit nicht durch Abrieb oder Schweiß verloren geht. Der Rechner empfiehlt, nach der Hälfte der geschützten Zeit nachzucremen.
Richtig eincremen
Für den vollen LSF-Schutz müssen 2 mg Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut aufgetragen werden. Für einen Erwachsenen entspricht das etwa 30–40 ml (6 Teelöffel) für den gesamten Körper. Die meisten Menschen tragen nur die Hälfte auf — und erhalten damit nur die Hälfte des angegebenen LSF.