Aktualisiert am 21. Mai 2026
🛡️ Rechtsschutz-Rechner
Rechtsschutzversicherung berechnen: Geschätzte Kosten nach Bausteinen, Selbstbeteiligung und Lebenssituation.
Geschätzter Monatsbeitrag
ca. 25,20 €
Jahresbeitrag
ca. 302,40 €
Bausteine
3 aktiv
Aufschlüsselung nach Bausteinen
Ab wann lohnt sich Rechtsschutz?
Ein einzelner Rechtsstreit kann schnell Ihre Jahresbeiträge übersteigen. Typische Anwalts- und Gerichtskosten:
Fazit: Schon eine Kündigungsschutzklage (ab 3.000 €) übersteigt Ihren Jahresbeitrag von ca. 302,40 € um ein Vielfaches.
Hinweis: Diese Berechnung zeigt geschätzte Durchschnittswerte. Der tatsächliche Beitrag hängt von Anbieter, Vorschäden und individuellen Faktoren ab.
KS Auxilia bietet Rechtsschutzversicherung ab 18,90 €/Monat — mit freier Anwaltswahl.
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So funktioniert der Rechtsschutz-Rechner
Formel
Monatsbeitrag = (Summe Bausteine) × Berufs-Faktor × (1 − Selbstbeteiligungs-Rabatt) × (1 − Zahlweise-Rabatt)
Rechenbeispiel
Single, Privat + Beruf + Verkehr, 150 € SB, monatlich, angestellt: (15 + 8 + 5) × 1,0 × 0,90 × 1,0 = 25,20 €/Monat = 302,40 €/Jahr.
Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachter, wenn Sie Ihre Rechte durchsetzen müssen. In Deutschland hat etwa jeder dritte Haushalt eine Rechtsschutzversicherung — und das aus gutem Grund: Ein einziger Rechtsstreit kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Unser Rechner zeigt Ihnen, mit welchen Beiträgen Sie rechnen müssen und wann sich eine Versicherung lohnt.
Was deckt eine Rechtsschutzversicherung ab?
Die Rechtsschutzversicherung ist modular aufgebaut. Sie können verschiedene Bausteine kombinieren: Der Privatrechtsschutz deckt Streitigkeiten im privaten Bereich ab, etwa mit Nachbarn, bei Kaufverträgen oder bei Ärger mit Handwerkern. Der Berufs- und Arbeitsrechtsschutz schützt bei Konflikten mit dem Arbeitgeber — von der Abmahnung über Gehaltsstreitigkeiten bis zur Kündigungsschutzklage. Der Verkehrsrechtsschutz greift bei Unfällen, Bußgeldbescheiden und Streitigkeiten mit Werkstätten oder Versicherungen. Der Miet- und Wohnrechtsschutz hilft bei Konflikten mit Vermietern, Nebenkostenabrechnungen oder Eigenbedarfskündigungen.
Wann lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?
Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich besonders, wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Rechtsstreitigkeiten haben. Typische Fälle: Sie sind Arbeitnehmer und möchten bei einer Kündigung abgesichert sein — eine Kündigungsschutzklage kostet schnell 3.000 bis 8.000 Euro. Sie sind Mieter und haben einen schwierigen Vermieter — Mietstreitigkeiten kosten 1.000 bis 3.000 Euro. Sie fahren viel Auto und möchten bei Unfällen oder Bußgeldern geschützt sein. Die Faustregel: Wenn die Jahreskosten der Versicherung deutlich unter den Kosten eines möglichen Rechtsstreits liegen, ist der Schutz sinnvoll. Bei einem durchschnittlichen Beitrag von 300 Euro pro Jahr reicht bereits ein kleiner Rechtsstreit, um die Kosten zu amortisieren.
Selbstbeteiligung: Vor- und Nachteile
Die Selbstbeteiligung (SB) ist der Betrag, den Sie im Schadensfall selbst tragen. Eine höhere SB senkt den monatlichen Beitrag deutlich: Mit 250 Euro SB sparen Sie typischerweise 15–20 Prozent gegenüber einer Vollversicherung ohne SB. Der Vorteil: Sie zahlen weniger Prämie und sind trotzdem vor den wirklich teuren Rechtsstreitigkeiten geschützt. Der Nachteil: Bei kleineren Streitigkeiten (z. B. Ärger mit einem Online-Händler um 200 Euro) tragen Sie die Kosten komplett selbst. Für die meisten Menschen ist eine SB von 150 bis 250 Euro der beste Kompromiss — die Beitragsersparnis ist spürbar, und die SB-Höhe im Ernstfall verkraftbar.
Wartezeiten bei Rechtsschutzversicherungen
Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben eine Wartezeit von drei Monaten nach Vertragsabschluss. Das bedeutet: Rechtsstreitigkeiten, deren Ursache in den ersten drei Monaten liegt, sind nicht versichert. Ausnahme: Im Verkehrsrechtsschutz gibt es häufig keine Wartezeit — ein Unfall nach Vertragsabschluss ist sofort versichert. Wichtig: Schließen Sie die Versicherung ab, bevor ein konkreter Konflikt entsteht. Wer bereits im Streit mit dem Arbeitgeber ist und dann eine Rechtsschutzversicherung abschließt, hat keinen Anspruch auf Leistung für diesen Fall.
Typische Rechtsstreitigkeiten und deren Kosten
Die häufigsten Rechtsstreitigkeiten in Deutschland betreffen das Arbeitsrecht (Kündigung, Abmahnung, Zeugnis), das Verkehrsrecht (Unfälle, Bußgelder, Führerscheinentzug), das Mietrecht (Nebenkostenabrechnung, Mieterhöhung, Eigenbedarfskündigung) und das Vertragsrecht (Online-Käufe, Handwerkerstreitigkeiten, Reklamationen). Die Kosten variieren stark: Eine einfache anwaltliche Beratung kostet 250 bis 500 Euro, eine außergerichtliche Vertretung 500 bis 2.000 Euro, ein Gerichtsverfahren in erster Instanz 2.000 bis 10.000 Euro und bei Berufung oder Revision kann es noch deutlich teurer werden. Ohne Rechtsschutzversicherung verzichten viele Menschen auf die Durchsetzung berechtigter Ansprüche — schlicht weil das finanzielle Risiko zu hoch ist.
Tipps zum Sparen bei der Rechtsschutzversicherung
Mit diesen Strategien reduzieren Sie Ihre Beiträge: Kombinieren Sie mehrere Bausteine — Kombi-Pakete sind meist günstiger als einzelne Bausteine. Wählen Sie eine angemessene Selbstbeteiligung (150–250 Euro). Zahlen Sie jährlich statt monatlich — das spart 3–5 Prozent. Vergleichen Sie regelmäßig die Angebote verschiedener Versicherer. Prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber eine Gruppen-Rechtsschutzversicherung anbietet. Und: Nutzen Sie bestehende Mitgliedschaften — viele Gewerkschaften und der ADAC bieten ihren Mitgliedern vergünstigten Rechtsschutz.