Aktualisiert am 25. Juni 2026
📈 Hochrechner (Gehalt)
Rechnen Sie Stunden-, Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahreslohn ineinander um — inkl. Mindestlohn-Vergleich 2026.
Jahresgehalt (brutto)
41.600,00 €
bei 40 h/Woche und 5 Tagen/Woche
Alle Zeiträume (brutto)
Arbeitsstunden pro Monat: 173.3 h · pro Tag: 8.0 h
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Was macht der Hochrechner?
Der Hochrechner rechnet einen beliebigen Gehaltswert in alle anderen Zeiträume um. Sie geben ein, was Sie schon kennen — etwa einen Stundenlohn von 20 €, ein Monatsgehalt von 3.500 € oder einen Tagessatz als Freelancer — und sehen sofort, wie viel das pro Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr ergibt.
Das ist im Alltag überraschend oft nötig, weil Gehälter je nach Kontext unterschiedlich angegeben werden: Stellenanzeigen nennen meist das Jahresbrutto, die Zeitarbeit rechnet mit Stundenlöhnen, Minijobs mit Monatsverdienst und Freelancer mit Tagessätzen. Erst in einer gemeinsamen Einheit lassen sich Angebote ehrlich vergleichen.
Zusätzlich prüft der Rechner, ob Ihr Stundenlohn über oder unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, und zeigt den prozentualen Abstand. Alle Ergebnisse sind Bruttowerte — die Grundlage, um Jobangebote sauber gegeneinanderzustellen.
So wird gerechnet: das 52-Wochen-Jahr
Grundlage jeder Umrechnung ist die wöchentliche Arbeitszeit und das 52-Wochen-Jahr. Aus den Wochenstunden ergeben sich die Jahresstunden (Stunden/Woche × 52), und mit dem Stundenlohn multipliziert das Jahresbrutto. Der Rechner normalisiert intern immer zuerst auf dieses Jahresbrutto und leitet daraus alle übrigen Zeiträume ab — egal, welchen Wert Sie eingeben.
Ein häufiges Missverständnis betrifft den Monat: Naheliegend wäre, den Wochenlohn einfach mit 4 zu multiplizieren. Das ist aber zu wenig, denn ein Monat hat im Schnitt 4,33 Wochen (52 ÷ 12), nicht 4. Korrekt rechnet man deshalb über den Umweg Jahreslohn ÷ 12.
Der Tageslohn hängt zusätzlich von den Arbeitstagen pro Woche ab: Bei einer 5-Tage-Woche sind es 260 Arbeitstage im Jahr, bei einer 6-Tage-Woche 312. Wer dieselbe Jahressumme auf mehr Tage verteilt, kommt rechnerisch auf einen niedrigeren Tagessatz.
Wie viele Stunden hat ein Arbeitsjahr wirklich?
Rechnerisch hat ein Arbeitsjahr bei 40 Wochenstunden 2.080 Stunden (40 × 52). Diese Zahl ist die Grundlage der Umrechnung — sie unterstellt aber, dass Sie jede Woche des Jahres durcharbeiten.
In der Realität arbeiten Sie weniger: Der gesetzliche Mindesturlaub (mindestens 20 Tage bei 5-Tage-Woche, tariflich oft 28–30) und die Feiertage reduzieren die tatsächlich geleisteten Stunden. Je nach Bundesland und Urlaubsanspruch bleiben rund 1.800 bis 1.900 echte Arbeitsstunden übrig.
Für die Gehaltsumrechnung spielt das keine Rolle, weil Ihr Monatsgehalt unabhängig von Urlaub und Feiertagen gleich bleibt — bezahlt werden die vollen 12 Monate. Wichtig wird die Unterscheidung aber, wenn Sie einen echten Stundenertrag ermitteln oder einen Freelancer-Tagessatz kalkulieren wollen: Dann zählen nur die tatsächlich gearbeiteten Stunden.
20 €/Stunde in alle Zeiträume umrechnen
- 1Jahresstunden40 Std/Woche × 52 Wochen= 2.080 Std/Jahr
- 2Jahreslohn20 € × 2.080 Std= 41.600 €
- 3Monatslohn41.600 € ÷ 12= 3.466,67 €
- 4Wochenlohn41.600 € ÷ 52= 800,00 €
- 5Tageslohn41.600 € ÷ (5 × 52)= 160,00 €
Stundenlohn → Monat und Jahr (40 Std/Woche)
| Stundenlohn | pro Monat | pro Jahr |
|---|---|---|
| 13,90 € (Mindestlohn) | 2.409,33 € | 28.912 € |
| 15,00 € | 2.600,00 € | 31.200 € |
| 20,00 € | 3.466,67 € | 41.600 € |
| 25,00 € | 4.333,33 € | 52.000 € |
| 30,00 € | 5.200,00 € | 62.400 € |
| 40,00 € | 6.933,33 € | 83.200 € |
Annahme: 40 Stunden/Woche (2.080 Stunden/Jahr), Monat = Jahr ÷ 12. Alle Werte brutto. Bei abweichender Wochenarbeitszeit verschieben sich die Beträge proportional.
Jahresgehalt in Stundenlohn umrechnen
- 1Jahresstunden40 Std/Woche × 52= 2.080 Std
- 2Stundenlohn42.000 € ÷ 2.080 Std= 20,19 €/h
- 3Monatslohn42.000 € ÷ 12= 3.500,00 €
- 4Mindestlohn-Abstand(20,19 − 13,90) ÷ 13,90= +45 %
Brutto, nicht netto
Ein wichtiger Punkt vorweg: Der Hochrechner liefert ausschließlich Bruttowerte. Vom Bruttogehalt gehen noch Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag (nur bei hohen Einkommen), gegebenenfalls Kirchensteuer sowie die Sozialabgaben für Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ab.
Wie viel netto übrig bleibt, hängt stark von der Steuerklasse, vom Familienstand, von Kinderfreibeträgen und der Krankenkasse ab. Als grobe Orientierung liegt das Netto je nach Konstellation bei etwa 60 bis 75 % des Brutto — bei niedrigen Einkommen eher höher, bei hohen eher niedriger.
Für die exakte Netto-Berechnung mit Steuerklasse und Sozialabgaben nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner. Der Hochrechner bleibt bewusst auf der Brutto-Ebene, damit Gehaltsangebote unabhängig von der persönlichen Steuersituation vergleichbar bleiben.
Was den echten Verdienst erhöht: Sonderzahlungen
Der nominale Stundenlohn erzählt nicht die ganze Geschichte. Viele Arbeitsverträge enthalten Sonderzahlungen, die das tatsächliche Jahresbrutto spürbar anheben: ein 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, eine Jahresprämie oder vermögenswirksame Leistungen.
Ein Beispiel: Wer 3.466 € im Monat verdient und zusätzlich ein volles 13. Gehalt erhält, kommt nicht auf 41.600 €, sondern auf rund 45.066 € im Jahr — das entspricht einem effektiven Stundenlohn von etwa 21,67 € statt 20 €. Solche Zahlungen sollten Sie beim Vergleich zweier Angebote unbedingt mit einrechnen.
Auch Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit erhöhen den Verdienst und sind teilweise sogar steuer- und abgabenfrei. Der Hochrechner arbeitet bewusst mit dem reinen Grundlohn; Sonderzahlungen rechnen Sie am besten separat aufs Jahr um und addieren sie hinzu.
Mindestlohn-Stichtag: 13,90 € → 14,60 €
Der Mindestlohn-Vergleich dieses Rechners nutzt den jeweils geltenden Wert: 13,90 € pro Stunde im Jahr 2026. Zum 1. Januar 2027 steigt der Mindestlohn automatisch auf 14,60 € (Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung) — der Rechner schaltet dann ohne Zutun auf den neuen Wert um. Wer Angebote für 2027 plant, sollte den Stundenlohn bereits am höheren Mindestlohn messen.
Mindestlohn 2026: 13,90 Euro
Seit dem 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 € pro Stunde (2025: 12,82 €). Zum 1. Januar 2027 steigt er laut Fünfter Mindestlohnanpassungsverordnung (5. MiLoV) weiter auf 14,60 €. Der Mindestlohn ist ein Brutto-Stundenlohn und gilt seit 2018 ausnahmslos in allen Branchen.
Wenige Ausnahmen gibt es dennoch: Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten, Auszubildende sowie bestimmte Pflichtpraktika. Branchen-Mindestlöhne — etwa in der Pflege oder im Bau — liegen über dem allgemeinen Mindestlohn, nie darunter.
An den Mindestlohn gekoppelt ist auch die Minijob-Grenze: Sie beträgt 2026 genau 603 € und steigt 2027 auf 633 €. Wie viele Stunden in einem Minijob möglich sind, zeigt der Minijob-Rechner.
Minijob: Wie viele Stunden zum Mindestlohn?
- 1Minijob-Grenze 2026Mindestlohn × 130 ÷ 3, aufgerundet= 603 €/Monat
- 2Maximale Stunden/Monat603 € ÷ 13,90 €/h= 43,4 Std
- 3Maximale Stunden/Woche43,4 Std ÷ 4,33 Wochen= ≈ 10 Std
Teilzeit vs. Vollzeit bei 20 €/Stunde
| Kriterium | Vollzeit (40 h) | Teilzeit (20 h) |
|---|---|---|
| Stunden pro Jahr | 2.080 Std | 1.040 Std |
| Jahreslohn | 41.600 € | 20.800 € |
| Monatslohn | 3.466,67 € | 1.733,33 € |
| Stundenlohn | 20,00 € | 20,00 € |
| Abstand zum Mindestlohn | +43,9 % | +43,9 % |
Teilzeit, Vollzeit und andere Modelle
Der Hochrechner bildet beliebige Arbeitszeitmodelle ab. Ob 20, 30 oder 40 Stunden pro Woche, ob 4-, 5- oder 6-Tage-Woche — jede Eingabe fließt in die Umrechnung ein. So sehen Sie unmittelbar, wie sich ein Teilzeitmodell auf Monats- und Jahreslohn auswirkt.
Wichtig beim Vergleich: Der Stundenlohn bleibt bei Teilzeit und Vollzeit gleich, nur die Gesamtsumme ändert sich. Wer bei 20 €/h von 40 auf 20 Wochenstunden reduziert, halbiert sein Jahresbrutto von 41.600 € auf 20.800 € — der Stundenwert von 20 € bleibt identisch. Deshalb sollte man Teilzeitangebote immer über den Stundenlohn vergleichen, nicht über das Monatsgehalt.
Eine tiefere Einordnung Ihres Stundenlohns — etwa im Verhältnis zu Branche und Region — liefert der Stundenlohn-Rechner.
Freelancer: Tagessatz ins Jahres-Äquivalent
Auch Freelancer und Honorarkräfte profitieren vom Hochrechner: Sie geben Ihren Tagessatz ein und erhalten den vergleichbaren Jahres-, Monats- und Stundenwert. Das hilft, ein Honorarangebot gegen eine Festanstellung abzuwägen — etwa wenn ein Tagessatz von 400 € im Raum steht.
Wichtig ist dabei ein Denkfehler, der oft passiert: Ein hoher Tagessatz ist nicht mit einem gleich hohen Angestelltengehalt vergleichbar. Als Selbstständiger tragen Sie Kranken- und Rentenversicherung, Steuern, Ausfallzeiten, Urlaub und Krankheit komplett selbst — und haben in der Regel deutlich weniger als 220 fakturierbare Tage im Jahr.
Als Faustregel sollten Freelancer 30 bis 50 % ihres Brutto-Umsatzes als Rücklage für Steuern und Sozialabgaben einplanen. Der hochgerechnete Jahreswert ist also ein Umsatz, kein Nettoeinkommen — ein Tagessatz von 400 € über 220 Tage ergibt 88.000 € Umsatz, aber spürbar weniger in der Tasche.
Eckwerte rund um Lohn und Arbeitszeit
Gehaltsangebote richtig vergleichen
- Alle Angebote auf dieselbe Einheit bringen — am besten aufs Jahresbrutto
- Wochenarbeitszeit beachten: 35, 38 oder 40 Stunden ändern den Stundenlohn deutlich
- Brutto von Netto trennen — Stellenanzeigen nennen fast immer das Brutto
- Stundenlohn gegen den Mindestlohn prüfen (2026: 13,90 €, ab 2027: 14,60 €)
- Bei Teilzeit den Stundenlohn vergleichen, nicht das Monatsgehalt
- Zusatzleistungen einrechnen: 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Zuschläge erhöhen das echte Jahresbrutto
- Als Freelancer Steuern und Sozialabgaben selbst einplanen (Rücklage 30–50 %)
Reine Brutto-Umrechnung — kein Netto
Dieser Rechner führt eine reine Brutto-Umrechnung zwischen Zeiträumen durch. Er berücksichtigt keine Steuern, Sozialabgaben, Zuschläge, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Das tatsächliche Nettoeinkommen hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkasse und weiteren Faktoren ab. Die Werte dienen dem Vergleich und der Orientierung und ersetzen keine verbindliche Gehaltsabrechnung.
Häufige Fragen
Wie wird ein Jahresgehalt in einen Stundenlohn umgerechnet?
Sind die Werte brutto oder netto?
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?
Warum hat ein Monat nicht 4 Wochen?
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Jahr bei 40 Stunden/Woche?
Quellen & Rechtsgrundlagen
- MiLoG: Mindestlohngesetz — Originaltext
- BMAS: Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung (5. MiLoV) — OriginaltextGesetzlicher Mindestlohn 13,90 €/h ab 01.01.2026, 14,60 €/h ab 01.01.2027.