Aktualisiert am 21. Mai 2026
💼 Betriebskosten-Rechner
Monatliche Betriebskosten für Selbstständige und Gewerbe kalkulieren — mit Break-Even-Analyse.
Fixkosten pro Monat
Variable Kosten pro Monat
Monatliche Gesamtkosten
4.410,00 €
Jährliche Kosten
52.920,00 €
Umsatz netto nötig
4.410,00 €
Umsatz brutto nötig
5.247,90 €
Stundensatz (≈1.400 h)
37,80 €
Kostenverteilung
Aufschlüsselung im Detail
Fixkosten
Variable Kosten
Hinweis: Vereinfachte Kalkulation. Nicht berücksichtigt sind u. a. Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Sozialversicherungsbeiträge und saisonale Schwankungen. Der Stundensatz basiert auf ca. 1.400 fakturierbaren Stunden pro Jahr. Im Zweifel konsultieren Sie einen Steuerberater.
Einnahmen und Ausgaben im Blick — Lexware Office für Ihre Buchhaltung.
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So funktioniert der Betriebskosten-Rechner
Formel
Gesamtkosten/Monat = Fixkosten + Variable Kosten + Unternehmerlohn | Stundensatz = Jahreskosten ÷ 1.400 fakturierbare Stunden
Rechenbeispiel
Beispiel: 1.110 € Fixkosten + 300 € variable Kosten + 3.000 € Unternehmerlohn = 4.410 €/Monat → Stundensatz ≈ 37,80 € (bei 1.400 Std./Jahr)
Betriebskosten kalkulieren — so funktioniert's
Wer sich selbstständig macht oder ein Gewerbe betreibt, braucht einen klaren Überblick über alle laufenden Kosten. Der Betriebskosten-Rechner addiert Ihre monatlichen Fix- und variablen Kosten, rechnet den Unternehmerlohn hinzu und zeigt Ihnen, welchen Monatsumsatz und Stundensatz Sie mindestens erzielen müssen, um kostendeckend zu arbeiten.
Fixkosten vs. variable Kosten
- Fixkosten fallen jeden Monat in gleicher Höhe an — unabhängig vom Umsatz. Dazu gehören Miete, Versicherungen, Software-Abos, Telefon-/Internet-Flatrates und die monatliche Buchhaltung. Typische Fixkosten eines Freelancers liegen zwischen 800 und 1.500 € pro Monat, bei einer GmbH mit Büro schnell bei 2.000 bis 5.000 €.
- Variable Kosten steigen und fallen mit dem Auftragsvolumen. Materialkosten, Fahrtkosten und Marketing-Ausgaben gehören dazu. Sie lassen sich schwerer planen, weshalb ein Puffer von 10–20 % empfehlenswert ist.
Unternehmerlohn — das eigene Gehalt richtig einplanen
Viele Gründer vergessen, sich selbst ein Gehalt auszuzahlen. Der Unternehmerlohn ist das Netto-Äquivalent eines Angestelltengehalts — er deckt Ihre privaten Lebenshaltungskosten, Krankenversicherung und Altersvorsorge. Als Faustregel gilt: Mindestens 2.500–3.500 € im Monat, wenn Sie in einer deutschen Großstadt leben. Planen Sie den Unternehmerlohn immer als festen Bestandteil Ihrer Betriebskosten.
Nötiger Stundensatz — die Kennzahl für Freelancer
Der Rechner teilt Ihre Jahreskosten durch ca. 1.400 fakturierbare Stunden. Diese Zahl ergibt sich aus ca. 220 Arbeitstagen minus Urlaub, Krankheit und Feiertage, multipliziert mit ca. 6 produktiven Stunden pro Tag. Die restliche Arbeitszeit geht für Akquise, Buchhaltung, E-Mails und Weiterbildung drauf — und kann nicht in Rechnung gestellt werden.
Geschäftsformen im Vergleich
- Freelancer / Einzelunternehmer: Geringste Fixkosten, keine Pflicht zur doppelten Buchführung unter der Grenze. Persönliche Haftung mit dem Privatvermögen.
- GmbH: Mindestkapital 25.000 €, Pflicht zur Bilanzierung, Geschäftsführergehalt als Betriebsausgabe absetzbar. Haftung auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt.
- UG (haftungsbeschränkt): Mini-GmbH mit nur 1 € Stammkapital, dafür Pflicht zur Rücklagenbildung (25 % des Gewinns). Für den Start mit wenig Kapital geeignet.
Break-Even-Punkt bestimmen
Ihr Break-Even ist der Monatsumsatz, bei dem Einnahmen und Ausgaben identisch sind. Jeder Euro darüber ist Gewinn. Unser Rechner zeigt diesen Wert als „Nötiger Monatsumsatz (netto)" an. Multipliziert mit 1,19 erhalten Sie den Bruttobetrag, den Sie Ihren Kunden in Rechnung stellen müssen. Liegt Ihr tatsächlicher Umsatz dauerhaft unter dem Break-Even, müssen Sie entweder Kosten senken oder Preise erhöhen.
Typische Betriebskosten nach Branche
IT-Freelancer kommen mit 800–1.200 € Fixkosten aus (Home-Office, Cloud-Tools, Haftpflicht). Handwerker und Dienstleister mit Fahrzeug und Werkzeug rechnen mit 1.500–3.000 €. Einzelhändler und Gastronomen zahlen oft 3.000–8.000 € allein für Miete, Wareneinsatz und Personal. Vergleichen Sie Ihre Kosten regelmäßig mit Branchendurchschnitten, um Einsparpotenzial zu erkennen.