Zum Hauptinhalt springen

Aktualisiert am 28. Juni 2026

☀️ Balkon-Solar-Rechner

Balkon-Solaranlage berechnen: Ertrag, Eigenverbrauch und Amortisation für 600W/800W Balkonkraftwerke.

Anlagenleistung

Jahresertrag

684

kWh

Eigenverbrauch

205

kWh (30 %)

Ersparnis/Jahr

67,65

Amortisation

8,9

Jahre

Berechnung im Detail

Anlagenleistung800 W (0.8 kWp)
Ausrichtung × Aufstellung100 % × 90 %
Jahresertrag (gesamt)684 kWh
Eigenverbrauch (30 %)205 kWh
Einspeisung (keine Vergütung)479 kWh
Deckung des Stromverbrauchs6.8 %
Gewinn über 20 Jahre753,00

🌱 CO₂-Ersparnis

Ihre Anlage spart jährlich ca. 260 kg CO₂ ein — über 20 Jahre sind das 5,2 Tonnen.

💡 Tipp: Stromintensive Geräte (Waschmaschine, Geschirrspüler, Trockner) tagsüber bei Sonnenschein laufen lassen. So steigt der Eigenverbrauch auf 40–50 % — und Ihre Ersparnis um bis zu 70 %.

Anzeige
CHECK24

Günstigen Reststrom-Tarif finden — Stromanbieter vergleichen auf CHECK24.

Jetzt vergleichen
Größere PV-Anlage planen?Stromkosten berechnenStromanbieter vergleichen
Feedback

War dieser Rechner hilfreich?

Balkonkraftwerk: der einfachste Einstieg in eigenen Solarstrom

Ein Balkonkraftwerk (Steckersolargerät oder Mini-PV-Anlage) ist der einfachste Weg zu eigenem Solarstrom — gerade für Mieterinnen und Mieter. Ein bis zwei Module hängen am Balkon, an der Fassade oder stehen im Garten und speisen über einen Wechselrichter direkt ins Hausnetz ein. Seit dem Solarpaket I 2024 darf der Wechselrichter bis 800 Watt liefern, die Anmeldung ist auf eine kurze Online-Eintragung geschrumpft, und ein Elektriker ist nicht mehr nötig.

Dieser Rechner schätzt für Ihre Modulleistung, Ausrichtung und Aufstellungsart den Jahresertrag, den selbst genutzten Anteil, die jährliche Stromkosten-Ersparnis, die CO₂-Einsparung und die Amortisationsdauer. Wer ein eigenes Dach hat und größer einsteigen möchte, vergleicht das Ergebnis mit dem Photovoltaik-Rechner; den eigenen Stromverbrauch als Bezugsgröße liefert der Stromkosten-Rechner. Alle Werte sind Richtwerte für die erste Orientierung und ersetzen keine Vor-Ort-Planung. Anders als eine Aufdach-Anlage lässt sich ein Balkonkraftwerk jederzeit wieder abbauen und beim Umzug mitnehmen — das macht es besonders für Mietwohnungen attraktiv und zu einem risikoarmen Einstieg in die Solarstrom-Erzeugung.

Balkonkraftwerk oder Aufdach-Anlage?

KriteriumBalkonkraftwerkAufdach-PV-Anlage
Leistungbis 800 W (Wechselrichter)mehrere kWp, z. B. 8 kWp
Kosten300–800 € (Komplett-Set)10.000 € und mehr
Montageselbst, ohne ElektrikerFachbetrieb erforderlich
Anmeldungnur MarktstammdatenregisterMaStR plus Netzanschluss
Einspeisevergütungkeine — nur Eigenverbrauch zähltEEG-Vergütung für Überschuss
Mieter-Tauglichkeitideal, jederzeit abbaubarnur für Eigentümer

800-W-Anlage, Süd, aufgeständert

  1. 1
    Jahresertrag0,8 kWp × 950 × 1,0 × 0,9= 684 kWh
  2. 2
    Eigenverbrauch (30 %)684 kWh × 0,30= 205 kWh
  3. 3
    Stromkosten-Ersparnis205 kWh × 33 ct= 67,65 €
  4. 4
    CO₂-Einsparung684 kWh × 0,38 kg= ≈ 260 kg
  5. 5
    Amortisation (400-€-Set)400 € ÷ 67,65 €= ≈ 6 Jahre
Eine 800-Watt-Anlage mit zwei Modulen liefert nach Süden und aufgeständert rund 684 kWh im Jahr. Da Balkonkraftwerke keine Einspeisevergütung erhalten, zählt allein der Eigenverbrauch: Bei der typischen Quote von 30 % nutzt der Haushalt 205 kWh selbst und spart so 67,65 € pro Jahr. Ein günstiges 400-Euro-Set hat sich damit nach rund sechs Jahren bezahlt gemacht; ein teureres Premium-Set mit Speicher braucht entsprechend länger. Wer große Verbraucher gezielt in die Mittagsstunden legt, hebt die Eigenverbrauchsquote und verkürzt die Amortisation. Bei einem höheren Strompreis von 37 ct/kWh fällt die Ersparnis ebenfalls größer aus; in der Praxis reicht die Spanne von gut 40 € bis über 100 € pro Jahr.

800 VA Wechselrichter, bis 2.000 Wp Module

Seit dem Solarpaket I (16.05.2024, § 3 Nr. 43 EEG) gelten zwei getrennte Grenzen: Der Wechselrichter darf höchstens 800 Voltampere (VA) ins Hausnetz abgeben, die angeschlossenen Module dürfen aber zusammen bis 2.000 Wattpeak (Wp) leisten. Die 800er-Grenze bezieht sich also ausdrücklich auf den Wechselrichter-Ausgang, nicht auf die Modulleistung. Das klingt zunächst widersprüchlich, ist aber gewollt: Mehr Modulleistung über dem 800-W-Cap bringt vor allem morgens, abends und bei Ost-West-Ausrichtung zusätzlichen Ertrag, weil die Module dann näher an die volle Wechselrichterleistung herankommen. An sonnigen Mittagen wird die Spitze auf 800 W begrenzt — über den Tag gerechnet steigt der Ertrag dennoch. Ein Balkonkraftwerk mit etwa 1.700–2.000 Wp Modulen an einem 800-VA-Wechselrichter ist deshalb 2026 die gängige Empfehlung. Wer die Module in zwei Himmelsrichtungen montiert, etwa Ost und West, verteilt den Ertrag noch gleichmäßiger über den Tag und nutzt den Wechselrichter besser aus, weil sich die Erzeugungsspitzen nicht gegenseitig wegnehmen.

Senkrecht an der Brüstung oder aufgeständert?

KriteriumSenkrecht an der BrüstungAufgeständert (≈ 30°)
Ertragsfaktor70 % (steiler Winkel)90 % (nahezu optimal)
Ertrag (800 W, Süd)~532 kWh~684 kWh
Platzbedarfgering, bündig am Geländermehr Tiefe für das Gestell
Windlastniedrig, dicht am Geländerhöher — sichere Befestigung wichtig
Optikunauffällig, flächenbündigsichtbar abgewinkelt
Typische EignungMietbalkon mit wenig PlatzFlachdach, Terrasse, Garten

Jahresertrag je Ausrichtung (800 W, aufgeständert)

AusrichtungFaktorErtragEigenverbrauchs-Ersparnis
Süd100 %684 kWh~67,65 €
Süd-West / Süd-Ost85 %581 kWh~57,50 €
West / Ost70 %479 kWh~47,40 €
Nord60 %410 kWh~40,60 €

Die Werte gelten für eine 800-Watt-Anlage mit aufgeständerten Modulen (Faktor 0,9). Frei auf einem Flachdach oder im Garten optimal ausgerichtet (Faktor 1,0) liegt der Ertrag noch etwas höher, senkrecht an der Brüstung (Faktor 0,7) entsprechend niedriger. Süd liefert den höchsten Jahresertrag, doch West- und Ost-Anlagen erzeugen ihren Strom morgens und abends — also dann, wenn viele Haushalte tatsächlich Strom brauchen. Dadurch kann die Eigenverbrauchsquote bei Ost-West höher liegen und den geringeren Spitzenertrag teilweise ausgleichen. Selbst ein Nord-Balkon lohnt bei guter Aufständerung noch. Die Ersparnis ist mit 33 ct/kWh und 30 % Eigenverbrauch gerechnet; Verschattung und Wetter sind nicht berücksichtigt. Schon ein Geländer, ein Nachbarbalkon oder ein Baum, der über die Mittagsstunden Schatten wirft, kann den Ertrag deutlich drücken — ein verschattungsfreier Standort ist daher wichtiger als die letzte Stufe der idealen Ausrichtung.

Eigenverbrauch — der eigentliche Hebel

Anders als bei Aufdach-Anlagen gibt es für Balkonstrom keine Einspeisevergütung. Jede Kilowattstunde, die ungenutzt ins Netz fließt, bringt also nichts — nur der selbst verbrauchte Strom spart bares Geld. Genau deshalb ist die Eigenverbrauchsquote die wichtigste Stellschraube für die Wirtschaftlichkeit. Ohne weiteres Zutun liegt sie bei rund 30 %, weil die Anlage mittags am meisten liefert, wenn viele Haushalte außer Haus sind.

Mit etwas Lastmanagement steigt die Quote spürbar: Wasch- und Spülmaschine sowie Trockner per Zeitschaltuhr in die Mittagsstunden legen, das Warmwasser tagsüber bereiten und Dauerverbraucher wie Kühlschrank, Router und Standby-Geräte decken sich ohnehin gut mit der Tageserzeugung. So sind 40–50 % Eigenverbrauch realistisch. Wie viel das in Euro bringt, hängt an Ihrem Stromverbrauch und Strompreis — und mit einer Wärmepumpe als großem Tagverbraucher steigt der nutzbare Anteil zusätzlich. Ein einfacher Energiekostenmesser an der Steckdose zeigt schnell, wie viel die Anlage tatsächlich liefert, und hilft dabei, stromintensive Aufgaben gezielt in die ertragreichen Stunden zu verschieben.

Anmeldung im Marktstammdatenregister — Schritt für Schritt

  • Ein kostenloses Benutzerkonto im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur anlegen.
  • Unter „Stromerzeugungsanlage" die vereinfachte Kategorie „Steckerfertige Solaranlage" wählen.
  • Den Standort der Anlage angeben (Adresse, gegebenenfalls Wohneinheit).
  • Modul- und Wechselrichterleistung sowie das Inbetriebnahmedatum eintragen.
  • Die Zählernummer des Stromzählers bereithalten und eintragen.
  • Die Registrierung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme abschließen.
  • Keine separate Anmeldung beim Netzbetreiber nötig — er wird über das MaStR automatisch informiert.
  • Den Austausch eines alten Ferraris-Zählers gegen einen Zweirichtungszähler abwarten; er ist kostenlos.

Stecker und Sicherheit

Für den Anschluss reicht laut der Produktnorm DIN VDE V 0126-95 (seit Dezember 2025) eine normale Schuko-Haushaltssteckdose, solange die Module nicht mehr als 960 Wattpeak leisten. Bei größeren Anlagen bis 2.000 Wp empfehlen die Normen eine spezielle Energiesteckvorrichtung, etwa einen Wieland-Stecker, den eine Elektrofachkraft setzt. In jedem Fall muss der Wechselrichter über einen NA-Schutz verfügen, also eine automatische Abschaltung bei Netzausfall — das verhindert, dass die Anlage bei Stromausfall weiter einspeist und Arbeiten am Netz gefährdet. Achten Sie beim Kauf auf ein CE-Kennzeichen, einen geprüften Wechselrichter und eine standsichere, windfeste Befestigung. Die Steckdose sollte fest installiert und unbeschädigt sein; Verlängerungen oder Mehrfachsteckdosen gehören nicht in den Anschluss eines Balkonkraftwerks. Im Zweifel lohnt der kurze Check durch eine Elektrofachkraft, besonders in älteren Gebäuden mit unklarer Leitungsabsicherung.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  • Einen Wechselrichter mit höchstens 800 VA Ausgangsleistung und integriertem NA-Schutz wählen.
  • Module mit zusammen bis zu 2.000 Wp einplanen, um morgens und abends mehr Ertrag zu holen.
  • Auf CE-Kennzeichnung, Hersteller-Garantie (Module oft 25 Jahre) und einen geprüften Wechselrichter achten.
  • Die Aufstellung an den Standort anpassen — aufgeständert bringt deutlich mehr als senkrecht an der Brüstung.
  • Eine standsichere, windfeste Halterung passend zu Balkon, Fassade, Flachdach oder Garten auswählen.
  • Den Anschluss über eine fest installierte, unbeschädigte Steckdose ohne Mehrfachstecker vorsehen.
  • Bei mehr als 960 Wp Modulleistung eine Energiesteckvorrichtung durch eine Elektrofachkraft setzen lassen.
  • Komplett-Sets vergleichen — sie sind meist günstiger und ab Werk aufeinander abgestimmt.
  • Einen Batteriespeicher nur ergänzen, wenn der Abendverbrauch hoch ist; sonst verlängert er die Amortisation.

Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher?

KriteriumOhne SpeicherMit Speicher
Eigenverbrauchsquote30 %, mit Lastmanagement 40–50 %60–80 %
Mehrkostenkeine300–800 € zusätzlich
Amortisationkurz, oft 4–8 Jahrelänger, oft grenzwertig
Abendnutzungkaum — Strom fehlt nach Sonnenunterganggut — gespeicherter Strom abrufbar
Sinnvoll beiTagesverbrauch, kleinem Budgethohem Abendverbrauch

Recht und Steuer rund um das Balkonkraftwerk

Seit dem Solarpaket I ist die Installation eines Balkonkraftwerks eine privilegierte Maßnahme: Mieterinnen und Mieter haben nach § 554 BGB einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters, Wohnungseigentümer nach § 20 WEG einen Anspruch gegenüber der Eigentümergemeinschaft. Ablehnen lässt sich das nur in begründeten Ausnahmefällen — geregelt werden darf lediglich die Art der Befestigung, etwa aus Gründen der Statik, des Brandschutzes oder der Optik, nicht aber die Anbringung an sich. Ein kurzes, sachliches Schreiben an Vermieter oder Verwaltung mit Angabe des Modells und der geplanten Befestigung beugt Missverständnissen vor und beschleunigt die Zustimmung erfahrungsgemäß deutlich.

Steuerlich ist die Sache einfach: Auf Kauf und Installation fällt seit Januar 2023 keine Mehrwertsteuer an (0 % USt), und Einnahmen entstehen ohnehin keine, weil es keine Einspeisevergütung gibt. Ein alter Ferraris-Zähler, der rückwärtsläuft, wird übergangsweise geduldet, bis der Netzbetreiber ihn kostenlos gegen einen Zweirichtungszähler tauscht. Wer später aufs eigene Dach umsteigt, ermittelt die nötige Fläche mit dem Dachflächen-Rechner.

Schätzung für die Orientierung, keine Rechtsberatung

Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Orientierung. Die ausgewiesenen Erträge sind Richtwerte — der tatsächliche Strom hängt von Standort, Verschattung, Modulqualität und Wetter ab, und die Eigenverbrauchsquote ist von Ihrem persönlichen Verbrauchsprofil abhängig. Die genannten Beträge gehen von 30 % Eigenverbrauch und einem Strompreis von 33 ct/kWh aus; mit anderem Verbrauch oder Tarif fallen sie höher oder niedriger aus. Die rechtlichen Hinweise geben den Stand 2026 wieder (Solarpaket I, DIN VDE V 0126-95, § 554 BGB, § 20 WEG) und können sich durch neue Gesetze oder Normen ändern. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Elektrofachberatung. Prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Rechtslage und lassen Sie den Anschluss im Zweifel von einer Fachkraft abnehmen. Die Amortisation ist eine grobe Modellrechnung und keine Renditezusage; ob sich eine Anlage rechnet, bleibt eine individuelle Frage des Standorts, des Verbrauchs und des gewählten Sets.

Häufige Fragen

Wie viel spart ein Balkonkraftwerk pro Jahr?
Bei 800 W, Südausrichtung und 33 ct/kWh Strompreis (Festpreis-Neuvertrag 2026): ca. 60–80 € pro Jahr (bei 30 % Eigenverbrauch). Bei 37 ct/kWh (BDEW-Mittel) entsprechend mehr. Wer stromintensive Geräte gezielt tagsüber laufen lässt, kann auf 100–130 € kommen. Über 20 Jahre summiert sich das auf 1.200–2.600 € — abzüglich der Anschaffungskosten von 400–900 €.
Wann rechnet sich ein Balkonkraftwerk?
Typischerweise nach 6–12 Jahren, abhängig von Preis, Ausrichtung und Eigenverbrauch. Budget-Anlagen (400 €) amortisieren sich schneller als Premium-Sets mit Speicher (900 €). Ab dem Break-even produziert die Anlage reinen Gewinn — bei einer Lebensdauer von 25+ Jahren ein gutes Geschäft.
Warum nur 30 % Eigenverbrauch?
Ein Balkonkraftwerk produziert am meisten Strom mittags, wenn viele Haushalte wenig verbrauchen (Arbeit, Schule). Ohne Speicher wird der überschüssige Strom ins Netz eingespeist — ohne Vergütung. Mit Speicher oder gezieltem Lastmanagement (Geräte tagsüber laufen lassen) steigt der Eigenverbrauch auf 40–60 %.
Brauche ich als Mieter eine Genehmigung?
Seit der WEG-Reform 2024 ist die Installation eines Balkonkraftwerks eine privilegierte bauliche Veränderung. Der Vermieter oder die WEG kann die Anbringung nicht mehr grundlos ablehnen — nur die Art der Installation (z. B. Bohrungen in die Fassade) kann geregelt werden. Eine Anmeldung beim Marktstammdatenregister ist trotzdem Pflicht.
Was ist besser — 600 W oder 800 W?
800 W ist seit 2024 der neue Standard und produziert ca. 33 % mehr Strom als 600 W. Die Mehrkosten sind gering (50–100 €). Bestehende 600-W-Anlagen können auf 800 W umgestellt werden, indem der Wechselrichter per Software-Update auf die neue Grenze gesetzt wird (herstellerabhängig).

Quellen & Rechtsgrundlagen

  1. Solarpaket I / § 3 Nr. 43 EEG (Steckersolargeräte)Wechselrichter max. 800 VA, Module max. 2.000 Wp; seit 16.05.2024; nur noch MaStR-Registrierung, keine Netzbetreiber-Anmeldung.
  2. Bundesnetzagentur — Marktstammdatenregister (Balkon-Solar)Registrierungspflicht innerhalb 1 Monat nach Inbetriebnahme; vereinfachte Kategorie „Steckerfertige Solaranlage" mit wenigen Angaben.
  3. DIN VDE V 0126-95 / § 554 BGB / § 20 WEGSchuko bis 960 Wp zulässig (seit 12/2025), darüber Energiesteckvorrichtung; Steckersolar als privilegierte Maßnahme im Miet- und WEG-Recht.
  4. Balkon-Solar-Ertragsmodell (Branchenkonsens, Stand 04/2026)Spez. Ertrag 950 kWh/kWp brutto; Ausrichtungs- (Süd 1,0 … Nord 0,6) und Aufstellungsfaktoren (Brüstung 0,7 / Aufständerung 0,9 / Flach 1,0); Eigenverbrauch 30 % ohne Speicher.

Das könnte Sie auch interessieren