Aktualisiert am 21. Mai 2026
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Stromanbieter vergleichen: Aktuelle Kosten berechnen, Sparpotenzial ermitteln und günstigere Tarife finden.
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Ihre jährlichen Stromkosten
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Sparpotenzial erkannt! Sie könnten durch einen Anbieterwechsel bis zu 237,00 € pro Jahr sparen (19,75 € pro Monat). Ein Vergleich lohnt sich!
Tarifvergleich
37,00 ct/kWh + 10,00 €/Monat
87,08 €/Monat
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28,00 ct/kWh + 9,00 €/Monat
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Kostenvergleich (Jahreskosten)
Typische Stromkosten nach Haushaltsgröße
Hinweis: Die Vergleichswerte basieren auf Durchschnittspreisen des deutschen Strommarkts 2026. Tatsächliche Tarife können je nach Region, Anbieter und Vertragsbedingungen abweichen. Für ein verbindliches Angebot nutzen Sie einen Stromvergleichsrechner mit PLZ-Suche.
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Stromtarife vergleichen — Grundpreis + Arbeitspreis
Ein Stromtarif besteht aus zwei Preisbestandteilen: dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. Der Grundpreis ist eine feste monatliche Gebühr, unabhängig vom Verbrauch — etwa für Zähler und Abrechnung. Der Arbeitspreis wird pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh) berechnet und in Cent pro kWh angegeben.
Die Jahreskosten ergeben sich aus beidem: Verbrauch × Arbeitspreis + Grundpreis × 12. Deshalb reicht es nicht, nur auf den Cent-Preis pro kWh oder nur auf den Grundpreis zu schauen — erst die Kombination ergibt die tatsächlichen Kosten. Anders als ein reiner Stromkosten-Rechner, der den Verbrauch eines Tarifs berechnet, vergleicht dieser Rechner zwei Tarife direkt: Ihren aktuellen gegen einen alternativen. So sehen Sie auf einen Blick, ob sich ein Wechsel lohnt und wie viel er pro Jahr bringt. Die Preise tragen Sie selbst ein — am besten von Ihrer letzten Abrechnung. Genau das ist der entscheidende Punkt: Weil sich Strompreise ständig ändern, bringt nur der Vergleich mit Ihren eigenen, aktuellen Zahlen ein belastbares Ergebnis. Pauschale Tagespreise wären schon nach kurzer Zeit überholt.
Alter vs. neuer Tarif
| Kriterium | Alter Tarif (z. B. Grundversorgung) | Neuer Tarif (nach Wechsel) |
|---|---|---|
| Arbeitspreis (ct/kWh) | höher (oft um 40 ct) | niedriger (oft um 30–34 ct) |
| Grundpreis (€/Monat) | höher | oft etwas niedriger |
| Jahreskosten | höher | niedriger |
| Bindung | jederzeit kündbar (Grundversorgung) | meist 12 Monate Laufzeit |
| Eignung | Übergang oder wer nicht wechseln will | Sparpotenzial nutzen |
Jahreskosten bei 3.000 kWh
- 1Verbrauchskosten (Arbeitspreis)3.000 kWh × 35 ct ÷ 100= 1.050 €
- 2Grundpreis (pro Jahr)11 € × 12= 132 €
- 3Jahreskosten gesamt1.050 € + 132 €= 1.182 €
Warum der Arbeitspreis bei hohem Verbrauch dominiert
Ob der Grundpreis oder der Arbeitspreis die Stromrechnung stärker prägt, hängt vom Verbrauch ab. Der Grundpreis ist ein fixer Betrag pro Jahr — er bleibt gleich, egal ob man wenig oder viel Strom nutzt. Der Arbeitspreis dagegen steigt mit jeder Kilowattstunde.
Bei einem Wenigverbraucher (etwa 1.500 kWh im Single-Haushalt) fällt der fixe Grundpreis relativ stark ins Gewicht — hier lohnt der Blick auf einen niedrigen Grundpreis. Bei einem Vielverbraucher (etwa 4.500 kWh in der Familie) dominiert dagegen der Arbeitspreis: Bei so vielen Kilowattstunden macht schon ein Cent Unterschied pro kWh über das Jahr rund 45 Euro aus. Für große Haushalte ist deshalb ein niedriger Arbeitspreis der entscheidende Hebel, für kleine eher der Grundpreis. Wer vergleicht, sollte beide Werte im Blick haben — und immer auf den eigenen Jahresverbrauch beziehen. Vorsicht bei reinen Lock-Angeboten mit sehr niedrigem Arbeitspreis, aber hohem Grundpreis: Für Wenigverbraucher kann ein solcher Tarif am Ende teurer sein als einer mit moderatem Arbeitspreis und niedrigem Grundpreis. Erst die Jahreskosten-Rechnung zeigt, welcher wirklich günstiger ist.
Wenig- vs. Vielverbraucher
| Kriterium | Wenigverbraucher (~1.500 kWh) | Vielverbraucher (~4.500 kWh) |
|---|---|---|
| Gewicht des Grundpreises | hoch — der fixe Anteil fällt stark ins Gewicht | gering — verteilt sich auf viele kWh |
| Gewicht des Arbeitspreises | geringer | dominiert die Rechnung |
| Worauf achten | niedriger Grundpreis | niedriger Arbeitspreis pro kWh |
| Wechsel-Hebel | Grundpreis-Tarife vergleichen | jeder Cent Arbeitspreis zählt |
| Faustregel | Grundpreis ist ein spürbarer Anteil | Arbeitspreis macht fast alles aus |
Ersparnis durch einen Wechsel
- 1Alter Tarif (40 ct, 12 €/Monat)3.000 × 0,40 + 12 × 12= 1.344 €
- 2Neuer Tarif (33 ct, 10 €/Monat)3.000 × 0,33 + 10 × 12= 1.110 €
- 3Ersparnis pro Jahr1.344 € − 1.110 €= 234 €
Woraus sich der Strompreis zusammensetzt
| Bestandteil | Wer bestimmt ihn? | Durch Wechsel beeinflussbar? |
|---|---|---|
| Beschaffung & Vertrieb | der Anbieter | ja — der Hebel beim Wechsel |
| Netzentgelt | Netzbetreiber (regional) | nein — für alle Anbieter gleich |
| Stromsteuer (~2,05 ct/kWh) | Staat | nein |
| Konzessionsabgabe | Kommune | nein |
| Umlagen | gesetzlich festgelegt | nein |
| Mehrwertsteuer (19 %) | Staat | nein |
Nur rund ein Drittel des Strompreises entfällt auf Beschaffung und Vertrieb — diesen Teil beeinflusst der Anbieter und damit ein Wechsel. Netzentgelte und staatliche Abgaben sind für alle Anbieter gleich und regional unterschiedlich. Deshalb variieren die Endpreise je nach Wohnort, selbst beim selben Anbieter. Wer also liest, ein bestimmter Anbieter sei „der günstigste", sollte das mit Skepsis sehen: Was am eigenen Wohnort gilt, hängt maßgeblich vom regionalen Netzentgelt ab. Der einzige verlässliche Weg ist der konkrete Vergleich für die eigene Postleitzahl und den eigenen Verbrauch.
Boni, Preisgarantie & Kündigungsfristen — Fallen beim Wechsel
Beim Tarifvergleich locken viele Angebote mit Boni — einem Sofort- oder Neukundenbonus, der den Preis im ersten Jahr stark senkt. Die Falle: Im Folgejahr entfällt der Bonus, und der reguläre Preis kann deutlich höher liegen. Manche Boni werden zudem erst nach zwölf Monaten ausgezahlt — wer vorher wechselt oder kündigt, geht leer aus.
Drei Punkte schützen vor bösen Überraschungen. Erstens die Preisgarantie: Sie sollte möglichst die gesamte Vertragslaufzeit abdecken, damit der Anbieter nicht mitten im Jahr erhöht. Zweitens die Laufzeit: maximal zwölf Monate halten flexibel. Drittens die Kündigungsfrist (oft sechs Wochen zum Laufzeitende) — rechtzeitig kündigen, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch, meist zum teureren Folgepreis. Wer Bonus-Tarife nutzen möchte, sollte sich den Kündigungstermin notieren und konsequent zum Jahresende wechseln. Vorauskasse- und Pakettarife meidet man besser — sie bergen ein Insolvenzrisiko, und ungenutzte Pakete zahlt man trotzdem. Wer den jährlichen Aufwand des Wechselns scheut, fährt mit einem stabilen Tarif ohne Lockbonus oft entspannter: etwas teurer im ersten Jahr, dafür planbar und ohne den Stress, jedes Jahr rechtzeitig kündigen zu müssen.
Bonus-Tarif vs. stabiler Tarif
| Kriterium | Bonus-Tarif (Neukunde) | Stabiler Tarif (ohne Lockbonus) |
|---|---|---|
| Erstes Jahr | günstig durch Sofort-/Neukundenbonus | normaler Preis |
| Folgejahr | oft deutlich teurer (Bonus entfällt) | stabil, gut kalkulierbar |
| Bonus-Auszahlung | teils erst nach 12 Monaten | kein Bonus nötig |
| Strategie | jährlich wechseln, um den Bonus mitzunehmen | einmal wählen, dann liegen lassen |
| Risiko | Kündigung im Folgejahr verpassen | gering |
Typische Wechsel-Ersparnis (Orientierung)
Stromtarif sicher wechseln
- Eigenen Jahresverbrauch (kWh) und aktuelle Preise von der letzten Abrechnung ablesen.
- Arbeitspreis (ct/kWh) und Grundpreis (€/Monat) getrennt vergleichen, nicht nur den Endpreis.
- Vertragslaufzeit prüfen: maximal 12 Monate sind empfehlenswert.
- Auf eine Preisgarantie achten — möglichst über die gesamte Laufzeit.
- Keine Vorauskasse- oder Paket-Tarife wählen (Insolvenzrisiko, ungenutzte Pakete kosten).
- Bonus-Tarife genau prüfen: Wann wird der Bonus ausgezahlt, wie hoch ist der Folgepreis?
- Kündigungsfrist notieren (oft 6 Wochen) und rechtzeitig zum Laufzeitende kündigen.
- Keine Sorge vor Unterbrechung: Der Wechsel ist gesetzlich abgesichert, der Strom fließt weiter.
Der Grundversorgungstarif ist selten der günstigste
Wer nie aktiv einen Stromvertrag gewählt hat, landet automatisch in der Grundversorgung des örtlichen Stadtwerks — und die ist fast immer einer der teuersten Tarife am Markt. Sie hat zwar Vorteile (jederzeit kündbar, sehr stabil), aber preislich lohnt sich der Vergleich fast immer. Schon der Wechsel zu einem normalen Sondertarif desselben oder eines anderen Anbieters bringt oft eine dreistellige Jahresersparnis. Ein Wechsel ist dabei unkompliziert und gesetzlich abgesichert: Der Strom fließt ohne Unterbrechung weiter, der neue Anbieter übernimmt die Abmeldung beim alten. Es lohnt sich, den eigenen Tarif alle ein bis zwei Jahre zu überprüfen. Ein häufiges Missverständnis: Viele fürchten, beim Wechsel könnte der Strom kurz ausfallen oder es brauche neue Leitungen. Beides ist nicht der Fall — physisch ändert sich nichts, es wechselt nur der Vertragspartner für die Abrechnung. Die Versorgungssicherheit bleibt durch den örtlichen Netzbetreiber jederzeit gewährleistet.
Preise sind Eingabewerte — aktuelle Tarife selbst vergleichen
Strompreise ändern sich laufend und unterscheiden sich stark nach Region, Anbieter und Tarif. Dieser Rechner arbeitet deshalb mit Ihren eigenen Eingaben und mit typischen Spannen, nicht mit fest hinterlegten Tagespreisen — die wären schnell veraltet. Die in den Beispielen genannten Cent-Beträge sind Illustrationen, keine aktuellen Marktpreise. Lesen Sie Arbeitspreis, Grundpreis und Verbrauch von Ihrer letzten Stromabrechnung ab und holen Sie für den Vergleich aktuelle Angebote ein, etwa über unabhängige Vergleichsportale oder direkt bei den Anbietern. So erhalten Sie ein realistisches Bild Ihres persönlichen Sparpotenzials. Achten Sie bei Vergleichsportalen auf die Voreinstellungen: Filter wie „nur Tarife mit Preisgarantie" oder „ohne Vorauskasse" blenden riskante Angebote aus. Und prüfen Sie immer den Preis im zweiten Jahr, nicht nur den beworbenen Bonuspreis des ersten Jahres — sonst vergleichen Sie Einmaleffekte statt der dauerhaften Kosten.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die durchschnittlichen Stromkosten pro Jahr?
Wie viel kann ich durch einen Stromanbieterwechsel sparen?
Ist Ökostrom teurer als normaler Strom?
Wie viel Strom verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt?
Worauf sollte ich beim Stromanbieterwechsel achten?
Quellen & Methodik
- Bundesnetzagentur — Strompreise — OriginaltextPreisbestandteile und Verbraucherinformationen rund um den Stromtarif.