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Aktualisiert am 21. Mai 2026

Energiekosten-Rechner

Stromkosten für einzelne Geräte berechnen: Tägliche, monatliche und jährliche Energiekosten pro Gerät.

Gerät 1

W
h
ct/kWh

BDEW-Durchschnitt 2026 in Deutschland: ca. 37 ct/kWh (Festpreis-Neuvertrag günstiger, Grundversorgung höher)

Gesamte Energiekosten pro Jahr

53,87 €

Pro Tag

0,15 €

Pro Monat

4,49 €

Verbrauch

146 kWh

Aufschlüsselung pro Gerät

GerätkWh/Jahr€/Monat€/JahrAnteil
Gerät 1 (Eigene Angabe)146 kWh4,49 €53,87 €
100 %

💡 Spartipp

Ein Wechsel von Energieeffizienzklasse F auf A spart bei Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner typischerweise 30–60 % Strom. Auch LED statt Glühbirne (−85 %) und Smart-Stecker gegen Stand-by-Verluste (ca. 50–100 €/Jahr) lohnen sich sofort.

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So funktioniert der Energiekosten-Rechner

Formel

kWh/Jahr = Leistung(W) × Stunden/Tag × Nutzungstage/Woche × 52 / 1000. Kosten/Jahr = kWh/Jahr × Strompreis(ct/kWh) / 100.

Rechenbeispiel

PC im Homeoffice: 200 W × 6 h × 5 Tage × 52 / 1000 = 312 kWh/Jahr. Bei 37 ct/kWh (BDEW-Mittel 2026) = 115,44 €/Jahr — also ca. 9,60 €/Monat nur für den Arbeitsrechner.

Energiekosten-Rechner — was Ihre Haushaltsgeräte wirklich kosten

Die Strompreise in Deutschland gehören zu den höchsten in Europa. Bei rund 37 ct/kWh (BDEW-Mittel 2026, Grundversorgung teils über 40 ct) wird jedes Gerät im Haushalt zu einem echten Kostenfaktor — und nicht selten sind es die unscheinbaren Dauerläufer wie Router, Aquariumpumpe oder alte Gefriertruhe, die am Ende des Jahres die größten Löcher in die Stromrechnung reißen. Unser Energiekosten-Rechner zeigt Ihnen auf einen Blick, was einzelne Geräte kosten, welche die größten Stromfresser sind und wo Sparen lohnt.

Wichtig: Anschlussleistung vs. tatsächlicher Verbrauch

Die auf einem Gerät angegebene Watt-Zahl ist die maximale Anschlussleistung, nicht der Dauerverbrauch. Geräte mit Compressor-Cycling (Kühlschrank, Gefriertruhe, Wärmepumpe) laufen typischerweise nur 30–50 % der Zeit unter Volllast. Für eine realistische Schätzung Verbrauchsmessgerät nutzen oder Herstellerangabe (kWh/Jahr) verwenden.

Die Formel ist einfacher als gedacht

Die Berechnung folgt einer simplen Logik: Leistung (in Watt) × Nutzungsdauer (in Stunden) = Energie (in Wattstunden). Geteilt durch 1.000 kommt man zu Kilowattstunden (kWh) — der Einheit, die auf Ihrer Stromrechnung steht. Multipliziert mit dem Strompreis ergibt sich die Geldsumme. Wer sein Gerät nicht jeden Tag nutzt (Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner), rechnet mit Nutzungstagen pro Woche — das bildet den tatsächlichen Haushalt realistisch ab.

Eine Faustregel für die Überschlagsrechnung: 1 Watt Dauerlast = ca. 3,24 € Stromkosten pro Jahr (bei 37 ct/kWh, 24/7). Ihr WLAN-Router mit 10 W kostet also rund 32 €/Jahr, Ihr altes 20-W-Netzteil am Ladestecker sogar fast 65 € — und zwar ohne dass Sie etwas davon haben.

Die größten Stromfresser im Haushalt

Nach Daten des Bundesumweltamtes (UBA) entfallen im Durchschnittshaushalt die meisten Stromkosten auf:

  • Kühl- und Gefriergeräte (ca. 20–30 % der Stromrechnung) — laufen 24/7, moderne A-Klasse-Geräte verbrauchen nur noch 80–150 kWh/Jahr, alte Geräte über 400 kWh.
  • Waschen, Trocknen, Spülen (ca. 15–25 %) — der Trockner ist mit Abstand der größte Einzelposten. Wer stattdessen Wäscheständer nutzt, spart schnell 200 €/Jahr.
  • Kochen und Backen (ca. 10–15 %) — Induktion ist deutlich effizienter als Ceran, der Backofen im Umluftbetrieb sparsamer als Ober-/Unterhitze.
  • Unterhaltungselektronik und IT (ca. 15–20 %) — großer Fernseher (50"+), Gaming-PC und mehrere Streaming-Geräte summieren sich.
  • Beleuchtung (ca. 5–10 %) — LED ist Pflicht; gegenüber Glühbirnen sparen Sie 85 % Strom.
  • Stand-by-Verbrauch (ca. 5–10 %) — unsichtbar, aber teuer. Eine einzige Mehrfachsteckdose mit Schalter kann 50–100 €/Jahr sparen.

Was die Energieeffizienzklasse bringt

Seit 2021 gilt die neue EU-Energielabel-Skala A bis G (ohne die alten A+, A++, A+++). Die Einsparpotenziale sind beeindruckend:

  • Kühlschrank Klasse G → A: ca. 60 % weniger Stromverbrauch, spart über 10 Jahre rund 800 €.
  • Waschmaschine Klasse F → A: ca. 30–40 % weniger, plus weniger Wasserverbrauch.
  • Trockner mit Wärmepumpe statt Kondensationstrockner: bis zu 50 % Ersparnis.
  • Geschirrspüler im Eco-Modus: 20–30 % weniger Strom und Wasser.

Die höheren Anschaffungskosten (oft 100–300 € Aufpreis für A-Klasse) amortisieren sich bei täglich genutzten Geräten meist in 3–5 Jahren. Unser Rechner hilft Ihnen, diesen Vergleich konkret für Ihre Nutzung durchzurechnen — einfach zweimal rechnen: einmal mit den alten Wattwerten, einmal mit den neuen.

Typische Leistungswerte zum Abgleich

Nicht jeder weiß aus dem Kopf, wie viel Watt ein Gerät zieht. Die wichtigsten Richtwerte:

  • Kühlschrank (A-Klasse): 80–150 W im Durchschnitt (Kompressor läuft nicht dauerhaft)
  • Waschmaschine: 1.800–2.500 W (nur während des Waschgangs, ca. 1–2 Stunden)
  • Trockner (Wärmepumpe): 1.000–1.500 W, Kondensation 2.500–3.000 W
  • Geschirrspüler: 1.500–2.000 W pro Spülgang (ca. 1–1,5 h)
  • Elektroherd + Backofen: 2.000–3.500 W (bei voller Auslastung)
  • LED-Lampe: 5–15 W (ersetzt 40–100-W-Glühbirne)
  • Smart-TV (55 Zoll): 80–150 W
  • Gaming-PC: 300–600 W unter Last, 50–100 W Idle
  • WLAN-Router: 6–12 W (24/7)
  • Kaffeevollautomat: 1.300–1.500 W (nur beim Brühen, ca. 2–3 Min. pro Tasse)

Spartipps, die sich sofort auszahlen

1. Stand-by killen: Mehrfachsteckdosen mit Schalter oder smarte Stecker (Wemo, Fritz-DECT) schalten Entertainment-Ecke und Kaffeeautomat nachts komplett aus. Einsparung: 50–150 €/Jahr.
2. Waschen bei 30 °C: Moderne Waschmittel reinigen auch kalt zuverlässig. Einsparung: ca. 30 % Strom pro Waschgang.
3. Trockner weglassen: Ein Wäscheständer kostet 30 € einmalig — der Trockner im Dauerbetrieb 200–300 €/Jahr.
4. Alte Kühlgeräte rauswerfen: Eine 20 Jahre alte Gefriertruhe verbraucht oft das Dreifache eines neuen A-Geräts. Amortisation in 4–5 Jahren.
5. LED statt Glühbirne: Einmalige Umrüstung, danach jährlich 50–100 € weniger Beleuchtungskosten.
6. Stromtarif wechseln: Wer in der teuren Grundversorgung steckt, zahlt oft 15–20 % zu viel. Ein Wechsel über den [Stromvergleich-Rechner](/wohnen/stromvergleich-rechner) bringt schnell 200–500 €/Jahr.

Für den gesamten Haushaltsverbrauch nutzen Sie unseren [Stromkosten-Rechner](/wohnen/stromkosten-rechner), der mit Personenzahl und Haushaltsgröße arbeitet. Wer den Verbrauch selbst produzieren will, findet im [Photovoltaik-Rechner](/wohnen/photovoltaik-rechner) die passende Dimensionierung für die eigene Dachanlage.

Häufige Fragen

Wie rechne ich Watt in kWh und Stromkosten um?
Die Formel: Leistung in Watt × Betriebsstunden ÷ 1.000 = kWh. Beispiel: Ein 2.000-W-Föhn, 10 Minuten täglich, ergibt 2.000 × 0,167 ÷ 1.000 = 0,333 kWh/Tag bzw. 122 kWh/Jahr. Bei 37 ct/kWh entspricht das 45 €/Jahr. Unser Rechner übernimmt diese Umrechnung automatisch inklusive Hochrechnung auf Monat und Jahr.
Welche Geräte sind die größten Stromfresser im Haushalt?
In absoluten Zahlen meist der elektrische Backofen, der Trockner, ältere Kühlgeräte und die Waschmaschine. In kleinen Haushalten dominieren oft Unterhaltungselektronik und der WLAN-Router, weil sie rund um die Uhr laufen. Bei einem Dauerverbraucher mit 10 W summieren sich schon fast 30 € pro Jahr — 50 W Stand-by entsprechen bereits 140 €/Jahr. Der Energiekosten-Rechner zeigt in der Tabelle, welches Gerät welchen Anteil an Ihrer Stromrechnung hat.
Wie viel spart eine neue Energieeffizienzklasse?
Deutlich mehr, als viele denken. Ein neuer Kühlschrank der Klasse A verbraucht im Vergleich zu einem G-Klasse-Gerät rund 60 % weniger Strom — über die typische Lebensdauer von 15 Jahren summiert sich das auf 700–1.200 €. Moderne Wärmepumpentrockner sparen gegenüber älteren Kondenstrocknern bis zu 50 %. Der Aufpreis für effiziente Geräte amortisiert sich bei intensiver Nutzung meist innerhalb von 3 bis 5 Jahren.
Wie finde ich den Stromverbrauch meines Geräts heraus?
Drei Möglichkeiten: (1) Typenschild an der Rückseite oder Unterseite des Geräts — dort steht die maximale Leistung in Watt. (2) Herstellerangabe auf dem Energielabel in kWh/Jahr. (3) Am genauesten: Ein Strommessgerät (Baumarkt oder online ab 15 €) zwischen Steckdose und Gerät stecken und den tatsächlichen Verbrauch über einen Tag oder eine Woche messen. Besonders bei Altgeräten ist die Messung oft ernüchternd.
Lohnt es sich, Geräte nachts abzuschalten?
Ja — und zwar deutlich. Ein typischer Entertainment-Bereich (Fernseher, Receiver, Soundbar, Spielkonsole) zieht im Stand-by oft 15–30 W. Das entspricht 40–85 € pro Jahr. Mit einer schaltbaren Mehrfachsteckdose oder einem smarten Stecker kosten diese Geräte im ausgeschalteten Zustand 0 W. Ein WLAN-Router sollte dagegen nur abgeschaltet werden, wenn Sie ihn wirklich nicht brauchen — die ständige Neuverbindung nutzt Akkus und kostet Zeit.
Welcher Strompreis ist realistisch?
Der BDEW-Durchschnitt in Deutschland liegt 2026 bei etwa 37 ct/kWh über alle Tarifgruppen. In der Grundversorgung zahlen viele Haushalte 38–45 ct/kWh, während günstige Festpreis-Neukundentarife typisch bei 33 ct/kWh starten. Wer schon lange nicht mehr gewechselt hat, zahlt fast immer zu viel — ein Vergleich lohnt sich praktisch immer. Unser Rechner arbeitet mit dem Preis, den Sie eingeben; prüfen Sie ihn am besten einmal im Jahr auf Ihrer Abrechnung.

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