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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🔥 Heizkostenrechner

Heizkosten berechnen: Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellets — mit Energieträger-Vergleich.

kWh/m²
ct/kWh

Heizkosten pro Jahr

1.344,00

Pro Monat

112,00

Pro m²/Jahr

16,80

Verbrauch

11.200 kWh

Feedback

Energieträger-Vergleich für 80

Energieträgerct/kWhKosten/Jahr
Erdgas 12 ct1.344,00
Heizöl 13 ct1.560,00
Fernwärme 14 ct1.344,00
Wärmepumpe (Strom) 28 ct896,00
Holzpellets 8 ct832,00
Alle Nebenkosten berechnenWärmepumpe: Sparen gegenüber Gas/Öl?

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So funktioniert der Heizkostenrechner

Formel

Heizkosten = Wohnfläche × Verbrauch (kWh/m²) × Energiepreis (ct/kWh)

Rechenbeispiel

Beispiel: 80 m² × 140 kWh/m² × 12 ct/kWh (Gas) = 1.344 € pro Jahr (112 €/Monat)

Heizkosten berechnen — nach Energieträger

Der Heizkostenrechner ermittelt Ihre jährlichen Heizkosten anhand der Wohnfläche, des spezifischen Energieverbrauchs und des Energiepreises. Wählen Sie Ihren Energieträger (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellets) und der Rechner setzt automatisch typische Verbrauchswerte und Preise ein, die Sie individuell anpassen können.

Der Verbrauch wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²/a) angegeben. Ein gut gedämmtes Haus liegt bei 50–80 kWh/m², ein Altbau kann 150–250 kWh/m² verbrauchen. Die integrierte Vergleichstabelle zeigt auf einen Blick, welcher Energieträger für Ihre Wohnfläche am günstigsten ist.

Energieträger im Vergleich

Erdgas ist mit einem Anteil von rund 50 % der häufigste Energieträger in Deutschland. Der Preis liegt bei etwa 12 Cent pro kWh. Heizöl kostet ähnlich, hat aber schwankende Preise. Fernwärme liegt bei ca. 14 ct/kWh, bietet aber wartungsfreien Komfort. Wärmepumpen verbrauchen zwar Strom (Wärmepumpen-Spezialtarif ca. 28 ct/kWh, sonst ca. 33–37 ct/kWh), benötigen aber dank der Nutzung von Umweltwärme nur ein Drittel der Energie konventioneller Heizungen. Pellets liegen mit etwa 8 ct/kWh am günstigsten, erfordern aber Lagerplatz.

Heizkosten senken — Tipps

  • Raumtemperatur senken: Jedes Grad weniger spart ca. 6% Heizkosten. 20°C im Wohnzimmer und 18°C im Schlafzimmer sind empfehlenswert.
  • Richtig lüften: Stoßlüften statt Kipplüften spart bis zu 200 Euro pro Jahr.
  • Heizung entlüften: Gluckernde Heizkörper arbeiten ineffizient. Regelmäßiges Entlüften verbessert die Leistung.
  • Thermostatventile nutzen: Programmierbare Thermostate senken die Temperatur automatisch nachts und bei Abwesenheit.
  • Dichtungen prüfen: Undichte Fenster und Türen verursachen erhebliche Wärmeverluste.

Anwendungsfälle: Energieträger im Kostenvergleich für ein 100-m²-Haus

Bei einem typischen 100-m²-Haus mit 140 kWh/m²/Jahr Heizwärmebedarf (modernisierter Altbau) ergibt sich folgender Jahreskostenvergleich für die wichtigsten Energieträger:

  • Erdgas (~12 ct/kWh): 100 × 140 × 0,12 = 1.680 €/Jahr. Standard in Deutschland, gute Effizienz, planbare Kosten. Risiko: starke Preisschwankungen seit 2022.
  • Heizöl (~13 ct/kWh äquivalent): 100 × 140 × 0,13 = 1.820 €/Jahr. Erfordert Tank und Lagerplatz, Preise stark vom Weltmarkt abhängig (Tagesschwankung 5–15 %). Sinnvoll bei verfügbarer Lagerinfrastruktur.
  • Fernwärme (~14 ct/kWh): 100 × 140 × 0,14 = 1.960 €/Jahr. Kein Heizungstausch nötig, aber Versorger-Bindung und Preisanpassungen mit kurzer Frist möglich. Komfortabel, oft etwas teurer.
  • Wärmepumpe (JAZ 3,5, Wärmepumpen-Spezialtarif 28 ct/kWh): 100 × 140 / 3,5 × 0,28 = 1.120 €/Jahr. Stromverbrauch nur etwa ein Drittel des Heizwärmebedarfs. Hohe Anschaffungskosten (15–35 k€), aber laufende Kosten am niedrigsten. BEG-Förderung möglich.
  • Pellets (~8 ct/kWh): 100 × 140 × 0,08 = 1.120 €/Jahr. Günstig im Verbrauch, aber Lagerplatz und jährliche Wartung nötig. Preise saisonal schwankend, im Sommer oft 15–20 % günstiger.

Häufige Fehler bei der Heizkosten-Berechnung

  • kWh-Verbrauch grob schätzen statt vom Zähler ablesen. Faustregel-Werte (140 kWh/m²) können um 30–40 % danebenliegen. Realistisch: Heizkostenabrechnung der letzten zwei Jahre mitteln oder den Energieausweis konsultieren — beides liefert den tatsächlichen Verbrauch je m².
  • Heizöl-Preisschwankungen ignorieren. Ölpreise schwanken im Jahresverlauf um 20–35 %. Wer im teuren Winter tankt statt im günstigen Frühling, zahlt schnell mehrere Hundert Euro Aufschlag pro Tank. Vor der Jahres-Hochrechnung lohnt der Blick auf den 12-Monats-Durchschnitt von Heizöl-Vergleichsplattformen.
  • Wirkungsgrad der Heizung außer Acht. Eine alte Gasheizung liefert bei 100 kWh Brennstoffeinsatz nur 75–85 kWh Wärme; ein moderner Brennwertkessel kommt auf 95–98 %. Wer mit dem Brennstoffverbrauch rechnet, übersieht den Wirkungsgrad — vor allem bei alten Anlagen wird die Realbelastung deutlich höher als die kWh-Rechnung suggeriert.
  • Warmwasser nicht separat ausweisen. In vielen Haushalten macht die Warmwasserbereitung 15–25 % des Gesamtverbrauchs aus. Wer das mit der Raumheizung verrechnet, vergleicht Energieträger schief — Wärmepumpen mit Warmwasser-Modul stehen anders da als reine Heiz-Lösungen mit elektrischem Durchlauferhitzer.
  • Bestandsaufnahme vor Heizungstausch ohne Hydraulischen Abgleich. Vor jedem Tausch sollte ein hydraulischer Abgleich erfolgen — er senkt den Verbrauch um typisch 5–15 %, ohne dass die Heizung selbst getauscht werden muss. Wer ohne Abgleich auf Wärmepumpe wechselt, kalkuliert mit überhöhtem alten Verbrauch und unterschätzt das Sparpotenzial der bestehenden Anlage.

Förderung und CO₂-Komponente 2026

Die BEG-Förderung (KfW 458) bezuschusst den Heizungstausch auf erneuerbare Wärme mit 30 % Grundförderung, plus Klimageschwindigkeitsbonus (20 %, bei Tausch alter fossiler Anlagen vor 2029), Einkommensbonus (30 % bei zvE unter 40.000 €) und Effizienzbonus (5 %), gedeckelt bei 70 % der förderfähigen Investitionskosten und maximal 30.000 € pro Wohneinheit. Eine 25.000-€-Wärmepumpe kann nach Abzug der Förderung netto nur 7.500 € kosten — das verschiebt die Wirtschaftlichkeitsrechnung deutlich. Zusätzlich wirkt seit 2024 der CO₂-Preis im nationalen Emissionshandel: Heizöl und Erdgas wurden 2026 mit 55 €/Tonne CO₂ belastet, was Erdgas um etwa 1,2 ct/kWh und Heizöl um 1,5 ct/kWh verteuert. Bis 2027 steigt der CO₂-Preis nach BEHG-Plan weiter. Wer heute Heizöl oder Gas einkauft, sollte die langfristige Kostenentwicklung mit einplanen — die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Heizsysteme verbessert sich jedes Jahr.

Häufige Fragen

Wie viel kosten Heizkosten pro m²?
Die Heizkosten liegen durchschnittlich bei 10–20 Euro pro Quadratmeter und Jahr, je nach Energieträger und Gebäudezustand. Für eine 80-m²-Wohnung mit Gasheizung sind ca. 800–1.600 € pro Jahr typisch.
Welcher Energieträger ist am günstigsten?
Pro kWh sind Pellets (ca. 8 ct), Gas (ca. 12 ct) und Öl (ca. 13 ct) am günstigsten. Wärmepumpen haben hohe Strompreise (Wärmepumpen-Tarif ca. 28 ct, Haushaltsstrom ca. 33–37 ct/kWh), benötigen aber nur ein Drittel der Energie, sodass die Gesamtkosten vergleichbar oder niedriger sind.
Wie viel kWh Heizenergie braucht man pro m²?
Neubau (KfW-Standard): 30–50 kWh/m²/Jahr. Modernisierter Altbau: 80–120 kWh/m². Unsanierter Altbau: 150–250 kWh/m². Der Energieausweis des Gebäudes gibt den genauen Wert an.
Wie hoch sind typische Heizkosten pro m² im Jahr?
Bei aktuellen Energiepreisen 2026 liegen die jährlichen Heizkosten bei 12–22 €/m² für Gas, 13–23 €/m² für Heizöl, 14–25 €/m² für Fernwärme, 8–14 €/m² für Pellets und 11–18 €/m² für Wärmepumpe (mit Spezialtarif). Die Spanne kommt durch den Gebäudezustand: ein modernisierter Altbau liegt am unteren Rand, ein unsanierter Altbau am oberen. Wer deutlich darüber liegt, sollte einen Energieberater hinzuziehen — die KfW-Förderung trägt 50 % der Kosten bis 1.300 €.
Lohnt sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas 2026?
Bei Neubau oder gut gedämmtem Altbau (Heizlast unter 100 kWh/m²) ist die Wärmepumpe heute fast immer wirtschaftlicher: laufende Kosten 1.100–1.400 €/Jahr für 100 m² gegenüber 1.500–1.800 € bei Gas. Bei unsaniertem Altbau (Heizlast 200+ kWh/m²) und ohne Niedertemperatur-Heizkörper bleibt Gas oft günstiger, weil die Wärmepumpe mit hohen Vorlauftemperaturen ineffizient arbeitet (JAZ unter 3,0). Die BEG-Förderung 2026 deckt bis zu 70 % der Investitionskosten der Wärmepumpe ab (Grundförderung 30 % + Klimageschwindigkeitsbonus 20 % + Einkommensbonus bis 30 %, gedeckelt bei 30.000 € förderfähigen Kosten). Faustregel: Bei Heizungstausch nach 2026 die Wärmepumpe nur dann skippen, wenn der hydraulische Abgleich klar zeigt, dass die Vorlauftemperaturen über 55 °C liegen müssen.
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