Aktualisiert am 21. Mai 2026
💧 Wasserbedarf-Rechner
Täglichen Wasserbedarf berechnen: Empfohlene Trinkmenge basierend auf Gewicht, Aktivität und individuellen Faktoren.
Pro 30 Min. Sport ca. 350 ml zusätzlich.
Empfohlene tägliche Trinkmenge
2,6 Liter
Das entspricht ca. 11 Gläsern Wasser (à 250 ml)
Ihre 11 Gläser am Tag
Aufschlüsselung
Tipp: Verteilen Sie die Trinkmenge über den Tag. Ein guter Rhythmus: ein Glas direkt nach dem Aufstehen, dann zu jeder Mahlzeit und zwischendurch. Stellen Sie sich eine Wasserflasche an den Arbeitsplatz als Erinnerung.
Hinweis: Ein Teil des Wasserbedarfs wird über die Nahrung gedeckt (ca. 20-30%). Die angezeigte Menge ist die empfohlene reine Trinkmenge. Bei Nierenerkrankungen oder anderen Vorerkrankungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
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So funktioniert der Wasserbedarf-Rechner
Formel
Basisbedarf = Körpergewicht × 35 ml/kg (bei leichter Aktivität)
Rechenbeispiel
75 kg, leicht aktiv, 60 Min. Sport → 2.625 ml Basis + 700 ml Sport = 3.325 ml ≈ 3,3 Liter (ca. 14 Gläser).
Wie viel Wasser sollte man am Tag trinken?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Trinkmenge von mindestens 1,5 Litern — zusätzlich zur Flüssigkeit aus der Nahrung. Der tatsächliche Bedarf variiert jedoch stark je nach Körpergewicht, Aktivitätslevel, Temperatur und individuellen Faktoren. Eine gängige Faustregel lautet: 30-35 ml pro Kilogramm Körpergewicht bei normaler Aktivität. Bei einem 75 kg schweren Menschen ergibt das 2,25 bis 2,63 Liter pro Tag.
Unser Rechner berücksichtigt neben dem Gewicht auch Ihr Aktivitätslevel, sportliche Betätigung, Hitze und besondere Umstände wie Schwangerschaft oder Stillzeit. So erhalten Sie eine individuell angepasste Empfehlung, die über die pauschale „2 Liter am Tag"-Regel hinausgeht.
Faktoren, die den Wasserbedarf beeinflussen
Verschiedene Faktoren können Ihren Wasserbedarf erheblich verändern. Körperliche Aktivität ist der wichtigste: Beim Sport verlieren Sie durch Schweiß je nach Intensität 500-1.500 ml pro Stunde. Hohe Temperaturen erhöhen den Bedarf um weitere 500-1.000 ml am Tag. Auch trockene Heizungsluft im Winter, Fieber, Durchfall oder Erbrechen steigern den Flüssigkeitsbedarf deutlich. Schwangere sollten ca. 300 ml, Stillende ca. 700 ml mehr trinken als üblich.
Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Wassermelonen, Tomaten und Suppen decken etwa 20-30% des täglichen Flüssigkeitsbedarfs. Salzhaltige Speisen erhöhen dagegen den Bedarf. Alkohol wirkt harntreibend und entzieht dem Körper Wasser — pro Glas Alkohol sollte man ein zusätzliches Glas Wasser trinken.
Anzeichen von Dehydration erkennen
Viele Menschen trinken zu wenig, ohne es zu merken. Typische Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind: dunkler Urin (gesund ist hellgelb), Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, trockene Lippen und Haut, Schwindel und Mundtrockenheit. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 2% des Körpergewichts kann die geistige Leistungsfähigkeit spürbar beeinträchtigen.
Ein einfacher Test: Drücken Sie die Haut am Handrücken zusammen. Bleibt eine Falte kurz stehen, trinken Sie wahrscheinlich zu wenig. Der zuverlässigste Indikator ist die Urinfarbe: Hellgelb bis klar bedeutet ausreichend Flüssigkeit, dunkelgelb bis bernsteinfarben deutet auf Flüssigkeitsmangel hin.
Wasser trinken beim Sport: Vor, während und nach dem Training
Beim Sport steigt der Wasserbedarf erheblich. Pro 30 Minuten intensiver Bewegung verliert der Körper durchschnittlich 350 ml Flüssigkeit über den Schweiß. Empfohlen wird: Vor dem Sport ca. 300-500 ml in den zwei Stunden vorher trinken. Während des Sports alle 15-20 Minuten 150-250 ml. Nach dem Sport die verlorene Flüssigkeit mit dem 1,5-fachen des Gewichtsverlusts ausgleichen.
Bei intensivem Training über 60 Minuten kann ein isotonisches Getränk sinnvoll sein, da mit dem Schweiß auch Mineralstoffe (vor allem Natrium) verloren gehen. Für normales Training reicht Wasser mit einer Prise Salz oder eine Saftschorle.
Zählen Kaffee und Tee zum Wasserbedarf?
Entgegen der weit verbreiteten Meinung zählen Kaffee und Tee zur täglichen Flüssigkeitszufuhr. Zwar wirkt Koffein leicht harntreibend, der Effekt ist jedoch minimal: Studien zeigen, dass der Körper den Großteil der Flüssigkeit aus Kaffee und Tee aufnimmt. Die DGE bestätigt: Kaffee in moderaten Mengen (3-4 Tassen) darf als Flüssigkeitszufuhr gewertet werden. Allerdings sollte der Hauptteil der Trinkmenge aus Wasser, ungesüßtem Tee oder Mineralwasser bestehen.
Nicht empfehlenswert als Durstlöscher sind zuckerhaltige Getränke, Limonaden und Säfte pur — sie liefern viele Kalorien und können den Durst sogar verstärken. Besser: Wasser mit Zitrone, Minze oder Gurke für natürlichen Geschmack. Weitere Informationen zu Ernährung und Kalorien finden Sie in unserem [Kalorienrechner](/gesundheit/kalorienrechner), und mit dem [BMI-Rechner](/gesundheit/bmi-rechner) können Sie Ihr Gewicht einordnen.