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Aktualisiert am 21. Mai 2026

🏡 Grunderwerbsteuerrechner

Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten berechnen: Nach Bundesland mit Makler, Notar und Grundbuch.

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Gesamtkosten inkl. Nebenkosten

336.210,00

davon 36.210,00 € Nebenkosten (12,1 %)

Kaufnebenkosten

Kaufpreis300.000,00
Grunderwerbsteuer (6.5 %, Nordrhein-Westfalen)19.500,00
Makler (3,57 %)10.710,00
Notarkosten (1,5 %)4.500,00
Grundbuchgebühren (0,5 %)1.500,00
Gesamtkosten336.210,00
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Grunderwerbsteuersätze nach Bundesland

Baden-Württemberg5 %
Bayern3.5 %
Berlin6 %
Brandenburg6.5 %
Bremen5.5 %
Hamburg5.5 %
Hessen6 %
Mecklenburg-Vorpommern6 %
Niedersachsen5 %
Nordrhein-Westfalen6.5 %
Rheinland-Pfalz5 %
Saarland6.5 %
Sachsen5.5 %
Sachsen-Anhalt5 %
Schleswig-Holstein6.5 %
Thüringen5 %
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So funktioniert der Grunderwerbsteuerrechner

Formel

Nebenkosten = Kaufpreis × (Grunderwerbsteuer + Makler + Notar + Grundbuch)

Rechenbeispiel

Beispiel: 300.000 € in NRW → 19.500 € Steuer (6,5%) + 10.710 € Makler + 4.500 € Notar + 1.500 € Grundbuch = 36.210 € Nebenkosten

Grunderwerbsteuer und Kaufnebenkosten berechnen

Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Der Grunderwerbsteuerrechner berechnet alle Kaufnebenkosten auf einen Blick: Grunderwerbsteuer, Maklergebühren, Notarkosten und Grundbuchgebühren. Die Nebenkosten betragen je nach Bundesland insgesamt 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises.

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Einzelposten und variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein). Sie wird beim Kauf von Grundstücken, Häusern und Eigentumswohnungen fällig und muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheids bezahlt werden.

Kaufnebenkosten im Detail

Die Maklergebühren betragen in der Regel 3,57 % inkl. MwSt pro Partei (seit 2020 werden sie bei Wohnimmobilien hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt). Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 10.710 Euro. In manchen Fällen — etwa beim Kauf direkt vom Bauträger — entfällt die Maklerprovision.

Die Notarkosten liegen bei ca. 1,5 % des Kaufpreises und umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags, die Grundschuldbestellung und verschiedene Vollzugstätigkeiten. Die Grundbuchgebühren (ca. 0,5 %) fallen für die Eintragung des neuen Eigentümers und ggf. einer Grundschuld an.

Grunderwerbsteuersätze nach Bundesland (2026)

Die Steuersätze haben sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Bayern ist mit 3,5 % seit 2006 unverändert das günstigste Bundesland. Die teuersten Bundesländer mit 6,5 % sind Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.

Aktuelle Änderungen:

  • Thüringen hat den Satz zum 01.01.2024 von 6,5 % auf 5,0 % gesenkt — die bislang einzige Senkung in der Geschichte der Grunderwerbsteuer.
  • Bremen hat zum 01.07.2025 von 5,0 % auf 5,5 % erhöht.
  • Sachsen hat zum 01.01.2023 von 3,5 % auf 5,5 % erhöht.
  • Hamburg hat zum 01.01.2023 von 4,5 % auf 5,5 % erhöht.

Unser Rechner zeigt alle aktuellen Sätze in einer übersichtlichen Tabelle und nutzt dieselbe SSOT, aus der auch der Baufinanzierungsrechner seine Werte zieht.

Tipp zur Grunderwerbsteuer

Bei einem Kaufpreis knapp über der Freigrenze für bewegliches Inventar (z. B. Einbauküche, Markisen, Gartenhaus) kann es sich lohnen, das Inventar separat auszuweisen. Auf bewegliches Inventar fällt keine Grunderwerbsteuer an. Der Wert muss im Kaufvertrag gesondert aufgeführt und realistisch beziffert werden.

Hessengeld: Förderung beim Erwerb von Wohneigentum in Hessen

In Hessen gibt es seit September 2024 das Hessengeld: bis zu 10.000 € je erwachsenem Käufer plus 5.000 € pro Kind, beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums. Wer eine Immobilie in Hessen kauft, sollte vor dem Notartermin prüfen, ob die Antragsvoraussetzungen erfüllt sind — die Förderung kompensiert einen Teil der Grunderwerbsteuer.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?
Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein). Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das zwischen 10.500 und 19.500 Euro.
Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten?
Die Kaufnebenkosten betragen insgesamt ca. 8–15% des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5%), Makler (ca. 3,57% Käuferanteil), Notar (ca. 1,5%) und Grundbuch (ca. 0,5%). Bei 300.000 € sind das 24.000 bis 45.000 €.
Wann muss die Grunderwerbsteuer bezahlt werden?
Die Grunderwerbsteuer wird nach Beurkundung des Kaufvertrags vom Finanzamt festgesetzt. Der Bescheid kommt in der Regel 4–8 Wochen nach dem Notartermin. Die Zahlung ist innerhalb eines Monats fällig. Erst nach Bezahlung erteilt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, die für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch nötig ist.
Kann man die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?
Bei einer selbstgenutzten Immobilie ist die Grunderwerbsteuer leider nicht steuerlich absetzbar. Bei vermieteten Immobilien können die Kaufnebenkosten (inkl. Grunderwerbsteuer) über die Gebäudeabschreibung steuerlich geltend gemacht werden.
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