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Aktualisiert am 21. Juni 2026

🎨 Malerkosten-Rechner

Streichkosten für Wand und Decke berechnen — Farbbedarf, Material und Malerkosten mit Einkaufsliste.

Raumgröße
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Wer streicht?

Gesamtkosten (selbst)

135 €

Streichfläche: 61,5 · Farbbedarf: 19 Liter

Kostenaufschlüsselung

Farbe (19 l × 5 €)95 €
Abdeckmaterial (Folie, Kreppband)15 €
Werkzeug (Rolle, Pinsel)25 €
Material gesamt135 €
Gesamtkosten135 €

🛒 Einkaufsliste

  • 19 Liter Wandfarbe (Standard (5 €/l))
  • Abdeckfolie (ca. 20 m²)
  • Kreppband (2 Rollen)
  • Farbrolle + Teleskopstiel + Abstreifgitter
  • Pinsel für Ecken und Kanten
⏱️ Zeitschätzung: ca. 24,6 Stunden für 2 Anstriche (Hobby-Streicher ≈ 5 m²/h).
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Wie sich Malerkosten zusammensetzen

Die Kosten für Maler- und Anstricharbeiten setzen sich aus mehreren Posten zusammen. Den größten Anteil hat meist der Lohn: Maler rechnen entweder nach Quadratmetern oder nach Arbeitsstunden ab, üblich sind grob 40 bis 50 Euro je Fachkraftstunde. Hinzu kommt das Material — Farbe, Grundierung, Abdeckfolie, Kreppband und Werkzeug — sowie eine Anfahrtspauschale.

Oft unterschätzt werden die Vorarbeiten: Möbel abdecken, Risse spachteln, Löcher füllen, alte Tapeten entfernen oder eine Grundierung auftragen. Diese Schritte kosten Zeit und damit Geld, sind aber entscheidend für ein sauberes Ergebnis. Dieser Rechner ermittelt zunächst die Streichfläche aus den Raummaßen — Wandumfang mal Höhe plus Decke, abzüglich Fenster und Türen — und rechnet daraus Farbbedarf, Materialkosten und, falls gewünscht, die Maler-Arbeitskosten. Anders als ein reiner Materialmengen-Rechner wie der Tapetenbedarf-Rechner geht es hier um die Kosten der Arbeit, nicht nur um die benötigte Menge.

Wohnzimmer streichen (5 × 4 × 2,5 m, Decke)

  1. 1
    Wandfläche2 × (5 + 4) × 2,5 m= 45 m²
  2. 2
    Decke5 × 4 m= 20 m²
  3. 3
    Abzug Fenster + Tür1,5 + 2,0= − 3,5 m²
  4. 4
    Streichfläche45 + 20 − 3,5= 61,5 m²
  5. 5
    Material (2 Anstriche, Standardfarbe)19 l × 5 € + 40 €= 135 €
  6. 6
    Mit Maler12,3 h × 42 € + 30 €= ≈ 682 €
Aus den Raummaßen ergibt sich die Streichfläche: Wandumfang mal Höhe plus Decke, abzüglich Fenster und Türen — hier 61,5 Quadratmeter. Für zwei Anstriche mit Standard-Wandfarbe rechnet der Rechner 19 Liter Farbe und kommt inklusive Abdeckmaterial und Werkzeug auf rund 135 Euro Materialkosten beim Selbermachen. Beauftragt man einen Maler, kommen etwa 12,3 Arbeitsstunden zu 42 Euro plus 30 Euro Anfahrt hinzu — der Gesamtpreis liegt dann bei rund 682 Euro. Das entspricht für diesen Raum grob 11 Euro pro Quadratmeter inklusive Material. Die zugrunde gelegten Sätze (0,15 Liter Farbe je Quadratmeter und Anstrich, 10 Quadratmeter pro Stunde beim Profi) sind Richtwerte; im Rechner lassen sich Raum, Anstriche und Farbqualität anpassen. Wer nur einen Anstrich braucht — eine Auffrischung in gleicher Farbe — halbiert den Arbeitsaufwand und damit den Maler-Lohnanteil entsprechend.

Was ein Quadratmeter je nach Arbeit kostet

Der Quadratmeterpreis hängt stark von der Art der Arbeit ab. Wände streichen mit Dispersionsfarbe ist am günstigsten; es umfasst zwei Anstriche auf vorbereitetem Untergrund. Tapezieren ist aufwendiger, weil Bahnen zugeschnitten, eingekleistert und blasenfrei angebracht werden müssen — Raufaser ist dabei günstiger als Vlies- oder Mustertapete.

Lackieren von Türen, Zargen oder Heizkörpern wird oft pro Stück statt pro Quadratmeter berechnet, weil das saubere Abkleben und mehrere dünne Schichten viel Zeit kosten. Spachteln und Grundieren sind Vorarbeiten, die je nach Zustand des Untergrunds nötig werden und den Preis zusätzlich erhöhen. Wichtig: Dieser Rechner berechnet das Streichen mit Wandfarbe; für andere Gewerke dienen die folgenden Richtwerte als grobe Orientierung. Die tatsächlichen Preise hängen von Untergrund, Aufwand, Region und Betrieb ab und werden im konkreten Angebot festgelegt. Eine grobe Orientierung: Streichen ist günstiger als Tapezieren, und beide sind günstiger als hochwertiges Lackieren. Wer mehrere Gewerke kombiniert, lässt sie sinnvollerweise im selben Auftrag erledigen — das spart Anfahrten und Rüstzeiten.

Richtpreise je Gewerk (Orientierung)

Arbeit€/m² (Richtwert)Hinweis
Wände streichen (2 Anstriche)≈ 8–15 €inkl. Material; im Rechner berechnet
Decke streichen≈ 10–18 €aufwendiger über Kopf
Raufaser tapezieren≈ 8–14 €plus Material; Streichen separat
Vlies-/Mustertapete≈ 14–25 €Materialpreis stark variabel
Altanstrich/Tapete entfernen≈ 5–12 €Vorarbeit, je nach Zustand
Spachteln / Grundieren≈ 5–15 €je nach Untergrund
Türen/Zargen lackieren≈ 60–120 €/Stückpro Stück, nicht pro m²

Redaktionelle Richtwerte (Stand 2026) zur Orientierung, inklusive Lohn und — wo angegeben — Material. Die Preise schwanken erheblich nach Region, Auftragsgröße, Untergrund und Betrieb; in Ballungsräumen liegen sie meist höher. Nur das Streichen mit Wandfarbe rechnet dieser Rechner konkret; alle anderen Gewerke sind hier reine Vergleichswerte. Maßgeblich ist immer das schriftliche Angebot eines Fachbetriebs mit ausgewiesenem Leistungsumfang.

3-Zimmer-Wohnung komplett streichen

  1. 1
    Wohnzimmer (5×4×2,5, Decke)= 61,5 m²
  2. 2
    Schlafzimmer (4×3×2,5, Decke)= 43,5 m²
  3. 3
    Flur (4×1,5×2,5, Decke)= 29,5 m²
  4. 4
    Streichfläche gesamt61,5 + 43,5 + 29,5= 134,5 m²
  5. 5
    Mit Maler (2 Anstriche, inkl. Material)≈ 41 l Farbe + ~27 h × 42 €= ≈ 1.400 €
Für eine ganze Wohnung summiert man die Streichflächen der einzelnen Räume. Drei Räume mit zusammen 134,5 Quadratmetern Streichfläche erfordern bei zwei Anstrichen rund 41 Liter Standardfarbe. Beim Selbermachen liegen die Materialkosten bei etwa 245 Euro; mit Fachbetrieb kommen rund 27 Arbeitsstunden hinzu, sodass der Gesamtpreis bei etwa 1.400 Euro liegt — grob 10 bis 11 Euro pro Quadratmeter inklusive Material. Bei einer leeren Wohnung vor dem Einzug arbeiten Maler schneller und damit oft günstiger pro Quadratmeter als in möblierten, bewohnten Räumen mit viel Abdeck- und Rückbauaufwand. Für jeden Raum lässt sich die Fläche einzeln im Rechner bestimmen und addieren.

Decke und Wände inklusive Grundierung

  1. 1
    Streichfläche (Decke + Wände)wie Wohnzimmer= 61,5 m²
  2. 2
    Grundierung + 2 Anstriche3 Durchgänge=
  3. 3
    Farbe / Grundierung28 l × 5 €= 140 €
  4. 4
    Abdeckung + WerkzeugFolie, Kreppband, Rolle, Pinsel= 40 €
  5. 5
    Material gesamt140 + 40= 180 €
  6. 6
    Mit Maler~18,5 h × 42 € + 30 €= ≈ 985 €
Wird auf einen neuen, saugenden oder fleckigen Untergrund gestrichen — etwa frischer Putz, ausgebesserte Stellen oder ein Wechsel von Dunkel auf Hell — empfiehlt sich eine Grundierung als zusätzlicher Durchgang. Im Rechner bildet man das über die Zahl der Anstriche ab: Aus zwei werden drei Durchgänge. Für den 61,5-Quadratmeter-Raum steigt der Farb- und Grundierungsbedarf damit auf rund 28 Liter, die Materialkosten auf etwa 180 Euro. Mit Maler kommen rund 18,5 Arbeitsstunden hinzu, der Gesamtpreis liegt bei etwa 985 Euro. Die Grundierung kostet zwar extra, spart aber oft einen weiteren Deckanstrich und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis. Material und Lohn weist der Rechner getrennt aus, sodass sich beide Posten einzeln prüfen lassen.

Selbst streichen oder Fachbetrieb beauftragen

Beim einfachen Streichen von Wänden lässt sich durch Eigenleistung am meisten sparen, weil der Lohnanteil entfällt. Für den Beispielraum mit gut 60 Quadratmetern Streichfläche stehen rund 135 Euro Materialkosten beim Selbermachen etwa 680 Euro mit Fachbetrieb gegenüber. Dafür investiert man als Hobby-Streicher allerdings Zeit — der Rechner schätzt rund 25 Stunden für zwei Anstriche.

Ein Fachbetrieb ist schneller, liefert ein gleichmäßigeres Ergebnis und übernimmt Haftung und Vorarbeiten. Sinnvoll ist die Beauftragung vor allem bei hohen Decken und Treppenhäusern (Gerüst, Sicherheit), bei anspruchsvollen Techniken wie Lasuren oder Spachteltechnik und bei großen Flächen unter Zeitdruck, etwa vor einem Einzug. Wer handwerklich geübt ist, Zeit hat und nur normale Wandflächen streichen will, fährt mit Eigenleistung deutlich günstiger. Eine ehrliche Abwägung bezieht den eigenen Stundenwert mit ein: 25 Stunden Arbeit sind nicht umsonst, auch wenn sie auf keiner Rechnung stehen.

Kennzahlen rund um Malerkosten

Stundensatz Maler (Geselle)≈ 40–50 €/hder Rechner kalkuliert mit 42 €/h
Streichleistung Profi≈ 10 m²/hpro Anstrich; Hobby ≈ 5 m²/h
Farbbedarf≈ 0,15 l/m²je Anstrich, Standardfarbe
Materialanteil (Streichen mit Maler)≈ 15–25 %der Großteil entfällt auf den Lohn
Anfahrtspauschale≈ 30–60 €einmalig je Auftrag

Vorarbeiten und versteckte Kostenposten

Den Preis treiben vor allem die Vorarbeiten, die im ersten Angebot leicht übersehen werden. Spachteln und Schleifen von Rissen, Dübellöchern und unebenen Stellen, das Entfernen alter Tapeten samt Kleisterresten und das Grundieren saugender Untergründe sind Arbeitsschritte, die separat Zeit kosten.

Hinzu kommen Abdecken und Abkleben von Böden, Möbeln, Steckdosen und Fenstern sowie am Ende die Entsorgung von Tapetenresten und Farbeimern. Bei bewohnten, möblierten Räumen ist dieser Aufwand höher als in einer leeren Wohnung. Auch ein Farbwechsel von Dunkel auf Hell kann einen zusätzlichen Anstrich nötig machen. Diese Posten erklären, warum zwei Angebote für denselben Raum stark voneinander abweichen können: Das günstigere klammert die Vorarbeiten oft aus. Beim Vergleich lohnt es sich daher, genau auf den Leistungsumfang zu achten — nicht nur auf den Quadratmeterpreis. Ein seriöses Angebot listet diese Schritte einzeln auf, sodass nachvollziehbar bleibt, wofür gezahlt wird. Pauschalangebote ohne Aufschlüsselung sind schwerer zu vergleichen und bergen das Risiko späterer Nachträge.

Angebote richtig vergleichen

  • Angebote immer auf gleicher Quadratmeter-Basis vergleichen (Streichfläche, nicht Grundfläche).
  • Den Leistungsumfang prüfen: Sind Vorarbeiten wie Spachteln und Grundieren enthalten?
  • Zahl der Anstriche klären — ein oder zwei Durchgänge macht einen großen Unterschied.
  • Material- und Lohnanteil getrennt ausweisen lassen — der Lohnanteil ist als Handwerkerleistung anteilig steuerlich absetzbar.
  • Auf die Mehrwertsteuer achten — bei Privatkunden ist sie im Endpreis enthalten.
  • Anfahrts- und Entsorgungspauschalen erfragen.
  • Bei Eigenleistung den eigenen Zeitaufwand realistisch einplanen.
  • Einen Festpreis statt Abrechnung nach Aufwand vereinbaren, wenn die Fläche klar ist.

Mehrere Angebote einholen und Vorarbeiten klären

Holen Sie für Malerarbeiten möglichst zwei bis drei Angebote ein und achten Sie darauf, dass sie denselben Leistungsumfang beschreiben. Der häufigste Grund für stark abweichende Preise sind nicht die reinen Streichkosten, sondern die Vorarbeiten: Spachteln, Grundieren, Tapeten entfernen, Abkleben und Entsorgung. Lassen Sie diese Posten im Angebot einzeln aufführen, statt sie pauschal abzunicken. Klären Sie außerdem die Zahl der Anstriche und die Farbqualität, denn beides verändert Material und Arbeitszeit deutlich. Ein etwas teureres Angebot mit klar definierten Vorarbeiten ist oft günstiger als ein Lockpreis, bei dem die Hälfte der nötigen Schritte später als Nachtrag berechnet wird. Wer die Fläche kennt, kann zudem einen Festpreis statt einer Abrechnung nach Stunden vereinbaren. Ein kurzer Vor-Ort-Termin vor der Angebotsabgabe sorgt dafür, dass der Betrieb den Untergrund realistisch einschätzt und Nachträge unwahrscheinlicher werden.

Preise sind Richtwerte, regional und saisonal variabel

Alle Preise und Sätze auf dieser Seite sind redaktionelle Richtwerte mit Stand 2026 und dienen der Orientierung. Die tatsächlichen Malerkosten hängen von Region, Auftragsgröße, Zustand des Untergrunds, Farbqualität und Auslastung der Betriebe ab — in Ballungsräumen und zu Stoßzeiten wie dem Spätsommer liegen sie meist höher. Der Rechner kalkuliert das Streichen mit Wandfarbe nach festen Annahmen (Farbbedarf, Streichleistung, Stundensatz); diese lassen sich nicht für jeden Einzelfall exakt abbilden. Maßgeblich ist immer das schriftliche Angebot eines Fachbetriebs mit ausgewiesenem Leistungsumfang. Dieser Rechner liefert eine Kostenschätzung zur Orientierung, keinen verbindlichen Kostenvoranschlag.

Häufige Fragen

Wie viel Farbe brauche ich pro Quadratmeter?
Als Faustregel: 0,15 Liter pro Quadratmeter pro Anstrich, das entspricht ca. 6,7 m² Reichweite pro Liter. Bei zwei Anstrichen verdoppelt sich der Bedarf. Der Rechner rundet immer auf volle Liter auf, damit Sie ausreichend Farbe kaufen.
Brauche ich einen oder zwei Anstriche?
Einmaliges Streichen reicht nur für Auffrischungen in derselben Farbe. Bei Farbwechsel oder nach längerer Zeit sind zwei Anstriche Standard. Von dunkel auf hell brauchen Sie oft drei Anstriche oder einen Haftgrund.
Was kostet ein Maler pro Quadratmeter?
Professionelle Maler berechnen meist 8 bis 15 € pro Quadratmeter inkl. Farbe für Standardanstriche, plus Anfahrt und Nebenleistungen. Der Rechner kalkuliert intern mit ca. 42 € Stundenlohn und einer Leistung von 10 m²/h.
Lohnt sich Premium-Farbe?
Ja, oft. Hochwertige Farben (Klasse 1/2 Nassabrieb, hohes Deckvermögen) benötigen häufig nur einen Anstrich statt zwei und sparen damit Arbeitszeit und manchmal sogar Material. Für Küche, Bad und Flure empfehlen wir immer scheuerbeständige Qualität.
Wie lange brauche ich zum Streichen eines Zimmers?
Ein durchschnittlicher Hobby-Streicher schafft ca. 5 m² pro Stunde. Für einen 60 m²-Wandbereich mit zwei Anstrichen sollten Sie 12 bis 15 Stunden einplanen, verteilt auf zwei Tage (Trocknungszeit zwischen den Anstrichen).

Quellen & Methodik

  1. Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (Maler- und Lackiererhandwerk) OriginaltextHintergrund zu Stundensätzen und Leistungen im Malerhandwerk.
  2. Statistisches Bundesamt (Destatis) — Handwerk und Baupreise OriginaltextPreisentwicklung im Bau- und Ausbauhandwerk.
  3. Methodik der BerechnungStreichfläche = Wandumfang × Höhe + Decke − Fenster/Türen; Material = Farbbedarf (0,15 l/m² je Anstrich) × Preis + Abdeckung/Werkzeug; Maler-Lohn = Fläche × Anstriche ÷ 10 m²/h × 42 €/h + Anfahrt. Richtpreise je Gewerk sind redaktionelle Orientierungswerte (Stand 2026).

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