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Aktualisiert am 21. Juni 2026

💼 Betriebskosten-Rechner

Monatliche Betriebskosten für Selbstständige und Gewerbe kalkulieren — mit Break-Even-Analyse.

Fixkosten pro Monat

Variable Kosten pro Monat

Monatliche Gesamtkosten

4.410,00

Jährliche Kosten

52.920,00

Umsatz netto nötig

4.410,00

Umsatz brutto nötig

5.247,90

Stundensatz (≈1.400 h)

37,80

Kostenverteilung

Fixkosten1.110,00 € (25%)
Variable Kosten300,00 € (7%)
Unternehmerlohn3.000,00 € (68%)

Aufschlüsselung im Detail

Fixkosten

Miete / Büro500,00
Versicherungen200,00
Software / Tools100,00
Telefon / Internet60,00
Buchhaltung / Steuerberater150,00
Sonstige Fixkosten100,00
Fixkosten gesamt1.110,00

Variable Kosten

Material / Wareneinsatz0,00
Fahrtkosten100,00
Marketing200,00
Variable Kosten gesamt300,00
Unternehmerlohn3.000,00
Gesamtkosten / Monat4.410,00
Gesamtkosten / Jahr52.920,00

Hinweis: Vereinfachte Kalkulation. Nicht berücksichtigt sind u. a. Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Sozialversicherungsbeiträge und saisonale Schwankungen. Der Stundensatz basiert auf ca. 1.400 fakturierbaren Stunden pro Jahr. Im Zweifel konsultieren Sie einen Steuerberater.

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Was sind betriebliche Betriebskosten?

Mit Betriebskosten sind hier die laufenden Kosten eines Unternehmens oder Selbstständigen gemeint — also alles, was Monat für Monat anfällt, um den Betrieb am Laufen zu halten: Büro, Versicherungen, Software, Buchhaltung, Material, Marketing und der eigene Lohn. Das ist nicht zu verwechseln mit den Wohn-Nebenkosten einer Mietwohnung (Heizung, Wasser, Müll nach Betriebskostenverordnung) — dafür gibt es eigene Rechner in der Kategorie Wohnen.

Ziel dieses Rechners ist das Vollkostenbild eines Betriebs: Was kostet er pro Monat und Jahr wirklich, und welcher Umsatz beziehungsweise Stundensatz ist nötig, um kostendeckend zu arbeiten? Damit geht er über den reinen Freelancer-Stundensatz-Rechner hinaus, der nur den Stundensatz im Blick hat — hier steht die komplette Kostenstruktur im Mittelpunkt, aus der sich der Stundensatz erst ergibt. Die Eingaben sind individuell; die hier genannten Spannen dienen nur als Orientierung beim Ausfüllen und ersetzen keine Beratung. Wer mehrere Preismodelle oder Auftragslagen durchspielen will, ändert einfach die Eingaben und sieht sofort, wie sich der nötige Stundensatz verschiebt.

Fixkostenarten mit typischen Spannen

Fixkosten-Positiontyp. Bereich €/MonatHinweis
Miete / Büro0–1.500 €Homeoffice oft 0, Coworking/Studio mehr
Versicherungen50–400 €Betriebs-/Berufshaftpflicht u. a.
Software / Tools20–300 €Abos für Buchhaltung, Design, Cloud
Telefon / Internet30–100 €geschäftlicher Anteil
Buchhaltung / Steuerberater50–400 €je nach Umfang und Rechtsform
Sonstige Fixkosten0–300 €Kammerbeiträge, Abos, Leasing

Richtwerte für Solo-Selbstständige und kleine Betriebe (Stand 2026); die tatsächlichen Beträge schwanken stark nach Branche, Standort und Rechtsform. Fixkosten fallen unabhängig vom Auftragsvolumen jeden Monat an — sie sind das, was der Betrieb auch ohne einen einzigen Auftrag kostet. Typische Gesamt-Fixkosten eines Freelancers liegen grob zwischen 800 und 1.500 Euro im Monat, bei einer GmbH mit eigenem Büro deutlich darüber. Der Rechner summiert diese sechs Positionen zu den gesamten Fixkosten.

Variable Kostenarten mit typischen Spannen

Variable Positiontyp. Bereich €/MonatHinweis
Material / Wareneinsatz0–2.000 €stark branchenabhängig (Handwerk hoch, Beratung null)
Fahrtkosten0–400 €Sprit, ÖPNV, Bahn zu Kundenterminen
Marketing0–500 €Website, Anzeigen, Netzwerk-Events

Variable Kosten steigen und fallen mit dem Auftragsvolumen und lassen sich schwerer planen als Fixkosten; ein Puffer von 10 bis 20 Prozent ist empfehlenswert. Bei reinen Dienstleistern (Beratung, Text, Design) sind die variablen Kosten oft sehr niedrig, bei Handwerk oder Handel mit hohem Wareneinsatz dagegen der größte Block. Der Rechner addiert Material, Fahrtkosten und Marketing zu den gesamten variablen Kosten. Wer projektbezogen sehr unterschiedliche Materialkosten hat, rechnet am besten mit einem Monatsdurchschnitt.

Unternehmerlohn — das eigene Gehalt einplanen

Der häufigste Fehler in der Kalkulation: den eigenen Lohn vergessen. Der Unternehmerlohn ist kein Gewinn, sondern das Gehalt, das Sie sich selbst zahlen — er muss Ihre privaten Lebenshaltungskosten, die Krankenversicherung und die Altersvorsorge decken. In der Vollkostenrechnung gehört er deshalb fest zu den Kosten, genau wie Miete oder Versicherung.

Wer den Unternehmerlohn weglässt, rechnet sich arm: Der Stundensatz erscheint niedrig, deckt aber nur die Sachkosten und lässt für das eigene Leben nichts übrig. Wichtig ist außerdem, dass der Unternehmerlohn das geplante Brutto-Eigengehalt ist — Einkommensteuer und Sozialabgaben gehen davon noch ab. Wer netto 2.000 Euro zum Leben braucht, sollte den Unternehmerlohn entsprechend höher ansetzen. Dieser Rechner behandelt den Unternehmerlohn als eigene Position, sodass sofort sichtbar wird, welchen Anteil er an den Gesamtkosten hat — bei vielen Solo-Selbstständigen ist er der mit Abstand größte Posten. Die saubere Trennung zwischen Unternehmerlohn und Gewinn hilft auch, Preise selbstbewusst zu verhandeln, statt sich über den eigenen Stundensatz kleinzurechnen.

Freelancer: vom Kostenbild zum Stundensatz

  1. 1
    Fixkosten/Monat500 + 200 + 100 + 60 + 150 + 100= 1.110 €
  2. 2
    Variable Kosten/MonatMaterial 0 + Fahrt 100 + Marketing 200= 300 €
  3. 3
    Unternehmerlohn/Monatgeplantes Eigengehalt= 3.000 €
  4. 4
    Gesamtkosten/Monat1.110 + 300 + 3.000= 4.410 €
  5. 5
    Nötiger Jahresumsatz (netto)4.410 × 12= 52.920 €
  6. 6
    Nötiger Stundensatz52.920 ÷ 1.400 h= ≈ 37,80 €
Das Beispiel rechnet einen typischen Solo-Freelancer durch: 1.110 Euro Fixkosten, 300 Euro variable Kosten und 3.000 Euro Unternehmerlohn ergeben 4.410 Euro Gesamtkosten pro Monat. Übers Jahr sind das 52.920 Euro, die als Netto-Umsatz hereinkommen müssen — mit 19 Prozent Mehrwertsteuer entspricht das rund 5.248 Euro Brutto-Umsatz pro Monat. Geteilt durch 1.400 fakturierbare Stunden im Jahr ergibt sich ein nötiger Stundensatz von etwa 37,80 Euro netto. Das ist die Untergrenze, um kostendeckend zu arbeiten und den geplanten Lohn zu erreichen — von diesem Lohn gehen Einkommensteuer und Sozialabgaben noch ab. Wer Gewinn erwirtschaften oder Rücklagen bilden will, muss den Stundensatz höher ansetzen. Alle Werte lassen sich im Rechner an die eigene Situation anpassen.

Nötiger Stundensatz nach Jahreskosten

Jahreskosten (netto)Stundensatz netto (÷ 1.400 h)mit 19 % MwSt
30.000 €≈ 21,43 €≈ 25,50 €
40.000 €≈ 28,57 €≈ 34,00 €
50.000 €≈ 35,71 €≈ 42,50 €
52.920 € (Beispiel)≈ 37,80 €≈ 44,98 €
60.000 €≈ 42,86 €≈ 51,00 €
80.000 €≈ 57,14 €≈ 68,00 €

Nötiger Stundensatz = Jahreskosten ÷ 1.400 fakturierbare Stunden (Annahme des Rechners). Die Netto-Werte sind die Untergrenze zur Kostendeckung; die rechte Spalte zeigt den Betrag inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer, wie er auf der Kundenrechnung steht. Wer weniger als 1.400 Stunden abrechnet, braucht bei gleichen Jahreskosten einen höheren Satz: Bei 1.000 Stunden läge der Netto-Satz für 52.920 Euro Jahreskosten bereits bei rund 52,92 Euro statt 37,80 Euro.

Fakturierbare Stunden — warum nicht alle Stunden zählen

Ein Stundensatz lässt sich nur sinnvoll berechnen, wenn klar ist, wie viele Stunden im Jahr überhaupt abrechenbar sind. Ein Angestellter arbeitet rund 1.600 bis 1.700 Stunden im Jahr; bei Selbstständigen ist nur ein Teil davon fakturierbar, also direkt einem zahlenden Kunden zuzuordnen. Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung, Urlaub und Krankheit lassen sich nicht in Rechnung stellen.

Dieser Rechner setzt als Annahme 1.400 fakturierbare Stunden pro Jahr an — das entspricht grob 35 abrechenbaren Stunden in 40 Arbeitswochen. Das ist ein realistischer, aber bewusst gewählter Richtwert, kein gesetzlicher Standard: Je nach Branche, Auslastung und Organisation kann der Wert deutlich darunter oder darüber liegen. Wer nur 1.000 Stunden abrechnet, muss denselben Jahresumsatz auf weniger Stunden verteilen und braucht entsprechend einen höheren Stundensatz. Es lohnt sich, die eigene fakturierbare Quote ehrlich zu schätzen — sie ist der größte Hebel beim Stundensatz und wird von Gründern fast immer zu hoch angesetzt. Auch unbezahlte Gewährleistung, Reisezeiten und Leerlauf zwischen Projekten zählen zu den nicht fakturierbaren Stunden und gehören in die Schätzung.

Vom Kostenbild zum nötigen Umsatz

Aus den Gesamtkosten ergibt sich direkt der nötige Umsatz: Was der Betrieb pro Monat kostet, muss mindestens als Netto-Umsatz hereinkommen, damit er sich trägt. Im Beispiel sind das 4.410 Euro netto im Monat. Dieser Wert ist der Break-even — die Schwelle, ab der die Arbeit kostendeckend ist; alles darüber ist Gewinn oder Rücklage.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen netto und brutto: Der nötige Umsatz wird zunächst netto berechnet, also ohne Mehrwertsteuer. Auf Rechnungen an Kunden kommt die Umsatzsteuer obendrauf — bei 19 Prozent entspricht der monatliche Netto-Bedarf von 4.410 Euro einem Brutto-Umsatz von rund 5.248 Euro. Die Mehrwertsteuer ist allerdings ein durchlaufender Posten, den das Unternehmen ans Finanzamt weiterreicht; sie erhöht den eigenen Verdienst nicht. Für die Preisgestaltung zählt deshalb der Netto-Umsatz, für die Rechnung an den Kunden der Brutto-Betrag. Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer-Ausweis rechnen direkt mit den Netto-Werten.

Geschäftsform und Kostenstruktur

GeschäftsformBesonderheit der KostenstrukturHinweis
Freelancer / EinzelunternehmenUnternehmerlohn = Privatentnahme, keine GehaltsabrechnungEinkommensteuer; ggf. Kleinunternehmerregelung
UG (haftungsbeschränkt)Geschäftsführergehalt + Rücklagenpflicht (25 % des Gewinns)Körperschaftsteuer; Stammkapital ab 1 €
GmbHGeschäftsführergehalt, höhere Buchhaltungs-/BeratungskostenKörperschaftsteuer; Stammkapital 25.000 €

Die Kostenlogik dieses Rechners ist für alle drei Formen identisch — er addiert Fix- und variable Kosten plus Unternehmerlohn und leitet daraus den nötigen Umsatz und Stundensatz ab. Die Rechtsform ändert vor allem die steuerliche Behandlung und einzelne Kostenarten (etwa Buchhaltung, Notar, Geschäftsführergehalt), nicht die Grundrechnung. Welche Form steuerlich und haftungsrechtlich passt, klärt eine Steuer- oder Rechtsberatung — das ist nicht Aufgabe dieses Rechners.

Kennzahlen für die Kalkulation

Fakturierbare Stunden/Jahr (Annahme)1.400 h≈ 35 h × 40 Wochen, Richtwert
Typische Fixkosten Freelancer≈ 800–1.500 €/Monatohne Unternehmerlohn
Unternehmerlohn (Großstadt)≈ 2.500–3.500 €/MonatBrutto-Eigengehalt, Richtwert
MwSt-Aufschlag auf Netto-Umsatz19 %Regelsteuersatz; ermäßigt 7 % möglich
Faustregel StundensatzJahreskosten ÷ 1.400netto, vor Einkommensteuer

Vollständige Kostenerfassung — nichts vergessen

  • Alle Fixkosten erfassen: Miete, Versicherungen, Software, Telefon, Buchhaltung, Sonstiges.
  • Variable Kosten einplanen: Material, Fahrtkosten, Marketing — mit Puffer.
  • Den Unternehmerlohn als feste Position ansetzen, nicht als Restgröße.
  • Den Unternehmerlohn brutto genug wählen — Steuer und Sozialabgaben gehen davon ab.
  • Die fakturierbaren Stunden realistisch schätzen, nicht die gesamte Arbeitszeit.
  • An die Mehrwertsteuer denken: Netto-Umsatz × 1,19 ergibt den Brutto-Umsatz.
  • Rücklagen für Steuern, Auftragsausfälle und Investitionen zusätzlich einkalkulieren.
  • Den Stundensatz regelmäßig an gestiegene Kosten anpassen.
  • Bei Fragen zur Rechtsform und Steuer eine fachliche Beratung hinzuziehen.

Unternehmerlohn nicht vergessen, Stunden realistisch ansetzen

Die zwei häufigsten Kalkulationsfehler bei Selbstständigen: den Unternehmerlohn vergessen und die fakturierbaren Stunden zu hoch ansetzen. Wer ohne Eigengehalt rechnet, ermittelt einen Stundensatz, der nur die Sachkosten deckt — vom eigenen Leben bleibt nichts. Und wer mit 1.800 statt realistischer 1.400 oder weniger abrechenbaren Stunden plant, teilt die Jahreskosten auf zu viele Stunden und kommt auf einen zu niedrigen Satz, der in der Praxis nicht trägt. Beide Fehler führen dazu, dass man viel arbeitet und trotzdem nicht über die Runden kommt. Setzen Sie den Unternehmerlohn großzügig und die fakturierbare Quote eher vorsichtig an — lieber einen etwas höheren Stundensatz kalkulieren als sich dauerhaft unter Wert verkaufen.

Werte sind Richtwerte — eigene Zahlen einsetzen

Alle Spannen und Annahmen auf dieser Seite sind Richtwerte zur Orientierung (Stand 2026), keine verbindlichen Vorgaben. Die fakturierbaren Stunden (hier 1.400 im Jahr), die Kostenspannen und der Mehrwertsteuersatz lassen sich nicht für jeden Betrieb pauschalisieren — maßgeblich sind immer Ihre eigenen Zahlen, die Sie im Rechner eintragen. Der Rechner liefert ein Vollkostenbild zur Orientierung und ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Gerade bei der Wahl der Rechtsform, der Mehrwertsteuer-Behandlung und der Altersvorsorge lohnt sich fachliche Beratung. Nutzen Sie das Ergebnis als belastbare Ausgangsbasis für die eigene Planung, nicht als endgültige Zusage.

Häufige Fragen

Welche Betriebskosten haben Selbstständige?
Zu den typischen Betriebskosten zählen Büromiete, Versicherungen (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit), Software und Cloud-Dienste, Telefon und Internet, Buchhaltung oder Steuerberater, Fahrtkosten, Marketing und Materialkosten. Hinzu kommt der Unternehmerlohn — also Ihr eigenes Gehalt.
Wie berechne ich meinen nötigen Stundensatz?
Addieren Sie alle monatlichen Kosten (fix + variabel + Unternehmerlohn), multiplizieren Sie mit 12 und teilen Sie durch die fakturierbaren Stunden pro Jahr (ca. 1.400). Das ergibt Ihren Mindeststundensatz netto. Für den Bruttosatz addieren Sie 19 % Umsatzsteuer.
Was ist der Unternehmerlohn?
Der Unternehmerlohn ist das Gehalt, das Sie sich als Selbstständiger selbst zahlen. Er entspricht Ihren privaten Lebenshaltungskosten inklusive Krankenversicherung und Altersvorsorge. Als Faustregel gelten mindestens 2.500–3.500 € pro Monat. In einer GmbH wird das Geschäftsführergehalt als Betriebsausgabe gebucht.
Was ist der Break-Even-Punkt?
Der Break-Even (Gewinnschwelle) ist der Umsatz, ab dem Ihre Einnahmen alle Kosten decken. Jeder Euro darüber ist Gewinn. Liegt Ihr Monatsumsatz dauerhaft unter dem Break-Even, arbeiten Sie mit Verlust und müssen entweder Kosten senken oder Preise erhöhen.
Wie viele Stunden kann ein Freelancer pro Jahr fakturieren?
Realistisch sind ca. 1.400 fakturierbare Stunden pro Jahr. Von 365 Tagen bleiben nach Wochenenden, Feiertagen, Urlaub und Krankheit etwa 220 Arbeitstage. Davon sind circa 6 Stunden täglich tatsächlich auf Kundenprojekte anrechenbar — der Rest geht für Akquise, Buchhaltung und Verwaltung drauf.
Welche Geschäftsform hat die niedrigsten Betriebskosten?
Freelancer und Einzelunternehmer haben in der Regel die niedrigsten laufenden Kosten: keine Bilanzierungspflicht, kein Mindestkapital, geringere Steuerberatungskosten. Eine GmbH verursacht durch Bilanzierungspflicht und höhere Steuerberatungskosten etwa 200–500 € Mehrkosten pro Monat. Dafür bietet sie Haftungsbegrenzung.

Quellen & Methodik

  1. Vollkostenkalkulation für Selbstständige (Methodik)Gesamtkosten = Fixkosten + variable Kosten + Unternehmerlohn; nötiger Stundensatz = Jahreskosten ÷ 1.400 fakturierbare Stunden; Brutto-Umsatz = Netto-Umsatz × 1,19 (19 % MwSt).
  2. IHK / KfW — Gründungs- und Kalkulationsleitfäden OriginaltextHintergrund zur Kostenplanung und Stundensatz-Kalkulation für Gründerinnen und Gründer.

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