Aktualisiert am 21. Mai 2026
👴 Rentenrechner
Gesetzliche Rente schätzen: Voraussichtliche Monatsrente, Rentenpunkte und Rentenlücke berechnen.
Inkl. Ausbildung, Studium (wenn versichert), Kindererziehungszeiten.
Finden Sie auf Ihrer Renteninformation. Falls unbekannt, wird geschätzt.
Für die Berechnung Ihrer Rentenlücke.
Geschätzte Brutto-Monatsrente
1.857 €
= 45,52 Rentenpunkte × 40,79 €/Punkt
Rentenpunkte-Übersicht
Renten-Berechnung
Aktueller Rentenwert: 40,79 € | Durchschnittsentgelt: 51.944 €/Jahr
Ab 01.07.2026: Der Rentenwert steigt auf 42,52 € (+4,24 %). Ihre geschätzte Brutto-Rente läge dann bei ca. 1.936 €/Monat.
Quelle: Rentenanpassungsverordnung 2026 (BMAS 05.03.2026)
Rentenlücke
Monatliche Lücke: 519 €
Um die Lücke zu schließen, müssten Sie ab heute ca. 132 €/Monat zusätzlich sparen.
(Annahme: 5% Rendite p.a., 20 Jahre Entnahmephase, benötigtes Kapital: ca. 124.459 €)
Hinweis: Dies ist eine vereinfachte Schätzung. Die tatsächliche Rente hängt von vielen Faktoren ab, u.a. der Rentenanpassung, Inflation und Ihrer individuellen Erwerbsbiografie. Ihre offizielle Renteninformation erhalten Sie jährlich von der Deutschen Rentenversicherung.
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So funktioniert der Rentenrechner
Formel
Monatsrente = Rentenpunkte × aktueller Rentenwert (40,79 € bis 30.06.2026, ab 01.07.2026: 42,52 €) Rentenpunkte/Jahr = Jahresbrutto / Durchschnittsentgelt 2026 (51.944 €)
Rechenbeispiel
35 Jahre alt, 3.500 € Brutto, 15 Beitragsjahre, Rente mit 67: → ca. 35 Rentenpunkte gesamt → Brutto-Rente: ca. 1.376 € → Netto: ca. 1.170 €.
Wie funktioniert die gesetzliche Rentenversicherung?
Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist das wichtigste Standbein der Altersvorsorge in Deutschland. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je 9,3% des Bruttolohns ein — insgesamt 18,6%. Dafür sammeln Versicherte sogenannte Entgeltpunkte (Rentenpunkte), die bei Renteneintritt in eine monatliche Rente umgerechnet werden. Die Rentenformel lautet: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor. Für die normale Altersrente vereinfacht sich das zu: Monatsrente = Entgeltpunkte × Rentenwert.
Was sind Rentenpunkte und wie sammle ich sie?
Rentenpunkte (Entgeltpunkte) sind die Währung der gesetzlichen Rente. Wer genau das Durchschnittseinkommen verdient (2026 vorläufig: 51.944 € brutto/Jahr), erhält exakt 1,0 Rentenpunkte pro Jahr. Wer das Doppelte verdient, bekommt 2,0 Punkte — allerdings nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (seit 2025 bundeseinheitlich, 2026: 101.400 €/Jahr). Darüber liegende Einkommen bringen keine weiteren Punkte. Auch Kindererziehungszeiten (ca. 1 Punkt pro Kind pro Jahr, max. 3 Jahre), Pflege von Angehörigen und bestimmte Ausbildungszeiten bringen Rentenpunkte.
Der aktuelle Rentenwert liegt bis 30.06.2026 bei 40,79 € pro Punkt und ab 01.07.2026 bei 42,52 € pro Punkt (BMAS-Rentenanpassung, +4,24 %). Ein Durchschnittsverdiener mit 45 Beitragsjahren sammelt also 45 Punkte und erhält nach dem Juli-Stichtag: 45 × 42,52 € = 1.913 € brutto/Monat. Der Rentenwert wird jährlich zum 01.07. angepasst — in den letzten Jahren meist um 3–5 %.
Rente mit 63: Welche Abschläge drohen?
Die Regelaltersgrenze liegt bei 67 Jahren. Wer früher in Rente gehen möchte, muss mit Abschlägen rechnen: 0,3% pro Monat vor dem 67. Lebensjahr, maximal 14,4%. Rente mit 63 bedeutet also 48 Monate × 0,3% = 14,4% Abschlag — und zwar dauerhaft, nicht nur bis zum 67. Geburtstag. Ausnahmen gelten für besonders langjährig Versicherte (45 Beitragsjahre): Sie können mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen.
Unser Rechner berechnet die Abschläge automatisch, wenn Sie ein Renteneintrittsalter unter 67 wählen. So sehen Sie sofort, wie viel weniger Rente eine Frühverrentung bedeutet — und können abwägen, ob sich das für Sie lohnt.
Die Rentenlücke: Warum private Vorsorge wichtig ist
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen der gewünschten Netto-Rente und der tatsächlich zu erwartenden gesetzlichen Rente. Für die meisten Menschen beträgt die gesetzliche Rente nur 45-48% des letzten Nettoeinkommens (Rentenniveau). Die durchschnittliche Rentenlücke liegt bei 500-1.000 € pro Monat. Um diese Lücke zu schließen, sind zusätzliche Vorsorge-Bausteine nötig.
Riester, Rürup, ETF-Sparplan: Welche Altersvorsorge passt?
Zur privaten Altersvorsorge gibt es verschiedene Wege: Riester-Rente (staatlich gefördert, besonders für Familien), Rürup-Rente (steuerlich absetzbar, für Selbstständige und Gutverdiener), betriebliche Altersvorsorge (Arbeitgeberzuschuss nutzen) und privater ETF-Sparplan (flexibel, kostengünstig, renditestark). Eine Kombination verschiedener Bausteine ist oft optimal. Mit unserem [ETF-Sparplanrechner](/finanzen/etf-sparplanrechner) können Sie berechnen, wie viel Kapital sich durch regelmäßiges Sparen aufbauen lässt, und mit dem [Sparrechner](/finanzen/sparrechner) alternative Sparstrategien vergleichen.
Wird meine Rente besteuert?
Ja, Renten unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Der steuerpflichtige Anteil hängt vom Jahr des Renteneintritts ab: Wer 2026 in Rente geht, muss 83% der Rente versteuern. Dieser Anteil steigt jährlich um 0,5 Prozentpunkte und erreicht 2058 die vollen 100%. Zusätzlich fallen Krankenversicherungsbeiträge (ca. 8,15%) und Pflegeversicherung (ca. 1,7-2,3%) an. Der [Brutto-Netto-Rechner](/finanzen/brutto-netto-rechner) hilft Ihnen, Ihre aktuelle Steuerbelastung zu verstehen.
Häufige Fragen
Wie hoch wird meine Rente voraussichtlich sein?
Was sind Rentenpunkte?
Kann ich mit 63 in Rente gehen?
Wie groß ist die durchschnittliche Rentenlücke?
Wie kann ich meine Rentenlücke schließen?
Wird meine Rente besteuert?
Altersvorsorge steuerlich absetzen — Riester, Rürup und betriebliche Altersvorsorge optimal in der Steuererklärung angeben.
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