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Aktualisiert am 21. Mai 2026

☀️ Photovoltaik-Rechner

Photovoltaik-Anlage berechnen: Ertrag, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung und Amortisation Ihrer Solaranlage.

kWh
ct/kWh

Default 33 ct = typischer Festpreis-Neuvertrag (Verivox/Check24, 04/2026).

kWp
Batteriespeicher?

Amortisation nach ca.

13,0 Jahren

Jahresertrag: 6.182 kWh · Eigenverbrauch: 25%

Ertrags-Übersicht (pro Jahr)

PV-Ertrag6.182 kWh
Eigenverbrauch (25%)1.546 kWh
Einspeisung4.637 kWh
Reststrombedarf2.455 kWh

Finanz-Übersicht

pro Jahrüber 20 Jahre
Ersparnis Eigenverbrauch510 €10.200 €
Einspeisung (7,78 ct/kWh)361 €7.214 €
Wartung142 €2.836 €
Nettoertrag729 €14.578 €
Investition9.455 €
Gewinn nach 20 Jahren5.124 €

🌱 Jährliche CO₂-Ersparnis: 2,35 Tonnen

⚠️ Vereinfachte Berechnung. Der tatsächliche Ertrag hängt von Standort, Verschattung und Wetterbedingungen ab. Lassen Sie sich ein individuelles Angebot erstellen.

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So funktioniert der Photovoltaik-Rechner

Formel

Jahresertrag = kWp × 1.000 kWh × Ausrichtungsfaktor × 0,85 (Verluste) | Amortisation = Investition / (Ersparnis + Einspeisung − Wartung)

Rechenbeispiel

Eine 8 kWp-Anlage auf einem Süddach (30°) erzeugt ca. 6.800 kWh pro Jahr. Bei 30 % Eigenverbrauch und 33 ct/kWh Strompreis (Festpreis-Neuvertrag 2026) entstehen ca. 673 € Ersparnis plus rund 370 € Einspeisung (7,78 ct/kWh) = ca. 1.043 € Jahresertrag.

Lohnt sich Photovoltaik 2026?

Eine Photovoltaikanlage ist 2026 für die meisten Hausbesitzer eine lohnende Investition. Dank gesunkener Modulpreise, staatlicher Förderung und steigender Strompreise amortisieren sich moderne PV-Anlagen in 10–14 Jahren — bei einer Lebensdauer von 25–30 Jahren bleibt damit eine lange Gewinnphase. Unser Photovoltaik-Rechner hilft Ihnen, Ertrag, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung und Amortisation für Ihre individuelle Situation zu berechnen.

Wie viel Strom produziert eine PV-Anlage?

In Deutschland erzeugt eine PV-Anlage typischerweise 400–1.000 kWh pro installiertem kWp und Jahr — stark abhängig von Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Unser Rechner kalkuliert auf Basis eines theoretischen Süd-Optimums (25–35° Neigung) von 850 kWh/kWp/Jahr (inklusive Performance Ratio 0,85, deckt Modul-, Wechselrichter-, Leitungs-, Verschmutzungs- und Degradationsverluste ab nach VDI 6002 / IEC 61724). Davon ausgehend ergibt sich der individuelle Ertrag über Ausrichtungs- und Neigungsfaktoren:

Ausrichtungs-Faktoren: Süd 100 % · Süd-Ost / Süd-West 95 % · Ost / West 85 % · Nord-Ost / Nord-West 72 % · Nord 65 %

Neigungs-Faktoren (relativ zu 25–35°): Flach (0–15°) 87 % · Leicht (15–25°) 94 % · Optimal (25–35°) 100 % · Steil (35–45°) 97 % · Sehr steil (45°+) 91 %

Beispiel: Eine 8 kWp-Anlage auf einem Süd-Dach mit 30° Neigung erzeugt 8 × 850 × 1,00 × 1,00 = 6.800 kWh/Jahr. Dieselbe Anlage auf einem Nord-Dach mit 20° Neigung kommt auf 8 × 850 × 0,65 × 0,94 = 4.158 kWh/Jahr — also rund 39 % weniger. Datengrundlage: Konrad Mertens, „Photovoltaik" (Hanser Verlag), aufbereitet anhand der 30-Jahres-Globalstrahlungs-Statistik des Deutschen Wetterdienstes.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage 2026?

Die Kosten einer schlüsselfertigen PV-Anlage liegen 2026 bei ca. 1.100–1.500 € pro kWp inklusive Montage. Eine typische 8 kWp-Anlage kostet damit rund 8.800–12.000 €. Mit Batteriespeicher kommen pro kWh Speicherkapazität 700–1.000 € hinzu. Wichtig: Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp — ein Rabatt von 19 %.

Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze

Für Anlagen, die zwischen 01.02.2026 und 31.07.2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung (Überschusseinspeisung) 7,78 ct/kWh bis 10 kWp und 6,73 ct/kWh für Anlagenteile von 10 bis 40 kWp. Bei Volleinspeisung (kein Eigenverbrauch) sind es 12,34 bzw. 10,35 ct/kWh. Die Vergütung wird für 20 Jahre plus das Inbetriebnahme-Jahr garantiert. Nach § 49 EEG 2023 sinken die Sätze halbjährlich (jeweils zum 01.02. und 01.08.) um 1 % — wer mit der Inbetriebnahme zögert, erhält über die gesamten 20 Jahre weniger. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Aktuelle Werte: Bundesnetzagentur (Veröffentlichung „EEG-Förderung & -Fördersätze").

Eigenverbrauch optimieren: So sparen Sie doppelt

Je mehr Strom Sie selbst verbrauchen, desto rentabler ist die PV-Anlage. Denn jede kWh Eigenverbrauch spart den aktuellen Haushaltsstrompreis (typisch 33 ct/kWh als Festpreis-Neuvertrag, BDEW-Mittel 37 ct/kWh) — vier- bis fünfmal so viel wie die Einspeisevergütung. Typische Eigenverbrauchsquoten:

  • Ohne Speicher: 25–35 % — bei gutem Verhältnis von Ertrag zu Verbrauch.
  • Mit Speicher (5–10 kWh): 55–75 % — je größer der Speicher, desto höher die Quote.
  • Mit Wärmepumpe + Speicher: bis 85 % — die Kombination ist besonders wirtschaftlich.

Tipps zur Eigenverbrauchs-Optimierung: Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner tagsüber laufen lassen, ein Elektroauto mit Überschussladung betreiben oder die Wärmepumpe per Heizstab mit PV-Strom unterstützen.

Batteriespeicher: Wann lohnt er sich?

Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom für den Abend und erhöht den Eigenverbrauch erheblich. Rechnerisch lohnt sich ein Speicher meist, wenn der Strompreis über 30 ct/kWh liegt und Sie regelmäßig abends oder nachts viel Strom verbrauchen. Typische Speichergrößen: 5–15 kWh, Faustregel: 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Die Amortisationszeit des Speichers selbst liegt bei 10–15 Jahren — etwas länger als die der reinen PV-Anlage.

PV und Wärmepumpe: Die perfekte Kombination

Wer Photovoltaik und Wärmepumpe kombiniert, nutzt Solarstrom auch zum Heizen. Moderne Systeme koordinieren Wärmepumpe und PV-Wechselrichter so, dass die Wärmepumpe bevorzugt dann läuft, wenn die Sonne scheint. Der Warmwasserspeicher dient als thermischer „Puffer". Das steigert den Eigenverbrauch auf 60–75 % und senkt die Heizkosten drastisch.

Solarpaket I: Was hat sich seit 16.05.2024 geändert?

Mit dem Solarpaket I, das am 16.05.2024 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber den Ausbau von Photovoltaik deutlich vereinfacht. Wichtige Punkte: vereinfachte MaStR-Anmeldung (Marktstammdatenregister), erleichterte Direktvermarktungsregeln, höhere Vergütung für Volleinspeisung, neue Grundlage für Balkonkraftwerke (800-W-Grenze, vereinfachte Anmeldung). Die zugrundeliegenden Vergütungssätze nach § 48 EEG 2023 unterliegen seither der halbjährlichen Degression nach § 49 EEG.

CO₂-Ersparnis: Beitrag zum Klimaschutz

Jede Kilowattstunde Solarstrom spart ca. 380 g CO₂ gegenüber dem deutschen Strommix. Eine 8-kWp-Anlage vermeidet damit rund 2,6 Tonnen CO₂ pro Jahr — über 20 Jahre sind das 52 Tonnen. Zum Vergleich: Ein Auto mit 15.000 km Jahresfahrleistung verursacht etwa 3 Tonnen CO₂ jährlich.

Wichtiger Hinweis

Unser Rechner liefert eine erste Orientierung. Der tatsächliche Ertrag hängt von vielen Faktoren ab: Standort (Süddeutschland > Norddeutschland), Verschattung, Modulqualität, Montagesystem, Wechselrichter-Effizienz und Wetter. Holen Sie sich für die konkrete Planung immer ein individuelles Angebot von mindestens zwei Fachbetrieben ein. Die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentralen bieten zusätzliche Informationen zu Förderung und Auswahl.

Verwandte Rechner: Für Heizkosten nutzen Sie den Heizkosten-Rechner, für den aktuellen Stromverbrauch den Stromkosten-Rechner. Wenn Sie parallel zur PV-Anlage über eine Wärmepumpe nachdenken, hilft der Wärmepumpen-Rechner. Einen günstigen Reststrom-Tarif finden Sie mit dem Stromvergleich-Rechner.

Häufige Fragen

Wie viel Strom produziert eine PV-Anlage?
In Deutschland liefert eine PV-Anlage typischerweise 400–1.000 kWh pro kWp und Jahr — stark abhängig von Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Süd-Dächer mit 25–35° Neigung erreichen das Optimum (rund 850 kWh/kWp inkl. Performance Ratio 0,85), Nord-Dächer kommen auf rund 553 kWh/kWp (65 % des Optimums), Ost-/West-Dächer auf rund 720–800 kWh/kWp (85 %). Eine 8-kWp-Anlage erzeugt damit zwischen 3.200 kWh (Nord steil) und 6.800 kWh (Süd optimal) pro Jahr. Unser Rechner berücksichtigt Ihre konkrete Ausrichtung und Neigung über die Faktoren-Tabelle (Quelle: Mertens, „Photovoltaik", Hanser Verlag).
Was kostet eine Photovoltaik-Anlage 2026?
Schlüsselfertige PV-Anlagen kosten 2026 ca. 1.100–1.500 € pro kWp inklusive Montage. Eine typische 8-kWp-Anlage liegt bei 8.800–12.000 €. Mit Batteriespeicher kommen 700–1.000 € pro kWh Speicherkapazität hinzu. Seit 2023 gilt 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026?
Für Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen 01.02.2026 und 31.07.2026 beträgt die Einspeisevergütung 7,78 ct/kWh bis 10 kWp und 6,73 ct/kWh für Anteile von 10 bis 40 kWp (Teileinspeisung mit Eigenverbrauch). Bei Volleinspeisung sind es 12,34 bzw. 10,35 ct/kWh. Maßgeblich ist der Satz zum Inbetriebnahme-Zeitpunkt — er gilt 20 Jahre lang. Halbjährliche Degression um 1 % zum 01.02. und 01.08. nach § 49 EEG 2023. Aktuelle Werte: Bundesnetzagentur.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch von rund 30 % auf 55–75 %. Das lohnt sich finanziell meist bei Strompreisen über 30 ct/kWh. Die Amortisationszeit des Speichers selbst liegt bei 10–15 Jahren. Faustregel für die Größe: 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.
Wann amortisiert sich eine PV-Anlage?
Ohne Speicher amortisieren sich PV-Anlagen typischerweise nach 10–14 Jahren, mit Speicher nach 12–16 Jahren. Bei einer Lebensdauer von 25–30 Jahren ergibt sich eine lange Gewinnphase. Der genaue Wert hängt von Strompreis, Eigenverbrauchsquote und Investitionskosten ab — unser Rechner zeigt Ihren individuellen Wert.
Wie groß muss die PV-Anlage für meinen Verbrauch sein?
Als Faustregel gilt: 1 kWp PV-Leistung pro 1.000 kWh Jahresverbrauch deckt rechnerisch den Bedarf — allerdings nur übers Jahr gerechnet. Pro kWp werden ca. 5–6 m² Dachfläche benötigt. Bei einem Verbrauch von 4.000 kWh wären also 4 kWp und rund 25 m² Fläche sinnvoll.

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