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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🏢 Nebenkostenrechner

Mietnebenkosten berechnen: Alle Posten von Heizung bis Müll — mit Warmmiete und Kosten pro m².

Nebenkosten (monatlich)

Warmmiete (Kaltmiete + Nebenkosten)

850,00

davon 200,00 € Nebenkosten

Nebenkosten/Jahr

2.400,00

Nebenkosten/m²

3,08

Anteil an Warmmiete

23,5 %

Feedback

Aufschlüsselung

Kaltmiete650,00
Heizkosten80,00
Warmwasser25,00
Wasser/Abwasser35,00
Müllentsorgung20,00
Grundsteuer15,00
Gebäudeversicherung10,00
Hauswart/Hausmeister15,00
Warmmiete gesamt850,00
Warmmiete berechnenStrom-Nebenkosten mit Anbieterwechsel senken

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So funktioniert der Nebenkostenrechner

Formel

Warmmiete = Kaltmiete + Heizkosten + Wasser + Müll + Grundsteuer + Versicherung + Hauswart

Rechenbeispiel

Beispiel: 650 € Kaltmiete + 200 € Nebenkosten = 850 € Warmmiete (13,08 €/m² bei 65 m²)

Nebenkosten berechnen — was gehört dazu?

Mietnebenkosten (auch Betriebskosten genannt) sind alle Kosten, die neben der Kaltmiete anfallen. Sie werden vom Vermieter auf die Mieter umgelegt und sind in §2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) geregelt. Der Nebenkostenrechner hilft Ihnen, alle Posten zusammenzustellen und die Warmmiete zu ermitteln.

Die häufigsten Nebenkostenposten sind: Heizkosten (größter Posten, ca. 40% der Nebenkosten), Warmwasser, Kaltwasser und Abwasser, Müllentsorgung, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Hausmeister/Hauswart sowie Treppenhausreinigung, Gartenpflege und Aufzugskosten.

Nebenkosten pro Quadratmeter — was ist normal?

Laut Betriebskostenspiegel 2023 des Deutschen Mieterbunds (aktuellster verfügbarer Stand) liegen die durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland bei 2,51 Euro pro Quadratmeter und Monat (umgelegte Posten im Schnitt) — ein Anstieg von rund 10 % gegenüber dem Vorjahr. Bei voller Ausnutzung aller umlagefähigen Kostenarten können bis zu 3,15 Euro pro Quadratmeter und Monat anfallen. Je nach Lage, Gebäudealter und Ausstattung schwanken die Werte regional erheblich — in NRW etwa liegt der Durchschnitt bei 2,45 Euro pro Quadratmeter, in günstigeren Lagen bei 2,00 Euro und in teuren Gebieten über 4,00 Euro pro Quadratmeter.

Die Heizkosten machen den größten Teil der Nebenkosten aus und hängen stark vom Energieträger, dem Gebäudezustand und dem individuellen Heizverhalten ab. In schlecht gedämmten Altbauten können die Heizkosten doppelt so hoch sein wie in einem modernen Neubau.

Nebenkostenabrechnung prüfen

Vermieter sind verpflichtet, jährlich eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Etwa jede zweite Abrechnung enthält laut Mieterbund Fehler. Achten Sie auf den korrekten Verteilerschlüssel (nach Wohnfläche, Personenzahl oder Verbrauch), den Abrechnungszeitraum (maximal 12 Monate) und die Frist (Abrechnung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zugestellt werden). Nicht umlagefähige Kosten wie Verwaltungskosten, Reparaturen oder Instandhaltungen dürfen nicht in der Abrechnung erscheinen.

Tipps zur Nebenkostensenkung

  • Heizverhalten optimieren: 1°C weniger Raumtemperatur spart ca. 6% Heizkosten. 20°C im Wohnzimmer und 18°C im Schlafzimmer sind empfehlenswert.
  • Wasser sparen: Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer können den Wasserverbrauch halbieren. Eine Dusche statt Vollbad spart ca. 100 Liter Wasser.
  • Müllvermeidung: Konsequente Mülltrennung kann die Müllgebühren senken, da Restmüll teurer ist als Wertstoffe.

Häufige Fragen

Was zählt alles zu den Nebenkosten?
Zu den umlagefähigen Nebenkosten gehören: Heizkosten, Warmwasser, Kaltwasser/Abwasser, Müllentsorgung, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Hausmeister, Treppenhausreinigung, Gartenpflege, Aufzug, Schornsteinfeger und Straßenreinigung. Nicht umlagefähig sind Verwaltungskosten, Reparaturen und Instandhaltung.
Wie hoch sind normale Nebenkosten pro m²?
Laut Betriebskostenspiegel 2023 des Deutschen Mieterbunds (aktuellster verfügbarer Stand) liegen die durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland bei 2,51 €/m² und Monat (umgelegte Posten im Schnitt). Bei voller Ausnutzung aller umlagefähigen Kostenarten sind bis zu 3,15 €/m² möglich. Heizkosten machen mit ca. 1,00–1,50 €/m² den größten Anteil aus. Regional und je nach Gebäudezustand schwanken die Werte zwischen 2,00 und 4,50 €/m².
Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete?
Die Kaltmiete (Nettomiete) ist die reine Raummiete ohne Nebenkosten. Die Warmmiete (Bruttomiete) ist die Kaltmiete plus alle Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll etc.). Die Warmmiete ist der tatsächliche monatliche Betrag, den Sie an den Vermieter zahlen.
Wie viel Prozent des Einkommens sollte man für Miete ausgeben?
Als Faustregel gilt: Die Warmmiete sollte maximal 30% des Nettoeinkommens betragen. In Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin liegt die Mietbelastung jedoch oft bei 35–40%. Über 40% gilt als kritisch — es bleibt zu wenig für andere Ausgaben.
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