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Aktualisiert am 27. Juni 2026

🧱 Beton-Rechner

Betonmenge berechnen: Kubikmeter und benötigte Säcke für Fundament, Bodenplatte und Pfosten.

Form

Volumen

0,990

Gewicht

2.376

kg (2.38 t)

Säcke (25 kg)

83

Stück

Kosten (Sack)

539,50

💡 Lieferbeton empfohlen

Ab 0,5 m³ ist Lieferbeton oft günstiger und bequemer: ca. 99,00 (80–120 €/m³) statt 539,50 € für 83 Säcke.

Rechenweg

Volumen = 3 × 2 × 0.15 = 0.900 m³
+ 10 % Zuschlag = 0.990 m³
Gewicht = 0.990 × 2400 = 2.376 kg
Säcke (25 kg) = 0.990 ÷ 0.012 ≈ 83 Stück
Volumen berechnenFläche berechnenQuadratmeter berechnen
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Was der Beton-Rechner leistet

Dieser Rechner ermittelt die benötigte Betonmenge für Fundamente, Bodenplatten, Pfostenlöcher und Stützen. Aus den Abmessungen berechnet er das Volumen in Kubikmetern, daraus das Gewicht und die Anzahl der Fertigbeton-Säcke — und stellt die Kosten von Sackware und Lieferbeton gegenüber. So lässt sich vor dem Einkauf einschätzen, welcher Bezugsweg sich lohnt.

Ein häufiger Stolperstein ist die Maßeinheit: Alle Längen müssen in Metern eingegeben werden. Eine 15 cm dicke Bodenplatte sind 0,15 m, nicht 15 — ein hier verrutschtes Komma vervielfacht die Menge. Wer das Volumen verschiedener Formen zur Kontrolle separat nachrechnen möchte, kann den Volumenrechner nutzen. Wichtig ist außerdem: Bei tragenden Bauteilen liefert dieser Rechner nur die Materialmenge, nicht die statisch erforderliche Festigkeitsklasse oder Bewehrung — dafür braucht es eine Fachplanung. Für lose verfüllte Pfostenlöcher oder Gartenmäuerchen genügt das Ergebnis als Orientierung; sobald Lasten abgetragen werden, beginnt die Sache aber bei der Statik, nicht beim Materialeinkauf.

Bodenplatte 3 × 2 × 0,15 m

  1. 1
    AbmessungenL × B × H= 3 × 2 × 0,15 m
  2. 2
    Volumen3 × 2 × 0,15= 0,9 m³
  3. 3
    Mit 10 % Zuschlag0,9 × 1,10= 0,99 m³
  4. 4
    Gewicht0,99 × 2.400 kg/m³= 2.376 kg
  5. 5
    Säcke à 25 kg0,99 ÷ 0,012 m³/Sack= 83 Säcke
  6. 6
    Sackware-Kosten83 × 6,50 €= ≈ 539 €
  7. 7
    Lieferbeton0,99 × 100 €/m³= ≈ 99 €
Für eine Bodenplatte von 3 × 2 m in 15 cm Dicke ergeben sich 0,9 m³, mit 10 % Zuschlag 0,99 m³ und damit rund 2,4 Tonnen Beton. Wichtig ist die Säckezahl: Sie wird über das Volumen gerechnet, nicht über das Gewicht. Ein 25-kg-Sack ergibt etwa 0,012 m³, also braucht man 0,99 ÷ 0,012 ≈ 83 Säcke — über das Gewicht (2.376 ÷ 25) käme man fälschlich auf 96. Sackware ist hier mit rund 539 € zudem viel teurer als Lieferbeton (~99 € plus Anfahrt).

Festigkeitsklassen nach DIN EN 206

KlasseZementgehalt (ca.)Typische Anwendung
C8/10 (Magerbeton)~150 kg/m³Sauberkeitsschicht, Pfosten verfüllen — nicht tragend
C20/25~300 kg/m³Streifenfundament, Garagen-/Terrassenplatte; Mindestklasse bewehrt
C25/30~350 kg/m³Einfamilienhaus-Fundament, Kellerwände, WU-Beton

Die Bezeichnung wie C20/25 nennt zwei Druckfestigkeiten in N/mm²: den am Zylinder und den am Würfel gemessenen Wert. Je höher die Klasse, desto mehr Zement und desto höher die Tragfähigkeit und Dichtigkeit. Magerbeton C8/10 ist bewusst zementarm und dient nur als nicht tragende Unterlage oder zum Verfüllen; weil er kaum Zement enthält, ist er günstig, aber eben nicht belastbar. Für bewehrte, tragende Bauteile ist C20/25 die übliche Mindestklasse; wo höhere Lasten oder drückendes Wasser auftreten, kommt C25/30 oder wasserundurchlässiger WU-Beton zum Einsatz. Auch die Umgebung spielt eine Rolle: Für außenliegende, frost- und taumittelbelastete Bauteile gelten zusätzliche Expositionsklassen, die die Mindestfestigkeit nach oben treiben. Welche Klasse statisch nötig ist, gehört in die Tragwerksplanung.

Standardbeton C20/25 gegen C25/30

KriteriumC20/25 (Standard)C25/30 (Konstruktion)
Zementgehalt~300 kg/m³~350 kg/m³
Typische BauteileStreifenfundament, Garagen-/TerrassenplatteEFH-Fundament, Kellerwände
TragfähigkeitMindestklasse für bewehrten Betonhöhere Festigkeit und Dichtigkeit
WU-Betonin der Regel nichtgeeignet (Keller, Tiefgarage)
Wann wählenübliche private Bauteilehöhere Lasten, drückendes Wasser
Verfügbarkeitals Sackware und Lieferbetonmeist als Lieferbeton bestellt
Magerbeton C8/10als günstige Unterlage darunter eingesetztals nicht tragende Sauberkeitsschicht möglich

Volumen-Richtwerte typischer Bauteile

BauteilMaßeVolumen
Bodenplatte je m² (10 cm)1 m² × 0,10 m0,10 m³/m²
Bodenplatte je m² (15 cm)1 m² × 0,15 m0,15 m³/m²
Zaunpfosten-Fundament0,30 × 0,30 × 0,80 m0,072 m³
Punktfundament0,40 × 0,40 × 0,80 m0,128 m³
Streifenfundament je lfd. m0,30 × 0,80 m0,24 m³/m

Mit diesen Richtwerten lässt sich der Bedarf grob überschlagen: Eine 20 m² große Bodenplatte mit 15 cm Dicke braucht etwa 3 m³, ein 8 m langes Streifenfundament rund 1,9 m³. Mehrere gleiche Pfostenlöcher werden einfach mit ihrer Stückzahl multipliziert, statt jedes einzeln zu erfassen. Die Werte gelten ohne Zuschlag — für Schalungsübermaß und Verdichtungsverlust sind 5 bis 10 % aufzuschlagen. Unter Fundamenten gehört zudem eine frostfreie Schotterschicht, die nicht zum Betonvolumen zählt, aber mitgeplant werden muss. Bei unregelmäßigen Grundrissen zerlegt man die Fläche in einfache Rechtecke und addiert deren Volumen — genau das macht auch die L-Form-Option des Rechners.

Sackware, Selbstmischen oder Transportbeton?

KriteriumSackware / SelbstmischenTransportbeton (Lieferbeton)
Lohnt sichkleine Mengen bis ~0,5 m³ab etwa 1 m³ aufwärts
KostenSack 6,50–9,50 €, selbst gemischt ~40–80 €/m³~90–170 €/m³ plus Anfahrt
Aufwandvon Hand oder Mischer, körperlichfertig geliefert, schnell verbaut
Qualitätschwankt mit Sorgfalt beim Mischenwerksgleich, definierte Festigkeitsklasse
Break-evenbis ~0,8 m³ meist günstigerab ~0,8–1 m³ günstiger
Mindestmengekeine, sackweise freioft 0,5–1 m³ Mindestbestellung
LagerungSäcke trocken lagern, sonst Klumpensofort verarbeiten, keine Lagerung

Rundes Punktfundament für einen Pfosten

  1. 1
    Durchmesser × HöheD × H= 0,30 × 0,80 m
  2. 2
    Radius0,30 ÷ 2= 0,15 m
  3. 3
    Volumenπ × 0,15² × 0,80= ≈ 0,057 m³
  4. 4
    Mit 10 % Zuschlag0,057 × 1,10= ≈ 0,062 m³
  5. 5
    Gewicht0,062 × 2.400= ≈ 149 kg
  6. 6
    Säcke à 25 kg0,062 ÷ 0,012= 6 Säcke
Für ein rundes Pfostenfundament gilt die Zylinderformel: π mal Radius zum Quadrat mal Höhe. Bei 30 cm Durchmesser ist der Radius 0,15 m; mit 80 cm Tiefe ergibt das rund 0,057 m³, mit Zuschlag 0,062 m³. Daraus werden über das Sack-Volumen sechs 25-kg-Säcke. Entscheidend ist, den Durchmesser zu halbieren: Wer mit dem vollen Durchmesser statt dem Radius rechnet, erhält die vierfache Menge. Bei mehreren gleichen Pfosten multipliziert man das Ergebnis mit ihrer Anzahl. Sechs Säcke je Loch klingen nach wenig, doch bei zehn Pfosten sind es schon 60 Säcke — ab dieser Größenordnung lohnt der Blick auf Lieferbeton.

Quader oder Zylinder — die richtige Formel

KriteriumQuader (L × B × H)Zylinder (π × (D/2)² × H)
Typische BauteileBodenplatte, Streifenfundament, StufeSäule, Punktfundament, Pfostenloch
FormelLänge × Breite × Höheπ × Radius² × Höhe
Beispiel3 × 2 × 0,15 = 0,9 m³π × 0,15² × 0,8 ≈ 0,057 m³
Häufiger Fehlercm statt m eingegebenDurchmesser statt Radius
MischformenL-Form aus zwei Rechtecken addierenmehrere Säulen einzeln zählen
Materialeffektgroße Fläche, hohes Gesamtvolumenkompakt, oft wenige Säcke je Loch

Aushärtung, Wetter und Frosttiefe

Beton erreicht seine Nennfestigkeit erst nach 28 Tagen — nach 3 Tagen sind es etwa 50 %, nach 7 Tagen rund 70 %. Begehbar ist er meist nach etwa drei Tagen. In den ersten sieben Tagen sollte die Oberfläche feucht gehalten werden (abdecken, befeuchten), damit der Beton nicht zu schnell austrocknet und Risse bekommt. Betoniert wird nicht unter +5 °C, da Frost das noch nicht erhärtete Gefüge zerstört; bei Hitze umgekehrt vor zu schnellem Austrocknen schützen. Frischbeton sollte innerhalb von rund 90 Minuten verarbeitet sein. Bei Fundamenten ist die Frosttiefe entscheidend: Sie müssen mindestens 80 cm tief gegründet werden, in Bergregionen bis 120 cm, sonst drohen Frosthebungen und Risse. Eine frostfreie Schotterschicht unter dem Beton gehört dazu. Gut zu wissen: Eine raschere Festigkeitsentwicklung lässt sich über die Betonsorte beeinflussen, nicht durch mehr Wasser — im Gegenteil senkt ein zu hoher Wasseranteil die Endfestigkeit spürbar.

Vor dem Betonieren

  • Die passende Festigkeitsklasse wählen — bei tragenden Teilen nach statischer Vorgabe.
  • Volumen je Bauteil berechnen und 5 bis 10 % Zuschlag für Schalung und Schwund aufschlagen.
  • Den Bezugsweg festlegen: Sackware für kleine, Lieferbeton ab etwa 1 m³.
  • Bei Fundamenten die Frosttiefe (mindestens 80 cm) und eine Schotterschicht einplanen.
  • Bei tragenden Bauteilen und größeren Flächen die Bewehrung nach Statik einlegen.
  • Das Wetter prüfen: nicht unter +5 °C und nicht bei starker Hitze betonieren.
  • Die Nachbehandlung sicherstellen — verdichten und sieben Tage feucht halten.
  • Genug Helfer und Mischkapazität bereitstellen; Frischbeton ist nur rund 90 Minuten verarbeitbar.
  • Bei rundem Querschnitt mit dem Radius rechnen, nicht mit dem vollen Durchmesser.
  • Alle Maße in Meter umrechnen, bevor das Volumen berechnet wird — 15 cm sind 0,15 m.

Vom Fundament zum fertigen Aufbau

Der Beton ist die tragende Basis, auf der weitere Schichten folgen. Auf einer ausgehärteten Bodenplatte kommt im Hochbau meist zunächst eine Dämmung und darauf der Estrich als Ausgleichsschicht — dessen Materialbedarf lässt sich mit dem Estrich-Rechner ermitteln. Den abschließenden Belag wie Fliesen plant anschließend der Fliesenbedarf-Rechner. So baut eine Schicht auf der nächsten auf.

Wichtig ist die Reihenfolge und die Geduld dazwischen: Erst wenn der Beton ausreichend erhärtet und ein eventueller Estrich belegreif getrocknet ist, geht es weiter. Wer hier Zeit spart, riskiert Risse und Feuchteschäden im fertigen Aufbau. Bei tragenden Bauteilen steht ohnehin die Fachplanung am Anfang: Festigkeitsklasse, Bewehrung und Gründungstiefe gehören in fachkundige Hände, bevor der erste Kubikmeter Beton angerührt wird. Für Gartenprojekte wie Zaunpfosten, Wäschespinnen oder ein Mäuerchen reicht dagegen die hier ermittelte Menge gut aus — hier ist der Beton kein Tragwerk, sondern schlicht ein schweres Fundament gegen Wind und Wackeln.

Richtwerte — keine Tragwerksplanung

Die berechneten Mengen sind Richtwerte. Die Sack-Ergiebigkeit schwankt herstellerabhängig um etwa ±15 % — maßgeblich ist die Angabe auf dem Sack-Etikett, nicht der Mittelwert des Rechners. Vor allem aber gilt: Tragende Bauteile wie Fundamente, Decken, Stützen und Kellerwände müssen statisch bemessen und nach DIN EN 206 / DIN 1045-2 ausgeführt und bewehrt werden. Dieser Rechner liefert ausschließlich die Materialmenge und ersetzt weder die Tragwerksplanung durch einen Statiker noch die Wahl der richtigen Festigkeitsklasse und Bewehrung. Bei Fundamenten, erdberührten oder wasserbelasteten Bauteilen und überall, wo Lasten abgetragen werden, ist fachlicher Rat zwingend. Nutzen Sie das Ergebnis als unverbindliche Mengen- und Kostenschätzung für die Vorplanung, nicht als Bauanweisung. Auch die genannten Preise sind grobe Richtwerte und schwanken regional sowie mit der bestellten Menge erheblich — ein konkretes Angebot des Baustoffhändlers oder Betonwerks ist am Ende maßgeblich.

Häufige Fragen

Wie viel Beton brauche ich für ein Fundament?
Berechnen Sie Länge × Breite × Tiefe. Ein Streifenfundament von 6 × 0,3 × 0,8 m benötigt 1,44 m³ Beton. Mit 10 % Zuschlag: 1,58 m³. Das sind etwa 3.800 kg — hier ist Lieferbeton die richtige Wahl. Für ein einzelnes Pfosten-Punktfundament (30 cm Durchmesser, 80 cm tief) reichen ca. 2 Säcke à 25 kg.
Ab wann lohnt sich Lieferbeton?
Ab etwa 0,5 m³ (ca. 42 Säcke à 25 kg). Der Preisunterschied ist erheblich: 0,5 m³ kosten als Sackware 250–340 €, als Lieferbeton 80–120 € plus Anfahrt (50–80 €). Zudem sparen Sie Stunden Mischarbeit. Die Mindestbestellmenge liegt bei vielen Anbietern bei 0,5–1 m³.
Wie viel wiegt ein Kubikmeter Beton?
Normalbeton wiegt ca. 2.400 kg/m³ (2,4 Tonnen). Das ist wichtig für den Transport: Eine Palette 25-kg-Säcke (42 Stück) wiegt über eine Tonne und ergibt nur 0,5 m³ Beton. Bedenken Sie die Tragfähigkeit Ihres Fahrzeugs und die Erreichbarkeit der Baustelle.
Was bedeutet der Zuschlag?
Der Zuschlag ist ein Sicherheitspuffer für Schwund, Verschütten und Unebenheiten. 10 % sind empfohlen. Bei sehr unebenen Untergründen oder komplizierten Schalungen sollten Sie 15–20 % einplanen. Restbeton kann für kleine Projekte (Gehwegplatten, Pfosten) verwendet werden.
Kann ich den Rechner auch für Mörtel oder Estrich verwenden?
Für Estrich und Putz nutzen Sie besser den Estrich-Rechner, der die materialspezifischen Dichten berücksichtigt. Mörtel hat eine ähnliche Dichte wie Beton (ca. 2.200 kg/m³), aber die benötigte Menge ist wegen der dünneren Schichten ganz anders.

Quellen & Methodik

  1. DIN EN 206 / DIN 1045-2 (Beton)Festigkeitsklassen C8/10 (Mager), C20/25 (Standard privat), C25/30 (EFH-Fundament/WU); Nennfestigkeit nach 28 Tagen. Tragende Bauteile statisch zu bemessen.
  2. Trockenbeton-Ergiebigkeit (Hersteller/Praxis)40-kg-Sack ≈ 17–20 L, 25-kg-Sack ≈ 10–14 L Frischbeton; ~60 Säcke/m³ (40 kg). Ergiebigkeit ±15 % herstellerabhängig, Sack-Etikett maßgeblich.
  3. Beton-MethodikVolumen Quader L×B×H bzw. Zylinder π×(D/2)²×H; Gewicht = Volumen × 2.400 kg/m³; Säcke = Volumen mit Zuschlag ÷ Sack-Volumen (25 kg = 0,012 m³). Richtwerte, keine Statikberatung.

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